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Die Veränderung der Jugendsprechstile in den letzten 50 Jahren

Título: Die Veränderung der Jugendsprechstile in den letzten 50 Jahren

Trabajo Escrito , 2015 , 18 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Kristina Grasmik (Autor)

Filología alemana - Lingüística
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Diese Arbeit beschäftigt sich damit, wie sich die Jugendsprechstile innerhalb der letzten 50 Jahre verändert haben.

Jugendsprache – oft kritisiert und nicht verstanden. Doch Goethe hat bereits in einer einzigen Aussage treffend formuliert wie Jugendsprache tatsächlich ist und schon immer war. Leider sehen nicht alle Jugendsprachen so wie Goethe, denn Jugendsprache war, ist und bleibt ein umstrittenes, aber interessantes Thema. Kritik gibt es genügend, doch ob sie gerechtfertigt ist, ist eine andere Frage.

Die eine Jugendsprache gibt es jedoch nicht, sondern vielmehr verschiedene Arten von Jugendsprachen bzw. Jugendsprechstilen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sprechstil – eine Definition

2.1. Die Jugend der 1960er und ihre Sprechstile

2.2. Jugendsprechstile heute

3. Podcast

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung und Veränderung von Jugendsprechstilen über einen Zeitraum von 50 Jahren. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die logischen Systeme und die Kreativität hinter jugendlicher Sprache zu entwickeln sowie durch einen begleitenden Podcast beispielhaft aufzuzeigen, wie sich der Sprechstil durch gesellschaftliche Einflüsse, Medien und soziale Netzwerke gewandelt hat.

  • Definition und Merkmale eines Sprechstils (Prosodie, Intonation, Stimmqualität)
  • Die Jugend der 1960er Jahre, deren Sprechstile und gesellschaftliche Prägung
  • Entwicklung und Besonderheiten moderner Jugendsprechstile
  • Kiezdeutsch als eigenständiger, systematischer Dialekt
  • Die Rolle von Podcasts als Medium zur praxisnahen Wissensvermittlung

Auszug aus dem Buch

2 Sprechstil – eine Definition

Das Wort Sprechstil scheint klar zu sein. Man könnte meinen, es würde für den Stil des Sprechens eines Sprechers stehen. Christiane Miosga hebt in ihrem Artikel Interdisziplinäre Perspektiven auf Sprechen und Sprechstil, in dem sie sich auf Gutenberg bezieht, hervor, dass genau dies nicht der Fall ist. Stattdessen bezieht sich das Wort Sprech auf das Instrument des Sprechens und der Stil als „Stil im Sprechschall“1.

Jeder Sprecher hat also seinen eigenen Sprechstil mit seinen unterschiedlichen Mitteln, die zur Sprechgestaltung dienen und die der Sprecher benutzt, um seine „kommunikative[n] Ziele“2 zu erlangen. Auch für den Hörer ist der Stil des Sprechers von Wichtigkeit, da er dadurch über den Inhalt einer Aussage aufgeklärt wird.3

Der Sprechstil umfasst einige Merkmale, die während einer Sprechstiluntersuchung zu beachten sind. Die Prosodie ist eines davon. Sie beinhaltet Punkte wie den Akzent, die Intonation, Lautstärke, das Sprechtempo, den Rhythmus, Sprechpausen, die Lautdauer, den Stimmklang usw.4 Diese Begriffe sollen im Folgenden kurz erläutert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung thematisiert die oft kritisierte Jugendsprache, stellt ihre innere Logik dar und erläutert den Aufbau der Arbeit sowie die Entstehung des begleitenden Podcasts.

2. Sprechstil – eine Definition: Das Kapitel definiert den wissenschaftlichen Begriff des Sprechstils durch die Analyse prosodischer Merkmale wie Lautstärke, Tonhöhe, Rhythmus und Akzentuierung.

2.1. Die Jugend der 1960er und ihre Sprechstile: Hier werden die Jugendlichen der Nachkriegszeit, insbesondere die „Halbstarken“ und die Generation der 60er Jahre, hinsichtlich ihrer soziokulturellen Prägung und sprachlichen Entwicklung untersucht.

2.2. Jugendsprechstile heute: Dieser Abschnitt widmet sich den modernen Jugendsprechstilen, der Rolle von Internet und sozialen Netzwerken sowie dem Phänomen Kiezdeutsch als strukturiertem Dialekt.

3. Podcast: Das Kapitel beschreibt die Konzeption und den Aufbau des begleitenden Podcasts, der als Medium dient, um die theoretischen Aspekte der Arbeit praxisnah und unterhaltsam zu veranschaulichen.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Kontinuität und Kreativität jugendlicher Sprechstile und widerlegt das Vorurteil, Jugendsprache sei lediglich ein Zeichen für Sprachverfall.

Schlüsselwörter

Jugendsprache, Sprechstil, Prosodie, 1960er Jahre, Halbstarke, Kiezdeutsch, Sprachwandel, Podcast, Medien, Jugendliche, Kommunikation, Sprachverfall, Soziolekt, Dialekt, Anglizismen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Studienarbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Wandel von Jugendsprechstilen über die letzten 50 Jahre und beleuchtet dabei sowohl die theoretischen Grundlagen des Sprechens als auch die soziokulturelle Entwicklung.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Arbeit ab?

Zentrale Themen sind die linguistische Definition von Sprechstilen, die Sprachmerkmale der Jugend in den 1960er Jahren im Vergleich zu heute sowie die Analyse moderner Einflüsse wie Internet und soziale Medien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Jugendsprechstile keine zufälligen oder negativen Phänomene sind, sondern logischen Systemen folgen und durch verschiedene historische und soziale Faktoren geformt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung linguistischer Grundlagen und kombiniert diese mit einer medienpraktischen Analyse in Form eines eigens erstellten Podcasts als Anschauungsmaterial.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Definition des Sprechstils, einen historischen Rückblick auf die 1960er Jahre, eine Analyse heutiger Sprechstile und die detaillierte Beschreibung des konzipierten Podcasts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Jugendsprache, Sprechstil, Kiezdeutsch, Prosodie, Sprachwandel und Medieneinfluss.

Welche Bedeutung hat der Begriff „Halbstarke“ in dieser Arbeit?

Die Halbstarken werden als eine Jugendgruppe der Nachkriegszeit identifiziert, die sich durch spezifische Verhaltensweisen und erste Ansätze einer eigenen, abgrenzenden Gruppensprache auszeichnete.

Warum wird Kiezdeutsch in der Arbeit als eigenständiger Dialekt bezeichnet?

Die Autorin stützt sich auf die Forschung von Heike Wiese und erklärt, dass Kiezdeutsch kein fehlerhaftes Deutsch ist, sondern ein systematischer Dialekt mit eigenen grammatikalischen Strukturen und Einflüssen aus anderen Sprachen.

Inwiefern beeinflussen soziale Netzwerke die heutige Sprache?

Soziale Netzwerke fördern laut der Arbeit eine schnellere Verbreitung von Anglizismen und führen zu einer stärkeren Vernetzung sowie zur Entstehung neuer, interessenbasierter Sprechstile.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Veränderung der Jugendsprechstile in den letzten 50 Jahren
Universidad
University of Dusseldorf "Heinrich Heine"
Calificación
1,7
Autor
Kristina Grasmik (Autor)
Año de publicación
2015
Páginas
18
No. de catálogo
V1163301
ISBN (PDF)
9783346567765
ISBN (Libro)
9783346567772
Idioma
Alemán
Etiqueta
Sprechstile Jugend Jugendliche Veränderung 50 Jahre
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Kristina Grasmik (Autor), 2015, Die Veränderung der Jugendsprechstile in den letzten 50 Jahren, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1163301
Leer eBook
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