Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Unternehmensforschung, Operations Research

Cultural Diversity in Gruppen und Teams. Notwendigkeit und Aspekte des interkulturellen Trainings

Titel: Cultural Diversity in Gruppen und Teams. Notwendigkeit und Aspekte des interkulturellen Trainings

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2003 , 45 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Andreas Eichelberger (Autor:in)

BWL - Unternehmensforschung, Operations Research
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der hier vorliegenden Hauptseminararbeit werden im ersten und zweiten Kapitel die theoretischen Grundlagen zu Gruppen & Teams und schließlich zur Gruppen- und Teamentwicklung beschrieben. Dabei werden auch die Probleme von Diversity in Gruppen & Teams aufgezeigt.

Darauf aufbauend wird ein Modell von Smith & Noakes vorgestellt, das die Gruppen- und Teamentwicklung in multikultureller Konstellation näher beleuchtet und in vier Phasen aufteilt. Es zeigen sich vor allem in der Anfangsphase des Teamentwicklungsprozesses Verständnisprobleme, die im Weiteren zu Konflikten und Meidung der andersartigen Gruppenmitglieder führen kann. Hieraus wird die Notwendigkeit der besonderen Behandlung und Intervention bei kulturell heterogenen Gruppen und Teams abgeleitet.

Anschließend werden einige Aspekte der Intervention in Form eines vorbereitenden Teamtrainings diskutiert. Neben der Bedarfsanalyse und Zielvereinbarung kommt vor allem der zu Grunde liegenden Theorie eine besondere Bedeutung zu. Als Basis dient die AUM Theorie von Gudykunst. Das Ziel des Trainings besteht in der Sensibilisierung der Teammitglieder für die eigene und die andersartige Kultur, damit die speziell in der Anfangsphase auftretenden Verständnisprobleme schneller überwunden werden können und es somit zu einer schnelleren produktiven Zusammenarbeit kommen kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Gruppen & Teams

2. Diversity in Gruppen & Teams

2.1. Begriff der “Diversity”

2.2. Kulturelle Heterogenität

2.3. Das Diversity/ Consensus Dilemma

2.4. Einfluss der Heterogenität auf die Gruppenleistung

2.5. Einfluss strukturaler Aspekte auf den Umgang mit kultureller Heterogenität

3. Gruppen- & Teamentwicklung

3.1. Grundlagen und Ziele der Gruppen- & Teamentwicklung

3.2. Gruppenstruktur als Teilergebnis der Entwicklung

3.3. Entwicklungstheorien

3.3.1. Das Fünf-Phasen Modell von Tuckman

3.3.2. Neuere Modelle

3.4. Notwendigkeit der besonderen Behandlung von interkulturellen Teams

3.5. Teamentwicklung bei kultureller Heterogenität

4. Ausgewählte Aspekte des interkulturellen Teamentwicklungstrainings

4.1. Notwendigkeit des Trainings

4.2. Ziele eines Trainings

4.3. Nutzung der AUM Theorie nach Gudykunst

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die Herausforderungen und Entwicklungsprozesse interkultureller Gruppen und Teams. Ziel ist es, aufzuzeigen, warum eine gezielte Intervention mittels interkultureller Trainings notwendig ist, um die Zusammenarbeit in kulturell heterogenen Teams effektiv zu gestalten und den Entwicklungsprozess zu beschleunigen.

  • Theoretische Grundlagen von Gruppen- und Teamentwicklung
  • Analyse des Diversity/Consensus-Dilemmas in heterogenen Gruppen
  • Vergleich von Entwicklungstheorien für (interkulturelle) Teams
  • Bedeutung interkultureller Kompetenz und Trainingsmaßnahmen
  • Anwendung der AUM-Theorie nach Gudykunst zur Unterstützung des Teamentwicklungsprozesses

Auszug aus dem Buch

3.5. Teamentwicklung bei kultureller Heterogenität

Smith & Noakes (1996) entwickelten aufbauend auf des schon in Kapitel 3.3.1. diskutierten Fünf-Phasen-Modells von Tuckman und ergänzenden Arbeiten von McGrath & O’Connor (1996) ein Modell, das den Teamentwicklungsprozess bei kulturell verschiedenen Teammitgliedern in vier Phasen unterteilt.

Aus der im Anhang Seite 27 stehenden Abbildung Nr. 1 sind im oberen rechten Bereich die vier Entwicklungsphasen zu erkennen. Es werden fließende Übergänge zwischen den einzelnen Phasen unterstellt. Der obere linke Bereich zeigt, auf welcher Ebene jedes Teammitglied in der entsprechenden Phase involviert sein wird. Der untere rechte Bereich beschreibt die wichtigsten Prozesse, die in den einzelnen Phasen durchlaufen werden. Im unteren linken Bereich sind letztlich die Ergebnisse der einzelnen Phasen ablesbar.

Das Ziel der ersten frühen Phase besteht darin, zwischenmenschliches Wissen und Erfahrungen zu entwickeln und sich aufeinander anzupassen. Dabei erwarten die Gruppenmitglieder viele Schwierigkeiten. Zum einen stehen jedem nur begrenzte, teils auch keine Informationen der anderen zur Verfügung. Diese Informationen zu erlangen, ist jedoch in interkulturellen Überschneidungssituationen schwer, da eventuell Aussagen, Verhalten oder Gestiken in kulturell verschiedenen Kontexten unterschiedlich bewertet werden. Die Gruppenmitglieder verlassen sich darum auf die ihnen bekannten Stereotypen und bilden hierauf ihre Erwartungen. Dieses Verhalten wird unter dem Umstand der Informationsknappheit anfangs als hilfreich gesehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Gruppen & Teams: Definiert die Grundlagen von Gruppen und Teams und grenzt diese voneinander ab, wobei der Fokus auf formalen Gruppen in Organisationen liegt.

2. Diversity in Gruppen & Teams: Analysiert den Begriff Diversity sowie die Herausforderungen kultureller Heterogenität und den Zielkonflikt zwischen Problemlösungspotenzial und erschwertem Arbeitsprozess.

3. Gruppen- & Teamentwicklung: Untersucht die Dynamik der Teamentwicklung anhand etablierter Modelle und leitet die besondere Notwendigkeit für Interventionen in interkulturellen Settings ab.

4. Ausgewählte Aspekte des interkulturellen Teamentwicklungstrainings: Diskutiert Ziele und Notwendigkeiten für interkulturelle Trainings und führt die AUM-Theorie als fundierte Basis für solche Maßnahmen ein.

5. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und bekräftigt die Empfehlung, interkulturelle Teams durch vorbereitende Trainings gezielt zu unterstützen, um den Entwicklungsprozess zu optimieren.

Schlüsselwörter

Cultural Diversity, Interkulturelle Kommunikation, Teamentwicklung, Heterogenität, Gruppenleistung, AUM-Theorie, Gudykunst, Interkulturelles Training, Organisationspsychologie, Stereotypen, Diversity Management, Teameffektivität, Arbeitsgruppen, transnationale Teams

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Dynamik von interkulturellen Gruppen und Teams in modernen Arbeitsumgebungen und untersucht, wie diese erfolgreich entwickelt und geleitet werden können.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Auswirkungen von kultureller Heterogenität auf die Gruppenleistung, der Prozess der Teamentwicklung sowie die Konzeption und Notwendigkeit interkultureller Trainings.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die spezifischen Probleme interkultureller Teams zu identifizieren und die Notwendigkeit von Interventionsmaßnahmen sowie deren Ausgestaltung auf Basis theoretischer Modelle aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Theorien zur Gruppen- und Teamentwicklung sowie interkulturellen Kommunikation, ergänzt durch die Anwendung des Modells von Smith & Noakes.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen zu Gruppen und Diversität, den Teamentwicklungsprozess unter besonderer Berücksichtigung kultureller Aspekte sowie die praktische Anwendung der AUM-Theorie in interkulturellen Trainings.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Cultural Diversity, Interkulturelle Kompetenz, Teamentwicklung, Gruppenleistung und AUM-Theorie charakterisiert.

Welche Rolle spielt das "Diversity/Consensus-Dilemma" in dieser Arbeit?

Es verdeutlicht den Kernkonflikt, dass heterogene Teams einerseits zur Problemlösung notwendig sind, die notwendige Konsensfindung hinsichtlich Zielen und Prozessen jedoch durch kulturelle Unterschiede erheblich erschwert wird.

Warum ist die AUM-Theorie nach Gudykunst für das interkulturelle Training so wichtig?

Die AUM-Theorie bietet ein fundiertes Erklärungsmodell für die psychologischen Prozesse (Angst und Unsicherheit) in interkulturellen Begegnungen und liefert damit die theoretische Basis für eine zielgerichtete Sensibilisierung im Training.

Welche Bedeutung haben die ersten Phasen der Teamentwicklung für interkulturelle Teams?

Gerade in der Anfangsphase treten aufgrund von Informationsknappheit und Stereotypisierung die meisten Schwierigkeiten auf, weshalb eine frühzeitige Intervention und Vorbereitung für den weiteren Erfolg des Teams entscheidend ist.

Ende der Leseprobe aus 45 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Cultural Diversity in Gruppen und Teams. Notwendigkeit und Aspekte des interkulturellen Trainings
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Interkulturelle Kommunikation)
Veranstaltung
Interkulturelles Lernen: von der Kulturtheorie zur sozialen Praxis“ im Sommersemester 2002
Note
1,0
Autor
Andreas Eichelberger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
45
Katalognummer
V11636
ISBN (eBook)
9783638177450
ISBN (Buch)
9783638641999
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Cultural Diversity Interkulturelle Kommunikation Gruppenarbeit Team interkulturelles Training
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Eichelberger (Autor:in), 2003, Cultural Diversity in Gruppen und Teams. Notwendigkeit und Aspekte des interkulturellen Trainings, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11636
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  45  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum