In "A Midsummer Night´s Dream", Shakespeare portrays a concept of love that heavily influences the lovers´ behaviour. Therefore, love parallels a kind of madness, not only making people look foolish and blind but also being the only motivation behind their actions. Considering this, one important aspect of love in the play is its irrationality. This paper serves to shed light on aspects of the play which reveal the irrational nature of love. It takes a closer look at who, why and how the four lovers love, all under the perspective of irrationality.
Those aspects will not only be dealt with by looking at the passages of the play that reveal details about the lovers´ ideas of love but also by including claims of various authors of critical essays on the topic. The first chapter serves to find out how the nature of love manifests itself without the fairies´ intervention. In the second chapter, the focus will be on the irrationality of love which is mocked at in the enchanted wood. The paper will conclude by summarizing the most important aspects.
Inhaltsverzeichnis
Introduction
1. The Irrationality of Love without the Fairies´ Intervention
2. The Irrationality of Love in the Enchanted Wood
Conclusion
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Liebe in William Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" mit einem besonderen Fokus auf deren irrationale Natur. Ziel ist es, zu analysieren, wie sich diese Irrationalität im Verhalten der vier Liebenden manifestiert – sowohl durch ihre eigenen menschlichen Impulse als auch durch die äußere Beeinflussung durch die Feen.
- Die Darstellung von Liebe als eine Form von Wahnsinn oder Illusion.
- Untersuchung der Irrationalität der Liebe außerhalb übernatürlicher Einflüsse.
- Die Rolle von Feen und Magie als Katalysatoren für irrationales Verhalten.
- Analyse der Dynamik zwischen den Charakteren (Hermia, Lysander, Helena, Demetrius).
- Interpretation literaturwissenschaftlicher Perspektiven zur Unberechenbarkeit der Liebe.
Auszug aus dem Buch
1. The Irrationality of Love without the Fairies´ Intervention
Hermia resisting her father´s will can be considered as the introduction of love´s irrationality in the play. If she does not obey Egeus´ will to marry Demetrius the other options are “either to die the death, or to abjure / For ever the society of men” (MND, 1.1.65-66). Hermia still stays true to her love, having in mind that “if then true lovers have been ever cross´d, / It stands as an edict in destiny” (MND, 1.1.150-151). Hermia´s love for Lysander rebels against the authority of her father, who favours Demetrius as her husband and even invokes the authority of the Duke of Athens, Theseus, to have his way. Considering that Hermia risks her life to be with Lysander, her love for him is displayed as rather irrational. Her rational choice would be to bow to her father´s will and, therefore, to marry Demetrius.
However, even situations which are lying outside the play and which partly get revealed when the lovers appear in the play, create the early impression of an irrational nature of love. Demetrius, who has “made love to Nedar´s daughter, Helena” (MND, 1.1.107) and then shifted his love to Hermia. There is no reason for his behaviour given, nor do we know whether there exists a reason for the transfer of his love. It would be logical and easier for him to stay with Helena since he probably loved her once and she loves him still. Nevertheless, Demetrius now loves Hermia for some reason, leading into two men loving the same woman. What goes hand in hand with Demetrius´ transfer of his love from Helena to Hermia, is Helena becoming emotionally unstable or mad. So, Demetrius´ rather selfish decision is under the guise of love´s irrationality.
Zusammenfassung der Kapitel
Introduction: Die Einleitung führt in das zentrale Thema ein, dass die Liebe in Shakespeares Stück als eine irrationale Form von Wahnsinn dargestellt wird, die das Verhalten der Liebenden maßgeblich beeinflusst.
1. The Irrationality of Love without the Fairies´ Intervention: Dieses Kapitel analysiert das irrationale Handeln der Liebenden in der menschlichen Welt, wie den Widerstand Hermias gegen ihren Vater oder den plötzlichen Loyalitätswechsel Demetrius’ gegenüber Helena.
2. The Irrationality of Love in the Enchanted Wood: Hier wird untersucht, wie die magischen Eingriffe der Feen im Wald die bereits vorhandene Irrationalität der Liebe auf eine neue Ebene heben und die Liebenden vollends der Kontrolle durch übernatürliche Mächte aussetzen.
Conclusion: Das Fazit fasst zusammen, dass die Liebe im Stück durchweg als eine Form von Wahnsinn oder Illusion gezeichnet wird, die jeglicher Vernunft entbehrt.
Schlüsselwörter
William Shakespeare, Ein Sommernachtstraum, Liebe, Irrationalität, Wahnsinn, Illusion, Feen, Magie, Demetrius, Hermia, Helena, Lysander, Liebeszauber, Verhalten der Liebenden, Literaturanalyse.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert das Konzept der Liebe im Stück "Ein Sommernachtstraum" und konzentriert sich darauf, wie Shakespeare diese als ein irrationales und oft wahnsinniges Gefühl darstellt.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Zentrale Themen sind die Irrationalität der Liebe, der Konflikt zwischen eigenem Willen und gesellschaftlicher Erwartung sowie der Einfluss magischer Kräfte auf das menschliche Empfinden.
Was ist die zentrale Forschungsfrage?
Die Arbeit untersucht, auf welche Weise die Irrationalität der Liebe das Verhalten der vier Hauptcharaktere prägt und wie sich dies durch verschiedene Phasen des Stücks entwickelt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine textbasierte Literaturanalyse, die zentrale Textpassagen aus dem Werk untersucht und diese mit literaturwissenschaftlichen Sekundärquellen interpretiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in zwei Abschnitte: Zuerst wird die Irrationalität der menschlichen Liebe ohne Feeneinfluss betrachtet, danach folgt die Untersuchung, wie der "verzauberte Wald" diese Irrationalität verstärkt.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Irrationalität, Wahnsinn, Illusion, "Liebe auf den ersten Blick" und die zerstörerische Kraft veränderter Zuneigung.
Warum ist Hermias Entscheidung für Lysander als irrational eingestuft?
Sie gilt als irrational, da Hermia ihr Leben riskiert und sich gegen die Autorität ihres Vaters stellt, anstatt den gesellschaftlich erwarteten und "vernünftigen" Weg einer Ehe mit Demetrius zu wählen.
Welche Rolle spielen die Feen bei der Darstellung von Liebe?
Die Feen agieren als Katalysatoren, die das irrationale Verhalten der Liebenden durch den Einsatz von magischem Blütensaft forcieren, wodurch die Liebe als unberechenbares, schicksalsgebundenes Spiel entlarvt wird.
- Quote paper
- Julia Jenner (Author), 2019, The Irrational Nature of Love in "A Midsummer Night´s Dream" and How It Is Mirrored in the Lovers´ Behaviour, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1163780