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Lehrwerkanalyse des Lehrbuches „TANGRAM“ in Bezug auf die Interkulturelle Kompetenz am Beispiel des Deutschunterrichts an japanischen Hochschulen

Título: Lehrwerkanalyse des Lehrbuches „TANGRAM“ in Bezug auf die Interkulturelle Kompetenz am Beispiel des Deutschunterrichts an japanischen Hochschulen

Trabajo Universitario , 2007 , 15 Páginas , Calificación: 2

Autor:in: Yumi Oshima (Autor)

Deporte - Sociología deportiva
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Interkulturelle Kompetenz. In dieser Arbeit möchte ich exemplarisch analysieren, wie weit das Lehrwerk TANGRAM in Hinsicht auf das interkulturellen Lernen zum Einsatz im Unterricht an japanischen Hochschulen vorstellbar ist. Ist das Lehrbuch TANGRAM für Deutschlernende im Ausland wie z.B. in Japan mit geographischer und kultureller Distanz geeignet? Kann ein Deutschlehrer mit dem Lehrbuch die Begegnungen mit der fremden Welt an einem solchen zielsprachenfernen Ort fördern?
Die Lehrbücher sind immer das Hauptmittel im Fremdsprachenunterricht, die besonders die Unterrichtsgestaltung der Lehrenden und das Lehrverhalten der Lehrenden beeinflussen. Ich möchte deshalb darauf hinweisen, dass als Arbeitsgrundlage das Lehrbuch TANGRAM dient und die ergänzenden Medien zum Lehrbuch in der Analyse nicht mitberücksichtigt werden.
Die Arbeit gliedert sich im Wesentlichen in vier Teile: Nach der Schilderung der Situation und den Problematiken des Deutschunterrichts an den japanischen Hochschulen soll sich der zweite Teil mit theoriepraktischen Ansätzen des interkulturellen Lernens beschäftigen. Im vierten Teil werde ich anhand der im ersten Teil angeführten Argumentationen Lektion 9 im Lehrbuch TANGRAM 2B hinsichtlich des interkulturellen Lernens exemplarisch analysieren. Die von Kieweg angeführten Evaluierungskriterien möchte ich zur Analyse anwenden. Dieser führt Evaluierungskriterien an, um die Einführung eines neuen Lehrwerkes beim Auswahlprozess zu erleichtern. Um bei der Analyse des Lehrwerks möglichst objektiv zu arbeiten, nutze ich diese Kriterien, welche auch im Seminar „Interkulturalität und Landeswissenschaft“ behandelt wurden. Allerdings kann die Bewertung nicht umfassend sein, da ich nicht auf alle Kriterien eingehen kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Rahmenbedingung: Die Situation des Deutschunterrichts an den japanischen Universitäten

2. Was bedeutet „interkulturelles Lernen“ im Fremdsprachenunterricht?

3. TANGRAM

3.1. Aufbau des Lehrwerkes

3.2. Orientierung im Lehrwerk

4. Analyse am Beispiel TANAGRAM 2B, Lektion 9

4.1. Evaluierungskriterien

4.1.1. Evaluierungskriterien zu den Iandeskundlichen Vermittlungsverfahren

4.1.2. Evaluierungskriterien zu den Inhalten der Landeskunde

4.2. Evaluation

4.2.1. Themenauswahl und Vermittlungsverfahren

4.2.2. Klischees, stereotypes Denken und interkulturelles, transnationales Denken

4.2.3 Kontaktaufnahme und Empathiefähigkeit

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Lehrwerk TANGRAM hinsichtlich seines Potenzials zur Förderung interkultureller Kompetenz im Deutschunterricht an japanischen Hochschulen. Die zentrale Forschungsfrage ist, ob das Lehrwerk durch die Vermittlung landeskundlicher Inhalte und die Auseinandersetzung mit kulturellen Differenzen Lernende dazu befähigen kann, fremde Perspektiven einzunehmen und eigene kulturelle Prägungen kritisch zu reflektieren.

  • Analyse der Rahmenbedingungen des Deutschunterrichts in Japan
  • Theoretische Grundlagen des interkulturellen Lernens
  • Strukturelle Untersuchung und pädagogisches Konzept des Lehrwerks TANGRAM
  • Exemplarische Evaluation von Lektion 9 aus TANGRAM 2B
  • Methoden zur Vermeidung von Stereotypen und Förderung von Empathie

Auszug aus dem Buch

4.2.2. Klischees, stereotypes Denken und interkulturelles, transnationales Denken

Es besteht die Möglichkeit in Lektion 9 über das Thema „Konflikte und Lösungen“, die deutschen Verhaltensweisen den japanischen Verhaltensweisen, wie z.B. Harmonie und Bescheidenheit, gegenüberzustellen. Als stereotypischen Charakter könnte man den Kontrast zwischen Deutschen und Japanern wie folgt beschreiben: Deutsche haben eher einen diskussionsfreudigen Charakter und beschweren sich gern. Japaner halten harmonisches Verhalten für wichtiger. In aller Hinsicht sind Japaner schwächer, was das Diskutieren angeht. Man begegnet manchmal der Szene in Deutschland, dass sich die Leute in Deutschland sowohl bei der Post, als auch in der privaten Sphäre im Restaurant über ihr Essen beschweren und deutlich ihre Meinung äußern. Solch eine Szene in Deutschland wird für Japaner im Allgemeinen als ein unsympathisches Bild aufgenommen, da man in Japan aus Höflichkeitsgründen Unangenehmes nicht gerne äußert und versucht, sich verhältnismäßig angenehm zu verhalten. Wenn Menschen durch das eigene Wertsystem, Kultur und Sprache stark geprägt sind, ist es schwierig, die Andersartigkeit der Fremden zu akzeptieren.

Wenn man sich aber auf das Leben in Deutschland wie z.B. auf einen kurzen Studienaufenthalt in Deutschland vorbereitet, dann können japanische Studierende schon durch den Studienaufenthalt auf dieser Weise angeregt werden, mit einer Leselektüre über die deutsche Kultur und die eigene japanische Kultur vergleichend nachzudenken. Das interkulturelle Lernen ist besonders bedeutend für japanische Studierende, die meist in einer Monokultur leben, ohne direkte Kontakte mit fremden Leuten innerhalb Japans zu haben.

Falls die fremde Kultur für die zurückhaltenden japanischen Studierenden nicht mit den eigenen japanischen Vorstellungen ihrer Kultur übereinstimmt, dann besteht die große Gefahr, dass Kennenlernen des Andersartigen zur Abwehreaktion bzw. Lernblockade (Kulturschock) führt. Vielleicht erleben Japaner, wenn sie zum ersten Mal nach Deutschland reisen und das schlechte Benehmen von Verkäufern im Kaufhaus erleben, einen Kulturschock, da in Japan und Deutschland so starke unterschiedliche Verhaltensweisen vorhanden sind. Besonders interessant ist dabei der zweite Lesetext in dieser Lektion mit dem Titel „Kunden müssen leider draußen bleiben“. Hier geht es um das Thema „Servicewüste Deutschland“, wobei eine negative Charakteristik der Deutschen, die man in Kaufhäusern, Behörden oder Restaurants erleben kann, thematisiert wird. Interessant ist dies insbesondere, da dieses negative Bild über die Deutschen von TANGRAM aus angeboten wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz interkultureller Kompetenz im japanischen Hochschulkontext ein und skizziert die Problematik des dortigen Fremdsprachenunterrichts.

1.1. Rahmenbedingung: Die Situation des Deutschunterrichts an den japanischen Universitäten: Dieses Unterkapitel beleuchtet den Rückgang des Deutschunterrichts und die Herausforderungen durch traditionelle Lehrmethoden sowie die passiven Lernmuster der Studierenden.

2. Was bedeutet „interkulturelles Lernen“ im Fremdsprachenunterricht?: Es werden theoretische Ansätze definiert, die über die reine Vermittlung landeskundlicher Fakten hinausgehen und auf den Vergleich sowie die Relativierung eigener kultureller Normen zielen.

3. TANGRAM: Das Lehrwerk wird in seiner methodischen Gesamtheit und seinem Aufbau als Grundlage für die spätere Analyse vorgestellt.

3.1. Aufbau des Lehrwerkes: Detaillierte Beschreibung der Struktur, der Niveaustufen und der ergänzenden Materialien von TANGRAM.

3.2. Orientierung im Lehrwerk: Untersuchung der Leitidee des kommunikativen Unterrichts und der pädagogischen Empfehlungen des Hueber Verlags.

4. Analyse am Beispiel TANAGRAM 2B, Lektion 9: Anwendung der Kriterien auf eine konkrete Lektion zum Thema „Konflikte und Lösungen“.

4.1. Evaluierungskriterien: Vorstellung des methodischen Rahmens zur Beurteilung landeskundlicher Vermittlungsverfahren und inhaltlicher Aufbereitung.

4.1.1. Evaluierungskriterien zu den Iandeskundlichen Vermittlungsverfahren: Fokus auf die Art der Informationsvermittlung und die Einbindung der Lernenden.

4.1.2. Evaluierungskriterien zu den Inhalten der Landeskunde: Kriterien für die Auswahl zeitgemäßer landeskundlicher Themen, die interkulturelles Denken anregen sollen.

4.2. Evaluation: Praktische Analyse der Lektion 9 hinsichtlich ihrer Eignung für den japanischen Kontext.

4.2.1. Themenauswahl und Vermittlungsverfahren: Bewertung der Texte und visuellen Medien der Lektion im Hinblick auf deren Relevanz für japanische Studierende.

4.2.2. Klischees, stereotypes Denken und interkulturelles, transnationales Denken: Analyse der Kontrastierung deutscher und japanischer Verhaltensweisen und der Gefahr von Kulturschocks.

4.2.3 Kontaktaufnahme und Empathiefähigkeit: Untersuchung, inwieweit das Lehrwerk den Kontakt zu Zielsprachenland und Kultur fördert.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Eignung von TANGRAM zur Förderung interkultureller Kompetenz bei Berücksichtigung der spezifischen Herausforderungen japanischer Lernender.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kompetenz, Deutschunterricht, Japan, TANGRAM, Landeskunde, Fremdsprachenerwerb, interkulturelles Lernen, Grammatik-Übersetzungs-Methode, Kommunikative Didaktik, Stereotypen, Kulturschock, Empathiefähigkeit, Lehrwerkanalyse, Fremdsprachenunterricht, Hochschulbildung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einsatz des Lehrwerks TANGRAM im Deutschunterricht an japanischen Hochschulen unter besonderer Berücksichtigung der Vermittlung interkultureller Kompetenz.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Autorin?

Die zentralen Themen sind die Situation des Deutschunterrichts in Japan, die Theorie des interkulturellen Lernens sowie die methodische und inhaltliche Analyse des Lehrbuchs TANGRAM.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu evaluieren, ob TANGRAM dazu beitragen kann, das Interesse japanischer Studierender an der deutschen Sprache zu steigern und sie durch interkulturelle Vergleiche für eine andere Kultur zu öffnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Die Autorin nutzt die „lernprozessorientierten Kriterien zur Evaluierung von Lehrwerken“ nach Werner Kieweg, um eine exemplarische Analyse der Lektion 9 von TANGRAM 2B durchzuführen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit konkret behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Aufbau von TANGRAM, bewertet die Themenwahl der Lektion 9 und untersucht, wie das Lehrwerk mit den Themen Klischees, Empathie und landeskundlichen Vermittlungsverfahren umgeht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind interkulturelle Kompetenz, Landeskunde, japanische Hochschulen, TANGRAM, Fremdsprachenerwerb und kulturelle Sensibilisierung.

Wie bewertet die Autorin die Eignung der Lektion „Konflikte und Lösungen“?

Die Autorin hält die Lektion für inhaltlich interessant, hinterfragt jedoch die kulturelle Übertragbarkeit des Themas „Beziehungskrise“ auf junge japanische Studierende aufgrund kultureller Tabus.

Welchen Einfluss haben laut Autorin die kulturellen Unterschiede auf den Lernprozess?

Die Arbeit betont, dass starke Diskrepanzen zwischen dem japanischen Bedürfnis nach Harmonie und der deutschen Diskussionskultur zu Lernblockaden oder Kulturschocks führen können, weshalb interkulturelles Lernen essenziell ist.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Lehrwerkanalyse des Lehrbuches „TANGRAM“ in Bezug auf die Interkulturelle Kompetenz am Beispiel des Deutschunterrichts an japanischen Hochschulen
Universidad
Ruhr-University of Bochum  (Sprachlehrforschung)
Curso
Interkulturalität und Landeswissenschaft
Calificación
2
Autor
Yumi Oshima (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
15
No. de catálogo
V116422
ISBN (Ebook)
9783640179084
ISBN (Libro)
9783640179206
Idioma
Alemán
Etiqueta
Lehrwerkanalyse Lehrbuches Bezug Interkulturelle Kompetenz Beispiel Deutschunterrichts Hochschulen Interkulturalität Landeswissenschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Yumi Oshima (Autor), 2007, Lehrwerkanalyse des Lehrbuches „TANGRAM“ in Bezug auf die Interkulturelle Kompetenz am Beispiel des Deutschunterrichts an japanischen Hochschulen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116422
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