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Psychometrische Testverfahren

Testbatterie CERAD

Title: Psychometrische Testverfahren

Seminar Paper , 2006 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: M. A. ; Dipl. (postgrad.) Isolde A. Kretzschmar (Author)

Psychology - Diagnostics
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Zunächst werde ich für die Beantwortung der im ersten Absatz aufgeführten
Fragen eine Basis für diese Gedanken zur Anwendung psychometrischen
Testverfahren aufbauen. Als Grundlage will ich die Testbatterie und die
Demenzerkrankungen DAT - Demenz vom Alzheimer Typ - und MID - Multi-
Infarkt-Demenz - kurz erläutern. Da sich das Thema mit der
Demenzdiagnostik im Zusammenhang mit der CERAD-Testbatterie
beschäftigt, werde ich im nächsten Schritt die Differentialdiagnose erklären.
Es gibt reversible Formen der Demenz, die von den degenerativen
Demenzformen abgegrenzt werden müssen. Die Frühdiagnose einer DAT ist
auch notwendig, um beizeiten für die erst leichter Betroffenen
Interventionsmaßnahmen zu starten und um ihnen soziale Hilfsangebote zu vermitteln. Für die Demenzdiagnostik sind zwei Klassifikationssysteme zur
Orientierung festgelegt. Es gibt zweierlei Demenzskalen: klinischpsychiatrische
und klinisch-psychologische. Diese werden kurz erläutert,
bevor ich gezielt auf das CERAD-Testverfahren eingehe. Hier werden nach
der Beschreibung von grundlegenden Daten die diagnostischen Kriterien
erläutert. Voraussetzungen und Testaufbau werden in der Folge kurz
beschrieben. Um die Beziehung zwischen den Untertests und der Praxis
herstellen zu können, werden die Testaufgaben einzeln beschrieben. Bei der
Testdurchführung wird gleichzeitig auf die entscheidenden Punkte
aufmerksam gemacht, die dann Rückschlüsse auf eine DAT vermitteln
können. Im Schlussteil will ich noch einmal auf die am Anfang gestellten
Fragen eingehen und die dafür wichtigen Punkte zusammenfassen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Motivation zum Thema

1.2. Aufbau der Arbeit

2. Testbatterie

2.1. Grundlagen

2.2. Arten von Testbatterien

2.2.1. Homogene Testbatterien

2.2.2. Heterogene Testbatterien

3. Demenz

3.1. Multi-Infarkt-Demenz (MID)

3.2. Demenz vom Alzheimer Typ (DAT)

3.2.1. Grundlagen

3.2.2. Symptomatik und Krankheitsverlauf

3.2.3. Neuropathologische und neurochemische Veränderungen

3.3. Gegenwärtiger Forschungsstand

4. Demenzdiagnostik

4.1. Klassifikationssysteme

4.2. Differentialdiagnose

4.2.1. Therapierbare Grunderkrankungen

4.2.2. Klinisch-psychiatrische Demenzskalen

4.2.3. Klinisch-psychologische Demenzskalen

5. CERAD-Testverfahren

5.1.Grundlagen

5.2. Diagnostische Kriterien

5.3. Voraussetzungen

5.4. Testaufbau

5.5. Untertests

5.6. Praxisbezug

6. Zusammenfassung wichtiger Punkte

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Testverfahren CERAD (Consortium to Establish a Registry for Alzheimer’s Disease) als psychometrisches Instrument zur Demenzdiagnostik vorzustellen und kritisch zu untersuchen, wie es die theoretischen Kriterien der Demenz vom Alzheimer Typ (DAT) in seiner praktischen Durchführung und den Untertests operationalisiert.

  • Grundlagen von Testbatterien und deren Anwendung in der Demenzdiagnostik
  • Differenzierung zwischen Multi-Infarkt-Demenz (MID) und Demenz vom Alzheimer Typ (DAT)
  • Erläuterung relevanter Klassifikationssysteme und differentialdiagnostischer Aspekte
  • Detaillierte Analyse des CERAD-Testverfahrens inklusive seiner Untertests
  • Diskussion der Bedeutung von Früherkennung und der diagnostischen Aussagekraft bei der DAT

Auszug aus dem Buch

3.2.3. Neuropathologische und neurochemische Veränderungen

Es können bei der DAT morphologische Veränderungen folgendermaßen festgestellt werden: Es bilden sich senile Plaques, die als kugelförmige Läsionen mit extrazellulären Amyloidkernen beschrieben werden. Auch können neurofibrilläre Bünde, die aus paarigen, Helikahl gewundenen Filamenten bestehen, bestimmt werden. Allerdings sind diese Veränderungen nicht unbedingt für eine DAT eindeutig spezifisch. Diese Phänomene treten nämlich auch als normaler Alterungsprozess im Gehirn auf. Entscheidend zu sehen war, ist hier die Bildung eines Demenzsyndroms durch die Quantität dieser hirnanatomischen Veränderungen, die die Reservekapazität des Zentralnervensystems überschritten. Die Demenz vom Alzheimer Typ kann weitgehend auch durch den Nachweis von neurochemischen Anomalien belegt werden. Der Neutrotransmitter Acetylcholin wird nicht mehr in der notwendigen Menge gebildet. So findet im Bereich des cholinergenen Transmittersystems eine Minderung des Hirnstoffwechsels statt. Auf diese Weise kann festgestellt werden, dass die Verteilung des cholinergenen Mangels im Gehirn den pathologischen Veränderungen entspricht. Das erklärt auch, wie die positiven Korrelationen zwischen dem Ausmaß des Defizits und dem Schweregrad der klinischen Symptomatik einander bedingen. (Vgl. Neher, 1996)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Motivation für die Untersuchung von CERAD im Kontext des demografischen Wandels und skizziert den methodischen Aufbau der Arbeit.

2. Testbatterie: Dieses Kapitel definiert die Grundlagen von Testbatterien und unterscheidet zwischen homogenen und heterogenen Testbatterien hinsichtlich ihrer Validitätsbereiche.

3. Demenz: Es werden die zwei häufigsten Demenzformen, MID und DAT, hinsichtlich ihrer Symptomatik, ihres Verlaufs sowie ihrer neuropathologischen und neurochemischen Hintergründe erläutert.

4. Demenzdiagnostik: Dieser Teil befasst sich mit internationalen Klassifikationssystemen (DSM-IV, ICD) und der notwendigen Differentialdiagnose zur Abgrenzung reversibler Ursachen sowie verschiedenen Demenzskalen.

5. CERAD-Testverfahren: Hier wird das CERAD-Verfahren als Instrument zur Erfassung von Hirnleistungen bei Demenz detailliert beschrieben, einschließlich seiner Voraussetzungen, des Testaufbaus und der einzelnen Untertests.

6. Zusammenfassung wichtiger Punkte: Das Schlusskapitel fasst die theoretischen Erkenntnisse zur Demenzdiagnostik zusammen und stellt diese den praktischen Anforderungen und Ergebnissen der CERAD-Testbatterie gegenüber.

Schlüsselwörter

Demenz, Alzheimer, CERAD, Testbatterie, Gerontologische Diagnostik, Differentialdiagnose, Psychometrie, Früherkennung, DAT, MID, Kognition, Gedächtnis, Testverfahren, Validität, Neuropsychologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Anwendung psychometrischer Testverfahren in der gerontologischen Diagnostik, wobei das CERAD-Testverfahren als zentrales Fallbeispiel dient.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Grundlagen von Testbatterien, die medizinische Differenzierung verschiedener Demenzformen sowie die psychometrische Erfassung kognitiver Leistungsdefizite.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Eignung und die theoretischen Kriterien des CERAD-Verfahrens bei der Diagnostik der Demenz vom Alzheimer Typ zu untersuchen und gegenüberzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, bei der aktuelle psychopathologische Literatur und neuropsychologische Forschungsergebnisse zur Testvalidierung zusammengeführt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die klinischen Demenzformen und Klassifikationssysteme beschrieben, bevor das CERAD-Testverfahren in seinem Aufbau, seinen Untertests und seinem Praxisbezug detailliert erläutert wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Demenz, CERAD, DAT, Testbatterie, Differentialdiagnostik und kognitive Leistungstests charakterisiert.

Warum ist eine Differentialdiagnose bei der Demenzdiagnostik so wichtig?

Da bestimmte kognitive Leistungseinbußen auch durch therapierbare Grunderkrankungen oder reversible nichtorganische Ursachen hervorgerufen werden können, ist eine präzise Differentialdiagnose essenziell.

Welche Rolle spielt die zeitverzögerte Wiedergabe innerhalb des CERAD-Tests?

Die zeitverzögerte Wiedergabe gilt als sensitiver Indikator, da sie als nicht erfülltes Leistungsmerkmal frühzeitig auf Defizite hinweisen kann, die für die Frühdiagnostik der Alzheimer-Demenz entscheidend sind.

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Details

Title
Psychometrische Testverfahren
Subtitle
Testbatterie CERAD
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Psychogerontologie)
Course
Psychometrie
Grade
1,3
Author
M. A. ; Dipl. (postgrad.) Isolde A. Kretzschmar (Author)
Publication Year
2006
Pages
19
Catalog Number
V116483
ISBN (eBook)
9783640186471
ISBN (Book)
9783640188277
Language
German
Tags
Psychometrische Testverfahren Psychometrie CERAD Alter Demenz Testbatterien Neuropathologie Differentialdiagnose MID DAT
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M. A. ; Dipl. (postgrad.) Isolde A. Kretzschmar (Author), 2006, Psychometrische Testverfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116483
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