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Alternative Magazinkonzepte im Zeitalter der Digitalisierung

Individualisierter Content vs. Refinanzierung

Titre: Alternative Magazinkonzepte im Zeitalter der Digitalisierung

Thèse de Bachelor , 2007 , 54 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Bachelor of Arts Nadine Lantzsch (Auteur)

Médias / Communication - Journalisme
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Die Bachelorarbeit beschäftigt sich mit den Veränderungen von Publikumszeitschriften im Kontext der voranschreitenden Digitalisierung sowie der Etablierung der Neuen Medien als Leitmedien einer technisch selbstbewussten und inhaltlich zielsicheren Leserschaft.

Ziel der Arbeit ist es, aus den Erkenntnissen ein Magazinkonzept zu entwickeln, das einerseits den immer größer werdenden Wunsch des Lesers nach Nischeninhalten befriedigt und andererseits in den finanziellen Interessensbereich von größeren Verlagen rücken kann.

Neben der Analyse des Publikumszeitschriftenmarktes wird außerdem die Beziehung zwischen Printmedien und den technischen und inhaltlichen Möglichkeiten der Digitalisierung untersucht: Im Zeitalter von Web 2.0 und user generated content stellt sich zunehmend die Frage nach individualisierten Inhalten und neuen Publikationsformen, die möglichst viel Interaktion der Leser erlauben. Unterstützend werden mehrere Beispielmagazine aus dem Onlinebereich zur Beantwortung herangezogen.

Aus dem veränderten Mediennutzungsverhalten in einer ständig zugänglichen digitalen Welt, dem unerschöpflichen Angebot an Medien und dessen meist kostengünstiger bis kostenloser Konsum ergeben sich für Verlage nahezu revolutionäre Sichtweisen auf Problematiken wie Leserbindung und Finanzierung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Analyse des Publikumszeitschriftenmarktes

1.1 Allgemeines

1.1.1 Definition Publikumszeitschriften

1.1.2 Marktanteile

1.1.3 Auflagen und Werbeeinahmen

1.2 Die Dotcom-Blase und ihre Folgen für die Medien

1.2.1 Ein Boom ohne Grundlage

1.2.2 Das Platzen der Dotcom-Blase

1.2.3 Folgen für den Wirtschaftsmarkt

1.2.4 Auswirkungen auf den Publikumszeitschriftenmarkt

1.3 Fazit

2 Digitalisierung und Medienkonvergenz

2.1 Technische Voraussetzungen

2.2 Die Theorie des Long Tail

2.2.1 Hintergründe zur Theorie

2.2.2 Das Aussterben der „Hit-Kultur“

2.2.3 Erschließung neuer Märkte – Erweitern der Bisherigen

2.2.4 Ändert sich die Nachfrage oder die Mediennutzung?

2.2.5 Wie ein Long Tail entsteht

2.2.6 Filter

2.2.7 Preisbildung im Long Tail

2.2.8 Der Long Tail und sein Effekt auf die etablierten Medien

2.2.9 Der Long Tail und seine Folgen auf die Gemeinschaft

2.3 Das Internet als Werbeträger

2.4 Das Internet als Produktdiversifizierung und Vertriebskanal von Publikumszeitschriften

2.4.1 Das Verhältnis von Online- und Printmedien

2.4.2 NEON – online und offline erfolgreich

2.5 Innovative Onlinemagazine

2.5.1 Jetzt.de

2.5.2 ZUENDER

2.5.3 Mindestens haltbar

2.5.4 Daheim Magazin

2.6 Das grundlegende Problem der Finanzierung

3 Eigene Magazinskizze

3.1 Idee

3.2 Konzept

3.2.1 Publikationsform

3.2.2 Analyse von Leserschaft, Werbemarkt und Wettbewerb

3.2.3 Themenmix und journalistische Gestaltung

3.2.4 Struktur und Technologien des Magazins

3.3 Vermarktung und Vertrieb

3.4 Anmerkungen

Zielsetzung & Themen

Die Bachelorarbeit untersucht den Wandel von Publikumszeitschriften durch die voranschreitende Digitalisierung und entwickelt ein Magazinkonzept, das individuellen Nutzeransprüchen und modernen Finanzierungsmodellen gerecht wird.

  • Analyse des Publikumszeitschriftenmarktes und wirtschaftlicher Umbrüche (Dotcom-Blase)
  • Medienkonvergenz und die Theorie des „Long Tail“ im journalistischen Kontext
  • Einsatz digitaler Technologien für Interaktion und individualisierte Inhalte
  • Vergleich innovativer Onlinemagazine und deren Geschäftsmodelle
  • Konzeption eines neuen, interaktiven Magazins für eine junge Zielgruppe

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Das Aussterben der „Hit-Kultur“

In der Volkswirtschaftslehre dreht sich alles um die Knappheit von Gütern. Sie ist der Hauptmotivator für die Wirtschaft. Diese Knappheit wird durch Hits zu überwinden versucht. Wenn nur Hits angeboten werden, werden auch nur diese gekauft. Somit wird Mainstream suggeriert. Dem Käufer wird sein Geschmack aufdiktiert. Das Angebot bestimmt das Käuferverhalten und somit den Mainstream. Hits sind jedoch die Ausnahme, ihnen stehen viel mehr „Nicht-Hits“ gegenüber.

„Die wenigsten Filme sind Hits, die wenigsten Musikaufnahmen erreichen die Top 100, die wenigsten Bücher sind Bestseller, die wenigsten Sendungen werden von Nielsen Media Research erfasst oder sorgen zur besten Sendezeit für Traumquoten. Dennoch erreichen viele weltweit ein Publikum, das in die Millionen geht. Weil sie nicht zu den Hits zählen, glaubt man, sie würden gar nicht zählen. Doch genau in diese Richtung entwickelt sich der ehemals kalkulierbare Massenmarkt.“

„Der Massenmarkt, der sich lange Zeit nur auf Hits beschränkt hat, zerfällt mit den technischen Veränderungen und der Zugänglichkeit [Vereinfachung der Vertriebswege, Anm. d. Verf.] mehr und mehr in einen Nischenmarkt, den es zuvor allerdings immer gegeben hat, doch für die Industrie kaum zählte, da er wirtschaftlich nicht relevant war.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Analyse des Publikumszeitschriftenmarktes: Dieses Kapitel untersucht den aktuellen Status und die wirtschaftliche Entwicklung des Zeitschriftenmarktes mit Fokus auf die Folgen des Dotcom-Blase-Platzens.

2 Digitalisierung und Medienkonvergenz: Hier werden technische Voraussetzungen, die „Long Tail“-Theorie und das Internet als Werbe- und Vertriebsplattform für moderne Medienformate analysiert.

3 Eigene Magazinskizze: In diesem Kapitel wird ein konkretes Konzept für ein Onlinemagazin entworfen, das die zuvor erarbeiteten theoretischen Erkenntnisse praktisch integriert.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Medienkonvergenz, Publikumszeitschriften, Long Tail, Onlinemagazin, Internet, User Generated Content, Mediennutzung, Finanzierung, Web 2.0, Nischenmarkt, Werbeformen, Journalismus, Medienmarketing, Individualisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie sich der Markt für Publikumszeitschriften durch die Digitalisierung verändert hat und wie ein modernes Magazinkonzept auf diese Entwicklungen reagieren kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Marktstruktur von Printmedien, der Theorie des Long Tail, der Rolle von Web 2.0-Technologien und der Finanzierung von Online-Inhalten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Magazinkonzept zu entwerfen, das den Wunsch der Leser nach Nischeninhalten und Interaktion mit einer nachhaltigen wirtschaftlichen Finanzierung kombiniert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Markt-Analyse sowie einer kompilatorischen Auswertung von Studien, Fachzeitschriften und Expertenbeispielen aus dem Online-Magazinbereich.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Folgen der Dotcom-Blase, die medientheoretischen Grundlagen der Digitalisierung sowie Analysen bestehender innovativer Onlinemagazine wie NEON oder jetzt.de.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Medienkonvergenz, Digitalisierung, Long Tail, User Generated Content, Publikumszeitschriften und Online-Finanzierung.

Wie unterscheidet sich der Ansatz des „Long Tail“ von traditionellen Printmodellen?

Während klassische Printmedien auf Massenkompatibilität und knappe Sende- bzw. Verkaufsflächen setzen, ermöglicht das Internet im Long Tail-Modell die profitable Nutzung zahlreicher Nischenangebote.

Warum spielt die Finanzierung im Internet für Verlage eine so große Rolle?

Aufgrund des „Kostenlos-Mythos“ im Internet ist die Etablierung von Paid-Content-Modellen schwierig, weshalb Verlage neue, innovative Werbeformen und virale Konzepte benötigen, um zu überleben.

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Résumé des informations

Titre
Alternative Magazinkonzepte im Zeitalter der Digitalisierung
Sous-titre
Individualisierter Content vs. Refinanzierung
Université
University of Applied Sciences Mittweida
Note
1,0
Auteur
Bachelor of Arts Nadine Lantzsch (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
54
N° de catalogue
V116485
ISBN (ebook)
9783668338890
ISBN (Livre)
9783668338906
Langue
allemand
mots-clé
Alternative Magazinkonzepte Zeitalter Digitalisierung
Sécurité des produits
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Citation du texte
Bachelor of Arts Nadine Lantzsch (Auteur), 2007, Alternative Magazinkonzepte im Zeitalter der Digitalisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116485
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Extrait de  54  pages
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