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Einbezug mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler in den Deutschunterricht

Erarbeitung eines Unterrichtsmaterials für den Bereich "Sprachreflexion" anhand der Scaffolding-Methode

Titel: Einbezug mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler in den Deutschunterricht

Hausarbeit , 2021 , 22 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Hasan-Yasin Baran (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit widmet sich der Frage, wie mehrsprachige SuS in den Deutschunterricht eingebunden werden können. Dabei werden die derzeitigen Bildungschancen von mehrsprachigen Kindern und Jugendlichen veranschaulicht. Damit zusammenhängend soll ein Blick auf den schulischen und außerschulischen Sprachgebrauch der SuS mit Migrationshintergrund geworfen werden. Anschließend werden die Chancen und Herausforderungen des Sprachgebrauchs von mehrsprachigen Lernenden im Deutschunterricht herausgearbeitet. Damit einhergehend wird die Sprachreflexion und die Sprachbewusstheit in den Vordergrund gerückt und Möglichkeiten angeboten, wie man als Lehrkraft die Mehrsprachigkeit der SuS nutzen kann. In diesem Zusammenhang wird auf die Scaffolding-Methode verwiesen und die Makro- und Mikro-Ebenen der Methode näher erläutert. Dahingehend wird für den Kompetenzbereich „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen“ ein exemplarisches Unterrichtsmaterial veranschaulicht und eine Unterrichtseinheit illustriert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Mehrsprachige Schülerinnen und Schüler

2.1 Bildungschancen

2.2 Schulischer und außerschulischer Sprachgebrauch

3. Sprachgebrauch und Sprachreflexion im Deutschunterricht

3.1 Sprachgebrauch: Chancen und Herausforderungen

3.2 Sprachreflexion und Sprachbewusstheit

4. Scaffolding

4.1 Makro-Scaffolding

4.2 Mikro-Scaffolding

5. Unterrichtsmaterial für den Deutschunterricht

5.1 Sprachkontrast: Satzgliedstellung im Türkischen und Deutschen

5.2 Unterrichtsmaterial

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie mehrsprachige Schülerinnen und Schüler effektiv in den Deutschunterricht eingebunden werden können, um ihre Bildungschancen zu verbessern und ihre sprachlichen Kompetenzen zielgerichtet zu fördern. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie Lehrkräfte durch den gezielten Einsatz von Sprachreflexion und Scaffolding-Methoden die Potenziale mehrsprachiger Lernender nutzen können, um sowohl die Alltags- als auch die Bildungssprache zu stärken.

  • Bildungschancen und soziale Herkunft mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler
  • Herausforderungen des Sprachgebrauchs im Deutschunterricht
  • Bedeutung der Sprachreflexion und Sprachbewusstheit für den Spracherwerb
  • Einsatz der Scaffolding-Methode zur Förderung bildungssprachlicher Kompetenzen
  • Praktische Umsetzung von sprachkontrastivem Unterrichtsmaterial

Auszug aus dem Buch

4.2 Mikro-Scaffolding

Auf der Mikroebene bezieht sich die Scaffolding-Methode auf die Interaktion zwischen der Lehrperson und den Lernenden. Mithilfe der Interaktion gelingt es den Lernenden, einzelne (Fach-)Wörter und Satzbausteine zu übernehmen, welche die Lehrkraft während der Interaktionsphase von sich gibt (vgl. Wessel 2014, S. 58). Dementsprechend verweist Wessel darauf hin, dass in der Interaktion eine wichtige Ressource für die Wortschatzförderung liege und konkretisiert die Relevanz der Lehrer-Schüler-Interaktion (vgl. ebd.). Somit ist die Interaktion ein wichtiger Bestandteil des Fachunterrichts und wird innerhalb der Scaffolding-Methode eine bedeutende Rolle zugewiesen; denn die Elemente im Bereich der Makroebene können nur durch die Interaktion ausgeschöpft werden (vgl. ebd.). Dementsprechend sind zwei wesentliche Aspekte, nämlich die Unterrichtsplanung und die Unterrichtsinteraktion, die Kohärenz der vorübergehenden Hilfestellung.

Auf der Mikroebene sind folgende Aktivitäten, die von der Lehrkraft ausgehen, bedeutend für die Unterrichtsinteraktion (vgl. Kniffka 2010, S. 4):

1) Verlangsamung der Lehrer-Schüler-Interaktion.

2) Gewährung von mehr Planungszeit für die SuS.

3) Aktives Zuhören durch die Lehrkraft.

4) Schüleraussagen in größere konzeptuelle Zusammenhänge einbetten, um eine Beziehung zwischen der Schüleräußerung und dem fachlich-thematischen Gesamtkontext herzustellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen einer heterogenen Gesellschaft für das Bildungssystem und führt in die Fragestellung zur Integration mehrsprachiger SuS in den Deutschunterricht ein.

2. Mehrsprachige Schülerinnen und Schüler: Dieses Kapitel analysiert die Chancenungleichheit mehrsprachiger Kinder und untersucht den Einfluss des schulischen sowie außerschulischen Sprachgebrauchs auf deren Bildungserfolg.

3. Sprachgebrauch und Sprachreflexion im Deutschunterricht: Es werden die Chancen und Herausforderungen für den Deutschunterricht dargelegt sowie die Bedeutung von Sprachreflexion und Sprachbewusstheit für die Entwicklung vertiefter Sprachkompetenzen erörtert.

4. Scaffolding: Das Kapitel führt das Konzept des Scaffoldings als Unterstützungssystem ein und unterteilt es in die planungsorientierte Makroebene und die interaktionsbezogene Mikroebene.

5. Unterrichtsmaterial für den Deutschunterricht: Hier wird ein konkretes Unterrichtskonzept vorgestellt, das durch sprachkontrastive Ansätze zwischen Türkisch und Deutsch die Sprachreflexion der Lernenden fördern soll.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer engen Verzahnung von Deutsch- und Herkunftssprachenunterricht sowie einer besseren Qualifizierung der Lehrkräfte.

7. Literaturverzeichnis: Das Verzeichnis listet sämtliche für die Arbeit herangezogenen wissenschaftlichen Quellen auf.

Schlüsselwörter

Mehrsprachigkeit, Deutschunterricht, Bildungschancen, Sprachreflexion, Sprachbewusstheit, Scaffolding, Sprachförderung, Bildungssprache, Sprachkontrast, Migrationshintergrund, Lehrerkompetenz, Interaktion, Wortschatz, Lernerfolg, Schulerfolg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler im deutschen Bildungssystem und untersucht, wie diese gezielt im Deutschunterricht gefördert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Einfluss der Herkunftssprache auf den Lernerfolg, die Förderung von Fach- und Bildungssprache sowie der Einsatz methodischer Ansätze wie Sprachreflexion und Scaffolding.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Lösungsansätze zu entwickeln, wie mehrsprachige SuS erfolgreich in den Deutschunterricht eingebunden werden können, um ihre Chancen auf eine erfolgreiche Schullaufbahn zu erhöhen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse aktueller Studien (u.a. PISA-Studien) sowie fachdidaktischer Konzepte zum Sprachlernen und zur Sprachförderung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen zu Mehrsprachigkeit und Sprachgebrauch auch die Scaffolding-Methode sowie ein konkretes Unterrichtsbeispiel zur sprachkontrastiven Arbeit vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Mehrsprachigkeit, Sprachreflexion, Scaffolding, Bildungssprache und interkulturelle Lehrkompetenz.

Welche Rolle spielt die Erstsprache im Unterricht laut der Autorin?

Die Autorin argumentiert, dass die Einbeziehung der Erstsprache, beispielsweise durch sprachkontrastive Methoden, das Gefühl der kulturellen Akzeptanz stärkt und die Sprachbewusstheit sowie den Erwerb der Zweitsprache Deutsch fördert.

Warum ist die Scaffolding-Methode für Lehrkräfte zeitintensiv?

Der Mehraufwand entsteht vor allem durch die detaillierte Unterrichtsplanung, die eine genaue Lernstands- und Bedarfsanalyse der SuS voraussetzt, um die Hilfestellungen passgenau zu gestalten.

Welche Problematik wird in Bezug auf die Lehramtsausbildung benannt?

Es wird kritisiert, dass viele Lehrkräfte während ihres Studiums nicht ausreichend auf die spezifischen Anforderungen des Unterrichts mit mehrsprachigen Kindern vorbereitet werden.

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Details

Titel
Einbezug mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler in den Deutschunterricht
Untertitel
Erarbeitung eines Unterrichtsmaterials für den Bereich "Sprachreflexion" anhand der Scaffolding-Methode
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1,7
Autor
Hasan-Yasin Baran (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
22
Katalognummer
V1165448
ISBN (PDF)
9783346573612
ISBN (Buch)
9783346573629
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprachdidaktik Mehrsprachigkeit Sprachreflexion Scaffolding Deutschunterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hasan-Yasin Baran (Autor:in), 2021, Einbezug mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler in den Deutschunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1165448
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Leseprobe aus  22  Seiten
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