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Die wirtschaftliche Bedeutung des Modeluxus im Merkantilismus unter Ludwig XIV.

Título: Die wirtschaftliche Bedeutung des Modeluxus im Merkantilismus unter Ludwig XIV.

Trabajo Escrito , 2019 , 15 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Elena Balhorn (Autor)

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König Ludwig XIV. von Frankreich regierte sein Land im Stil des Absolutismus.
In Hinblick dessen strebte der Monarch nicht nur für das französische Inland die Umsetzung seines absoluten Herrschaftsgedankens an, sondern beanspruchte diesen auch über seine Landesgrenzen hinaus. Seine kontinentalen Machtansprüche galten sowohl territorialen Eroberungen als auch gegenüber der ökonomischen Expansion Frankreichs. Anhand der merkantilistischen Wirtschaftstheorie verfolgte der König, mit erheblicher Unterstützung seines Wirtschaftsministers Jean Baptiste Colbert, das Ziel, Frankreich zur Wirtschaftsmacht in Europa aufzurüsten.

Ziel dieser Hausarbeit ist es, am Beispiel des Modeluxus die wirtschaftliche Entwicklung Frankreichs im Zeitalter des Merkantilismus zu skizzieren. Um dessen Relevanz für die Epoche bestimmen zu können, wird zunächst die generelle Idee der merkantilistischen Wirtschaftstheorie behandelt. Es schließt sich eine Erörterung darüber an, wie der Merkantilismus den absolutistischen Regierungsstil Ludwig XIV. prägte, bevor in Abschnitt 2.3 des Königs Wirtschaftsminister Jean Baptiste Colbert sowie dessen politische Arbeit dargestellt wird. Anschließend analysiert das Kapitel den Einfluss merkantilistischer Wirtschaftspraktiken auf den Produktionserfolg französischer Luxustextilien. Diesbezüglich soll im ersten Abschnitt der Ausbau des inländischen Manufakturwesens erläutert werden, daran anknüpfend erfolgt im zweiten Abschnitt eine Übersicht über die erfolgreiche Entwicklung französischer Textil-Luxusgüter.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Bedeutung des Merkantilismus für die Wirtschaftspolitik Ludwigs XIV.

2.1 Der Merkantilismus

2.2 Der Merkantilismus im absolutistischen Zeitalter Ludwigs XIV.

2.3 Der Colbertismus

3. Die Bedeutung des Merkantilismus für französische Luxustextilien

3.1 Der Aufbau des französischen Manufakturwesens

3.2 Textile Luxusgüter aus Frankreich

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit skizziert am Beispiel des Modeluxus die wirtschaftliche Entwicklung Frankreichs im Zeitalter des Merkantilismus unter Ludwig XIV., um die Relevanz merkantilistischer Wirtschaftspraktiken für den Erfolg der französischen Textilindustrie zu analysieren.

  • Merkantilistische Wirtschaftstheorie und ihre Umsetzung im Absolutismus
  • Die Rolle von Jean Baptiste Colbert und der Colbertismus
  • Aufbau und Modernisierung des französischen Manufakturwesens
  • Entwicklung und wirtschaftliche Bedeutung französischer Textil-Luxusgüter

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Aufbau des französischen Manufakturwesens

Mit dem Ziel, die französische Güterproduktion voranzutreiben und um neue Industriezweige aufzutun, setzte die Wirtschaftspolitik Jean Baptiste Colberts auf den Auf- und Ausbau verschiedener spezialisierter Manufakturen. Zum Erreichen der gewünschten Produktqualitäten und zur Etablierung französischer Waren auf dem europäischen Markt, erließ der französische Staatsmann strenge Fertigungsbestimmungen und regelte die Produktionsabläufe innerhalb der Manufakturen bis ins kleinste Detail. Auch für die ausreichende Kompetenz des dort eingesetzten Personals wurde mit der Zeit gesorgt, da dieses ihr Handwerk zuvor in darauf zugeschnittenen Akademien erlernen musste.26 Von der tatsächlichen Umsetzung dieser Vorgaben machten sich Colbert und sogar der König, wie in Abbildung 4 ersichtlich, bei Zeiten auch selbst ein Bild.

Die strengen Arbeitsbedingungen in den Manufakturen erinnerten jedoch stark an Sklaverei, obgleich Colbert Wert auf die Zahlung relativ hoher Löhne legte.27 Laut Wallerstein konzentrierte sich Colberts Hauptaugenmerk innerhalb seiner wirtschaftlichen Planungen auf Manufakturen, die Erzeugnisse für das Textilgewerbe herstellten konnten, wie beispielsweise Seidenstoffe.28 Neben dem Vorsatz, in dieser Sparte europäischer Hauptzulieferer zu werden, wurde die Textilbranche außerdem auch auf Bestreben des Königs zum Produktionshauptfaktor, da der verschwenderische Konsum textiler Luxusgüter durch Ludwig XIV. sowie seinem Hofstaat immer zunehmender wurde.

Um den Erfolg der Manufakturen zu garantieren, wurden handwerkliche Fachkräfte aus dem Ausland und somit von der direkten Konkurrenz abgeworben, oder man versuchte sogar, gleich komplette Werkstätten nach Frankreich umzusiedeln.29 Des Weiteren investierte die französische Krone jährlich 1 Millionen Livre in den Ausbau ihrer Produktionsstätten.30 Während Frankreich im Zeitalter Ludwig XIV. in der industriellen Expansion anderer Segmente oft glücklos blieb, gelang dem Königreich durch den manufakturellen Ausbau in Bezug auf das Textilgewerbe jedoch ein beachtlicher Erfolg.31 Durch das neu aufgestellte Manufakturwesen war es dem Land laut Thiel nun erstmals möglich, Textilgüter als Massenprodukt herzustellen.32

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die ökonomische Expansion Frankreichs im Merkantilismus anhand des Modeluxus zu untersuchen und in den absolutistischen Kontext Ludwig XIV. einzuordnen.

2. Die Bedeutung des Merkantilismus für die Wirtschaftspolitik Ludwigs XIV.: Dieses Kapitel erläutert die merkantilistische Theorie, ihre Ausprägung unter dem absolutistischen Herrschaftsstil des Sonnenkönigs und das Wirken von Jean Baptiste Colbert.

2.1 Der Merkantilismus: Dieser Abschnitt beschreibt die wirtschaftspolitischen Kernprinzipien des 17. und 18. Jahrhunderts, insbesondere die Förderung von Exporten und Handelsbilanzüberschüssen.

2.2 Der Merkantilismus im absolutistischen Zeitalter Ludwigs XIV.: Hier wird der Zusammenhang zwischen dem verschwenderischen Lebensstil des Königs und dem Bedarf an merkantilistischer Wirtschaftspolitik zur Finanzierung der Staatsausgaben dargelegt.

2.3 Der Colbertismus: Dieser Teil fokussiert sich auf die spezifischen Reformen von Jean Baptiste Colbert zur Konsolidierung der französischen Wirtschaft und Industrie.

3. Die Bedeutung des Merkantilismus für französische Luxustextilien: Das Kapitel analysiert den Einfluss der merkantilistischen Politik auf die spezifische Förderung der französischen Textilindustrie und Luxusgüterproduktion.

3.1 Der Aufbau des französischen Manufakturwesens: Hier wird der staatlich gelenkte Ausbau von Manufakturen und die Ausbildung von Fachkräften als strategisches Mittel der Wirtschaftsförderung beschrieben.

3.2 Textile Luxusgüter aus Frankreich: Dieser Abschnitt beleuchtet den Aufstieg französischer Textilprodukte und deren Rolle bei der Stärkung der europäischen Marktposition Frankreichs.

4. Schluss: Das Fazit fasst die nachhaltige Bedeutung der merkantilistischen Ansätze für die französische Modeindustrie zusammen und reflektiert deren moderne Bewertung.

Schlüsselwörter

Merkantilismus, Ludwig XIV., Jean Baptiste Colbert, Colbertismus, Absolutismus, Manufakturwesen, Luxusgüter, Textilindustrie, Wirtschaftspolitik, Handelsbilanz, Export, Frankreich, Modegeschichte, Handelszölle, Manufakturen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die wirtschaftliche Entwicklung Frankreichs während der Ära des Merkantilismus unter König Ludwig XIV. und fokussiert sich dabei besonders auf die Produktion von Luxustextilien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die merkantilistische Wirtschaftstheorie, die Rolle des Finanzministers Jean Baptiste Colbert, der Aufbau französischer Manufakturen und die ökonomische Bedeutung der Luxusgüterproduktion für den französischen Staat.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Das Ziel ist es, am Beispiel des Modeluxus aufzuzeigen, wie merkantilistische Praktiken genutzt wurden, um Frankreich zur führenden Wirtschaftsmacht in Europa auszubauen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die historische Quellen und wirtschaftshistorische Sekundärliteratur heranzieht, um die Zusammenhänge zwischen absolutistischer Herrschaft und Wirtschaftspolitik darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die merkantilistische Wirtschaftstheorie, das Wirken von Colbert, die Struktur des Manufakturwesens sowie die spezifische Förderung und Etablierung französischer Luxusgüter auf dem europäischen Markt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Merkantilismus, absolutistischer Lebensstil, Manufakturwesen, Handelsbilanz und die industrielle Förderung von Luxustextilien definiert.

Welche Rolle spielte das Schloss Versailles für die wirtschaftliche Entwicklung?

Das Schloss und der ausschweifende Lebensstil des Hofes waren Motoren für den Konsum von Luxusgütern, was Colbert dazu zwang, die inländische Produktion durch Manufakturen massiv zu fördern, um Devisen im Land zu halten.

Warum wird Colbertismus als Begriff verwendet?

Der Begriff beschreibt die spezifisch pedantische und konsequente Umsetzung der merkantilistischen Ideen durch Jean Baptiste Colbert, um Frankreichs Wirtschaft unabhängig vom Ausland zu machen.

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Detalles

Título
Die wirtschaftliche Bedeutung des Modeluxus im Merkantilismus unter Ludwig XIV.
Universidad
AMD Akademie Mode & Design GmbH  (Hochschule Fresenius)
Calificación
1,0
Autor
Elena Balhorn (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
15
No. de catálogo
V1165784
ISBN (PDF)
9783346575432
ISBN (Libro)
9783346575449
Idioma
Alemán
Etiqueta
Modegeschichte Mode & Designgeschichte Mode Mode & Design Merkantilismus französische Geschichte Modeluxus Französische Wirtschaftsgeschichte Colbertismus Colbert Ludwig XIV Frankreich unter Ludwig XIV Wirtschaftspolitik König Ludwigs XIV Merkantilismus Frankreich
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Elena Balhorn (Autor), 2019, Die wirtschaftliche Bedeutung des Modeluxus im Merkantilismus unter Ludwig XIV., Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1165784
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