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Der Wandel in der Bildung. Die Rolle des Jungen in der Schule

Titre: Der Wandel in der Bildung. Die Rolle des Jungen in der Schule

Thèse de Bachelor , 2013 , 43 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Sebastian Bünger (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage: „Sind Jungen die neuen Bildungsverlierer?“. Fokus der Arbeit liegt auf den Untersuchungen des Themas Jungen als Bildungsverlierer, wobei zwar auch auf die Veränderungen der Bildungswege des weiblichen Geschlechts eingegangen wird, der Schwerpunkt allerdings auf der Nennung relevanter Forschungsständen liegt, die die Bildung der Jungen beeinflussen und daraus resultierend auch nur diese Veränderungen verdeutlicht werden.

Zuerst wird sich mit der Bildung der Geschlechter auseinandergesetzt. Dazu bedarf es einen historischen Rückblick auf frühere Zeiten, in denen die Bildung der Geschlechter auf unterschiedliche Art und Weise geregelt wurde. Mit dem historischen Überblick der Bildung von früher wird der Wandel deutlich gemacht, der zu dem heutigen Bildungsstand der Geschlechter geführt hat. So wird deutlich, dass die Bildung nicht immer so selbstverständlich und offen war wie in der heutigen Zeit. Ebenso ist der Aspekt wichtig zu klären, ob es überhaupt einen Wandel gegeben hat und wenn, wie es dazu gekommen ist. Gibt es ein benachteiligtes Geschlecht, gab es früher auch schon eins und wie kam es zu einem Tausch der Geschlechter?

Danach soll es um die Jungen in der Schule gehen. Hierzu zählen in erster Linie das Interesse, die Interaktionen der Geschlechter und die Motivation innerhalb des schulischen Kontextes. Ebenso wichtig sind allerdings auch die schulischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Ob nun die PISA-Studie oder diverse andere, viele haben sich mit den Unterschieden von Jungen und Mädchen innerhalb der Schule beschäftigt. Zwei weitere wichtige Punkte sind zudem das Verhalten von Jungen mit Migrationshintergrund und der Aspekt „Gewalt“. Anschließend wird die Durchlässigkeit im Bildungssystem einmal näher betrachtet.

Zum Schluss wird sich intensiv mit den Hilfen und Förderprogrammen von Jungen beschäftigt. Auf der anderen Seite soll es auch darum gehen, die Seite der Eltern einmal zu betrachten, um Möglichkeiten zu finden, inwiefern sie ihren Jungen helfen können. Da in den vergangenen Jahren und sogar Jahrzehnten immer mehr Frauenförderung betrieben wurde, ist es interessant, welche Art von Programmen es für das männliche Geschlecht gibt. Dabei wird ein Blick auf Projekte für Jungen innerhalb der Bundesrepublik Deutschland geworfen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Der Wandel der Bildung

1.1 Bildung früher – Ein historischer Überblick

1.2 Der heutige Bildungsstand

1.3 Der Wandel vom benachteiligten Geschlecht zum bevorzugten Geschlecht

2. Jungen in der Schule

2.1 Das Verhalten von Jungen und Mädchen in der Schule

2.1.1 Interessen und Interaktionen

2.1.2 Motivation in der Schule

2.1.3 Leistungsunterschiede zwischen den Geschlechtern

2.2 Jungen mit Migrationshintergrund in der Schule

2.3 Die Rolle der Gewalt innerhalb von Schule und Unterricht

2.4 Durchlässigkeit im Bildungssystem (Spätere Bildungslaufbahnen)

3. Was kann für Jungen getan werden?

3.1 Was kann innerhalb der Schule getan werden?

3.2 Was können Eltern für ihre Kinder tun?

3.3 Was für Hilfen gibt es? Förderprogramme für Jungen

Zusammenfassung und Fazit der Arbeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die wissenschaftliche Debatte darüber, ob Jungen in der heutigen Gesellschaft als die neuen „Bildungsverlierer“ bezeichnet werden können. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, welche Faktoren, gesellschaftlichen Wandlungsprozesse und schulischen Rahmenbedingungen zu dieser geschlechtsspezifischen Benachteiligung geführt haben und welche konkreten Unterstützungs- und Förderansätze zur Verbesserung der Situation von Jungen existieren.

  • Historische Entwicklung der Geschlechterrollen im Bildungswesen
  • Analyse des schulischen Sozialverhaltens von Jungen
  • Einfluss von Migrationshintergrund und Gewalt auf den Bildungserfolg
  • Vergleich der Bildungslaufbahnen von Jungen und Mädchen
  • Evaluation bestehender pädagogischer Förderprogramme und Hilfsangebote

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Interessen und Interaktionen

Nicht nur im eigenen Zuhause oder bei der Wahl des richtigen Hobbys, sondern auch in der Schule sind die Interessen und Interaktionen von Jungen und Mädchen häufig verschieden. Das Interesse in die Schule zu kommen ist im Vergleich zu den Mädchen weniger ausgeprägt. Die Jungen sehen dafür die Schule als sozialen Raum, in dem es für sie wichtig ist, sich geschlechtlich zu positionieren und ihre Interaktionen auszuführen. Dennoch sind die Biographien von Jungen auch untereinander sehr unterschiedlich. Das bedeutet, dass innerhalb einer Schulklasse sehr differenzierte Bilder von Jungen und Männlichkeit bestehen. Diese neue Erkenntnis stellte Ruth Michalek anhand von Gruppeninterviews mit Drittklässlern fest. Dabei gab es unterschiedliche Gruppen von Jungen, wobei eine der Gruppen durch Ausgrenzung und Dominanzansprüche gekennzeichnet war, eine andere Gruppe wiederum durch ein genau gegenteiliges Verhalten herausstach. Dennoch koexistieren beide Gruppen nebeneinander. Die Inszenierungen der verschiedenen Gruppen sind jedoch nicht frei, sondern von Normalitätserwartungen der einzelnen Jungen geprägt. Diese Erwartungen sind eng an gesellschaftlichen Geschlechternormen und Vorstellungen von Männlichkeit gebunden. Die Ursache dafür wird in dem männlichen Habitus gesehen. Dieser setzt sich aus gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen, „hegemonialer Männlichkeit“ und dem individuellen „doing gender“ zusammen. Jungen orientieren sich daher häufig an den gesellschaftlichen Bildern von Männlichkeit, selbst wenn sie denen nicht immer zustimmen. Der Habitus selbst ist jedoch während der Entwicklung veränderbar. Dies bezieht sich auch auf den schulischen Kontext.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Wandel der Bildung: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Entwicklung der Geschlechterrollen im Bildungswesen und zeigt den Weg vom ehemals benachteiligten weiblichen Geschlecht hin zur heutigen Dominanz von Frauen in Bildungsstatistiken auf.

2. Jungen in der Schule: Der Hauptteil analysiert das spezifische Verhalten, die Motivation und die Leistungen von Jungen im schulischen Kontext sowie die besonderen Herausforderungen für Jungen mit Migrationshintergrund und die Rolle von Gewalt.

3. Was kann für Jungen getan werden?: Abschließend werden pädagogische Strategien, elterliche Unterstützungsmöglichkeiten sowie konkrete Förderprogramme und Netzwerke für Jungen kritisch diskutiert.

Schlüsselwörter

Jungen, Bildungsverlierer, Schulerfolg, Geschlechterrollen, Jungenförderung, Bildungsbiografie, Sozialverhalten, Gewalt in der Schule, Migrationshintergrund, Pädagogik, Männlichkeit, Chancengleichheit, Schulentwicklung, Schulabschluss, Motivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Bachelorarbeit setzt sich kritisch mit der These auseinander, dass Jungen die aktuellen Bildungsverlierer im deutschen Schulsystem sind.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt den historischen Wandel der Bildungschancen, geschlechtsspezifische Verhaltensmuster in der Schule, den Einfluss von Gewalt sowie Möglichkeiten der gezielten Jungenförderung.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das Ziel ist es, die Gründe für die im Vergleich zu Mädchen schlechteren schulischen Leistungen von Jungen zu analysieren und einzuordnen, ob eine strukturelle Benachteiligung vorliegt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf Basis aktueller pädagogischer Studien und Fachliteratur eine fundierte Einordnung der Thematik vornimmt.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse des Schülerverhaltens, die Untersuchung von Leistungsunterschieden in verschiedenen Fächern und die Rolle sozio-kultureller Faktoren wie Migration und Gewalt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Jungenpädagogik, Doing Gender, Schulleistungen, Bildungsbenachteiligung und geschlechtersensible Schulentwicklung.

Welche Rolle spielt die Sprache im Schulerfolg von Jungen mit Migrationshintergrund?

Die Arbeit stellt fest, dass mangelnde Deutschkenntnisse oft zu Missverständnissen im Unterricht führen, weshalb die Sprachförderung einen entscheidenden Faktor für den Bildungserfolg darstellt.

Was besagt die „Spaßkloppe“ als Männlichkeitsritual?

Es handelt sich um ein rituelles Raufen, das Jungen in der Peer-Group nutzen, um Status zu gewinnen, wobei die Grenzen zwischen Spiel und Gewalt fließend sind.

Warum wird der „Boy’s Day“ als Fördermaßnahme hinterfragt?

Obwohl er Berufsorientierung bietet, wird kritisiert, dass er oft als Reaktion auf die Mädchenförderung entstand und es an weiterführenden, flächendeckenden pädagogischen Konzepten mangelt.

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Résumé des informations

Titre
Der Wandel in der Bildung. Die Rolle des Jungen in der Schule
Université
University of Applied Sciences and Arts Hildesheim, Holzminden, Göttingen
Note
2,0
Auteur
Sebastian Bünger (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
43
N° de catalogue
V1167147
ISBN (PDF)
9783346585493
ISBN (Livre)
9783346585509
Langue
allemand
mots-clé
Gender Bildung Bildungsverlierer Gender Studies Gleichberechtigung Schule Mädchen Jungen Diverse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sebastian Bünger (Auteur), 2013, Der Wandel in der Bildung. Die Rolle des Jungen in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1167147
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Extrait de  43  pages
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