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Tod- und Hospizarbeit. Ein Literaturbericht

Title: Tod- und Hospizarbeit. Ein Literaturbericht

Literature Review , 2018 , 8 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Beke Ernst (Author)

Social Work
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Lange Zeit galt die Tod- und Hospizarbeit als Tabuthema, bedingt durch die mangelnde Auseinandersetzung der Thematik in der Gesellschaft. Der Deutsche Hospiz- und Palliativ Verband e.V. setzt sich auch heute nach über 30 Jahren, seit
Anfänge der Hospizbewegung sowie Evolution der Palliativmedizin, zur weiteren Aufklärung und enttabuisieren der Materie in der Bevölkerung ein. Um diesem Thema eine gerechtfertigte Aufmerksamkeit zu verleihen, möchte ich anhand des Literaturberichts die verschiedenen Handlungsfelder unter besonderer Betrachtung der ambulanten und stationären Hospizarbeit herausarbeiten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitorische Abgrenzung

3. Sterbeorte unter der Betrachtung stationärer und ambulanter Hospizarbeit

4. Persönliches Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit widmet sich der Aufarbeitung der Hospizarbeit und der Palliativversorgung, um das gesellschaftliche Tabuthema Sterben und Tod aus der Anonymität zu holen. Das primäre Ziel ist es, die strukturellen Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten zwischen ambulanter und stationärer Hospizarbeit zu analysieren und deren Bedeutung für die Lebensqualität sterbender Menschen aufzuzeigen.

  • Grundlagen der Hospizbewegung und Palliativmedizin
  • Definitionelle Abgrenzung zwischen Palliative Care und Hospizarbeit
  • Strukturen und Arbeitsweisen ambulanter Hospizdienste
  • Besonderheiten und Versorgungskonzepte stationärer Hospize
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen

Auszug aus dem Buch

Sterbeorte unter der Betrachtung stationärer und ambulanter Hospizarbeit

Betrachtet man die Hospizarbeit aus einem fernen Blickwinkel so stellt man fest, dass sich die Idee und das Konzept der Hospizarbeit zum Thema Sterben, Tod und Trauer an die gesamte Gesellschaft richtet. „Denn jeder Mensch erlebt Verluste und Trauer in seinem Leben und wird einmal selbst sterben, also der Hauptbetroffene sein“. (Mühlum/Student 2016: 45) Im Fokus der Hospizarbeit stehen allerdings stark erkrankte Menschen, die auch ‚Gäste des Hospizes genannt werden, sowie ihre Angehörigen. Nehmen die Betroffenen stationäre oder ambulante Betreuung in Anspruch, begrenzt sich die Lebenserwartung meist nur noch auf wenige Wochen oder Monate(vgl. Mühlum/Student 2016: 45). In dieser schweren Zeit des Abschiednehmens ist es wichtig, eine professionelle Institution mit einem multiprofessionellen Team an seiner Seite zu haben, die sich auf alle Bedürfnisse des Erkrankten einstellen sowie deren Angehörigen entlasten können. Obwohl statistisch gesehen mehr Mitarbeiter*innen und Patient*innen die ambulante Betreuung bevorzugen, so ist der erste Gedanke an die Hospizarbeit bei vielen Menschen jedoch eher mit stationären Einrichtungen verknüpft.

Neben der ambulanten und stationären Betreuungsmöglichkeit etablieren sich immer häufiger neue moderne Formen der ursprünglichen Hospizarbeit. So gibt es die Möglichkeit ein Hospiz als Tagesangebot wahrzunehmen oder ein Hospiz zu wählen, welches sich ausschließlich auf Kinder- und Jugendliche konzentriert(vgl. Gerstenkorn 2004: 26f.). Für alle Formen der Hospizarbeit gilt jedoch dasselbe Ziel: „Fürsorge des ganzen Menschen, abgestimmt auf die Bedürfnisse“ (Bödiker et.al. 2011: 13). Vergleicht man nun die Organisationsformen der ambulanten und stationären Hospizarbeit so stellen sich einige besondere Merkmale heraus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung der Hospizbewegung und das Ziel, Sterben als gesellschaftliches Tabuthema stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

2. Definitorische Abgrenzung: Dieses Kapitel arbeitet die wesentlichen Unterschiede zwischen Palliative Care als medizinischem Behandlungsansatz und der Hospizarbeit als ganzheitliches Konzept zur Steigerung der Lebensqualität heraus.

3. Sterbeorte unter der Betrachtung stationärer und ambulanter Hospizarbeit: Hier werden die verschiedenen Organisationsformen der Sterbebegleitung analysiert, wobei der Fokus auf den Bedürfnissen der Patienten und der Zusammenarbeit von hauptamtlichem Personal und Ehrenamtlichen liegt.

4. Persönliches Fazit: Die Autorin resümiert, dass die Wahl zwischen ambulanter und stationärer Betreuung individuell auf die Bedürfnisse und das soziale Umfeld des Patienten abgestimmt werden sollte, um bestmögliche Lebensqualität zu gewährleisten.

Schlüsselwörter

Hospizarbeit, Palliativmedizin, Palliative Care, Lebensqualität, Sterbebegleitung, ambulante Hospizdienste, stationäre Hospize, Trauerarbeit, Ehrenamt, multiprofessionelles Team, Sterbeorte, Ganzheitliche Betreuung, Hospizbewegung, Enttabuisierung, Selbstbestimmung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen Literaturbericht zum Thema Tod- und Hospizarbeit, mit dem Ziel, die verschiedenen Handlungsfelder in diesem Bereich zu beleuchten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf die definitorische Abgrenzung von Hospizarbeit und Palliative Care sowie den Vergleich zwischen ambulanten und stationären Betreuungsformen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Aufmerksamkeit auf die Hospizarbeit zu lenken und herauszuarbeiten, wie unterschiedliche Organisationsformen zur Lebensqualität am Lebensende beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einem Literaturbericht, der bestehende Fachpublikationen und Konzepte systematisch zusammenführt und vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Hospizarbeit erläutert sowie die spezifischen Merkmale der ambulanten und stationären Versorgung gegenübergestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Hospizarbeit, Lebensqualität, Palliative Care, Ehrenamt und Sterbebegleitung.

Welche Rolle spielen ehrenamtliche Mitarbeiter in der Hospizarbeit?

Ehrenamtliche übernehmen lebenspraktische und mitmenschliche Aufgaben und bieten sowohl den Betroffenen als auch ihren Angehörigen wichtige Unterstützung an.

Wie werden stationäre Hospize finanziert?

Die Finanzierung stationärer Hospize erfolgt zur Hälfte durch Zulagen der Krankenkassen gemäß SGB V, die andere Hälfte muss durch Spenden gedeckt werden.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Palliativmedizin und Hospizarbeit wichtig?

Während sich Palliativmedizin primär auf die medizinische Schmerzlinderung konzentriert, zielt die Hospizarbeit ganzheitlich auf die Lebensqualität und psychosoziale Begleitung ab.

Was ist der Grundsatz der Hospizarbeit laut dem Text?

Der zentrale Grundsatz lautet „Lebensqualität vor Lebensquantität“, wobei die Selbstbestimmung des Sterbenden bis zum letzten Tag im Mittelpunkt steht.

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Details

Title
Tod- und Hospizarbeit. Ein Literaturbericht
College
University of Applied Sciences Bremen
Course
Soziale Arbeit B.A
Grade
2,0
Author
Beke Ernst (Author)
Publication Year
2018
Pages
8
Catalog Number
V1167328
ISBN (PDF)
9783346576682
Language
German
Tags
Hospiz Hospizarbeit Soziale Arbeit Sterben Ambulante Hilfe Stationäre Hilfe Tod Palliativarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Beke Ernst (Author), 2018, Tod- und Hospizarbeit. Ein Literaturbericht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1167328
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