Lange Zeit galt die Tod- und Hospizarbeit als Tabuthema, bedingt durch die mangelnde Auseinandersetzung der Thematik in der Gesellschaft. Der Deutsche Hospiz- und Palliativ Verband e.V. setzt sich auch heute nach über 30 Jahren, seit
Anfänge der Hospizbewegung sowie Evolution der Palliativmedizin, zur weiteren Aufklärung und enttabuisieren der Materie in der Bevölkerung ein. Um diesem Thema eine gerechtfertigte Aufmerksamkeit zu verleihen, möchte ich anhand des Literaturberichts die verschiedenen Handlungsfelder unter besonderer Betrachtung der ambulanten und stationären Hospizarbeit herausarbeiten.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Definitorische Abgrenzung
- Sterbeorte unter der Betrachtung stationärer und ambulanter Hospizarbeit
- Persönliches Fazit
- Literaturverzeichnis
- Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Literaturbericht befasst sich mit dem Thema Tod- und Hospizarbeit und verfolgt das Ziel, die verschiedenen Handlungsfelder der Hospizarbeit, insbesondere im Hinblick auf die ambulante und stationäre Betreuung, zu beleuchten.
- Definitorische Abgrenzung von Hospizarbeit und Palliativ Care
- Analyse der ambulanten und stationären Hospizarbeit
- Bewertung der Lebensqualität in der letzten Lebensphase
- Bedeutung des menschlichen Zusammenhalts und der Unterstützung für Sterbende und deren Angehörige
- Finanzierungsmodelle der Hospizarbeit
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung führt in das Thema Tod- und Hospizarbeit ein und verdeutlicht die Bedeutung der Enttabuisierung dieser Thematik in der Gesellschaft. Der Literaturbericht soll anhand verschiedener Handlungsfelder die Bedeutung der ambulanten und stationären Hospizarbeit hervorheben.
Definitorische Abgrenzung
Dieses Kapitel befasst sich mit der Abgrenzung der Hospizarbeit von der Palliativversorgung. Es wird die Fokussierung der Palliativversorgung auf die medizinische Behandlung und die Schmerzlinderung im Vordergrund dargestellt. Im Gegensatz dazu zielt die Hospizarbeit darauf ab, die Lebensqualität in der letzten Lebensphase zu verbessern und zu erhalten.
Sterbeorte unter der Betrachtung stationärer und ambulanter Hospizarbeit
Der Fokus dieses Kapitels liegt auf der Betrachtung der ambulanten und stationären Hospizarbeit. Es werden die spezifischen Merkmale und Unterschiede beider Formen, sowie die Bedeutung des multiprofessionellen Teams und der ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in beiden Bereichen herausgearbeitet. Zudem wird die Finanzierung der Hospizarbeit, die sich aus öffentlichen Geldern und Spenden zusammensetzt, beleuchtet.
Schlüsselwörter
Tod- und Hospizarbeit, Palliativ Care, Lebensqualität, ambulante Hospizarbeit, stationäre Hospizarbeit, multiprofessionelles Team, ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, Finanzierung, Spenden.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Hospizarbeit und Palliativmedizin?
Die Palliativmedizin fokussiert auf medizinische Behandlung und Schmerzlinderung, während die Hospizarbeit die allgemeine Lebensqualität und psychosoziale Begleitung in den Vordergrund stellt.
Was versteht man unter ambulanter Hospizarbeit?
Ambulante Hospizdienste unterstützen Sterbende und ihre Angehörigen in deren gewohnter häuslicher Umgebung durch ehrenamtliche Begleiter und Fachkräfte.
Welche Aufgaben hat ein stationäres Hospiz?
Ein stationäres Hospiz bietet eine spezialisierte Pflege und Begleitung für Menschen in der letzten Lebensphase, wenn eine häusliche Versorgung nicht mehr möglich ist.
Wie wird die Hospizarbeit finanziert?
Die Finanzierung erfolgt durch einen Mix aus Leistungen der Krankenkassen und einem erheblichen Anteil an Spenden.
Welche Rolle spielen Ehrenamtliche in der Hospizbewegung?
Ehrenamtliche sind eine tragende Säule; sie schenken Zeit, hören zu und unterstützen Angehörige, ohne dabei medizinische Aufgaben zu übernehmen.
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- Beke Ernst (Autor), 2018, Tod- und Hospizarbeit. Ein Literaturbericht, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1167328