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Qualitätszirkelarbeit als Instrument der Kompetenzentwicklung in der beruflich-betrieblichen Weiterbildung

Titel: Qualitätszirkelarbeit als Instrument der Kompetenzentwicklung in der beruflich-betrieblichen Weiterbildung

Hausarbeit , 2014 , 22 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Marina Springmann (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Hausarbeit soll die Frage, inwiefern die Teilnahme an Qualitätszirkeln (QZ) die individuelle Kompetenzentwicklung von Dozenten in der Erwachsenenbildung fördern kann, bearbeitet werden. Eine Eingrenzung der Forschungsfrage erfolgt hinsichtlich der Kompetenzen, welche bei den Teilnehmern besonders entwickelt bzw. gefördert werden können.

Im zweiten Kapitel der Arbeit wird zunächst der Kompetenzbegriff in der beruflich-betrieblichen Weiterbildung näher beleuchtet. Hierbei wird auf die berufliche Handlungskompetenz, die Kompetenzentwicklung sowie die reflexive Handlungsfähigkeit näher eingegangen. Das Konzept der Qualitätszirkelarbeit (QZA) wird im dritten Kapitel vorgestellt und zunächst eine Einordnung in betriebliche Organisationsstrukturen als Arbeitsform vorgenommen. Anschließend wird die bildungstheoretische Rahmung der QZA dargestellt und der Bezug zu Konzepten arbeitsbezogenen Lernens vorgenommen.

Im vierten Kapitel wird die QZA, unter Berücksichtigung der Erläuterungen zur beruflichen Handlungskompetenz und reflexiven Handlungsfähigkeit, anhand der Kriterien lern- und kompetenzförderlicher Arbeit von Dehnbostel (2008) als Instrument betrieblicher Weiterbildung zur individuellen Kompetenzentwicklung überprüft. Abschließend werden im Fazit die erarbeiteten Ergebnisse kritisch bewertet und Handlungsempfehlungen für die betriebliche Praxis vorgeschlagen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Kompetenzbegriff in der beruflich-betrieblichen Weiterbildung

2.1 Kompetenzentwicklung und berufliche Handlungskompetenz

2.2 Reflexive Handlungsfähigkeit

3. Das Konzept der Qualitätszirkelarbeit (QZA)

3.1 QZA als Teil des Qualitätsmanagements (QM)

3.2 Aufbau- und Ablauforganisation

3.3 Theoretische Einordnung der QZA in Konzepte arbeitsbezogenen Lernens

3.3.1 Formelles und informelles Lernen

3.3.2 Situiertes Lernen

3.3.3 Selbstgesteuertes Lernen

4. Überprüfung des Konzeptes der Qualitätszirkelarbeit (QZA) anhand der Kriterien lern- und kompetenzförderlicher Arbeit

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die Implementierung von Qualitätszirkeln (QZA) zur Förderung der individuellen Kompetenzentwicklung bei Dozenten in der Erwachsenenbildung beitragen kann. Dabei wird das Konzept der Qualitätszirkel theoretisch fundiert in das arbeitsbezogene Lernen eingeordnet und anhand pädagogischer Kriterien auf seine Wirksamkeit überprüft.

  • Grundlagen der beruflich-betrieblichen Weiterbildung und Kompetenzentwicklung
  • Strukturen und theoretische Rahmung der Qualitätszirkelarbeit (QZA)
  • Verbindung von formellem und informellem Lernen innerhalb der QZA
  • Kriterien für lern- und kompetenzförderliche Arbeitsgestaltung
  • Praktische Implementierungsmöglichkeiten und Herausforderungen in Bildungsorganisationen

Auszug aus dem Buch

3.2 Aufbau- und Ablauforganisation

Ähnlich, wie bei der Definition von QZ, gibt es auch bezüglich der Organisation die unterschiedlichsten, unternehmensbezogenen strukturellen Ausgestaltungen und Beschreibungen. Die Größe eines Unternehmens erweist sich hierbei als zentrale Einflussgröße auf den Umfang des Systems QZ (vgl. Deppe, 1990, S. 47). Deppe nennt hierzu sechs Elemente, welche für den organisatorischen Aufbau des Systems wesentlich und in drei Hierarchieebenen angeordnet sind:

Dem Steuerungsteam (1), welches sich aus Mitgliedern der oberen Managementebene zusammensetzt, obliegen alle zentralen inhaltlichen, materiellen und personellen Entscheidungen sowie die kontinuierliche Steuerung des Systems. Die Koordinatoren (2) (Mitarbeiter der mittleren Managementebene) betreuen meist mehrere QZ und unterstützen diese methodisch bei der Durchführung und Umsetzung der Aktivitäten in praktische Arbeit. Als Mittler zwischen dem Steuerungsteam und den Koordinatoren fungiert der Hauptkoordinator (3), welcher auch Kontakt zu internen und externen Experten und Beratern schafft und hält. Die eigentliche QZ-Gruppe ist ein Subsystem, bestehend aus den teilnehmenden Mitarbeitern (4) und einem geschulten Moderator (5), der die direkte Verantwortung für die Gruppe übernimmt und den Arbeitsprozess sicherstellt. Als Moderator können Vorgesetzte der unteren Managementebene (Meister, Vorarbeiter o.ä.) oder ein Koordinator eingesetzt werden, meist werden die Moderatoren jedoch aus den Teilnehmern der QZ-Gruppe gewählt, was auch im Rotationsprinzip erfolgen kann. Alle Elemente des Systems sind in einem ständigen Interaktionsprozess miteinander verbunden. Nur sporadisch in das System eingebunden sind beratende Experten (6), welche aus dem Unternehmen selbst stammen können oder ggf. zur Unterstützung von außen beauftragt werden (ebd., S. 47ff).

Der Ablauf der Zirkelarbeit erfolgt in sechs aufeinander aufbauenden Schritten. Zu Beginn werden Problemfelder identifiziert, nach Bedeutsamkeit priorisiert und eine Auswahl getroffen (wobei das Problemfeld normalerweise bereits vor der Gründung einer QZ-Gruppe feststeht). Im zweiten Schritt wird das Problem diagnostiziert und der Ist-Zustand dokumentiert und dargestellt. Bei der anschließenden Problemanalyse werden die Ursachen auf Basis der erstellten Dokumentation analysiert und hinsichtlich ihrer Relevanz und Beeinflussbarkeit aufgelistet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Autorin identifiziert Herausforderungen bei der Betreuung von Fachdozenten und leitet daraus die Forschungsfrage zur Förderung der individuellen Kompetenzentwicklung durch Qualitätszirkel ab.

2. Der Kompetenzbegriff in der beruflich-betrieblichen Weiterbildung: Dieses Kapitel definiert berufliche Handlungskompetenz, Kompetenzentwicklung sowie die reflexive Handlungsfähigkeit als zentrale Lernziele.

3. Das Konzept der Qualitätszirkelarbeit (QZA): Hier werden die organisatorischen Grundlagen der Qualitätszirkel erläutert und das Konzept theoretisch als Instrument des arbeitsbezogenen Lernens verankert.

4. Überprüfung des Konzeptes der Qualitätszirkelarbeit (QZA) anhand der Kriterien lern- und kompetenzförderlicher Arbeit: Eine kritische Analyse prüft das QZA-Konzept anhand spezifischer arbeitspsychologischer Kriterien auf sein Potenzial zur Kompetenzentwicklung.

5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die praktische Umsetzbarkeit von Qualitätszirkeln im administrativen und bildungsnahen Kontext.

Schlüsselwörter

Qualitätszirkelarbeit, QZA, Kompetenzentwicklung, berufliche Handlungskompetenz, reflexive Handlungsfähigkeit, arbeitsbezogenes Lernen, Erwachsenenbildung, Qualitätsmanagement, informelles Lernen, situiertes Lernen, Selbstgesteuertes Lernen, Personalentwicklung, Lernkultur, Arbeitsgestaltung, Moderation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Potenzial der Qualitätszirkelarbeit (QZA) als Instrument zur individuellen Kompetenzförderung bei Dozenten innerhalb einer Weiterbildungseinrichtung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die betriebliche Weiterbildung, Konzepte der Kompetenzentwicklung, das Qualitätsmanagement sowie die theoretische Fundierung arbeitsbezogener Lernformen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu klären, inwieweit die Teilnahme an Qualitätszirkeln die individuelle Kompetenzentwicklung von Dozenten in der Erwachsenenbildung unterstützen und fördern kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse und Literaturrecherche, wobei bestehende Konzepte der arbeitsorientierten Weiterbildung und Qualitätszirkelarbeit auf ihre Übereinstimmung mit Kriterien lernförderlicher Arbeit geprüft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet den Kompetenzbegriff, beschreibt die Struktur und Organisation von Qualitätszirkeln und setzt diese in Bezug zu Lerntheorien wie dem situierten und selbstgesteuerten Lernen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Qualitätszirkelarbeit, Handlungskompetenz, informelles Lernen, reflexive Handlungsfähigkeit und betriebliche Weiterbildung.

Warum ist die Abgrenzung zum Qualitätsmanagement für das Thema wichtig?

Die Einordnung ist essenziell, da Qualitätszirkel oft als partizipative Ergänzung zu starren Qualitätsmanagement-Systemen dienen, um Prozessqualität durch die Expertise der Mitarbeiter zu steigern.

Welche Rolle spielt die Reflexivität in der QZA?

Reflexivität ist zentral, da die Gruppe durch Moderation angeleitet wird, ihr Handeln und die Arbeitsumgebung kritisch zu hinterfragen, was die berufliche Handlungskompetenz nachhaltig stärkt.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Qualitätszirkelarbeit als Instrument der Kompetenzentwicklung in der beruflich-betrieblichen Weiterbildung
Hochschule
FernUniversität Hagen
Veranstaltung
Betriebliches Lernen und Kompetenzentwicklung
Note
1,7
Autor
Marina Springmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
22
Katalognummer
V1167660
ISBN (PDF)
9783346578037
ISBN (Buch)
9783346578044
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Qualitätszirkel Qualitätszirkelarbeit berufliche Weiterbildung betriebliche Weiterbildung Kompetenzentwicklung berufliche Handlungskompetenz Handlungskompetenz arbeitsbezogenes Lernen lern- und kompetenzförderliche Arbeit lernförderliche Arbeit kompetenzförderliche Arbeit Qualitätsmanagement betriebliches Lernen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marina Springmann (Autor:in), 2014, Qualitätszirkelarbeit als Instrument der Kompetenzentwicklung in der beruflich-betrieblichen Weiterbildung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1167660
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Leseprobe aus  22  Seiten
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