Mit dieser Arbeit soll herausgefunden werden, wie sich der aktuelle Stand der Forschung und Praxis zu Verpackungen gestaltet und welche künftigen Entwicklungen möglich sind. Es wurden dazu in einer empirischen Untersuchung Probanden zu ihrem derzeitigen Kaufverhalten und zu Präferenzen hinsichtlich der Verpackungseigenschaften befragt. Vorrangiges Ziel aller Akteure sollte künftig sein, Verpackungen zu vermeiden, wo sie vermieden werden können. Sollten sie unvermeidbar sein, sollte der Fokus vor allem auf der Recyclingfähigkeit liegen. Ebenfalls gilt es, den Verpackungsanteil am Produkt deutlich zu verringern. Da das Thema Nachhaltigkeit einen der stärksten Trends in der Gesellschaft darstellt, werden zukünftig vermutlich vor allem verpackungsfreie Lebensmittel und die Recyclingfähigkeit einer Verpackung entscheidende Kauffaktoren sein. Ebenso werden künftig Materialien nachgefragt, die schnell nachwachsend sind und die Umwelt weniger belasten, als es beispielsweise bei Kunststoff derzeit der Fall ist. Es sollten grundsätzlich alle Verpackungen unter Nachhaltigkeitsaspekten beleuchtet und entlang des gesamten Lebenszyklus geprüft werden, von der Rohstoffgewinnung, über die Produktion bis hin zur Entsorgung der Verpackung.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau
2. Grundlagen
2.1 Verpackungsterminologie und Einordnung in den Marketing-Mix
2.2 Arten von Verpackungen
2.3 Anforderungen an Verpackungen
2.4 Funktionen der Verpackungen
2.4.1 Grundfunktionen
2.4.2 Zusatzfunktionen
3. Verpackungen in der Produktpolitik
3.1 Aktueller Stand in der Praxis
3.2 Aktueller Stand in der Forschung
4. Empirische Untersuchung
4.1 Vorbereitung und Durchführung
4.2 Auswertung und Ergebnisse
4.3 Zukünftige Entwicklungen
5. Schluss
5.1 Zusammenfassung und Ausblick
5.2 Fazit und kritische Reflektion
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert den aktuellen Stand sowie zukünftige Entwicklungen der Verpackungspolitik unter besonderer Berücksichtigung ökologischer Nachhaltigkeitsaspekte. Das primäre Ziel ist es, das Konsumentenverhalten und die Präferenzen hinsichtlich nachhaltiger Verpackungsgestaltung zu untersuchen, um Handlungsempfehlungen für Hersteller und Handel abzuleiten.
- Anforderungen an Verpackungen aus Sicht verschiedener Akteure
- Analyse des aktuellen Verpackungsaufkommens und Trends
- Untersuchung der Konsumentenwahrnehmung und Kaufgewohnheiten
- Rolle der Recyclingfähigkeit und umweltfreundlicher Materialalternativen
- Verantwortlichkeiten und Einflussmöglichkeiten zur Verpackungsreduzierung
Auszug aus dem Buch
2.1 Verpackungsterminologie und Einordnung in den Marketing-Mix
Grundsätzlich besteht eine Verpackung aus verschiedenen Teilen und bildet eine Einheit aus Packmittel, Packstoff, Packhilfsmittel sowie dem Packgut. Das Packmittel ist die eigentliche Umhüllung des Produktes, das aus verschiedenen Packstoffen, wie z.B. Papier, Kunststoff oder Glas bestehen kann. Die Packhilfsmittel sind Klebstoffe oder -bänder, welche die Verpackung zusammenhalten. Als Packhilfsmittel gelten ebenso Inhalte im Inneren der Packmittel, die das Produkt schützen, wie beispielsweise Schaumstoffeinlagen oder Styropor. Als Packgut wird das eigentliche Produkt bezeichnet, das es zu verpacken gilt. Nachfolgende Abbildung 1 verdeutlicht die einzelnen Bestandteile einer Verpackung. Das Packgut, in diesem Beispiel also das Brot, wird durch das Packmittel, der äußeren Umhüllung, geschützt. Der Packstoff, aus dem das Packmittel besteht, ist Kunststoff. Packhilfsmittel ist in diesem Beispiel die Klammer, mit der das Packmittel geöffnet und wieder verschlossen werden kann.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problemstellung des hohen Verpackungsaufkommens ein und definiert das Ziel der Arbeit, den Nachhaltigkeitsaspekt aus Sicht der Verbraucher zu beleuchten.
2. Grundlagen: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen zur Verpackungsterminologie, Anforderungen der verschiedenen Akteure sowie die Funktionen von Verpackungen im Marketing-Mix erläutert.
3. Verpackungen in der Produktpolitik: Dieses Kapitel analysiert das aktuelle Verpackungsaufkommen in der Praxis sowie den Stand der Forschung, inklusive rechtlicher Rahmenbedingungen wie dem Verpackungsgesetz.
4. Empirische Untersuchung: Das Kapitel beschreibt die methodische Vorgehensweise, Durchführung und Ergebnisse einer Konsumentenbefragung zum Kaufverhalten und zur Einstellung gegenüber Verpackungsalternativen.
5. Schluss: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst, ein Ausblick auf die zukünftige Verpackungspolitik gegeben und eine kritische Reflektion der gesamten Untersuchung vorgenommen.
Schlüsselwörter
Verpackungspolitik, Nachhaltigkeit, Produktpolitik, Konsumentenverhalten, Verpackungsabfall, Recyclingfähigkeit, Lebensmittelverpackungen, Umweltschutz, Verpackungsgesetz, Rezyklate, Mehrwegsysteme, Kunststoffverpackungen, Marketing-Mix, Kaufgewohnheiten, Kreislaufwirtschaft
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit behandelt die Rolle von Verpackungen innerhalb der Produktpolitik, insbesondere mit Fokus auf deren Nachhaltigkeit und zukünftige ökologische Entwicklungsmöglichkeiten.
Was sind die zentralen Themenfelder der Bachelorthesis?
Die Schwerpunkte liegen auf den Anforderungen an Verpackungen, dem aktuellen Verpackungsaufkommen, gesetzlichen Regelungen sowie den Einstellungen und Präferenzen von Konsumenten gegenüber nachhaltigen Verpackungslösungen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Hauptziel ist es, auf Basis einer empirischen Untersuchung zu verstehen, wie Verbraucher zur Verpackungsproblematik stehen und welche Faktoren für sie bei der Kaufentscheidung hinsichtlich Verpackungen entscheidend sind.
Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?
Es wurde eine primärstatistische Untersuchung in Form einer quantitativen Online-Konsumentenbefragung durchgeführt, ergänzt durch eine Literaturanalyse von Sekundärquellen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden aktuelle Zahlen zum Verpackungsmüll, Maßnahmen von Handel und Herstellern zur Nachhaltigkeit, der Stand der Forschung sowie die eigene empirische Studie und deren Ergebnisse detailliert dargestellt.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Verpackungsreduzierung, Recyclingfähigkeit, Nachhaltigkeitsstrategie, Kunststoffverpackungen und Konsumentenpräferenzen.
Wie bewerten die Teilnehmer der Studie die Verantwortlichkeit für Verpackungsmüll?
Die Befragten sehen primär den Staat und die Hersteller in der Pflicht, Maßnahmen gegen das Verpackungsaufkommen zu ergreifen, während der Handel und die Konsumenten selbst weniger stark in der Verantwortung gesehen werden.
Wie stehen die Konsumenten zu verpackungsfreien Lebensmitteln?
Die Mehrheit der Befragten befürwortet verpackungsfreie Lebensmittel, ist jedoch bei frischen Produkten wie Fleisch aufgrund von Hygiene- und Haltbarkeitsbedenken kritischer eingestellt als bei Trockenwaren oder Obst und Gemüse.
- Arbeit zitieren
- Natalie Walz (Autor:in), 2020, Die Verpackung in der Produktpolitik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1167711