In dieser Arbeit soll die Frage untersucht werden, ob Social Media die Verbreitung von rechtsextremen Ideologien fördert. Es soll außerdem beleuchtet werden, inwiefern ein politischer Diskurs in der Erwachsenenbildung über Social Media aktuell abgebildet wird und werden kann. Einzelne Aspekte des Diskurses werden anhand der Theorie von Adorno überprüft. Abschließend lässt diese Betrachtung bewerten, welchen Einfluss die Erwachsenenbildung auf den politischen Diskurs hat und wie eine Prävention gegen Rechtspopulismus aussehen kann und muss.
Inhaltsverzeichnis
- Einführung
- Adornos Ansatz der Erziehung nach Auschwitz
- Grundgedanke und Charakteristika
- Ergänzungen zu Adorno
- Rechtsextremismus im Internet
- Definition Rechtsextremismus
- Verbreitung in Deutschland
- Nutzung des Mediums Social Media durch Rechtsextreme
- Aktueller Stand
- Adornos Lösungsansätze übertragen auf Social Media
- Wie kann der Ansatz zum Diskurs im Internet beitragen
- Zwischenfazit
- Beitrag der Erwachsenenbildung
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Seminararbeit analysiert die Verbreitung von rechtsextremen Ideologien in Social Media und untersucht den aktuellen Stand des politischen Diskurses in der Erwachsenenbildung im Kontext dieser Entwicklungen. Dabei werden Adornos Theorien zur Erziehung nach Auschwitz als Ausgangspunkt herangezogen, um zu beleuchten, welche Rolle der politische Diskurs in der Erwachsenenbildung im Kampf gegen Rechtsextremismus spielen kann.
- Die Verbreitung von Rechtsextremismus in Social Media
- Adornos Ansatz der Erziehung nach Auschwitz und seine Relevanz im digitalen Zeitalter
- Der politische Diskurs in der Erwachsenenbildung im Kontext von Rechtsextremismus
- Die Rolle der Erwachsenenbildung in der Prävention von Rechtsextremismus
- Mögliche Lösungsansätze für einen konstruktiven und inklusiven Diskurs in Social Media
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema Rechtsextremismus und seine Verbreitung im Internet. Dabei wird auf aktuelle Ereignisse wie die Terroranschläge in Hanau, Halle und Kassel Bezug genommen. Anschließend wird Adornos Ansatz der Erziehung nach Auschwitz vorgestellt und dessen Relevanz für den Kampf gegen Rechtsextremismus erörtert. Die Arbeit beleuchtet die Verbreitung von Rechtsextremismus in Social Media und analysiert die Strategien, die von Rechtsextremen Gruppen genutzt werden. Es wird untersucht, wie der Ansatz von Adorno auf Social Media übertragen werden kann, um einen konstruktiven Diskurs zu fördern. Die Arbeit schließt mit einer Analyse des Beitrags der Erwachsenenbildung zum politischen Diskurs und möglichen Strategien zur Prävention von Rechtsextremismus.
Schlüsselwörter
Rechtsextremismus, Social Media, Politischer Diskurs, Erwachsenenbildung, Adorno, Erziehung nach Auschwitz, Prävention, Hate Speech, Online-Ökosystem, digitale Gesellschaft.
Häufig gestellte Fragen
Fördert Social Media rechtsextreme Ideologien?
Die Arbeit untersucht, wie Rechtsextreme Social Media als Medium zur Verbreitung ihrer Ideologien und zur Beeinflussung des politischen Diskurses nutzen.
Wie wird Adornos Theorie "Erziehung nach Auschwitz" angewendet?
Sein Ansatz wird auf die digitale Welt übertragen, um zu prüfen, wie Bildung und kritische Reflexion gegen Rechtspopulismus im Netz wirken können.
Welche Rolle spielt die Erwachsenenbildung?
Sie soll einen Raum für politischen Diskurs schaffen und Präventionsstrategien gegen Hassrede und extremistische Radikalisierung entwickeln.
Was sind typische Strategien von Rechtsextremen im Netz?
Die Nutzung von "Echo-Kammern", gezielte Desinformation und die Unterwanderung des öffentlichen Diskurses durch rechtspopulistische Narrative.
Wie kann Prävention gegen Rechtspopulismus aussehen?
Durch Förderung von Medienkompetenz, Stärkung des demokratischen Bewusstseins und Schaffung inklusiver Diskursräume in der Erwachsenenbildung.
- Arbeit zitieren
- Isabel Jung (Autor:in), 2020, Fördert Social Media die Verbreitung von rechtsextremen Ideologien?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1168276