Aktuelle Entwicklungen des Arbeitsmarktes. Welche Anforderung von potenziellen Arbeitgebern entstehen durch sie?

Am Beispiel des Start-Ups "Just Spices"


Hausarbeit, 2018

24 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Arbeitsmarkt Düsseldorf und seine Entwicklung Vorwort
2.1 Arbeitsmarkt allgemein
2.2 Arbeitsmarkt nach Wirtschaftsbereichen
2.3 Wachstum des Arbeitsmarkts
2.4 Veränderung des Arbeitsmarkts

3. Demographischer Wandel
3.1 Demographischer Wandel Definition
3.2 Demographischer Wandel in Deutschland
3.3 Die Auswirkungen des demographischen Wandels

4. Konzepte und Ansätze der Beschäftigungsfähigkeit
4.1 Definition der Beschäftigungsfähigkeit
4.2 Ziele eines Analyserasters
4.3 Analyse Raster

5. Analyse des start-up Unternehmens „Just Spices“
5.1 Das Unternehmen „Just Spices“
5.2 Anwendung des Analyserasters
5.3 Verbesserungsmöglichkeiten für die Beschäftigungsfähigkeit

6. Fazit

Quellenverzeichnis

1. Einleitung

Jedes Jahr bewerben sich tausende Menschen auf ausgeschriebene Stellen in Deutschland. Worauf achten potenzielle Arbeitgeber bei der Auswahl eines geeigneten Kandidaten und wie kann man an sich selbst arbeiten, um für eine Stelle qualifiziert zu sein? Die folgende Hausarbeit zum Thema Beschäftigungsfähigkeit versucht diese Fragen zu beantworten.

Die Hausarbeit stützt sich neben Wirtschaftslexika und Fachbüchern auf diversen wissenschaftlichen Arbeiten anderer Personen.

Das Hauptziel der Arbeit ist es, einen Überblick über den Arbeitsmarkt zu bekommen und was für Anforderung von potenziellen Arbeitgebern gestellt werden, damit sich daraufhin verbessert werden kann. Außerdem wird versucht, die Beschäftigungsfähigkeiten zu verbessern.

Zunächst beschäftigt sich die Arbeit mit dem Thema Arbeitsmarkt, wobei neben der Entwicklung des Arbeitsmarktes auch auf den Wachstum und die Veränderung eingegangen wird. Anschließend wird der demographische Wandel erklärt und was für Auswirkungen er primär auf Deutschland hat. Anschließend wird der Begriff „Beschäftigungsfähigkeit“ erläutert und es wird erklärt wofür man ein Analyseraster verwendet. Nach aufstellen eines Analyserasters wird dieses auf ein Start-up Unternehmen in Düsseldorf angewendet.

Als nächstes werden Verbesserungsmöglichkeiten genannt um die Anzahl der Beschäftigten zu erhöhen.

Die Arbeit bezieht sich primär auf das deutsche Wirtschaftssystem und den deutschen Arbeitsmarkt, da andere Arbeitsmärkte variieren können und ausländische Arbeitgeber sich andere Werte bei ihren Angestellten wünschen.

2. Arbeitsmarkt Düsseldorf und seine Entwicklung

Vorwort

Die Betrachtung des Arbeitsmarktes Düsseldorf bezieht sich in Zahlen auf das Jahr 2015, da noch nicht in allen Bereichen aktuelle Zahlen vorliegen. Jedoch sind aktuelle Zahlen bei unserer Startup Firma möglich, da das Betrachtete Unternehmen (Just Spices, gegründet 2012) auch schon zu diesem Zeitpunkt am Arbeitsmarkt existent war.

2.1 Arbeitsmarkt allgemein

Zunächst ist zu erwähnen, dass Düsseldorf (2015) 628´437 Bewohner hatte (Kerl, 2018). Von ihnen gelten als Arbeitnehmer (wer zeitlich überwiegend in einem Arbeits- bzw. Dienstverhältnis steht oder geringfügig bzw. kurzfristig entlohnte Arbeitskräfte) 471´100 Personen, als Arbeitslose gelten 25´885 Personen was eine Arbeitslosenquote von 8,1 ergibt (Anteil der Arbeitslosen an zivilen Erwerbspersonen). Dies ist etwas erhöht im Vergleich mit dem Land Nordrhein-Westfalen (7,7) und dem Bundesgebiet (6,1), daher lässt sich sagen, dass weiterhin genügend bedarf für potentielle Arbeitnehmer besteht, auch wenn die Arbeitslosenquote seit Mitte der 2000er stark gesunken ist (Arbeitslosenquote Ende 2005 : 12,5) (Kaufmann/Schattenschneider, 2018).

2.2 Arbeitsmarkt nach Wirtschaftsbereichen

Die Arbeitnehmer lassen sich nach Wirtschaftsbereichen wie folgt untergliedern :

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(Vom Autor selbst erstellte Tabelle basierend auf Kaufmann/Schattenschneider, 2018)

Es läst sich unweigerlich erkennen, dass die meisten Arbeitnehmer im Bereich der Dienstleistungen sind, wie es für eine moderne Industrienation üblich ist. Des weiteren ist die Agrar-/Forstwirtschaft so gut wie gar nicht vorhanden, was sich durch die Lage von Düsseldorf in einem Ballungszentrum und auf die Tatsache, dass es sich um eine Großstadt handelt erklären lässt. (Kaufmann/Schattenschneider, 2018)

2.3 Wachstum des Arbeitsmarkts

Dass der Düsseldorfer Arbeitsmarkt attraktiv ist, wie von der Rheinischen Post (2018) beschrieben, lässt sich auch mit dem verfügbaren Einkommen erklären.

Betrug das verfügbare Einkommen 2005 pro Einwohner pro Jahr noch 21 792 Euro, so betrug es 2015 schon 24 732 Euro (Pietrowski/Wilmes, 2018). Dieser Wachstum lässt sich auch daran erkennen, dass verschiedene Unternehmen ihre Düsseldorfer Standorte weiterhin vergrößern. Unter anderem baut Trivago (ein Düsseldorfer Start-up Unternehmen) eine neue Firmenzentrale für rund 2000 Arbeitnehmer im Medienhafen (sop-architekten.de, 2018). Dies zeigt unter anderem, dass sich der schon am stärksten ausgeprägte Dienstleistungssektor noch weiter vergrößert. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die fünf meist gesuchten Jobs in Düsseldorf 2017 laut stepstone.de (2018) in den Bereichen: Marketing, Controlling, Außendienst, Ingenieurswesen und IT vorzufinden sind.

2.4 Veränderung des Arbeitsmarkts

Die Größte Gruppe der Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (alle Arbeitnehmer inkl. für ihre Berufsbildung Beschäftigte die sozialversicherungsverpflichtet sind oder für die von Arbeitgeberinnen bzw. Arbeitgebern Beitragsanteile nach dem Recht der Arbeitsförderung zu entrichten sind) liegt zwischen 50 – 65 Jahren mit einem Prozentsatz von 28,2 % (2015) (Kaufmann/Schattenschneider, 2018), was bedeutet das dieser Große Teil sich in nähere Zukunft in Rente begibt und somit die Dringlichkeit nach neuen Jungen Arbeitskräften weiterhin erhöht.

3. Demographischer Wandel

3.1 Demographischer Wandel Definition

„Die Demographie ist die Wissenschaft der Population“ und befasst sich vor allem mit den Themen „Geburtenverhalten, Migration und Alterung“ (Max-Planck-Institut, 2018).

Der „Demographische Wandel“ ist die Bezeichnung für die Bevölkerungsentwicklung „insbesondere im Hinblick auf die Altersstruktur, die Entwicklung der Geburtenzahl und der Sterbefälle, die Anteile von Inländern, Ausländern und Eingebürgerten sowie die Zuzüge und Vorzüge“ (Bundeszentrale für politische Bildung, 2018)

3.2 Demographischer Wandel in Deutschland

Aufgrund des ansteigenden Durchschnittsalters spricht man in Deutschland von einer „Demographischen Alterung“ (Statista, 2018). Zum ermitteln des Durchschnittsalters nutzt man das „Medianalter“, also das Alter, „dass eine Population statistisch in zwei gleich große Gruppen teilt: 50% der Bevölkerung sind jünger, und 50% sind älter als dieser Wert“(Bertelsmann Stiftung, 2018). Derzeit liegt Deutschlands Medianalter laut www.de.statista.com bei 45,9 und wächst stetig weiter. Damit hat Deutschland nach Japan das höchste Medianalter (Statista, 2018).

Die Ursache für dieses Ereignis sind vor allem die geringen Geburtenzahlen, „welche im Jahr 2016 in Deutschland bei 792.131“ lagen, aber auch die steigenden Lebenserwartungen (Statista, 2018).

Laut der World Bank Group (2018) sinkt die Geburtenrate in Deutschland seit den 1970 stetig und liegt 2016 bei 1,5 Kindern pro Frau.

Durch die steigende Lebenserwartung welche „bei Männern bei 78,31 Jahre und bei Frauen bei 83,2 Jahre“ liegt, kommt es laut Statistiken auf www.statista.de zu einer Überalterung der Gesellschaft (Statista, 2018).

3.3 Die Auswirkungen des demographischen Wandels

Durch die Demographische Alterung also dadurch, dass es viele alte aber wenig junge Leute gibt, kommt es zu großen Problemen in den deutschen sozialen Sicherungssystemen. Dies wird vor allem an dem Rentensystem deutlich, da es sich bei diesem System nicht um ein Kapitaldeckungsverfahren, sondern um ein Umlageverfahren handelt. Das bedeutet, „dass die Beitragszahler nicht einen Kapitalbestand für ihre eigene Rente aufbauen, sondern die Bezüge der aktuellen Rentenbezieher finanzieren. Sie erwerben nur einen Anspruch auf eine spätere eigene Rente“ (Bundeszentrale für politische Bildung, 2018). Aufgrund der „Demographischen Alterung“ ist das Verhältnis zwischen Beitragszahler und Beitragsempfänger unausgeglichen, so kann dieses System nicht funktionieren (Bundeszentrale für politische Bildung, 2018).

Außerdem gibt es, durch die ansteigenden Lebenserwartungen, mehr Pflegebedürftige alte Leute, wodurch die Kosten der Kranken- und Pflegeversicherungen steigen . Laut Statista 2018 gab es bereits 2015 knapp 2,9 Millionen Pflegebedürftige, das sind 8,9% mehr als 2013.

4. Konzepte und Ansätze der Beschäftigungsfähigkeit

4.1 Definition der Beschäftigungsfähigkeit

Die Beschäftigungsfähigkeit, auch genannt employability, „betont die Notwendigkeit ständiger Weiterqualifikation und lebenslangen Lernens sowie die Eigenverantwortung für seine gesamte Erwerbsbiographie bei sich ständig ändernden Anforderungen“ (Keller, N., 2009).

Hierbei ist der Erwerbstätige weniger abhängig von einem einzelnen Unternehmen, sondern kann durch seine für Unternehmen wichtige Qualifikationen und Fähigkeiten leichter einen Arbeitsplatz auf dem Arbeitsmarkt finden und diesen halten. Durch den Erwerb von Fähigkeiten macht sich der Erwerbstätige zu einem attraktiven Kandidaten, welcher von vielen Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt gefragt ist. Dadurch hat er nicht nur eine große Auswahl, sondern besteht auch eine große Sicherheit bei einem schon vorhandenen Arbeitgeber, da es sich als schwierig erweist, eine weitere Person zu finden, welche genau über die vom Unternehmen gefragten Fähigkeiten verfügt. Diese Sicherheit besteht jedoch nur, wenn der Erwerbstätige seine Fähigkeiten ständig verbessert bzw. sich „neue“ Fähigkeiten aneignet, da er ansonsten keine Besonderheit mehr auf dem Arbeitsmarkt darstellt. So haben ältere Kaufleute zwar neben der jahrelangen Erfahrung sich auch ein großes Volumen an Informationen und Fachwissen angeeignet, würden jedoch keine Besonderheit auf dem Arbeitsmarkt darstellen, wenn sie keine Fremdsprachen- oder Computerkenntnisse besitzen würden. Eine wichtige Voraussetzung für das freie Bewegen auf dem Arbeitsmarkt sind neben vom Arbeitnehmer gefragten Qualifikationen auch die Fähigkeit, seine eigenen Kompetenzen zu erkennen, sich passenden Unternehmen anzubieten, welche Interesse an Erwerbstätigen mit diesen Kompetenzen pflegen und in der Lage sein „kritisch“ auf dem umfangreichen Arbeitsmarkt geeignete Arbeitgeber zu lokalisieren (Blancke/Roth/Schmid, 2000).

Die Kompetenzen, welcher der Arbeitgeber in einem Erwerbstätigen sucht, lassen sich in zwei Oberkategorien einteilen. Zum einen gibt es die sogenannten hard-skills, bei denen es sich um die erlernbaren Fähigkeiten und das erlernbare Wissen handelt, welches man sich während seiner Ausbildung aneignet.

[...]

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Aktuelle Entwicklungen des Arbeitsmarktes. Welche Anforderung von potenziellen Arbeitgebern entstehen durch sie?
Untertitel
Am Beispiel des Start-Ups "Just Spices"
Hochschule
AFUM Akademie für Unternehmensmanagement GmbH
Note
1,3
Autor
Jahr
2018
Seiten
24
Katalognummer
V1168806
Sprache
Deutsch
Schlagworte
aktuelle, entwicklungen, arbeitsmarktes, welche, anforderung, arbeitgebern, beispiel, start-ups, just, spices
Arbeit zitieren
Eric Carstensen (Autor:in), 2018, Aktuelle Entwicklungen des Arbeitsmarktes. Welche Anforderung von potenziellen Arbeitgebern entstehen durch sie?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1168806

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