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Vor- und Nachteile der Einschaltung einer vermögensverwaltenden GmbH bei Kapitalvermögen

Titel: Vor- und Nachteile der Einschaltung einer vermögensverwaltenden GmbH bei Kapitalvermögen

Hausarbeit , 2019 , 127 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Bachelor of Laws Hendrik Vogel (Autor:in)

Jura - Steuerrecht
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit setzt sich deshalb zum Ziel die Besteuerung von Einkünften aus Kapitalvermögen i. S. d. § 20 EStG im Privatbesitz mit der Besteuerung Einkünfte aus Kapitalvermögen im Besitz einer Kapitalgesellschaft zu vergleichen. Durch diesen Vergleich soll herausgearbeitet werden, ob durch die Einschaltung einer Kapitalgesellschaft die steuerliche Belastung reduziert werden kann. Hierzu sind insbesondere die laufenden Kosten einer Kapitalgesellschaft und die unterschiedliche Besteuerungssystematiken zu beachten. Hierzu wird anhand verschiedener Fallkonstellationen die Steuerbelastung vergleichen und herausgearbeitet, bei welchen Einkommensverhältnissen sich die Einschaltung einer Kapitalgesellschaft lohnen könnte.

Auszug aus dem Hauptteil:
Der § 8b KStG ist einer der zuvor erwähnten körperschaftsteuerlichen Korrekturvorschriften. Die Norm regelt insbesondere die körperschaftsteuerliche Behandlung von Dividenden und Gewinnanteilen nach § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG sowie die Veräußerung der Anteile an einer anderen Körperschaft. Gemäß § 8b Abs. 1 s. 1 KStG bleiben Dividenden i. S. d. § 20 Abs. 1 EStG grundsätzlich bei der Ermittlung des Einkommens der GmbH außer Ansatz. Dies gilt gemäß § 8b Abs. 1 s. 2 KStG nur wenn diese Bezüge das Einkommen der leistenden Körperschaft nicht gemindert haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Einschaltung einer vermögensverwaltenden GmbH bei Kapitalvermögen

2.1 Einkünfte aus Kapitalvermögen § 20 EStG

2.1.1 Kurzer Überblick über die Einkünfte des § 20 EStG

2.1.2 Besteuerungssystematik bei Kapitalvermögen im EStG

2.1.2.1 Sondervorschriften des § 20 EStG

2.1.2.2 Abgeltungsteuer und ausgewählte Wahlrechte nach § 32d EStG

2.2 Vor- und Nachteile einer GmbH

2.2.1 Rechtliche und wirtschaftliche Aspekte

2.2.2 Besteuerung der GmbH

2.2.2.1 Körperschaftsteuerliche Aspekte

2.2.2.2 Gewerbesteuerliche Aspekte

2.3 Steuerbelastungsvergleich

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit vergleicht die steuerliche Belastung von Einkünften aus Kapitalvermögen bei privater Haltung nach § 20 EStG mit der Haltung über eine vermögensverwaltende GmbH, um zu analysieren, ob durch die Einschaltung einer Kapitalgesellschaft eine steuerliche Optimierung erreicht werden kann.

  • Vergleich der Besteuerungssystematiken (Einkommensteuer vs. Körperschaft- und Gewerbesteuer)
  • Analyse der laufenden Kosten einer vermögensverwaltenden GmbH
  • Untersuchung steuerlicher Begünstigungen durch § 8b KStG
  • Simulation der Vermögensentwicklung mittels verschiedener Fallkonstellationen

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Rechtliche und Wirtschaftliche Aspekte

Die GmbH ist eine juristische Person des Privatrechts und ist als solche gemäß § 13 Abs. 1 GmbHG Trägerin von Rechten und Pflichten. Sie besitzt eine vollständige Rechtsfähigkeit und kann somit Eigentum erwerben, vor Gericht klagen und verklagt werden und über ihr Eigentum kann das Insolvenzverfahren gemäß § 11 Abs. 1 InsO eröffnet werden. Für Verbindlichkeiten gegenüber den Gläubigern der Gesellschaft haftet nur das Gesellschaftsvermögen. Durch § 13 Abs. 2 GmbHG wird somit grundsätzlich eine Haftungsbeschränkung vorgeschrieben. Die GmbH kann gemäß § 1 GmbHG zu jedem gesetzlich zulässigen Zweck durch eine oder mehrere Personen errichtet werden. Zur Errichtung bedarf es eines Gesellschaftsvertrags in notarieller Form, welcher mindestens die Inhalte des § 3 GmbHG enthalten muss. Hierzu zählen unter anderem die Firma und der Sitz der Gesellschaft. Das Stammkapital einer GmbH muss gemäß § 5 Abs. 1 GmbHG mindestens 25.000,00 Euro betragen. Die GmbH ist gemäß § 7 Abs. 1 GmbHG ins Handelsregister einzutragen. Bei Anmeldung müssen mindestens 12.500,00 Euro des Stammkapitals eingezahlt worden sein. Bevor die GmbH im Handelsregister eingetragen ist, existiert die Gesellschaft gemäß § 11 Abs. 1 GmbHG als solche nicht. Auch die Haftungsbeschränkung existiert ohne die Eintragung im Handelsregister nicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Arbeit erläutert die Bedeutung der privaten Altersvorsorge in Zeiten niedriger Zinsen und stellt das Ziel auf, die steuerliche Belastung bei privater Kapitalanlage mit der über eine GmbH zu vergleichen.

2. Die Einschaltung einer vermögensverwaltenden GmbH bei Kapitalvermögen: Das Kapitel analysiert zunächst die Besteuerung von Kapitalerträgen im Privatvermögen, untersucht die rechtlichen Voraussetzungen einer GmbH und reflektiert anschließend die steuerliche Belastung innerhalb einer solchen Struktur.

2.1 Einkünfte aus Kapitalvermögen § 20 EStG: Hier werden die steuerpflichtigen Kapitalerträge nach § 20 EStG sowie deren Besteuerungssystematik, einschließlich der Abgeltungsteuer, detailliert dargestellt.

2.1.1 Kurzer Überblick über die Einkünfte des § 20 EStG: Es erfolgt eine Aufzählung der steuerpflichtigen Einnahmen aus Kapitalvermögen, wie Dividenden und Zinsen.

2.1.2 Besteuerungssystematik bei Kapitalvermögen im EStG: Das Kapitel befasst sich mit den Sondervorschriften und den Regelungen zur Abgeltungsteuer sowie den bestehenden Wahlrechten.

2.1.2.1 Sondervorschriften des § 20 EStG: Erläuterung des Subsidiaritätsprinzips und der Einschränkungen beim Werbungskostenabzug bei Kapitalerträgen.

2.1.2.2 Abgeltungsteuer und ausgewählte Wahlrechte nach § 32d EStG: Detaillierte Betrachtung der Abgeltungsteuer und der Voraussetzungen für die Anwendung der tariflichen Einkommensteuer.

2.2 Vor- und Nachteile einer GmbH: Gegenüberstellung der rechtlichen und wirtschaftlichen Aspekte der Rechtsform GmbH.

2.2.1 Rechtliche und wirtschaftliche Aspekte: Darstellung der Haftungsbeschränkung und der organisatorischen Anforderungen an eine GmbH.

2.2.2 Besteuerung der GmbH: Analyse der steuerlichen Belastung der GmbH durch Körperschaft- und Gewerbesteuer.

2.2.2.1 Körperschaftsteuerliche Aspekte: Untersuchung der Steuerpflicht und Gewinnermittlung der GmbH unter Anwendung des § 8b KStG.

2.2.2.2 Gewerbesteuerliche Aspekte: Erläuterung der Gewerbesteuerpflicht und der Hinzurechnungs- sowie Kürzungsvorschriften für die GmbH.

2.3 Steuerbelastungsvergleich: Anhand verschiedener Anlegertypen (Kleinanleger, Großanleger, Trader) wird die Rentabilität der GmbH-Struktur simuliert.

3. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass sich die Einschaltung einer vermögensverwaltenden GmbH nicht pauschal rechnet, da die Mindestbeteiligungsgrenzen hohe Kapitalanforderungen stellen.

Schlüsselwörter

Kapitalvermögen, GmbH, Abgeltungsteuer, Steuerbelastung, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, § 8b KStG, § 20 EStG, Vermögensverwaltung, Steuergestaltung, Rendite, Dividenden, Zinseszinseffekt, Mindestbeteiligung, Anlegertyp.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die Einschaltung einer vermögensverwaltenden GmbH bei der Anlage von Kapitalvermögen steuerliche Vorteile gegenüber der privaten Vermögensverwaltung bietet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentral sind die Besteuerung von Kapitalerträgen nach EStG, die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen einer GmbH sowie ein detaillierter Steuerbelastungsvergleich.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, für verschiedene Anlegertypen herauszuarbeiten, bei welchen Konstellationen eine GmbH-Struktur zu einer reduzierten steuerlichen Belastung und einer höheren Nettorendite führen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine theoretische Analyse der gesetzlichen Grundlagen (EStG, KStG, GewStG) durchgeführt, ergänzt durch einen quantitativen Belastungsvergleich anhand konkreter Fallbeispiele über einen Zeitraum von 40 Jahren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Besteuerung nach § 20 EStG, die Analyse der Rechtsform GmbH mit ihren steuerlichen Besonderheiten und den abschließenden Steuerbelastungsvergleich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Kapitalvermögen, GmbH, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Steuerbelastung und Steuergestaltung definieren.

Warum sind die Mindestbeteiligungsgrenzen für Anleger so wichtig?

Die steuerliche Begünstigung der Dividenden nach § 8b KStG setzt bestimmte Beteiligungsgrenzen am Stammkapital voraus, ohne die die GmbH finanziell oft unrentabel ist.

Welche Rolle spielt der Zinseszinseffekt im Vergleich?

Der Zinseszinseffekt ist besonders relevant, da durch die verminderte Steuerbelastung innerhalb der GmbH mehr Kapital thesauriert und reinvestiert werden kann, was langfristig die Rendite beeinflusst.

Ende der Leseprobe aus 127 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vor- und Nachteile der Einschaltung einer vermögensverwaltenden GmbH bei Kapitalvermögen
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Dortmund früher Fachhochschule
Veranstaltung
Steuerplanung und Steuergestaltung
Note
1,3
Autor
Bachelor of Laws Hendrik Vogel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
127
Katalognummer
V1169577
ISBN (eBook)
9783346585790
ISBN (Buch)
9783346585806
Sprache
Deutsch
Schlagworte
GmbH Kapitalvermögen vermögensverwaltende GmbH Vermögensverwaltung § 20 EStG Abgeltungsteuer § 32d EStG KStG GewStG Steuerbelastungsvergleich Wertpapiere Wertpapieranlage Privatvermögen Kapitalgesellschaft Vergleich Gewinnanteile Dividenden Gewinnausschüttung Veräußerungsgewinne Beteiligung Verkauf Veräußerung Investmentfonds Aktien Subsidiaritätsprinzip gemeine Wert Sparer-Pauschbetrag Sparerpauschbetrag Veräußerungsgewinn Gesellschafter Werbungskosten Betriebsausgaben Betriebsvermögen nahestehende Person Verlustverrechnungsverbot Werbungskostenabzugsverbot Gründung Körperschaftsteuer EStG Gewerbesteuer § 8b KStG Beteiligungsprivileg steuerfrei Doppelbesteuerung Trading Buy and Hold Wertentwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Laws Hendrik Vogel (Autor:in), 2019, Vor- und Nachteile der Einschaltung einer vermögensverwaltenden GmbH bei Kapitalvermögen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1169577
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Leseprobe aus  127  Seiten
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