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Soziale Mobilität

Título: Soziale Mobilität

Trabajo Escrito , 2008 , 12 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Hendrik Keilhauer (Autor)

Sociología - Sistemas sociales y Estructuras sociales
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Resumen Extracto de texto Detalles

[...] So kurz und bündig vermag ein deutsches Wörterbuch den Begriff der
Mobilität zu definieren. Doch ist es wirklich ganz so einfach? Betrachtet
man den Begriff genauer, so ist er natürlich bei Weitem vielschichtiger.
Ohne Zweifel entstammt der Begriff dem lateinischen Nomen mobilitas,
was Beweglichkeit bedeutet, doch ist sein Gebrauch im Deutschen eher
abstrakt und es fehlt eine zufrieden stellend einheitliche Definition.
Zumeist wird der Begriff mit einem ihn näher bezeichnenden Attribut
versehen, da er sonst leicht synonym zum Begriff der Flexibilität
verstanden werden kann. Doch das soll nicht Gegenstand dieser Arbeit
sein. Hier steht unter speziellem Blickpunkt allein seine Konnotation mit
den Begriffen Bewegung und Beweglichkeit im soziologischen Sinne im
Fokus. Betrachtungsgegenstand in dieser Hausarbeit ist die Bewegung
von Individuen in sozialen Strukturen3 generell, ob nun intendiert oder
ungewollt.
Die vorliegende Arbeit wird versuchen, den spezifizierten Begriff der
sozialen Mobilität eingehend darzustellen, ihn in seinen Erscheinungsformen
zu untersuchen, sowie seine Ursachen und Folgen aufzuzeigen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Definition von „Sozialer Mobilität“

2. Ursachen sozialer Mobilität

3. Folgen sozialer Mobilität

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das soziologische Konzept der sozialen Mobilität, definiert dessen verschiedene Erscheinungsformen und analysiert kritisch die Ursachen sowie die gesellschaftlichen Folgen ungleicher Startchancen von Individuen in sozialen Strukturen.

  • Grundlagen und Definitionen sozialer Mobilität
  • Differenzierung zwischen Generationen- und Karrieremobilität
  • Einflussfaktoren des sozialen Ausgangsfeldes auf den Lebenslauf
  • Diskussion von Chancengleichheit und Statuskonsistenz
  • Soziologische Auswirkungen von Statusinkonsistenz

Auszug aus dem Buch

1. Definition von „Sozialer Mobilität“

Geprägt wurde der Begriff im Jahre 1927 von dem PITIRIM ALEXANDROWITSCH SOROKIN. Generell ist soziale Mobilität die Bewegung bzw. der Wechsel von Personen zwischen verschiedenen Positionen im sozialen Gefüge, d.h. innerhalb der Gesellschaft. Man spricht daher auch von Schichtmobilität, da Mobilität hier nun einmal nicht die rein räumliche Mobilität meint, sondern die Bewegung im übertragenen, metaphorischen Sinne. Natürlich hat auch diese Vorstellung einer Bewegung einen Startpunkt und ein Ziel. Dies sind bei dieser Betrachtungsweise verschiedene soziale Status. Hierbei sind verschiedene Arten von Mobilität zu unterscheiden.

Generationenmobilität (intergenerationale Mobilität): Dies bezeichnet Schichtwechsel innerhalb der Generationenabfolge (von der Eltern- zu Kindgeneration). Diese Art von sozialer Mobilität vermittelt soziale Ungleichheit, denn hier sind Anfangs und Endpunkt der Betrachtung nicht die einer einzelnen Person, sonder die Status von Generationen stehen im Vergleich. So vergleicht man beispielsweise den Status der Eltern mit dem ihrer Kinder. Auch diese Art von Mobilität kann Verhalten und Einstellungen beeinflussen und prägen.

Karrieremobilität (intragenerationale Mobilität): Hiermit ist der Schichtwechsel im Verlauf eines Lebens gemeint (z.B.: der Beruf). Karriere bezeichnet die Abfolge von zwei Status. Innerhalb einer Lebensgeschichte folgen auf die (Aus-)Bildung ein Beruf und zuweilen noch spätere Berufe und/oder (Aus-)Bildungen. Eine Person hat gemäß ihren Vorstellungen, ihrer Herkunft und ihrer Erziehung eine gewisse Vorstellung von einem „normalen“ Ablauf einer Karriere. Hierbei wird in der Regel Kontinuität erwartet, d.h. man erwartet, dass der frühere und der spätere Status miteinander korrelieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Definition von „Sozialer Mobilität“: Dieses Kapitel führt den Begriff der sozialen Mobilität ein und unterscheidet grundlegend zwischen intergenerationaler Generationenmobilität und intragenerationaler Karrieremobilität.

2. Ursachen sozialer Mobilität: Das Kapitel beleuchtet die Rolle der Bildungsexpansion und die Ungleichheit der Startchancen, wobei insbesondere die Bedeutung des elterlichen Status für den weiteren Lebensweg hervorgehoben wird.

3. Folgen sozialer Mobilität: Hier werden die Auswirkungen von Statusinkonsistenz auf die individuelle Zufriedenheit sowie der Zusammenhang zwischen sozialer Mobilität und der Entstehung von sozialer Ungleichheit analysiert.

Schlüsselwörter

Soziale Mobilität, Soziale Ungleichheit, Schichtmobilität, Generationenmobilität, Karrieremobilität, Statuskonsistenz, Statusinkonsistenz, Chancengleichheit, Bildungsexpansion, Pitirim Alexandrowitsch Sorokin, Émile Durkheim, Lebensverlaufsforschung, Sozialer Status, Aufstieg, Abstieg

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem soziologischen Phänomen der sozialen Mobilität, also der Bewegung von Individuen innerhalb der gesellschaftlichen Schichten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die Begriffsdefinition, die Ursachen für Mobilitätsprozesse – insbesondere in Bezug auf die Herkunft – sowie die Folgen, die sich aus Statusveränderungen für das Individuum und die Gesellschaft ergeben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Begriff der sozialen Mobilität präzise darzustellen und aufzuzeigen, wie elternstatusbedingte Vorteile die Chancengleichheit beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit soziologischen Fachbegriffen und nutzt zudem tabellarische Darstellungen zur grafischen Veranschaulichung von Mobilitätsprozessen.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden verschiedene Formen der Mobilität definiert und kritisch diskutiert, wie Bildungschancen und der Status der Eltern den Lebensweg eines Kindes determinieren.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie soziale Mobilität, Chancengerechtigkeit, Generationenmobilität und Statuskonsistenz beschreiben.

Was versteht man unter dem Begriff Statusinkonsistenz im Kontext der Arbeit?

Statusinkonsistenz beschreibt die Enttäuschung der Erwartungen, wenn trotz hoher Qualifikationen keine angemessene berufliche Position erreicht wird, was oft zu Frustration und politischer Unzufriedenheit führt.

Warum ist eine "perfekte Mobilität" laut Autor nicht realisierbar?

Die Arbeit argumentiert, dass die reale soziale Ausgangsbasis – also der Status der Eltern – so stark mit Werten und Ressourcen korreliert, dass eine absolute Unabhängigkeit des Zielstatus vom Herkunftsstatus faktisch nicht existiert.

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Detalles

Título
Soziale Mobilität
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel  (Institut für Sozialwissenschaften; Abteilung für Soziologie)
Curso
Übung: Soziale Ungleichheit – allgemeine Soziologie
Calificación
2,0
Autor
Hendrik Keilhauer (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
12
No. de catálogo
V116983
ISBN (Ebook)
9783640193578
ISBN (Libro)
9783640193615
Idioma
Alemán
Etiqueta
Soziale Mobilität Soziale Ungleichheit Soziologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Hendrik Keilhauer (Autor), 2008, Soziale Mobilität, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/116983
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