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Der Prozess des Erwachsen Werdens. Jugendliche als Systemsprenger oder eine Chance für die familiäre Bindung?

Titel: Der Prozess des Erwachsen Werdens. Jugendliche als Systemsprenger oder eine Chance für die familiäre Bindung?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2020 , 14 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Jan Berrens (Autor:in)

Pädagogik - Familienerziehung
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird zunächst der Begriff der Bindung und ihre Bedeutung im familiären Kontext definiert, ehe eine Betrachtung des Übergangsprozesses vom Kind zum Jugendlichen erfolgt. Hierbei spielt die Entwicklungstheorie von Erikson eine zentrale Rolle. In der Folge werden die Pubertät und die Adoleszenz sowie deren Zusammenhang im familiären System beschrieben. Im letzten Abschnitt wird ein Fazit in Bezug auf die Ausgangshypothese und die Beantwortung der Forschungsfrage gezogen, welches den abschließenden Rahmen dieser Projektarbeit bildet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Die Bindungstheorie und ihre Bedeutung im familiären Kontext

3. Der Übergang zwischen Kind und Jugendlichem

4. Die Pubertät und ihre „Folgen“ auf die Familie

4.1 Das System Familie

4.2 Als Jugendliche*r zwischen zwei Welten–Ein Leben zwischen alten und neuen Beziehungen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Prozess des Erwachsenwerdens und analysiert kritisch, ob Jugendliche als sogenannte „Systemsprenger“ die familiäre Stabilität gefährden oder ob dieser Ablöseprozess als Chance für eine neue, nachhaltige Bindungsqualität zwischen Eltern und Kindern begriffen werden kann.

  • Bindungstheoretische Grundlagen nach Bowlby und Ainsworth
  • Entwicklungspsychologische Aspekte des Übergangs vom Kind zum Jugendlichen
  • Herausforderungen der Pubertät für das familiäre System
  • Die Rolle von Peergruppen im Kontext der Identitätsentwicklung
  • Vermittlungsansätze zur Konfliktlösung im familiären Kontext

Auszug aus dem Buch

4.2 Als Jugendliche*r zwischen zwei Welten–Ein Leben zwischen alten und neuen Beziehungen

Wie bereits beschrieben bringt die Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen Veränderungen mit sich, die Einfluss auf das Zusammenleben zwischen Jugendlichem und Elternhaus haben.

Während der pubertären Phase bringen hormonelle Veränderungen den Kreislauf des Jugendlichen ins Wanken. Diese biologischen Herausforderungen bringen auch Spannungen auf sozialer Ebene mit sich, die es zu bewältigen gilt.

So erfahren Kinder und Jugendliche durch die körperlichen Veränderungen Irritationen, mit denen es gilt umzugehen zu lernen. In dieser Phase grenzen sich Jungen vom anderen Geschlecht ab und Mädchen festigen ihre Rolle in geschlechterhomogenen Peergruppen. Hier werden die ersten Irritationen auf sozialer Ebene beobachtet. So fühlen sich viele Präadoleszenten hin und her gerissen in Hinblick auf die Interessen am anderen Geschlecht.

Erikson erkennt in der Phase der Adoleszenz eine Zweiteilung zwischen Identität und Identitätsdiffusion, was eine innerliche Krise auslösen kann. Die Frage nach dem „wo gehöre ich hin und wo komme ich her“ ist präsenter denn je. Erworbene Erfahrungen aus dem bisherigen Leben werden generell in Frage gestellt, wie Ratschläge und andere Einflüsse von außen. Skepsis prägt diese Zeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Erwachsenwerdens ein und stellt die Forschungsfrage, ob Jugendliche das Familiensystem als „Systemsprenger“ gefährden oder ob Chancen für neue Bindungen entstehen.

2. Die Bindungstheorie und ihre Bedeutung im familiären Kontext: Das Kapitel erläutert die Grundlagen der Bindungstheorie nach John Bowlby und Mary Ainsworth, um die Bedeutung früher Bindungserfahrungen für die spätere Persönlichkeitsentwicklung darzulegen.

3. Der Übergang zwischen Kind und Jugendlichem: Hier werden die psychosozialen Entwicklungsstufen nach Erikson betrachtet, um den komplexen Wandlungsprozess und die Identitätsfindung in der Latenzphase zu beleuchten.

4. Die Pubertät und ihre „Folgen“ auf die Familie: Dieses Kapitel thematisiert die Spannungen in der Pubertät, die durch das Ausbrechen aus der Herkunftsfamilie und die Hinwendung zu Peergruppen entstehen.

4.1 Das System Familie: Dieser Abschnitt definiert das System Familie soziologisch und rechtlich und betrachtet den Wandel der Familienstrukturen über die Generationen hinweg.

4.2 Als Jugendliche*r zwischen zwei Welten–Ein Leben zwischen alten und neuen Beziehungen: Hier wird der Konflikt zwischen der Ablösung vom Elternhaus und der Identitätsbildung in neuen sozialen Gruppen detailliert analysiert.

5. Fazit: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage und kommt zu dem Schluss, dass das Familiensystem durch eine offene und akzeptierende Haltung die Adoleszenz als Chance für eine neue Beziehungsqualität nutzen kann.

Schlüsselwörter

Jugendliche, Pubertät, Systemsprenger, Familiensystem, Bindungstheorie, Adoleszenz, Identitätsentwicklung, Peergruppen, Ablöseprozess, soziale Ressourcen, Konfliktmanagement, Eltern-Kind-Beziehung, Entwicklungskrisen, Familiendynamik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem komplexen Prozess des Erwachsenwerdens und der Dynamik, die sich dabei innerhalb der Familie zwischen Eltern und Jugendlichen entwickelt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind die Bindungstheorie, die entwicklungspsychologischen Stadien der Adoleszenz, die Rolle des Familiensystems und die Herausforderungen durch den Aufbau neuer Peergruppen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, ob Jugendliche im Prozess ihrer Ablösung das Familiensystem eher belasten oder ob dieser Prozess konstruktive Chancen für die Bindung beider Parteien bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse psychologischer Konzepte (u.a. von Bowlby, Ainsworth, Erikson) sowie auf soziologische Perspektiven der Familienforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Bindung, der Übergang vom Kind zum Jugendlichen und die Auswirkungen der Pubertät auf das Zusammenleben in der Familie analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird vor allem durch Begriffe wie Systemsprenger, Adoleszenz, Bindungstheorie, Familiensystem und Identitätsbildung charakterisiert.

Welche Bedeutung kommt der „Feinfühligkeit“ der Eltern laut Arbeit zu?

Die Feinfühligkeit der Eltern ist entscheidend, da sie die Basis für eine sichere Bindung legt und maßgeblich beeinflusst, wie ein Jugendlicher mit neuen Herausforderungen umgeht.

Wie bewertet der Autor die Rolle des „Systemsprengers“?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass nicht der Jugendliche per se das System sprengt, sondern dass das Familiensystem durch Akzeptanz und Offenheit mitgestalten kann, wie neue Wege erkundet werden.

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Details

Titel
Der Prozess des Erwachsen Werdens. Jugendliche als Systemsprenger oder eine Chance für die familiäre Bindung?
Hochschule
Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz)
Note
2,3
Autor
Jan Berrens (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
14
Katalognummer
V1170071
ISBN (PDF)
9783346581198
ISBN (Buch)
9783346581204
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Familie Soziale Arbeit Human und Gesellschaftswissenschaften Systemsprenger Erwachsen werden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Berrens (Autor:in), 2020, Der Prozess des Erwachsen Werdens. Jugendliche als Systemsprenger oder eine Chance für die familiäre Bindung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1170071
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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