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Mit Lesekisten zum Lesen verführen. Ein Buchprojekt mit einer 3. Klasse

Title: Mit Lesekisten zum Lesen verführen. Ein Buchprojekt mit einer 3. Klasse

Examination Thesis , 2015 , 27 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Itta Olivera (Author)

Education - Reading Instruction
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"Bücher öffnen Welten!", sagt der englische Kinderbuchautor Colin Thompson. Doch erfahrungsgemäß erlangen Medien wie Tablets und Smartphones seit einigen Jahren vermehrt die Aufmerksamkeit von Kindern und Jugendlichen. Lehrerinnen und Lehrer merken, dass das Lesen von Büchern in der Freizeit hingegen zunehmend in den Hintergrund rückt. Zahlreiche Studien bestätigen dies und beleuchten die Gründe hierfür näher: Erfahrungsgemäß gibt es in vielen Haushalten keine Bücherregale, die zum gemütlichen Lesen einladen. Familien mit Migrationshintergrund besitzen aufgrund verschiedener Umstände häufig keinerlei kinderfreundliche Literatur. Rituale wie das abendliche Vorlesen durch die Eltern sind nicht nur in Deutschland, sondern auch in den meisten anderen Kulturen verloren gegangen. Kindern und Jugendlichen wird die Lesemotivation genommen, weil sie keine oder wenig Erfahrungen mit Büchern sammeln.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlage nach Jörg Knobloch

2.1 Schüler mithilfe von Lesekisten zum Lesen verführen

2.2 Chancen und Grenzen

3. Planung und Durchführung

3.1 Begründung für das Vorhaben

3.2 Dokumentation des Buchprojektes

3.3 Ergebnisse der Arbeit mit der Lesekiste

4. Fazit und Ausblick

6. Hinweise

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit von Lesekisten als handlungs- und produktionsorientierte Methode zur Leseförderung in einer dritten Grundschulklasse, mit dem Ziel, die Lesemotivation der Schüler nachhaltig zu steigern und eine positive Beziehung zu Büchern zu etablieren.

  • Methodik der Lesekistenarbeit nach Dr. Jörg Knobloch
  • Planung und praktische Durchführung eines Buchprojektes
  • Förderung der Lesemotivation und Lesekompetenz
  • Einsatz von schülerzentrierten Methoden im Deutschunterricht
  • Reflexion über Chancen, Grenzen und Lernerfolge der Methode

Auszug aus dem Buch

2.1 Schüler mithilfe von Lesekisten zum Lesen verführen

Die im Jahre 1998 vom Pädagogen Dr. Jörg Knobloch entwickelte Lesekiste stellt eine der zahlreichen Möglichkeiten zur modernen Leseförderung in der Schule dar und hat sich mittlerweile als beliebte Unterrichtsmethode im Deutschunterricht der Primar- und Sekundarstufe etabliert. Auch im Ausland hat die Lesekiste Aufmerksamkeit erlangt.

Die Arbeit mit der Lesekiste kommt dem Konzept des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts nach, welcher sich durch „aktiv-produktes Tun“ der Schüler auszeichnet und sie „in literarischen und anderen ästhetischen Ausdrucksformen tätig werden lässt [...]“. Irene Hoppe zufolge regt die Lesekiste besonders in der Schulanfangsphase, d.h. in der Primarstufe, zur individuellen und eigenständigen Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Texten und zum Austausch an.

Der grobe Verlauf der Lesekistenarbeit besteht darin, dass eine Kiste, z.B. ein Schuhkarton, passend zum Thema eines Buches gestaltet und zudem mit kleinen Gegenständen/Materialien, die eine Relevanz im Buch darstellen, befüllt wird. Die Lesekiste eignet sich hervorragend als gemeinsames Klassenprojekt; es kann aber auch jeder Schüler „seine eigene Kiste entwickeln und die fertige Kiste im Rahmen einer Buchvorstellung der restlichen Klasse präsentieren“. Beispielsweise kann ein bevorstehender Lesewettbewerb die Motivation zum Buchprojekt sein. Ebenfalls kann die Lesekiste auf einer Ausstellung, etwa im Rahmen eines Klassen- oder Schulfestes vorgestellt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den Rückgang der Lesemotivation bei Kindern durch digitale Medien und begründet die Relevanz der Lesekistenarbeit als nachhaltiges Projekt zur Leseförderung im Deutschunterricht.

2. Theoretische Grundlage nach Jörg Knobloch: Das Kapitel erläutert das Konzept der Lesekiste als handlungs- und produktionsorientierte Methode, die den Schülern einen kreativen Zugang zur Literatur ermöglicht.

3. Planung und Durchführung: Hier wird das konkrete Buchprojekt in einer dritten Klasse detailliert beschrieben, angefangen bei der Begründung des Vorhabens bis hin zur Dokumentation der verschiedenen Arbeitsphasen.

4. Fazit und Ausblick: Der Autor resümiert, dass die Lesekistenarbeit eine erfolgreiche Methode zur Steigerung der Lesemotivation darstellt, die durch individuelle Anpassungen flexibel in den Unterricht integriert werden kann.

6. Hinweise: In diesem Abschnitt werden methodische Anmerkungen zur Sprachverwendung, zum Bildmaterial und zu verwendeten Abkürzungen innerhalb der Arbeit gegeben.

Schlüsselwörter

Lesekiste, Leseförderung, Lesemotivation, Literaturunterricht, Grundschule, Buchprojekt, handlungsorientierter Unterricht, produktionsorientierter Unterricht, Lesekompetenz, Sprachunterricht, kreatives Lernen, Schülerzentrierung, Lesepraxis, Deutschunterricht, Medienkompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung und Evaluierung von Lesekisten als Methode zur Leseförderung im Fach Deutsch in einer dritten Klasse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Theorie des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts, die praktische Planung von Buchprojekten und die Steigerung der Freude am Lesen bei Grundschülern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch die Arbeit mit Lesekisten eine positive Verbindung zwischen Kindern und Büchern zu schaffen und damit die individuelle Lesemotivation zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine praxisorientierte Arbeit, die auf dem pädagogischen Konzept von Dr. Jörg Knobloch basiert und die Umsetzung sowie die Ergebnisse eines konkreten Unterrichtsvorhabens dokumentiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Beschreibung der Planung und die praktische Dokumentation des Buchprojektes inklusive der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lesekiste, Leseförderung, Lesemotivation, handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht sowie Grundschule.

Wie wurde die Differenzierung innerhalb der Klasse erreicht?

Die Differenzierung erfolgte unter anderem durch die Einteilung in heterogene Zweierteams für die Präsentationsvorbereitung und durch die Möglichkeit der individuellen Buchwahl.

Welche Rolle spielt der Schuhkarton bei diesem Projekt?

Der Schuhkarton dient als zentrales Gestaltungselement der Lesekiste, in dem die Kinder durch mitgebrachte Gegenstände und Materialien eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem gelesenen Buch visualisieren.

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Details

Title
Mit Lesekisten zum Lesen verführen. Ein Buchprojekt mit einer 3. Klasse
College
Studienseminar Lüneburg
Grade
1,0
Author
Itta Olivera (Author)
Publication Year
2015
Pages
27
Catalog Number
V1170462
ISBN (PDF)
9783346623386
ISBN (Book)
9783346623393
Language
German
Tags
lesekisten lesen buchprojekt klasse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Itta Olivera (Author), 2015, Mit Lesekisten zum Lesen verführen. Ein Buchprojekt mit einer 3. Klasse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1170462
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