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Politische Kommunikation als Begriff der vergleichenden Politikwissenschaft

Auswirkung der Sprachpolitik auf die Konsolidierung der Staatsbürgerkultur in Estland und Lettland

Título: Politische Kommunikation als Begriff der vergleichenden Politikwissenschaft

Trabajo Escrito , 2008 , 20 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Thomas Frank (Autor)

Política - Sistemas políticos en general y en comparación
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Fokus und Fragestellung dieser Arbeit betrachten politische Kommunikation auf der „Policy-Ebene“ und ihre Bedeutung für die demokratische Konsolidierung. Zuerst wird darum der Zusammenhang zwischen politischer Kommunikation und „policy“ dargestellt. Um den Begriff "demokratische Konsolidierung" zu klären, wird auf Wolfgang Merkels "Mehrebenenmodell der demokratischen Konsolidierung" zurückgegriffen, das auch auf die "Konsolidierung einer Staatsbürgerkultur" abstellt, wodurch es eine Konzentration auf den Aspekt Integration erlaubt und somit für die Beantwortung der eigenen Fragestellung geeignet scheint. Danach werden bedeutsame Themen politischer Kommunikation für die demokratische Konsolidierung erarbeitet und im Ländervergleich analysiert. Ottfried Jarren und Ulrich Sarcinelli beschreiben bestimmte demokratische Bezugsgrößen mit zentraler Bedeutung für prinzipielle Offenheit und demokratischen Wettbewerb als kommunikative Essentials. Es wird der kommunikative Aspekt dieser Bezugsgrößen, ihre Einordnung auf der „Policy-Ebene“ sowie ihre Bedeutung für die demokratische Konsolidierung dargestellt. Ein selbst erstellter Index, der ausgewählte Daten aus dem „Status Index Demokratie“ des Bertelsmann Transformation Atlas (BTA) der Jahre 2006 und 2008 mit den o. g. kommunikativen Essentials in Beziehung setzt, wird zur Ländervergleichsanalyse herangezogen. Die Daten des BTA bieten sich an, da sie allesamt Bezug zum Thema Konsolidierung haben. Ziel des Vergleichs ist eine Betrachtung der Entwicklung der kommunikativen Essentials gemessen an der demokratischen Konsolidierung beider Länder und ihre Einordnung in Merkels Modell. Abschließend wird unter Bezug auf das Politikfeld Minderheitenpolitik, der Frage, „wie wirkt sich die Sprachpolitik in Estland und Lettland auf die Konsolidierung einer Staatsbürgerkultur aus?“ nachgegangen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zentrale Begriffe

2.1 Politische Kommunikation und Policy

2.2 Demokratische Konsolidierung

3. Bedeutsame Themen politischer Kommunikation für die Konsolidierung junger Demokratien

4. Die Themen im Ländervergleich: Estland / Lettland

5. Wie wirkt sich die Sprachpolitik in Estland und Lettland auf die Konsolidierung einer Staatsbürgerkultur aus?

5.1 Estland

5.2 Lettland

6. Schlussbetrachtung

7. Literatur- / Quellen- / Tabellenverzeichnis

7.1 Literaturverzeichnis

7.2 Quellenverzeichnis

7.3 Tabellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung politischer Kommunikation für den Prozess der demokratischen Konsolidierung, insbesondere in jungen Demokratien. Zentral ist dabei die Forschungsfrage, inwiefern die Sprachpolitik in Estland und Lettland die Konsolidierung der jeweiligen Staatsbürgerkultur beeinflusst, wobei ein „most similar system design“ für den Ländervergleich genutzt wird.

  • Analyse politischer Kommunikation auf der „Policy-Ebene“.
  • Anwendung des Mehrebenenmodells der demokratischen Konsolidierung nach Wolfgang Merkel.
  • Entwicklung eines „Kommunikative Essentials Index“ (KEI) auf Basis von Bertelsmann-Daten.
  • Untersuchung der Sprachpolitik und ihrer Auswirkungen auf die Integration russischsprachiger Minderheiten.

Auszug aus dem Buch

2.1 Politische Kommunikation und Policy

Politische Kommunikation ist integraler Bestandteil des politischen Geschehens. Dies impliziert eine Omnipräsenz von Kommunikation, im Austausch von Informationen und Sinndeutungen, in Strategien, Dimensionen und Prozessen der Politik. Politische Kommunikation ist einerseits in jedem sachpolitischen Handlungsfeld gegenwärtig und je nach Politikfeld sind die Strukturen, Prozesse und Intentionen von politischer Kommunikation unterschiedlich ausgeprägt. So ist z. B. der Grad an Öffentlichkeitsorientierung von den Eigenheiten des jeweiligen Politikfeldes, z.B. Verteidigungspolitik, abhängig. Andererseits kann Kommunikationspolitik als ein eigenständiges Politikfeld betrachtet werden.

Die Umsetzung einer gewünschten demokratischen Kommunikationsordnung sowie deren politische und rechtliche Sicherung und Durchsetzung, erfordern es, sich neben Fragen nach allgemeinen sozialen, rechtlichen und organisatorischen Vorbedingungen öffentlicher Kommunikation auch mit demokratischen Leitvorstellungen wie Autonomie, Pressefreiheit etc. zu beschäftigen. Kommunikationspolitik im Sinne von Ordnungspolitik, wie sie z.B. China zur Erhaltung des politischen Systems praktiziert, hat in demokratischen Gesellschaften an Bedeutung verloren. Hier erfüllt sie vielmehr die Aufgabe eine politische Öffentlichkeit zu schaffen, welche wiederum Grundlage für die Demokratie ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung des theoretischen Rahmens und der methodischen Herangehensweise zur Untersuchung der politischen Kommunikation im Kontext der demokratischen Konsolidierung.

2. Zentrale Begriffe: Definition und theoretische Einordnung von zentralen Konzepten wie „Politischer Kommunikation“, „Policy“ und dem „Mehrebenenmodell der demokratischen Konsolidierung“.

3. Bedeutsame Themen politischer Kommunikation für die Konsolidierung junger Demokratien: Erarbeitung kommunikativer Essentials wie Legitimation, Öffentlichkeit, Pluralismus, Repräsentation und Partizipation als notwendige Voraussetzungen für demokratische Stabilität.

4. Die Themen im Ländervergleich: Estland / Lettland: Empirische Analyse und Vergleich der demokratischen Konsolidierung beider Länder mithilfe des selbst erstellten Kommunikative Essentials Index (KEI).

5. Wie wirkt sich die Sprachpolitik in Estland und Lettland auf die Konsolidierung einer Staatsbürgerkultur aus?: Detaillierte Untersuchung der sprachpolitischen Maßnahmen und deren Folgen für die Integration der russischsprachigen Minderheiten.

6. Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich der Sprachpolitik als Integrationsinstrument und der Problematik von Parallelgesellschaften in beiden Staaten.

7. Literatur- / Quellen- / Tabellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Literatur, Datenquellen und Tabellen.

Schlüsselwörter

Politische Kommunikation, Demokratische Konsolidierung, Sprachpolitik, Estland, Lettland, Staatsbürgerkultur, Policy-Ebene, Integrationspolitik, Russlanddeutsche Minderheit, Kommunikative Essentials, Bertelsmann Transformation Index, Demokratie, Partizipation, Pluralismus, Minderheitenpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Zusammenhang zwischen politischer Kommunikation und dem Prozess der demokratischen Konsolidierung in den postkommunistischen Staaten Estland und Lettland.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Mittelpunkt stehen die kommunikativen Grundlagen demokratischer Systeme, wie Legitimation, Öffentlichkeit und Partizipation, sowie deren Anwendung auf Minderheitenpolitik und Sprachregelungen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie sich die jeweilige Sprachpolitik in Estland und Lettland konkret auf die Herausbildung und Konsolidierung einer Staatsbürgerkultur auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird das „most similar system design“ genutzt, ergänzt durch eine vergleichende Analyse von Daten des Bertelsmann Transformation Index (BTI), um einen kommunikativen Index zu erstellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Herleitung kommunikativer Essentials, einen Ländervergleich auf Basis empirischer Indizes und eine vertiefende Fallstudie zur Sprachpolitik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Demokratische Konsolidierung, Politische Kommunikation, Staatsbürgerkultur, Integration und Minderheitenpolitik definieren.

Wie unterscheidet sich die Situation in Estland von der in Lettland laut dieser Arbeit?

Obwohl beide Länder als maximal konsolidiert gelten, zeigt die Analyse, dass Lettland stärker mit dem Phänomen einer ausgeprägten Parallelgesellschaft zu kämpfen hat, während in Estland eher die räumliche Trennung der Bevölkerungsgruppen den Integrationsprozess erschwert.

Welche Rolle spielt die Sprache bei der Staatsbürgerkultur?

Sprache wird als elementar für politische Partizipation identifiziert; ihre Beherrschung gilt als Grundlage für die soziale Anerkennung und Integration, stellt jedoch gleichzeitig eine identitätsstiftende Konfliktlinie zwischen Titularnation und russischsprachiger Minderheit dar.

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Detalles

Título
Politische Kommunikation als Begriff der vergleichenden Politikwissenschaft
Subtítulo
Auswirkung der Sprachpolitik auf die Konsolidierung der Staatsbürgerkultur in Estland und Lettland
Universidad
University of Hagen
Calificación
2,3
Autor
Thomas Frank (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
20
No. de catálogo
V117052
ISBN (Ebook)
9783640192120
ISBN (Libro)
9783640192205
Idioma
Alemán
Etiqueta
Politische Kommunikation Begriff Politikwissenschaft Sprachpolitik Estland Lettland Konsolidierung Ländervergleich EU-Osterweiterung Demokratie politische Kommunikation vergleichende Politikwissenschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Thomas Frank (Autor), 2008, Politische Kommunikation als Begriff der vergleichenden Politikwissenschaft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117052
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