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Der Demographische Wandel in Deutschland

Título: Der Demographische Wandel in Deutschland

Trabajo Escrito , 2007 , 25 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: B.A. Katja Wüllner (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Demografía, planeamiento urbanístico y ordenación territorial
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„Deutschland auf Schrumpfkurs“ so lautet die Überschrift auf der ersten Seite einer Studie zur demographischen Lage der Nation (Köhnert, 2006) und schon auf dieser ersten Seite lässt sich diese Aussage finden: „Betrachtet man die Zahlen der Geburten je 1.000 Einwohner, so liegt Deutschland, wie schon vor 30 Jahren auf dem letzten Platz. Dieser Messwert ist besonders wichtig, denn er
beschreibt die Kopfstärke der nachwachsenden Generation, die für die Lösung der Zukunftsaufgaben zur Verfügung steht.“ (Köhnert, 2006)
Diese Aussage bewog mich bei der gegebenen Fragestellung für die Hausarbeit, die wie folgt lautet: „In den Medien und in der Wissenschaft wird seit langem über die ‚alternde Gesellschaft’ den ‚demographischen Wandel’ oder ‚Schrumpfung’ diskutiert. Erläutern Sie
diese Begriffe und ordnen Sie sie in den Gesamtkontext der Bevölkerungsgeografie ein.“, mich auf die Themen des Fertilitätsrückgangs und der zunehmenden Alterung zu beschränken, um den Rahmen dieser Hausarbeit wahren zu können. Darüber hinaus hätte
es noch vielfältige Erweiterungsmöglichkeiten dieses Themas gegeben hätte und so wichtige Teilbereiche, wie den Bereich der räumlichen Bevölkerungsbewegung mussten außer acht gelassen werden.
Im Folgenden werde ich mich zunächst mit der natürlichen Bevölkerungsbewegung und ihren Maßzahlen beschäftigen, um im daran anschließenden Teil auf die Dynamik der Bevölkerungsbewegung in ihrer historischen Entwicklung und ihre wichtigsten
Modellvorstellungen eingehen. Damit soll die Grundlage gelegt werden für die Betrachtung der natürlichen Bevölkerungsbewegung in Deutschland, die sich vorwiegend mit dem Fertilitätsrückgang, der zunehmenden Alterung der Gesellschaft und den sich daraus ergebenden Konsequenzen beschäftigt. Zum Abschluss dieser Arbeit soll ein
Ausblick auf die mögliche zukünftige natürliche Bevölkerungsbewegung in Deutschland gegeben werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die natürliche Bevölkerungsbewegung

2.1 Mortalität und Fertilität

2.1.1 Maße zur Kennzeichnung der Mortalität

2.1.2 Maße zur Kennzeichnung der Fertilität

2.1.3 Kombinierte Maße zur Kennzeichnung von Mortalität und Fertilität

2.2 Dynamik der natürlichen Bevölkerungsbewegung

2.2.1 Der Mortalitätsrückgang

2.2.2 Die Fertilitätstransformation

2.2.3 Das Modell des Demographischen Übergangs

3. Die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland

3.1. Der Fertilitätsrückgang in der BRD

3.2. Die Alterung in der BRD

3.3 Die Konsequenzen aus Fertilitätsrückgang und Alterung

4. Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse des demographischen Wandels in Deutschland, wobei der Fokus gezielt auf den Fertilitätsrückgang und die zunehmende Alterung der Gesellschaft gelegt wird. Das primäre Ziel besteht darin, die wissenschaftlichen Fachbegriffe in den Kontext der Bevölkerungsgeographie einzuordnen und die Dynamik dieser Prozesse sowie deren gesellschaftliche Konsequenzen aufzuzeigen.

  • Grundlagen der natürlichen Bevölkerungsbewegung und deren statistische Erfassung.
  • Historische Dynamik des Mortalitätsrückgangs und der Fertilitätstransformation.
  • Analyse der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland seit den 1990er Jahren.
  • Untersuchung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ursachen für den Fertilitätsrückgang.
  • Darstellung der Folgen von Alterung und schrumpfenden Geburtenzahlen.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Der Mortalitätsrückgang

Bei einer längerfristigen Analyse der Sterberaten weltweit ist, trotz aller regionalen Differenzen, eine stetige Zunahme der Lebenserwartung zu erkennen. Weltweit lässt sich dieser Rückgang in 3 Phasen unterscheiden. Eine erste mit einer langsamen Abnahme der Sterblichkeit. Eine zweite Phase in der die Sterblichkeit immer schneller zurück ging und eine Dritte in der die Veränderungen nur noch marginal sind (Kuls, 1993, S.130). Dabei begann der Sterblichkeitsrückgang zunächst in Europa, und das Modell des epidemiologischen Übergangs von A.R. Omran zeigt, in welchen Phasen der Sterblichkeitsrückgang in Europa ablief noch einmal genauer (Kuls, 1993, S.132ff). Die erste Phase ist geprägt von einer hohen und stark fluktuierenden Mortalität. So war die Zeit bis zur Mitte des 18. Jh. geprägt von erheblichen Schwankungen der Sterblichkeit durch Seuchen, Epidemien und Hungersnöte, so dass mehr Menschen starben wie geboren wurden. Die zweite Phase ist eine Übergangsphase von hoher zur niedriger Mortalität. In der es zunächst zu einem Rückgang der „Krisenmortalität“ durch Seuchen und Epidemien bis zur zweiten Hälfte des 19. Jh. kam. Danach setzt dann ein kontinuierlicher Rückgang der Sterberaten ein, der bis Mitte des 20. Jh. anhielt. Die darauf folgende dritte Phase ist geprägt von gleich bleibender niedriger Mortalität, in der es eine hohe Lebenserwartung für die Menschen gibt (Bähr, 2004, S. 173f). In dieser dritten Phase befindet sich die Bundesrepublik Deutschland heute, wo die Lebenserwartung mehr als 75 Jahre beträgt Jahre und die Menschen werden immer älter werden (Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema des demographischen Wandels in Deutschland ein, thematisiert den Fertilitätsrückgang und stellt die Forschungsfrage der Hausarbeit.

2. Die natürliche Bevölkerungsbewegung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Bevölkerungsgeographie sowie statistische Maßzahlen für Mortalität und Fertilität und beschreibt die historischen Modelle des demographischen Übergangs.

3. Die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland: Dieser Hauptteil analysiert die spezifischen Entwicklungen in der BRD, beleuchtet die Ursachen für den Fertilitätsrückgang sowie die Alterung der Gesellschaft und diskutiert die Konsequenzen.

4. Ausblick: Der Ausblick resümiert die Trends der Bevölkerungsentwicklung bis 2050 und verdeutlicht die notwendigen gesellschaftlichen Anpassungen angesichts des demographischen Wandels.

Schlüsselwörter

Demographischer Wandel, Bevölkerungsgeographie, Fertilität, Mortalität, Alterung, Deutschland, natürliche Bevölkerungsbewegung, Geburtenrate, Sterberate, Lebenserwartung, demographischer Übergang, Bevölkerungsschrumpfung, Fertilitätstransformation, Bevölkerungsentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den demographischen Wandel in Deutschland, insbesondere die Zusammenhänge von sinkenden Geburtenzahlen und einer alternden Gesellschaft im Kontext der Bevölkerungsgeographie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die statistische Erfassung der Bevölkerungsbewegung, die historische Dynamik von Sterblichkeit und Fruchtbarkeit sowie die daraus resultierenden regionalen und gesellschaftlichen Folgen in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Fachbegriffe „alternde Gesellschaft“, „demographischer Wandel“ und „Schrumpfung“ wissenschaftlich zu erläutern und in den Gesamtkontext der Bevölkerungsgeographie einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Hausarbeit, die auf der Auswertung demographischer Statistiken, Kennzahlen (wie CBR, GFR, TFR) und theoretischer Modelle basiert.

Welche Aspekte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Analyse des Fertilitätsrückgangs in der BRD, den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ursachen hierfür sowie der zunehmenden Alterung der Bevölkerung und deren Konsequenzen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlüsselbegriffe sind demographischer Wandel, Fertilität, Mortalität, Alterung und natürliche Bevölkerungsbewegung.

Warum ist das Modell des demographischen Übergangs für diese Arbeit wichtig?

Das Modell dient als idealtypisches Erklärungsraster, um das raumzeitliche Zusammenwirken von Mortalität und Fertilität und den Übergang von hohen zu niedrigen Wachstumsraten zu verstehen.

Welchen Einfluss hatte die Wiedervereinigung auf die Fertilität in Ostdeutschland?

Laut der Arbeit führte die Wiedervereinigung zu einem massiven Einbruch der Fertilität in Ostdeutschland, der 1994 mit 0,77 Kindern pro Frau einen historischen Tiefstwert erreichte.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Der Demographische Wandel in Deutschland
Universidad
Technical University of Chemnitz
Calificación
1,3
Autor
B.A. Katja Wüllner (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
25
No. de catálogo
V117071
ISBN (Ebook)
9783640193417
Idioma
Alemán
Etiqueta
Demographische Wandel Deutschland
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
B.A. Katja Wüllner (Autor), 2007, Der Demographische Wandel in Deutschland, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117071
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