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Stand und Entwicklungstendenzen des Electronic-Banking

Titre: Stand und Entwicklungstendenzen des  Electronic-Banking

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2007 , 20 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Bachelor of Arts (B.A.) Volker Meyer (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

“Die Finanzdienstleistungsbranche befindet sich schon seit mehreren Jahren in einer dynamischen strukturellen Umbruchsituation.“ Insbesondere durch neue technische Möglichkeiten wurde der Weg der Informationsversorgung sowie die Durchführung von Finanztransaktionen stark verändert. 37% der Deutschen wickeln ihre Bankgeschäfte bereits online ab – mit steigender Tendenz. Electronic Banking steht, im Wettbewerb um neue Kunden, für Innovation, Umsetzung, Betreuung und Unterstützung der neuen Techniken im Bankensektor.
In den folgenden Ausführungen werden zunächst einige für diesen Beitrag wichtige Begriffsdefinitionen vorgenommen. Anschließend geht das dritte Kapital auf die Entstehung und den aktuellen Stand des Electronic Banking ein. Außerdem werden grundsätzliche und sicherheitsspezifische Einsatzbereiche des Electronic Banking sowie am Beispiel einer niedersächsischen Sparkasse der organisatorische Aufbau einer Fachabteilung „E-Banking“ sowie dessen Aufgabebereiche näher eingegangen. Im vierten Kapitel werden die Entwicklungstendenzen in ausgewählten Teilaspekten anhand von zwei aktuellen Themenbereichen erläutert, wobei zunächst im Bereich Zahlungsverkehr auf das Thema SEPA und anschließend im Bereich Kommunikationsverfahren auf das Thema EBICS näher eingegangen wird. Ein abschließendes Fazit gibt einen kurzen perspektivischen Ausblick.
Diese Arbeit soll dazu dienen, den Stand des Electronic Banking näher aufzuzeigen sowie aktuell bedeutsame Entwicklungen darzulegen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffliche Abgrenzungen

2.1. Definition Electronic Banking (E-Banking)

2.2. Definition Onlinebanking

2.3. Definition Internetbanking

2.4. Definition Telefonbanking

2.5. Definition SB-Banking

3. Entstehung und Stand des Electronic Banking

3.1. Entstehung und Entwicklung des Electronic Banking

3.2. Einsatzbereiche des Electronic Banking

3.2.1. Überblick der Einsatzbereiche

3.2.2. Sicherheitsverfahren und Sicherheitsmaßnahmen

3.3. Electronic Banking als Fachabteilung am Beispiel einer niedersächsischen Sparkasse

4. Entwicklungstendenzen in ausgewählten Teilbereichen

4.1. SEPA im Bereich Zahlungsverkehr

4.2. EBICS im Bereich Kommunikationsverfahren

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Stand sowie die Entwicklungstendenzen des Electronic Banking im Bankensektor. Ziel ist es, begriffliche Grundlagen zu klären, den organisatorischen Aufbau in der Praxis zu beleuchten und aktuelle technologische Herausforderungen zu analysieren.

  • Grundlegende Begriffsbestimmungen von E-Banking und seinen Varianten
  • Historische Entstehung und aktuelle Einsatzbereiche
  • Sicherheitsverfahren und Maßnahmen im Online-Banking
  • Organisatorische Einbindung des "Medialen Vertriebs" in Sparkassen
  • Zukunftstrends durch SEPA und neue Kommunikationsstandards wie EBICS

Auszug aus dem Buch

3.2.2. Sicherheitsverfahren und Sicherheitsmaßnahmen

Neben vielen Vorteilen und Möglichkeiten sind mit der Nutzung des Internets auch verschiedene Sicherheitsrisiken verbunden. Deshalb führen die Banken verschiedene Maßnahmen zur Absicherung der im Rahmen von E-Banking übermittelten und bankseitig verarbeiteten Daten durch und auch die Nutzer können entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen.15

Folgende Sicherungsverfahren werden standardmäßig durch Banken angeboten:

• PIN/TAN-Verfahren (aktuell mit iTAN),

Ein Verfahren das auf die Authentifizierung per PIN (persönliche Identifizierungsnummer) und TAN (Transaktionsnummer) bzw. iTAN (indizierte Transaktionsnummer) setzt.

• HBCI (Homebanking Computer Interface),

Hier erfolgt die Legitimation per Chipkarte oder Schlüsseldiskette. Daten werden asymmetrisch verschlüsselt.

• FinTS (Financial Transaction Services Framework),

Nachfolger von HBCI, welcher mit Hilfe von Kryptoschlüsseln die Signierung und Verschlüsselung der Transaktionen durchführt.

• FTAM (File Transfer and Access Management) mit elektronischer Unterschrift

Ein hauptsächlich in Firmenbereich genutztes DFÜ-Verfahren, bei dem durch Direkteinwahl auf den Bankrechner (z.B. per ISDN) und die Verwendung einer elektronischen Unterschrift die Sicherheit gewährleistet ist.

• BCS (Banking Communication Standard),

Von Großunternehmen genutztes Verfahren, das ähnlich wie FTAM auch die elektronische Unterschrift einsetzt und direkt auf den Bankrechner zugreift.16

Auch der Homebanking-Nutzer kann sich durch Vorsichtsmaßnahmen schützen gegen die verschiedenen Gefahren (wie z.B.: Phishing, Pharming, Trojanische Pferde, etc.) schützen. 17 Im Folgenden seien nur exemplarisch einige wichtige Regeln genannt:

1. Sorgfältiger Umgang mit sensiblen Daten und Zugangsmedien.

2. Wahl eines guten und komplexen Passwortes.

3. Nur Programme aus vertrauenswürdigen Quellen einsetzen.

4. Stets aktuelle Versionen nutzen.

5. Regelmäßiger Sicherheitscheck des PC.

6. Virenscanner und Sicherheitseinstellungen des Browsers nutzen.18

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Umbruchsituation der Finanzbranche ein und umreißt die Struktur der Arbeit, von der Begriffsbestimmung bis hin zu Zukunftstendenzen.

2. Begriffliche Abgrenzungen: In diesem Kapitel werden die wichtigsten Termini wie Online-, Internet-, Telefon- und SB-Banking definiert, um ein einheitliches Begriffsverständnis zu schaffen.

3. Entstehung und Stand des Electronic Banking: Hier werden die historische Entwicklung, die Anwendungsgebiete und der organisatorische Aufbau einer Fachabteilung "E-Banking" anhand eines Sparkassen-Beispiels detailliert dargestellt.

4. Entwicklungstendenzen in ausgewählten Teilbereichen: Dieses Kapitel analysiert aktuelle Trends, insbesondere den Einfluss von SEPA auf den Zahlungsverkehr und den Standard EBICS für die Kommunikation.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit einer fortschreitenden Homogenisierung von Schnittstellen zusammen und weist kritisch auf die Sicherheitsanforderungen in offenen Netzen hin.

Schlüsselwörter

Electronic Banking, E-Banking, Onlinebanking, Internetbanking, Sicherheitsverfahren, PIN/TAN, HBCI, FinTS, SEPA, EBICS, Zahlungsverkehr, Medialer Vertrieb, Bankgeschäfte, Datensicherheit, Finanzdienstleistungsbranche

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt den Status quo und die technologische Entwicklung des Electronic Banking im deutschen Bankensektor.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Definition, dem Aufbau von E-Banking-Abteilungen, Sicherheitsstandards und den Innovationen durch SEPA und EBICS.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den aktuellen Stand des Electronic Banking aufzuzeigen und die für die Branche bedeutsamen technologischen Entwicklungen zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Auswertung von Brancheninformationen und Umfrageergebnissen der PPI AG und des IBI Research.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die historische Entwicklung, den organisatorischen Aufbau in Sparkassen, Sicherheitsverfahren und aktuelle Herausforderungen wie SEPA und EBICS.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Electronic Banking, SEPA, EBICS, Datensicherheit und Medialer Vertrieb charakterisiert.

Welche Sicherheitsrisiken sind im E-Banking besonders relevant?

Die Arbeit nennt insbesondere Gefahren wie Phishing, Pharming und Schadsoftware (Trojaner), gegen die Nutzer durch technologische Verfahren wie PIN/TAN oder HBCI und eigenes Verhalten geschützt werden sollen.

Warum spielt die organisatorische Struktur in einer Sparkasse eine Rolle?

Die Darstellung zeigt, wie der "Mediale Vertrieb" innerhalb einer Multikanal-Strategie integriert wird, um Kunden über verschiedene Kontaktpunkte hinweg zu betreuen.

Was bedeutet die Einführung von SEPA für das E-Banking?

SEPA führt zu einer Standardisierung des europäischen Zahlungsverkehrs, was für Kreditinstitute eine technische Anpassung ihrer E-Banking-Systeme auf homogene Strukturen erfordert.

Wie unterscheidet sich EBICS von älteren Verfahren wie FTAM?

Im Gegensatz zu alten Verfahren, die oft dedizierte Leitungen wie ISDN erforderten, nutzt EBICS das Internet als Kommunikationsweg, was den Standard flexibler und multibankfähig macht.

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Résumé des informations

Titre
Stand und Entwicklungstendenzen des Electronic-Banking
Université
University of applied sciences, Bremen
Cours
Finanzmanagement
Note
1,5
Auteur
Bachelor of Arts (B.A.) Volker Meyer (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
20
N° de catalogue
V117099
ISBN (ebook)
9783640194827
ISBN (Livre)
9783640194971
Langue
allemand
mots-clé
Stand Entwicklungstendenzen Electronic-Banking Finanzmanagement
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Bachelor of Arts (B.A.) Volker Meyer (Auteur), 2007, Stand und Entwicklungstendenzen des Electronic-Banking, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117099
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