Die Sprache der deutschen Regierung im Krisenkontext. Ein Vergleich der Sprachbilder von Coronapandemie und Klimakrise


Hausarbeit, 2021

25 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Framing als multidisziplinärer Terminus
2.2 Frames als Deutungsrahmen

3. Überblick über die gegenübergestellten Thematiken
3.1 Klimapolitik im Verlauf
3.2 Coronapolitik im Verlauf

4. Analyse
4.1 Analyse Klima-Framing
4.3 Analyse Corona-Framing
4.3 Vergleich

5. Fazit und Ausblick

6. Anhang
Umfrage
Tabelle 1: Assoziationen zu den einzelnen Begriffen

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Sprache forciert und spiegelt unser Denken. Anhand von einer gezielten Begriffsverwendung lassen sich Informationen semantischen Feldern zuordnen und bestimmte Assoziationen beim Rezipienten erzeugen. Gleichsam lässt eine Betrachtung der genutzten Worte erkennen, wel­che Auffassungen, Haltungen und Interpretationen von Fakten ein Sprecher hat. Dies ist ein unterbewusster Umstand auf der einen Seite, der notwendig mit Sprache verbunden ist, auf der anderen Seite, sind diese Vorgänge bewusst einsetzbar. Letzteres, Framing genannt, findet sich häufig im Kontext politischem Sprachgebrauchs wieder. Durch die Art und Weise in der Politiker Maßnahmen, Ziele oder Informationen vermitteln nehmen sie Einfluss darauf, wie diese von der Bevölkerung wahrgenommen werden. Gleiche Situationen können somit auf Basis der gleichen Fakten verschieden dargestellt werden. So lässt sich erklären, warum in vergleichbaren Situationen völlig verschiedene Vorgehensweisen legitimiert werden können. Hierbei ist Sprache nicht der einzige Faktor, da auch (damit verbundene) psychologische Fak­toren, wirtschaftliche und politische Ziele, das (globale) Zusammenspiel verschiedener Ak­teure und vieles mehr Situationen und damit auch ihre Auflassung unterschiedlich konstituie­ren und die Wahrnehmung durch die Bevölkerung beeinflussen. Als Transportmittel für Infor­mationen über all diese Faktoren und primäres Mittel der Kommunikation sollte der Einfluss der Sprache jedoch nicht unterschätzt oder über die Beschreibung der anderen Einflüsse ig­noriert werden. Beobachtbar ist die Spiegelung von Situationsinterpretationen in der Sprache zum Beispiel am sprachlichen Umgang mit dem Klimawandel im Vergleich zur aktuellen Coronapandemie durch die Bundesregierung. Die vorliegende Arbeit hat sich mit den Haupt­frames beider Krisen auseinandergesetzt und diese miteinander verglichen. Lassen sich unter­schiede in der Sprache finden, die erklären können, weshalb in der einen Krise ein drastisches und schnelles Handeln möglich war, wohingegen man bei der anderen Krise um jeden kleinen Schritt nach Akzeptanz suchen muss? Welchen Unterschied macht es, wenn wir von Klima­wandeln und Umweltschutz im Kontrast zu Coronakrise und dem Besiegen des Virus spre­chen?

Um diese Fragestellungen zu untersuchen wurden auf Basis von Videomitteilungen durch Bun­deskanzlerin Angela Merkel, die an die Bevölkerung im Rahmen von Pressekonferenzen und dem Kanzlerin-Podcast gerichtet waren, die zentralen Frames identifiziert und interpretiert. Diese Analyse wurde zusätzlich durch eine Umfrage zur Wahrnehmung einzelner Begrifflich- keiten gestützt, um die Subjektivität des eigenen Wahrnehmungsprozesses bei der Framean­alyse zu reduzieren.

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, auf Grundlage der Framingtheorie einen ersten Über­blick über den Kontrast der vorherrschenden Sprachbilder in beiden Krisen zu verschaffen und Raum für intensivere Analysen aufzuzeigen. Eine detaillierte Auseinandersetzung mit allen verwendeten Frames der beiden Ereignisse würde den Rahmen dieser Arbeit übersteigen.

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Framing als multidisziplinärer Terminus

Der Begriff des Frames bzw. des Framings, hat in den letzten Jahren besonders in der Soziolo­gie, ebenso wie in den Medienwissenschaften, der Linguistik und weiteren Fachrichtungen zunehmend Einzug gefunden. Urs Dahinden erklärt in Framing - eine integrative Theorie der Massenkommunikation diesen hohen Satz an Produktivitätspotential, den die Theorie zeigt, über vier Merkmale dieser. Neben dem integrativen1 wie auch normativen2 Charakter be­schreibt er sie als Theorie mittlerer Reichweite, womit er den Zustand zwischen theoretisch­thematischer Abstraktion (im Gegensatz zu Modellen, die sich auf Einzelfälle beziehen) und der Gebundenheit an Kontextbedingungen wie beispielsweise den zeitlichen oder kulturellen Rahmen (es wird somit nicht der Anspruch einer universal Theorie erhoben) bezeichnet. Dies spielt sicherlich dem integrativen Potential zu, da sich Einzelphänomene in ein bestehendes Konzept einbinden lassen, ohne von der Theorie zu fordern, alles im gleichen Kontext erklären zu können und somit hohe Komplexität zu induzieren. Die Praxisbedeutung, von der Dahinden spricht, führt zu einer hohen Resonanz für die Ergebnisse framingtheoretischer Forschung. (vgl. Dahinden 2008:16ff.) Ins Feld führt er in diesem Kontext jedoch Problematiken der Fra- mingforschung, welche sich aus eben dieser hohen Zahl an Auseinandersetzungen und An­wendungen ergeben. Findet sich die Anwendung in verschiedenen Forschungsdisziplinen, fin­den sich ebenso verschiedenste Definitionen und Auslegungen des Begriffs. Es mangelt an ter­minologischer Präzision über die jeweilige Fachdisziplin hinaus, sowie an einer Kumulation der erhaltenen Forschungsergebnisse, welche aufgrund der Masse und Bandbreite kaum zu bie­ten sei. (vgl. Dahinden 2008:20) Dem analytischen Teil dieser Arbeit vorangestellt, soll somit eine kurze Betrachtung des hier verwendeten Framingbegriffs sein, um eine theoretische Ein­ordnung der später folgenden Aussagen und Thesen zu ermöglichen.

Der Begriff des Frames wird, wie eingangs bereits erwähnt, in den verschiedenen Disziplinen durchaus verschieden verstanden. Nicht grundsätzlich divergent, finden sich doch Unter­schiede in Bedeutungs- bzw. Orientierungsfeinheiten, die Relevanz für die abzuleitenden Im­plikationen besitzen. Verwendet die Medienwissenschaft z.B. eher die auf Entmann grün­dende, einen Realismus annehmende Auffassung3, führt die Linguistik ihr Verständnis auf La- koff/Wehling und ein damit eher konstruktivistisches Frameverstädnis zurück, in welchem un­sere Wahrnehmung der Welt durch sog. „Deep Seated Frames“ strukturiert wird. (vgl. Klein 2018:246) Eine Diskussion und genaue Differenzierung der verschiedenen Ansätze würde den Rahmen dieser Arbeit übersteigen, weshalb ein Hinweis auf abweichende Verständnismöglichkeiten an dieser Stelle genügen muss. In der vorliegenden Arbeit soll der Ansatz Lakoffs/Wiehlers Verwendung finden, da durch die Framinganalyse Realitätskonstruk­tion und weniger -interpretation beschrieben werden soll.

2.2 Frames als Deutungsrahmen

„Der Framing-Ansatz fungiert in den Sozialwissenschaften als eine theoretische Perspektive, wie Menschen die Realität wahrnehmen und sie über ihre Kommunikation konstruieren.“ (Oswald 2019:11)

Grundlegend werden als Frames (Rahmen) Deutungsrahmen bezeichnet, „die unser Wissen strukturieren und den Informationen einen Sinn zuordnen.“ (Lakoff/Wehling 2008:73) Frames und Denken sind nicht voneinander loszulösen. Denn sobald gedacht oder wahrgenommen wird, werden die zugehörigen Frames aktiviert. Synonym wird häufig der Terminus des Sche­mas verwendet, welches ebenso wie Frames die Aufgabe hat, konzeptionelles Wissen4 zu re­präsentieren. (vgl. Dahiden 2008:30) Frames sind somit eine abstrakte Vorstellung über Situ­ationen bzw. Informationen. In sog. Slots (Leerstellen) werden die Merkmale, die ein spezifi­sches Frame ausmachen, in Form von Values (Ausprägungen) gesammelt. (vgl. Ebd.) Betrach­tet man zum Beispiel das Frame eines Kindergeburtstags, könnte einer dieser Slots ,Kuchen‘ sein (ein Kuchen wäre somit eines der Merkmale, die einen Kindergeburtstag zu einem sol­chen machen) und in einer konkreten Situation durch das Value ,Marmorkuchen‘ gefüllt wer­den. Durch die Kumulation solcher Slots und die Möglichkeit Informationen in Form von Va­lues diesen zuzuordnen, entstehen somit Verständnisnetzwerke, Frames. Ohne die Möglich­keit Fakten in diese Strukturen einzuordnen bzw. auf eine bereits bekannte Vorstellung zu beziehen, blieben diese bedeutungslos. (vgl. Lakoff/Wehling 2008:74) Objekte/Situationen müssen hierbei nicht vollständig dem Frame entsprechen. Ein gewisser (nicht scharf definier­ter) Grad an Übereinstimmung ist ausreichend, um als Typisch (bei absoluter Konvergenz als Prototypisch) bezeichnet zu werden. Die Typikalität sinkt mit dem Maß der Abweichung. Ne­ben der Funktion der Einordnung und Interpretation, ermöglichen Frames es uns, mangelnde oder fehlende Informationen durch Abschätzung auf Basis der Deutungsrahmen zu ergänzen (Inferenzbildung). (vgl. Dahinden 2008:31)

Zuletzt unterscheiden Lakoff und Wehling zweierlei Arten von Frames, die sich unterschiedlich intensiv auf unsere Konstruktions- und Wahrnehmungsprozesse auswirken:

„Es gibt zwei Arten von Frames: ,Surface Frames', durch die wir die Bedeutung einzelner Worte und Sätze erfassen, also Frames auf der sprachlichen Ebene, und ,Deep Seated Frames'. Deep Seated Frames sind in unserem Gehirn tiefverankerte Frames, die unser generelles Verständnis von der Welt strukturieren, unsere Annahmen von der Welt zum Beispiel auf Grund unserer moralischen und politischen Prinzipien, und die für uns schlicht ,wahr' sind - die also unseren eigenen Common Sense ausmachen.“ (Lakoff/Wehling 2008:73)

Während Surface Frames somit durchaus eine semantische Ebene besitzen und dadurch die Art und Weise beeinflussen können, wie eine Information verstanden wird5, können Deep Seated Frames selektiv wirken. Fakten, die diesen Frames und damit unserem Common Sens widersprechen, werden erst gar nicht wahrgenommen. Es ist nicht möglich Fakten in Frames zu integrieren, die mit diesen in Widerspruch stehen. (vgl. ebd.) Dies führt durchaus zu einem autopoietischen System. Frames die häufiger aktiviert werden, verfestigen sich stärker. Stär­ker verfestigte Frames führen zu einer selektiveren und homogeneren Aufnahme von Infor­mationen, welche das Frame somit erneut stützen. Man ist diesem Mechanismus jedoch nicht gänzlich determiniert unterlegen, da es durchaus Informationen geben kann, die eine höhere Wirkungskraft als die vorhandenen Frames aufweisen und darüber hinaus, zwar keine Infor­mationen in diesen widersprechende Frames integriert werden können, jedoch sich wider­sprechende Frames parallel existieren (allerdings nicht simultan aktiviert werde) können. (vgl. ebd. 74f.)

Im Umkehrschluss bedeutet die „kognitiven Dissonanz“, wie Michael Oswald diesen Zusam­menhang bezeichnet, dass „je besser ein Kommunikationsframe mit der Weltanschauung von Rezipienten zusammenpasst, desto eher wird er von ihnen akzeptiert.“ (Oswald 2019:16)

Diese Implikation macht Framing auch im Rahmen der politischen Sprachverwendung so inte­ressant. Durch sprachliche Formen kann zum einen das Realitätsbild geprägt werden6, zum anderen kann ein Wissen über bestehende Frames dazu beitragen Akzeptanz für Maßnahmen oder neue Informationen zu schaffen.

3. Überblick über die gegenübergestellten Thematiken

3.1 Klimapolitik im Verlauf

Klimaschutz und Diskurse über geeignete Maßnahmen sind seit dem Pariser Klimaabkommen 2015 und spätestens seit Beginn der FridaysforFuture-Bewegung 2018 nicht mehr aus der po­litischen Kommunikation wegzudenken. War Bündnis90 die Grünen vor der Jahrhundert­wende noch relativ allein mit diesem Schwerpunkt, finden sich nun in allen Wahlprogrammen ausführliche Stellungnahmen und Handlungsvorschläge in Bezug auf die Klimapolitik. Dabei ist auf Seiten der Wissenschaft die Erkenntnis eines Handlungsbedarfs schon erheblich länger vorhanden. Bereits 1844 beschreibt Humboldt den anthropogenen Einfluss auf Umwelt und Klima und mahnt zur Achtsamkeit.

mit einer Untersuchung der Veränderungen schliessen können, welche der Mensch auf der Oberfläche des Festlandes durch das Fällen der Wälder, durch die Veränderung in der Vertei­lung der Gewässer und durch die Entwicklung grosser Dampf- und Gasmassen an den Mittel­punkten der Industrie hervorbringt. Diese Veränderungen sind ohne Zweifel wichtiger, als man allgemein annimmt“ (Humboldt 1844:214)

Und auch das weitere Ausmaß des menschlich bedingten Klimawandels ist der Wissenschaft seit längerer Zeit bekannt. So publizierte bereits kurz nach Humboldts Veröffentlichung der Schwede Svante Arrhenius 1896 seine Berechnungen einer durch den prognostizierten CO2- Anstieg bedingten Erderwärmung (vgl. Neverla/Schäfer 2012:9) und das IPCC (Intergovermen- tal Panel on Climate Change) veröffentlicht bereits seit den 1990ern wissenschaftliche Risi­koeinschätzung zur Lage der Umwelt. Eine mediale Resonanz fand sich im Verhältnis erst deut­lich später und auch die Politik reagierte nicht vor 1992 nennenswert auf die wissenschaftli­chen Erkenntnisse. (Engels/Pansegrau/Weinert 2008:24) Seitdem hat die Klimapolitik jedoch an Raum und Beschlüssen gewonnen, wie das bereits genannte Pariser Klimaabkommen, oder auch jüngste juristische Urteile bzgl. Shell7 oder die Erklärung des Bundes-Klimagesetzes als z.T. verfassungswidrig durch das Verfassungsgericht8 zeigen.

Doch auch, wenn die politische Verantwortlichkeit, wie eine Zunahme und Deutlichkeit der Maßnahmen annehmen lässt, in den letzten Jahren ebenso wie die Handlungsmöglichkeiten stärker gesehen wurde, bestehen Diskurse über die Dringlichkeit von Handlungen nach wie vor und es werden ökonomische Aspekte mit Klimaschutzmaßnahmen abgewogen, der Wille im tatsächlich nötigen Umfang zu reagieren scheint nur bedingt vorhanden, folgt man dem Empfinden der Bevölkerung, welches in Studien nur mit einem Prozentsatz von ca. 26 % an­gibt, dass Maß an Engagement für den Klimaschutz durch den Staat als angemessen zu emp­finden. (vgl. Umweltbundesamt 7.5.21)

Es zeigt sich somit eine Differenz zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und politischer Handlungsbereitschaft, die sich erst in den letzten Jahren anzunähern scheint. Sicherlich spielt der abstrakte Charakter des Problems und das hohe und globale Maß an notwendiger Lebens- wie Wirtschaftsänderung die primäre Rolle bei den langsamen Entwicklungen. Im Kontrast hierzu zeigt aber die zum Vergleich herangezogene Coronasituation, dass ein schnelles und deutliches Reagieren auf Problemsituationen durchaus möglich ist.

3.2 Coronapolitik im Verlauf

„SARS-CoV-2 (severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2) ist ein neues Beta-Corona­virus, das Anfang 2020 als Auslöser von COVID-19 identifiziert wurde. Zu den Beta-Coronaviren gehören u.a. auch SARS-CoV und MERS-CoV.

Coronaviren sind unter Säugetieren und Vögeln weit verbreitet. Sie verursachen beim Men­schen vorwiegend milde Erkältungskrankheiten, können aber mitunter schwere Lungenentzün­dungen hervorrufen. [...]“ (RKI 22.9.2021)

[...]


1 Die Framing-Theorie ist auf alle Prozessebenen einer medialen oder politischen Kommunikation anwendbar und bedarf keiner Separierung und Zergliederung in einzelne Abschnitte wie Kommunikator, Rezipient, Medium, was jeweils durch eigene Disziplinen erforscht wird, sondern vermag diese in einer Betrachtungstheorie zu bün­deln.

2 Da die Verwendung eines Frames immer auch die Interpretation einer Situation bedeutet, stellt sich die Frage, inwieweit wann welche Frames angemessen sind bzw. nicht. Somit wird durch den semantischen Gehalt eines Frames die deskriptive Funktion der zugehörigen Theorie um einen normativen erweitert.

3 „To frame is to select some aspects of a perceived reality and make them more salient in a communicating text, in such a way as to promote a particular problem definition, causal interpretation, moral evaluation and/or treat­ment recommendation for the item descripted.”(Entmann 1993:52)

4 Dieses entsteht aus der Abstraktion gemeinsamer Eigenschaften unterschiedlicher Objekte hin zu einem allge­meinen Klassenbegriff (vgl. Dahinden 2008:31)

5 Die Sätze Es regnet und Es schüttet, beispielsweise, bezeichnen prinzipiell das gleiche sind aber dennoch unter­schiedlich in ihrer semantischen Bedeutung und rufen verschiedene Assoziationen hervor.

6 Bspw. in dem der Namen einer Partei durch passende Sprache mit vorhandenen emotional positiven Frames verbunden wird, mit dem Ziel, diese in der Folge auch beim Namen der Partei automatisch mit zu aktivieren und damit die Partei positiv zu konnotieren

7 Das Gericht in den Haag, wo der Ölkonzern Shell seinen Sitzt hat, erklärte, nach einer Klage durch Umweltschüt­zer, der Konzern müsse seine CO2-Emmisionen bis zum Jahr 2030 um 45% senken. (vgl. Süddeutsche Zeitung 26.5.21)

8 Nach einer gesammelten Klage vor dem Bundesverfassungsgericht, wurde beschlossen, dass das Bundes-Kli- maschutzgesetzt in Teilen verfassungswidrig sei, da ausreichend Vorgabe zur Emissonsreduktion ab dem Jahr 2031 fehlten und dadurch Lasten und Gefahren des Klimawandels auf die jüngeren Generationen verschoben werden würden. (vgl. Bundesverfassungsgericht 24.3.21)

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Die Sprache der deutschen Regierung im Krisenkontext. Ein Vergleich der Sprachbilder von Coronapandemie und Klimakrise
Hochschule
Universität Trier
Note
2,0
Autor
Jahr
2021
Seiten
25
Katalognummer
V1171499
ISBN (Buch)
9783346595317
Sprache
Deutsch
Schlagworte
politisches Framing, Framing, Sprache, politische Sprache, Sprache in der Politik, Coronapandemie, Klimakrise, Framingvergleich, Vergleich, Sprachvergleich, Krise, Krisenframing, Coronakrise, Klima
Arbeit zitieren
Jana Maria Esser (Autor:in), 2021, Die Sprache der deutschen Regierung im Krisenkontext. Ein Vergleich der Sprachbilder von Coronapandemie und Klimakrise, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1171499

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