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Evaluation (-sforschung)

Titre: Evaluation (-sforschung)

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2007 , 19 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Jana Nummer (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Es gibt viele offene Fragen zu diesem Thema. Einige wichtige, stark diskutierte
Themen hierzu sind folgende:
Einerseits wird zwischen Evaluation (E) und Evaluationsforschung (EF) unterschieden,
wie es z.B. C. Lüders tut, und andererseits verwenden andere, bspw. R. Stockmann,
diese Begriffe synonym. Weiterhin wird Evaluation als eigener Forschungstyp gesehen,
bspw. wie bei C. Lüders, oder als Feld der angewandten Sozialforschung (SF)
betrachtet, wie z.B. bei Bortz & Döring oder E. v. Kardorff.1 Zudem befindet sich die
qualitative Evaluationsforschung (QLEF) derzeit in einer verzwickten Lage. Zum einen
erlebt sie gegenwärtig einen enormen Bedeutungszuwachs, insbesondere im
deutschsprachigen Raum für unterschiedliche Felder wie die Kinder- und Jugendhilfe,
die Seniorenarbeit usw. Hierfür fordern Politik, Fachwelt und Öffentlichkeit stets
Evaluation ein, regen sie an und fördern sie mit z.T. hohen Geldsummen, wobei
allerdings sehr unterschiedliche Interessen im Spiel sind. Zum anderen erweckt die
allgemeine Nachfrage und die gegenwärtige Wertschätzung von Evaluation den
Anschein, dass sie eine ausdifferenzierte und etablierte Forschungslandschaft besitzt,
obwohl das nicht der Fall ist.
Gegenwärtig ist die Evaluationsforschung in nahezu jeder Hinsicht ein
Entwicklungsprojekt, das in besonderer Weise für das Feld der qualitativen
Evaluationsforschung gilt. Mit der Formulierung der qualitativen Evaluationsforschung
wird deutlich, dass sich mit jedem Begriffselement viele Herausforderungen und offene
Fragen ergeben. Hinzu kommt, dass ein hierarisches Verhältnis zwischen der
wissenschaftlich, theoriegeleiteten Grundlagenforschung und der wissenschaftlich
vermeintlich weniger seriösen Praxisforschung besteht. Auf diese Statushierarchie wird
immer wieder zurückgegriffen, wenn es um die Verteilung von öffentlichen Ressourcen
und um die öffentliche Anerkennung von Forschung geht.

Diese Ausarbeitung soll einige, aber nicht alle kontrovers diskutierten
Spannungsfelder, Probleme, offenen Fragen usw. der Evaluation und
Evaluationsforschung betrachten. Sie stellt den Versuch dar, trotz der vielen
Ungereimtheiten einen verständlichen Überblick über diese Thematik zu schaffen.

[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Historie

3 Begriffserklärungen

3.1 Evaluation

3.2 Evaluationsforschung

4 Methodik

5 Notwendigkeit qualitativer Evaluationsforschung

6 Kritik

7 Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Ausarbeitung verfolgt das Ziel, einen verständlichen Überblick über die komplexen Spannungsfelder und offenen Fragen im Bereich der Evaluation und Evaluationsforschung zu vermitteln. Im Fokus steht dabei die Auseinandersetzung mit theoretischen und praktischen Herausforderungen der qualitativen Evaluationsforschung.

  • Historische Entwicklung und Einordnung der Evaluation
  • Differenzierung und Definition der Begriffe Evaluation und Evaluationsforschung
  • Methodologische Ansätze und die Bedeutung der Triangulation
  • Notwendigkeit und Anwendungsbereiche qualitativer Evaluationsforschung
  • Kritische Analyse von Standards und Bewertungskriterien

Auszug aus dem Buch

3.1 Evaluation

Der Begriff der E ist sehr vielfältig. Daher hat sich eine große Zahl von beschreibenden Begriffserläuterungen etabliert. Eine Definition lautet: „Die Evaluation weist einer Intervention einen bestimmten Wert zu, indem sie relevante, zuverlässige und valide Daten systematisch ermittelt sowie Vergleiche durchführt mit dem Ziel, informiertere Entscheidungen zu treffen oder Kausalzusammenhänge oder allgemeine Prinzipien zu verstehen.“7 Diese Definition beinhaltet wichtige Merkmale der E, aber ist nicht allzu leicht zu verstehen. Aus diesem Grund soll im Folgenden anhand der EVAS8 erläutert werden, was E ist.

Im Allgemeinen stellt die „Intervention“ die Sache oder den Prozess dar, dessen Wert beurteilt werden soll. Das „Evaluierte“ können Interventionen, Dienstleistungen, strategische Entscheidungen usw. sein, die in ihrem Wesen und ihrer Struktur nach sehr unterschiedlich sind. Daher ist die Definition des UG der E sehr wichtig, weil dessen Wert eingeschätzt werden soll.9 Im Fall der EVAS wurden über Jahre hinweg Maßnahmen geschaffen, um in Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen eine systematische Qualitätsentwicklung zu ermöglichen. Ob diese konkreten Verbesserungsmaßnahmen in der Praxis initiiert werden können, wird durch die E geprüft.10

In diesem Vorgang kann der Intervention ein Wert zugeordnet werden, indem Informationen über den UG zuverlässig, valide und in systematischer Weise zu dem Zweck gesammelt werden, um den Wert zu beurteilen.11 Als Erhebungsinstrumente zur Erfassung der Daten der Kinder und Jugendlichen fungieren Papierfragebögen sowie elektronische Fragebögen. Die Bögen werden im Institut für Kinder- und Jugendhilfe halbjährlich ausgewertet.12

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle begriffliche Unschärfe zwischen Evaluation und Evaluationsforschung sowie die wachsende Bedeutung qualitativer Evaluationsforschung in sozialen Praxisfeldern.

2 Historie: Das Kapitel zeichnet den Weg der Evaluationsforschung von ihren Anfängen in den US-amerikanischen Intelligenztests bis hin zur Etablierung in Deutschland seit den 1960er Jahren nach.

3 Begriffserklärungen: Hier werden die zentralen Begrifflichkeiten Evaluation und Evaluationsforschung definiert und anhand von Praxisbeispielen wie der EVAS-Studie konkretisiert.

4 Methodik: Der Abschnitt behandelt das Spektrum qualitativer und quantitativer Methoden sowie den Stellenwert der Triangulation zur besseren Erfassung von Evaluationsgegenständen.

5 Notwendigkeit qualitativer Evaluationsforschung: Es wird erörtert, warum qualitative Ansätze gerade bei komplexen, sich verändernden Praxisfeldern einen besonderen Mehrwert in der Prozessbeschreibung bieten.

6 Kritik: Dieses Kapitel kritisiert die mangelnde methodologische Standardisierung der qualitativen Evaluationsforschung im deutschsprachigen Raum und diskutiert Probleme der Gütebeurteilung.

7 Resümee: Das Resümee fordert eine stärkere theoretische Klärung des Wertbegriffs und einen methodologischen Rahmen für systematische Bewertungen in der Evaluationsforschung.

Schlüsselwörter

Evaluation, Evaluationsforschung, qualitative Evaluationsforschung, EVAS, empirische Sozialforschung, Triangulation, Methodenintegration, Qualitätsentwicklung, Praxisforschung, Interventionsprogramme, Sozialpolitik, Datenerhebung, Gütekriterien, Bewertungsinstanz, Handlungsoptionen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen und methodischen Grundlagen der Evaluation und Evaluationsforschung unter besonderer Berücksichtigung der qualitativen Forschung in sozialen Arbeitsfeldern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die historische Entwicklung, die begriffliche Abgrenzung, die methodische Verknüpfung von Forschungsansätzen sowie die kritische Reflexion von Qualitätsstandards.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, trotz bestehender begrifflicher und methodischer Unklarheiten einen strukturierten und verständlichen Überblick über das komplexe Feld der Evaluationsforschung zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen Fachdiskursen zu Forschungsmethoden und Evaluationspraxis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die methodische Gestaltung (insb. Triangulation), die Begründung qualitativer Ansätze sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Forschungssituation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Evaluationsforschung, Triangulation, Qualitätsentwicklung und methodologische Reflexion charakterisiert.

Welche Rolle spielt die EVAS-Studie in dieser Arbeit?

Die EVAS-Studie dient als praktisches Fallbeispiel, um zu verdeutlichen, wie Evaluation in der Kinder- und Jugendhilfe konkret zur Qualitätsentwicklung und zur Wertzuordnung von Interventionen eingesetzt wird.

Warum wird die Triangulation in der Arbeit besonders hervorgehoben?

Die Triangulation wird als zentrale Methode diskutiert, um die Limitationen einzelner (qualitativer oder quantitativer) Ansätze durch eine wechselseitige Überprüfung der Ergebnisse zu kompensieren.

Fin de l'extrait de 19 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Evaluation (-sforschung)
Université
University of Applied Sciences Nordhausen
Cours
Empirische Analyse
Note
1,3
Auteur
Jana Nummer (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
19
N° de catalogue
V117184
ISBN (ebook)
9783640195435
ISBN (Livre)
9783640195541
Langue
allemand
mots-clé
Evaluation Empirische Analyse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jana Nummer (Auteur), 2007, Evaluation (-sforschung), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117184
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Extrait de  19  pages
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