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Notwendigkeit eines Braunkohleausstiegs vor 2038. Aktuelle Lage und Handlungsempfehlung

Titel: Notwendigkeit eines Braunkohleausstiegs vor 2038. Aktuelle Lage und Handlungsempfehlung

Essay , 2019 , 13 Seiten

Autor:in: Pascal Engelbertz (Autor:in)

Politik - Klima- und Umweltpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Es ist eine weitreichende Umstrukturierung der Energieversorgung und insbesondere der Stromerzeugung erforderlich. Dies führt zu der Notwendigkeit, langfristig aus der Braun- und Steinkohleverstromung auszusteigen. Bei diesem empfiehlt es sich, schrittweise vorzugehen und die erforderlichen Maßnahmen in Bezug auf einen Ausstieg frühzeitig einzuleiten. In dieser Arbeit erfolgt hierzu eine Darstellung der Ausgangslage und eine Handlungsempfehlung.

Der durch Menschen verursachte Klimawandel hat verheerende und besorgniserregende Folgen für die Welt und für Deutschland. Die CO2-Emissionen in Deutschland sind seit etwa acht Jahren nicht mehr gesunken, trotz internationalen und nationalen Klimazielen. Grund hierfür ist unter anderem die Stromerzeugung durch Stein- und Braunkohle von Deutschland, trotz Ausbau von erneuerbaren Energien. In den letzten Jahren lassen sich also Versäumnisse in der Energie- und Klimapolitik aufweisen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Darstellung der aktuellen Lage

Handlungsempfehlung

Zielsetzung & Themen

Das vorliegende Policy Paper analysiert die Notwendigkeit und die Möglichkeiten eines beschleunigten deutschen Braunkohleausstiegs vor dem Jahr 2038, um Klimaschutzziele einzuhalten und die Energiewende sozialverträglich sowie wirtschaftlich sinnvoll zu gestalten.

  • Klimawandel und die ökologische Notwendigkeit der Emissionsreduktion
  • Status Quo der deutschen Braunkohle- und Steinkohleverstromung
  • Versorgungssicherheit im Kontext der Energiewende
  • Strukturwandel und sozialpolitische Implikationen für betroffene Regionen
  • Handlungsoptionen für einen transformativen Ausstiegspfad

Auszug aus dem Buch

Einleitung

Das Ziel der Bundesregierung Deutschland beträgt die Treibhausgasemissionen bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 40% zu reduzieren. Die langfristigen Ziele berufen sich auf eine Reduzierung von 55% bis 2030, um 70% bis 2040 und um 80-95% bis 2050 auf der Grundlage des Basisjahres 1990. Darüber hinaus ist die Vergrößerung des Anteils an erneuerbaren Energien bis 2050 auf mindestens 60% und mindestens 80% an der Stromversorgung geplant.

In Deutschland gibt es derzeit noch drei Braunkohlereviere, im Rheinland, Mitteldeutschland sowie in der Lausitz. Die Braunkohle nimmt circa einen Anteil von einem Viertel ein und liegt damit in den letzten Jahren konstant bei 22-26%. Dies erzeugt einen Ausstoß von 160 Mio. t CO2, was etwa der Hälfte des CO2-Ausstoßes im Stromsektor und ein Viertel des gesamtdeutschlandweiten Ausstoßes entspricht. Die Steinkohle kommt auf einen gleichermaßen hohen CO2 Ausstoß von etwa 98 Mio. t CO2. Sowohl der Abbau von Braun- als auch von Steinkohle zeigen in den letzten Jahren keine drastische Reduzierung und teilweise sogar eine Erhöhung des Abbaus. Daraus ergeben sich Anzeichen einer drastischen Verfehlung der Klimaschutzziele für Deutschland.

Studien zeigen, dass die Braunkohlestromerzeugung bis 2030 um 62% und die der Steinkohlestromproduktion um 80% reduziert werden müsste, wenn die Energiewende mit den geplanten Zielen eingehalten werden soll. In der Vergangenheit war die deutsche Stromproduktion gleich dem Inlands-Stromverbrauch. In den letzten 10 Jahren hat sich Deutschland aber zu einem Stromexporteur entwickelt, was hauptsächlich an den aktuellen Kostenstrukturen und den niedrigen CO2-Preisen im Europäischen Emissionshandelssystem liegt. In Zeiten mit hohen Anteilen von Wind- und Solarstrom, lohnt es sich für die Kraftwerke eher, den Strom günstig ins Ausland zu verkaufen, anstatt die Produktion der Kohle zu reduzieren. Diese Vorgehensweise verstärkt das Problem zu Einhaltung der Klimaziele.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die nationalen Klimaziele Deutschlands sowie die Ausgangslage der Kohleverstromung und deren signifikanten Anteil an den Treibhausgasemissionen.

Darstellung der aktuellen Lage: Hier wird der rechtliche Rahmen auf EU- und Bundesebene beleuchtet, die ökologischen Folgen des Abbaus analysiert und die Rolle der Versorgungssicherheit im Zuge der Energiewende untersucht.

Handlungsempfehlung: Das Kapitel plädiert für einen zeitnahen Kohleausstieg in verschiedenen Phasen und betont die Notwendigkeit, betroffene Akteure bei diesem Strukturwandel einzubeziehen.

Schlüsselwörter

Kohleausstieg, Klimawandel, Treibhausgasemissionen, Energiewende, Braunkohle, Steinkohle, Versorgungssicherheit, Strukturwandel, Klimaschutzziele, erneuerbare Energien, CO2-Ausstoß, Umweltverträglichkeit, Politikfeld, Emissionshandel, Nachhaltigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Policy Paper grundlegend?

Das Paper befasst sich mit der Argumentation für einen beschleunigten Braunkohleausstieg vor dem Jahr 2038 aus der Perspektive einer Nichtregierungsorganisation (NGO) unter Berücksichtigung politischer und ökologischer Ziele.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Klimapolitik, die Struktur des deutschen Energiemarktes, die Auswirkungen der Kohleverstromung auf die Umwelt und die sozialen Aspekte des Strukturwandels.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Notwendigkeit und Möglichkeiten eines früher als geplanten Ausstiegs aus der Kohleverstromung darzulegen, um die nationalen Klimaschutzziele zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Studien, politischer Berichte und rechtlicher Vorgaben, um die Argumentationsgrundlage für den Kohleausstieg zu untermauern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die aktuelle Lage der deutschen Energiewirtschaft, die Auswirkungen des Klimawandels auf Deutschland und die notwendigen Schritte für eine energiepolitische Transformation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Klimaschutz, Energiewende, Braunkohleausstieg, Versorgungssicherheit und sozialer Strukturwandel charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Europäische Union bei den in der Arbeit geforderten Maßnahmen?

Die EU liefert durch Richtlinien, Emissionsgrenzwerte und das Emissionshandelssystem den rechtlichen und ökonomischen Rahmen, der Deutschland dazu zwingt, seine Stromerzeugung umzustrukturieren.

Warum wird der Strukturwandel in den Kohleregionen als kritisch eingestuft?

Der Strukturwandel ist kritisch, da er rund 81.000 direkt und indirekt betroffene Arbeitsplätze gefährdet, weshalb eine aktive Arbeitsmarktpolitik und soziale Begleitmaßnahmen für den Ausstieg unerlässlich sind.

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Details

Titel
Notwendigkeit eines Braunkohleausstiegs vor 2038. Aktuelle Lage und Handlungsempfehlung
Autor
Pascal Engelbertz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
13
Katalognummer
V1172275
ISBN (PDF)
9783346596666
ISBN (Buch)
9783346596673
Sprache
Deutsch
Schlagworte
notwendigkeit braunkohleausstiegs aktuelle lage handlungsempfehlung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Pascal Engelbertz (Autor:in), 2019, Notwendigkeit eines Braunkohleausstiegs vor 2038. Aktuelle Lage und Handlungsempfehlung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1172275
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Leseprobe aus  13  Seiten
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