Es ist eine weitreichende Umstrukturierung der Energieversorgung und insbesondere der Stromerzeugung erforderlich. Dies führt zu der Notwendigkeit, langfristig aus der Braun- und Steinkohleverstromung auszusteigen. Bei diesem empfiehlt es sich, schrittweise vorzugehen und die erforderlichen Maßnahmen in Bezug auf einen Ausstieg frühzeitig einzuleiten. In dieser Arbeit erfolgt hierzu eine Darstellung der Ausgangslage und eine Handlungsempfehlung.
Der durch Menschen verursachte Klimawandel hat verheerende und besorgniserregende Folgen für die Welt und für Deutschland. Die CO2-Emissionen in Deutschland sind seit etwa acht Jahren nicht mehr gesunken, trotz internationalen und nationalen Klimazielen. Grund hierfür ist unter anderem die Stromerzeugung durch Stein- und Braunkohle von Deutschland, trotz Ausbau von erneuerbaren Energien. In den letzten Jahren lassen sich also Versäumnisse in der Energie- und Klimapolitik aufweisen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Darstellung der aktuellen Lage
- Handlungsempfehlung
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieses Policy Paper zielt darauf ab, die Notwendigkeit eines Braunkohleausstiegs vor 2038 zu beleuchten und argumentiert dafür, dass dies nicht nur möglich, sondern auch notwendig ist, um die deutschen Klimaschutzziele zu erreichen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Dimension der Umweltverträglichkeit.
- Bewertung des aktuellen Stands der Energie- und Klimapolitik in Deutschland
- Analyse der Auswirkungen des Braunkohleabbaus auf die Umwelt
- Beurteilung der Möglichkeiten und Herausforderungen eines Braunkohleausstiegs
- Diskussion der politischen und wirtschaftlichen Dimensionen eines Braunkohleausstiegs
- Entwicklung einer Handlungsempfehlung für einen nachhaltigen Braunkohleausstieg
Zusammenfassung der Kapitel
Einleitung
Die Einleitung stellt die Klimaschutzziele der Bundesregierung und die aktuelle Situation der Braunkohleverstromung in Deutschland dar. Sie verdeutlicht die Problematik der hohen CO2-Emissionen und die Notwendigkeit einer weitreichenden Umstrukturierung der Energieversorgung.
Darstellung der aktuellen Lage
Dieser Abschnitt beschreibt die politische Entscheidungslandschaft für einen Braunkohleausstieg auf Bundes-, EU- und globaler Ebene. Die Rolle Deutschlands und die Auswirkungen des Braunkohleabbaus auf die Umwelt, insbesondere auf das Grundwasser, werden detailliert analysiert.
Schlüsselwörter
Braunkohle, Klimaschutz, Energiewende, Umweltverträglichkeit, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit, CO2-Emissionen, Klimaziele, EU-Wasserrahmenrichtlinie, Grundwasser, Braunkohleausstieg.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist ein Braunkohleausstieg vor 2038 notwendig?
Um die deutschen und internationalen Klimaschutzziele zu erreichen, müssen die CO2-Emissionen drastisch sinken. Ein früherer Ausstieg ist notwendig, da die Stromerzeugung aus Kohle einer der größten Emittenten ist.
Welche ökologischen Folgen hat der Braunkohleabbau?
Neben den CO2-Emissionen belastet der Abbau das Grundwasser massiv und steht oft im Konflikt mit der EU-Wasserrahmenrichtlinie.
Ist die Versorgungssicherheit ohne Braunkohle gewährleistet?
Die Energiewende setzt auf den massiven Ausbau erneuerbarer Energien. Ein schrittweiser, aber beschleunigter Ausstieg erfordert eine intelligente Umstrukturierung der Energieversorgung.
Warum sinken die CO2-Emissionen in Deutschland trotz Ökostrom-Ausbau kaum?
Ein Hauptgrund ist die gleichbleibend hohe Verstromung von Stein- und Braunkohle, die die Fortschritte bei den erneuerbaren Energien teilweise zunichtemacht.
Welche Handlungsempfehlungen gibt das Policy Paper?
Es empfiehlt einen frühzeitigen und planvollen Ausstieg, der ökologische Verträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit miteinander in Einklang bringt.
- Quote paper
- Pascal Engelbertz (Author), 2019, Notwendigkeit eines Braunkohleausstiegs vor 2038. Aktuelle Lage und Handlungsempfehlung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1172275