Die Arbeit handelt von effizienten Märkten, d. h. von der Hypothese effizienter Märkte, wie sie Eugene Fama in einer 1970 veröffentlichten Arbeit postuliert hat. Das Ziel der Arbeit besteht darin, die empirische Evidenz, die für die Hypothese spricht, zu beurteilen. Es soll eine Einschätzung dazu formuliert werden können, ob es sich bei der Hypothese effizienter Märkte um eine Hypothese handelt, die man als bestätigt ansehen kann oder ob vielmehr der Schluss gezogen werden muss, dass die Hypothese effizienter Märkte als falsifiziert gilt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung: Effiziente Märkte
- Die Hypothese effizienter Märkte
- Können Preisänderungen die Hypothese effizienter Märkte nicht stützen?
- Belege für die Hypothese effizienter Märkte: eine abschließende Kritik
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der empirischen Bewährung der Hypothese effizienter Märkte, die von Eugene Fama in den 1970er Jahren postuliert wurde. Sie untersucht die vorhandene empirische Evidenz und bewertet, ob die Hypothese als bestätigt oder als falsifiziert betrachtet werden kann.
- Bewertung der empirischen Evidenz für die Hypothese effizienter Märkte
- Analyse der Kritik am Ansatz der effizienten Märkte
- Beurteilung der Rolle von Rationalität und Informationsverarbeitung in Finanzmärkten
- Untersuchung des Einflusses von Medienberichten auf die Aktienkursentwicklung
- Analyse der Beziehung zwischen Marktteilnehmern und der Effizienz von Finanzmärkten
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Effiziente Märkte: Das Kapitel stellt die Hypothese effizienter Märkte von Eugene Fama vor und erläutert das Ziel der Arbeit, die empirische Evidenz für die Hypothese zu bewerten.
- Die Hypothese effizienter Märkte: Dieses Kapitel definiert die Hypothese effizienter Märkte und diskutiert die Annahmen, auf denen sie basiert. Es beleuchtet auch die Kritik an der Hypothese, die aus der Perspektive des behavioral finance Ansatzes vorgebracht wird.
- Können Preisänderungen die Hypothese effizienter Märkte nicht stützen?: Dieses Kapitel analysiert eine Studie von Busse und Green, die Daten präsentieren, die ihrer Meinung nach die Hypothese effizienter Märkte unterstützen. Die Studie untersucht den Einfluss von Medienberichten auf die Aktienkursentwicklung.
Schlüsselwörter
Effiziente Märkte, Hypothese effizienter Märkte, empirische Evidenz, behavioral finance, Rationalität, Informationsverarbeitung, Medienberichterstattung, Aktienkursentwicklung, Marktteilnehmer, Marktgleichgewicht.
Häufig gestellte Fragen
Was besagt die Hypothese effizienter Märkte (EMH)?
Die von Eugene Fama postulierte Hypothese besagt, dass Aktienkurse zu jedem Zeitpunkt alle verfügbaren Informationen widerspiegeln, weshalb es unmöglich ist, den Markt dauerhaft zu schlagen.
Was ist der Unterschied zwischen schwacher, halbstarker und starker Effizienz?
Schwache Effizienz umfasst historische Kurse; halbstarke Effizienz alle öffentlichen Informationen; starke Effizienz schließt sogar Insider-Informationen mit ein.
Welche Kritik übt der Behavioral Finance Ansatz an der EMH?
Behavioral Finance argumentiert, dass Marktteilnehmer nicht immer rational handeln und psychologische Faktoren (wie Herdentrieb oder Überoptimismus) zu Marktanomalien führen.
Wie beeinflussen Medienberichte die Aktienkurse?
Die Arbeit analysiert eine Studie von Busse und Green, die zeigt, dass Märkte extrem schnell auf Medienberichte reagieren, was die Hypothese effizienter Märkte stützen könnte.
Gilt die Hypothese effizienter Märkte heute als bewiesen?
Die Arbeit bewertet die empirische Evidenz und kommt zu dem Schluss, dass die Hypothese zwar wertvolle Einblicke bietet, aber durch reale Marktanomalien auch oft infrage gestellt wird.
- Quote paper
- Jonas Dorn (Author), 2013, Die empirische Bewährung der Hypothese effizienter Märkte, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1172599