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Ökonomie des World Wide Web: Unternehmerische Planung und Marketingausrichtung der Online-Ableger von Zeitungen und Zeitschriften

Title: Ökonomie des World Wide Web: Unternehmerische Planung und Marketingausrichtung der Online-Ableger von Zeitungen und Zeitschriften

Term Paper , 2000 , 22 Pages , Grade: befriedigend

Autor:in: Guttsche/ Sieburg/ Rose (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Die Aufgabe dieser Hausarbeit ist die unternehmerische Planung und Marketingausrichtung der Onlineableger von Zeitungen und Zeitschriften zu klären. Zuerst wird auf die Internetökonomie im Allgemeinen eingegangen, anschließend wird anhand einer empirischen Studie die derzeitige Situation im Bereich der Online-Zeitungen und Zeitschriften erläutert. Abschließend werden konkrete Fallbeispiele beschrieben. Außerdem wurden Informationen der Web-Seiten von Online-Zeitungen und Zeitschriften verwendet.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kurze Geschichte des Internet

3. Ökonomie des World-Wide-Web

3.1. Wie ist die Internetökonomie entstanden?

3.2. Revolution des Internet und die Ursachen

3.3. Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechniken

3.4. Zusatznutzen des Internet

3.4. Content und Perspektiven der Internet-Ökonomie

4. Allgemeines zu Online-Zeitungen und Online-Zeitschriften

4.1 Verhältnis Zeitung / Zeitschrift zu Internet

4.2 Nutzer von Online-Zeitungen und Zeitschriften

4.3 Content: Web-Angebote

4.4 Webspezifika

4.5 Strategische Zielsetzungen

4.6 Investitionen und Einnahmequellen

5. Fallbeispiele

5.1 Online Zeitschriften

5.1.1 Spiegel-Online

5.1.2 Focus-Online

5.2 Online-Zeitungen

5.2.1 Nordbayern Infonet

5.2.2 Süddeutsche Zeitung

5.2.3 Die Zeit

6. Conclusio

6.1. Kritik

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die unternehmerische Planung und die Marketingausrichtung von Online-Ablegern klassischer Zeitungen und Zeitschriften im Kontext der Internetökonomie. Ziel ist es, die derzeitige Situation sowie die Strategien der Verlage anhand empirischer Daten und konkreter Fallbeispiele zu analysieren.

  • Internetökonomie und digitale Medienentwicklung
  • Strukturen und Nutzerverhalten bei Online-Medien
  • Content-Strategien und Web-Angebote von Verlagen
  • Finanzierungsmodelle und Investitionsszenarien
  • Empirische Fallstudien führender deutscher Online-Medien

Auszug aus dem Buch

3.1. Wie ist die Internetökonomie entstanden?

Grundvoraussetzung der Entstehung einer Internet-Ökonomie ist die Tatsache, dass die Entwicklung in der Internetbranche um ein Vielfaches schneller verläuft, als in anderen Wirtschaftsstrukturen. Damit ist eine hohe Dynamik der Wirtschaftsabläufe verbunden und der Internetmarkt unterliegt somit einem ständigen Wandel in einem wenig ausgeglichenem Zeitverhältnis. So kann ein Unternehmen durch die Entwicklung einer technischen Neuerung nur noch einen sehr geringen Zeitvorsprung gegenüber konkurrierenden Unternehmen erreichen.

Es wird versucht, diese Entwicklung mit dem Übergang von der Industrie – zur Informationsgesellschaft zu erklären. So wie die Industrialisierung einen Wandel der Land- und Handarbeit zur Folge hatte, so wird auch eine Veränderung der heutigen Industriejobs immer wahrscheinlicher.

Einige Prognosen sagen voraus, dass eine ganz neue Wirtschaftsstruktur bereits im Entstehen ist, die mit der heutigen sehr wenig gemein hat. Das Internet wird nicht nur als Informationsquelle und Massenmedium genutzt, sondern es stehen bereits ganze Industrien dahinter, die den neu entstandenen Markt nicht nur nutzen, sondern ihn reglementieren.

Der Unterschied zur realen Ökonomie besteht in der Art der Entstehung. Sie unterlag keinen wirtschaftlich festgelegten Strategien und ist nicht nach dem Prinzip von Nutzen und Wirkung, sondern sind eher zufällig entstanden. Technologische Neuerungen sind weitestgehend getrennt von der Entwicklung des Internet entstanden. Sie waren folglich nicht geplant und erst 1993, mit der Einführung des ersten kommerziellen Internetbrowsers, war die Bedeutung absehbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Ziel der Arbeit, die unternehmerische Planung von Online-Medienablegern zu untersuchen und auf die Internetökonomie sowie empirische Fallstudien einzugehen.

2. Kurze Geschichte des Internet: Dieses Kapitel beschreibt die Entstehung des Internets als militärisches Projekt während des Kalten Krieges und dessen Entwicklung hin zum zivilen Massenmedium.

3. Ökonomie des World-Wide-Web: Hier werden die Dynamik, der technologische Hintergrund und der Zusatznutzen des Internets sowie der Wandel zur Informationsgesellschaft erörtert.

4. Allgemeines zu Online-Zeitungen und Online-Zeitschriften: Dieser Abschnitt analysiert das Verhältnis zwischen Print und Online, die Nutzergruppen, Content-Strategien sowie die strategischen Zielsetzungen der Verlage.

5. Fallbeispiele: Dieses Kapitel illustriert anhand konkreter Medienmarken wie Spiegel-Online, Focus-Online und der Süddeutschen Zeitung die praktische Umsetzung und Finanzierung im Online-Sektor.

6. Conclusio: Abschließend wird kritisch beurteilt, inwieweit professioneller Journalismus im Web stattfindet und welche Trends, wie die Regionalisierung, die Zukunft der Online-Medien prägen.

Schlüsselwörter

Internetökonomie, Online-Journalismus, Medienmanagement, Digitalisierung, Online-Zeitungen, Online-Zeitschriften, Content-Strategie, Web-Marketing, Geschäftsmodelle, Nutzerverhalten, Massenmedien, Info-Elite, Online-Redaktion, Multimedia, Regionalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der ökonomischen und strategischen Positionierung von Online-Ablegern etablierter Printmedien im World Wide Web.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Internetökonomie, den Content-Anforderungen für das Web, dem Nutzerverhalten sowie den Investitions- und Finanzierungsstrategien der Verlage.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, wie Zeitungsverlage ihre Online-Angebote unternehmerisch planen und in den Markt ausrichten, um trotz der schwierigen Refinanzierbarkeit präsent zu sein.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren stützen sich auf eine Kombination aus Literaturanalyse zur Internetökonomie, empirischen Daten aus Studien (z.B. ARD/ZDF-Onlinestudie) und einer Fallstudienanalyse ausgewählter Online-Redaktionen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einleitung zum Internet und eine detaillierte Analyse der strategischen Ausrichtung sowie konkrete Praxisbeispiele von bekannten Online-Medien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Internetökonomie, Medienmanagement, Content-Strategie, Online-Journalismus und digitale Geschäftsmodelle.

Warum reicht es für Verlage nicht aus, einfach Print-Artikel online zu stellen?

Laut der Untersuchung erfordert das Medium Internet eine mediengerechte Aufbereitung, da die Lesbarkeit am Bildschirm, die technischen Eigenheiten und das interaktive Erwartungshaltung der Nutzer eine Anpassung notwendig machen.

Welche Rolle spielt die „Info-Elite“ bei der Ausrichtung der Angebote?

Die sogenannte „Info-Elite“ stellt eine spezifische Zielgruppe dar, die von Formaten wie Focus-Online gezielt angesprochen wird, da diese Nutzer ein überdurchschnittliches Interesse an Nachrichten und eine hohe Medienaffinität aufweisen.

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Details

Title
Ökonomie des World Wide Web: Unternehmerische Planung und Marketingausrichtung der Online-Ableger von Zeitungen und Zeitschriften
College
Technical University of Ilmenau  (Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften)
Course
Medientheorie / Mediensoziologie II
Grade
befriedigend
Author
Guttsche/ Sieburg/ Rose (Author)
Publication Year
2000
Pages
22
Catalog Number
V11730
ISBN (eBook)
9783638178013
ISBN (Book)
9783638723107
Language
German
Tags
Zeitung Zeitschriften ökonomie medien internet geld marketing management online ecommerce
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Guttsche/ Sieburg/ Rose (Author), 2000, Ökonomie des World Wide Web: Unternehmerische Planung und Marketingausrichtung der Online-Ableger von Zeitungen und Zeitschriften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11730
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