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Lernen und Bewegung im frühen Kindesalter

Kann Bewegung zur Bildung beitragen?

Titre: Lernen und Bewegung im frühen Kindesalter

Dossier / Travail , 2008 , 15 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Lena Kölblin (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

In der aktuellen Mediendiskussion wird im Moment erörtert, wie und ob Bildung sich
erst durch Bewegung im frühen Kindesalter, allgemein werden hierunter Kinder bis
zehn Jahren erfasst, aufbauen kann. Doch inwiefern stehen Bewegung und Bildung im
direkten Zusammenhang, gibt es diesen überhaupt? Kann ein Kind sich auch ohne
Bewegung bilden oder sich umgekehrt ungebildet bewegen?

[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Annäherung an das Nomen Bewegung

2. Relevanz von Bewegung in der Entwicklung eines Kindes

2.1 Motor der körperlich/organischen Entwicklung

2.2 Bewegung als Welterfahrung im Kindesalter

3. Lernverhalten und Bildung in der frühkindlichen Entwicklung

3.1 Lernverhalten

3.2 Bildung

3.3 Lernen – Der Weg zur Bildung

4. Beitrag der Bewegung zur Bildung im frühen Kindesalter

4.1 Umwelt durch Bewegung erlernen

4.2 Sozialisation und Selbstfindung durch Bewegung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Bewegung und Bildung im frühen Kindesalter mit der zentralen Forschungsfrage, inwiefern Bewegung ein notwendiger Beitrag zur frühkindlichen Bildung leistet und wie diese Bereiche in der Entwicklung eines Kindes interagieren.

  • Definition von Bewegung und Bildung im Kontext der frühen Kindheit
  • Die biologische und motorische Bedeutung von Bewegung für die Entwicklung
  • Die Rolle der Bewegung als Instrument der Welterfahrung und Erkenntniskonstruktion
  • Der Zusammenhang zwischen Lernverhalten, Sozialisation und Identitätsbildung durch körperliche Aktivität

Auszug aus dem Buch

2. 1 Motor der körperlich / organischen Entwicklung

„Etwa ab der 7.Schwangerschaftswoche“ kann man beim Embryo beobachten, dass es „erste, noch unkoordinierte Bewegungen ausführt“ (Hüther 2007, 13). Bewegung beginnt also schon im Mutterleib und setzt Reize für die organische Entwicklung und das körperliche Wachstum. Sie ist verantwortlich für den Muskel- und Knochenaufbau, die Entwicklung des Zentralen Nervensystems und des Gehirns, zudem allerdings auch für die Koordinations- und Konditionsentwicklung.

Man verfügt nach Zimmer bei seiner Geburt über einhundert Milliarden Nervenzellen, funktionsfähig werden diese allerdings erst, wenn sie miteinander verknüpft sind, was in der frühen Kindheit durch Reize wie körperliche Aktivität oder Sinnestätigkeit geschaffen wird (2004, 27). Haben die Nervenzellen eines Körpers keine Verbindung miteinander, können auch keine Reize weitergegeben werden oder sie benötigen viel länger, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Möchte man einen Reflex beim Fußball spielen umsetzen, könnte dieser dann erst einsetzen, wenn der Ball schon längst wieder weg ist. Fördert und motiviert man ein Kind bewusst sich zu bewegen, bleibt es gesünder und fitter.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Debatte über den Zusammenhang von Bewegung und Bildung und definiert Bewegung als essenzielle Grundlage für kindliche Entwicklung.

2. Relevanz von Bewegung in der Entwicklung eines Kindes: Dieses Kapitel erläutert die physiologische Notwendigkeit von Bewegung für das Wachstum sowie deren Bedeutung als Mittel zur Erschließung der dinglichen Welt.

3. Lernverhalten und Bildung in der frühkindlichen Entwicklung: Hier werden die Begriffe Lernen und Bildung im Kontext der Kindheit theoretisch differenziert und als prozesshafte, von Neugier geleitete Entwicklung dargestellt.

4. Beitrag der Bewegung zur Bildung im frühen Kindesalter: Das Kapitel verknüpft die Erkenntnisse aus den Vorabschnitten und zeigt auf, wie Bewegung als Erfahrungsgrundlage für Identitätsentwicklung und soziale Teilhabe fungiert.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Bewegung ein unverzichtbares "Erfahrungsorgan" für Kinder darstellt, um sich sowohl sachlich als auch sozial in der Welt zurechtzufinden.

Schlüsselwörter

Bewegung, Bildung, frühkindliche Entwicklung, Lernverhalten, Psychomotorik, Welterfahrung, Identitätsentwicklung, Sozialisation, Selbstkonzept, Erkenntniskonstruktion, Neugier, Körpererfahrung, motorische Entwicklung, Selbstwirksamkeit, Kindheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen körperlicher Aktivität und kognitiven sowie sozialen Bildungsprozessen bei Kindern bis zum zehnten Lebensjahr.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten gehören die motorische Entwicklung, die Bedeutung von Bewegung für die Welterfahrung, der Begriff des frühkindlichen Lernens und die Identitätsbildung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob Bewegung eine notwendige Voraussetzung für Bildung im frühen Kindesalter ist und in welchem Maße sie zu dieser beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturarbeit, die verschiedene erziehungswissenschaftliche und psychologische Ansätze zur Psychomotorik und Entwicklungspsychologie synthetisiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die biologischen Grundlagen der Bewegung, differenziert Lern- und Bildungsprozesse und erörtert die Rolle der Bewegung für die Sozialisation und das Selbstkonzept des Kindes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Bewegung, Bildung, frühkindliche Entwicklung, Identitätsbildung und Welterfahrung.

Warum ist laut der Autorin Bewegung für die Gehirnentwicklung entscheidend?

Bewegung liefert die notwendigen Reize, um Nervenzellen miteinander zu verknüpfen, was die Voraussetzung für die Funktionalität des Gehirns und die spätere kognitive Leistungsfähigkeit ist.

Inwiefern beeinflusst Bewegung die soziale Kompetenz eines Kindes?

Bewegung ermöglicht soziale Interaktion und die Interpretation von Gestik und Mimik, was laut Arbeit essenziell ist, um in einer Gesellschaft zu bestehen und soziale Rollen zu übernehmen.

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Résumé des informations

Titre
Lernen und Bewegung im frühen Kindesalter
Sous-titre
Kann Bewegung zur Bildung beitragen?
Université
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel
Cours
Bewegungsorientierte Methoden
Note
1,0
Auteur
Lena Kölblin (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
15
N° de catalogue
V117355
ISBN (ebook)
9783640197583
ISBN (Livre)
9783640197804
Langue
allemand
mots-clé
Lernen Bewegung Kindesalter Bewegungsorientierte Methoden
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Lena Kölblin (Auteur), 2008, Lernen und Bewegung im frühen Kindesalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117355
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Extrait de  15  pages
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