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Die Bilanzierung von Filmrechten in der nationalen und internationalen Rechnungslegung

Titel: Die Bilanzierung von Filmrechten in der nationalen und internationalen Rechnungslegung

Seminararbeit , 2021 , 28 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Lukas Westersötebier (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Seminararbeit wird die Bilanzierung von Filmrechten in der nationalen und internationalen Rechnungslegung behandelt. Nach der einleitenden rechtlichen Einordnung von Filmrechten sowie der Darstellung der Bedeutung von Filmrechten für Unternehmen aus der Unterhaltungsindustrie, wird zunächst auf die Bilanzierung in der nationalen Rechnungslegung eingegangen und die Unterschiede zwischen der Erfassung in der Handels- und Steuerbilanz verdeutlicht. Darauf aufbauend wird die Bilanzierung in der internationalen Rechnungslegung nach IAS/IFRS näher dargestellt sowie die Unterschiede zur nationalen Rechnungslegung herausgearbeitet. Die anzuwendenden US-GAAP werden vergleichend und erläuternd im Zusammenhang mit den IFRS betrachtet. Die Bilanzierung in der Rechnungslegung von Unternehmen aus der Medienbranche wird anhand der veröffentlichen Finanzberichte von Unternehmen aus der Film- und Streamingbranche ergänzend exemplarisch verdeutlicht.

Ziel dieser Seminararbeit ist es, einen Überblick über die Bilanzierung von Filmrechten in der nationalen und internationalen Rechnungslegung zu schaffen sowie die Bilanzierung anhand veröffentlichter Finanzberichte näher zu verdeutlichen. Weiterhin sollen die zentralen Probleme bei der Bilanzierung von Filmrechten aufgezeigt werden. Ergänzt wird diese Seminararbeit durch eine abschließende und die Inhalte anhand von Praxisbeispielen verdeutlichende Präsentation.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Filmrechte als zentraler Wertschöpfungsfaktor für Medienunternehmen

3 Bewertung von Filmrechten in der nationalen Rechnungslegung

3.1 Grundsätzliches

3.2 Originäre Filmrechte des Anlagevermögens

3.3 Derivate Filmrechte des Anlagevermögens

3.4 Zwischenfazit

4 Bewertung von Filmrechten in der Internationalen Rechnungslegung

4.1 Grundsätzliches

4.2 Zugangsbewertung

4.3 Folgebewertung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht die komplexe bilanzielle Behandlung von Filmrechten in der nationalen (HGB) sowie der internationalen Rechnungslegung (IFRS/US-GAAP). Ziel ist es, die spezifischen Herausforderungen bei der Aktivierung, Bewertung und Abschreibung dieser immateriellen Vermögensgegenstände für Medienunternehmen aufzuzeigen und Unterschiede zwischen den Rechnungslegungsstandards zu verdeutlichen.

  • Bedeutung von Filmrechten als zentraler Wertschöpfungsfaktor.
  • Bilanzierung originärer und derivater Filmrechte nach HGB.
  • Bewertungsvorschriften nach IFRS (Zugangs- und Folgebewertung).
  • Einfluss von Streaming-Modellen auf die Abschreibungspraxis.
  • Vergleich zwischen Handels-, Steuer- und internationaler Bilanz.

Auszug aus dem Buch

3.1 Grundsätzliches

Filmrechte i. S. d. § 94 UrhG stellen laut Urteil des BFH vom 20. November 1970, Aktenzeichen VI R 44/69, handelsrechtlich immaterielle Vermögensgegenstände i. S. d. § 266 Abs. 2 A I 1 HGB dar. Steuerrechtlich handelt es sich bei Filmrechten um immaterielle Wirtschaftsgüter. Durch die Verfilmung eines Werkes, bspw. eines Romans, entsteht gegenüber dem Werk ein neues Urhebergut, welches einem eigenen Urheberschutz unterliegt. Der Wert des Urhebergutes entfällt jedoch nicht auf die körperliche Konkretisierung in Form eines Filmstreifens an sich, sondern auf die „an dem Film erwachsenen Rechte einschließlich der angrenzenden Schutzrechte, die seitens des Drehbuchverfassers und der zu der Herstellung des Films sonst beitragenden Personen (Spielleiter, Schauspieler, Komponist, Lichtbild- und Tonbandaufnehmer usw.) ausdrücklich oder stillschweigend auf den Filmunternehmer übertragen seien“. Somit kann für die bilanzielle Behandlung der Filmrechte die körperliche Konkretisierung dieser Rechte vernachlässigt und der Film als immaterieller Vermögensgegenstand behandelt werden.

Filmrechte sind abstrakt bilanzierungsfähig, wenn „sie sich zum Bilanzstichtag in ihrer Existenz formal hinreichend sicher bestimmen lassen (Greifbarkeitsprinzip) und einer selbstständigen Bewertbarkeit zugänglich sind“. Somit sind sie als immaterielle Vermögensgegenstände zu bilanzieren, soweit keine Ansatzverbote vorliegen und somit die konkrete Aktivierungsfähigkeit besteht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Filmrechten vor dem Hintergrund der durch die Corona-Pandemie veränderten Medienlandschaft und dem Wachstum von Streaming-Anbietern dar.

2 Filmrechte als zentraler Wertschöpfungsfaktor für Medienunternehmen: Dieses Kapitel erörtert die rechtliche Definition von Filmrechten und deren zunehmende Bedeutung im veränderten Verwertungsprozess der Medienbranche.

3 Bewertung von Filmrechten in der nationalen Rechnungslegung: Hier werden die Erfassung und Bewertung von originären und derivaten Filmrechten nach HGB sowie die Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz detailliert analysiert.

4 Bewertung von Filmrechten in der Internationalen Rechnungslegung: Dieses Kapitel erläutert die Bilanzierung nach IFRS-Standards, insbesondere mit Fokus auf Zugangs- und Folgebewertung sowie die Herausforderungen durch spezifische Lizenzmodelle.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass die zunehmende Ausrichtung auf Subscription-Modelle die bilanzielle Erfassung von Filmrechten künftig weiter verkomplizieren wird.

Schlüsselwörter

Filmrechte, Rechnungslegung, HGB, IFRS, immaterielle Vermögensgegenstände, Abschreibung, Streaming, Medienunternehmen, Aktivierung, Bilanzierung, Steuerbilanz, Nutzungsdauer, Wertschöpfungsfaktor, Verwertung, Urheberrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die bilanziellen Herausforderungen bei der Erfassung und Bewertung von Filmrechten innerhalb der nationalen und internationalen Rechnungslegung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Aktivierungsvoraussetzungen, die Unterschiede zwischen HGB und IFRS sowie die Auswirkungen moderner Streaming-Modelle auf die Abschreibungspraxis.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist ein Überblick über die Bilanzierungspraxis von Filmrechten sowie die Identifikation zentraler Probleme, illustriert durch Praxisbeispiele aus der Medienbranche.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse der gesetzlichen Vorschriften (HGB, EStG, IFRS) und ergänzt diese durch eine vergleichende Betrachtung publizierter Finanzberichte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Bewertung von originären und derivaten Filmrechten nach Handels- und Steuerrecht sowie nach internationalen Standards (IAS/IFRS), inklusive der Zugangs- und Folgebewertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Filmrechte, Rechnungslegung, Abschreibung, HGB, IFRS, Streaming-Modelle und immaterielle Vermögenswerte.

Warum ist die Unterscheidung zwischen Handels- und Steuerbilanz bei Filmrechten so relevant?

Da das Steuerrecht oft striktere Regeln (z.B. Aktivierungsverbote für selbst geschaffene immaterielle Wirtschaftsgüter) vorgibt, führt dies häufig zu Abweichungen zwischen den Bilanzen, die latente Steuern nach sich ziehen können.

Welchen Einfluss hat das Geschäftsmodell "Streaming" auf die Abschreibung?

Da Streaming-Modelle die klassischen linearen Verwertungszyklen aufbrechen, wird die Schätzung der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer und der damit korrespondierenden Abschreibung für Unternehmen komplexer.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bilanzierung von Filmrechten in der nationalen und internationalen Rechnungslegung
Hochschule
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Note
2,3
Autor
Lukas Westersötebier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
28
Katalognummer
V1173763
ISBN (PDF)
9783346594518
ISBN (Buch)
9783346594525
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Filmrechte HGB Bilanzierung IFRS EStG
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lukas Westersötebier (Autor:in), 2021, Die Bilanzierung von Filmrechten in der nationalen und internationalen Rechnungslegung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1173763
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Leseprobe aus  28  Seiten
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