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Der Verkauf von Pflanzenschutzmitteln in Entwicklungsländer durch das Unternehmen BASF

Wirtschaftsethische Betrachtung

Title: Der Verkauf von Pflanzenschutzmitteln in Entwicklungsländer durch das Unternehmen BASF

Term Paper , 2021 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Falk Neubert (Author)

Business economics - Business Ethics, Corporate Ethics
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Im Jahr 2020 wurden dem Unternehmen BASF-Vorwürfe gemacht: Es verkaufe in der EU verbotene Pflanzenschutzmittel in Entwicklungsländern. Die Wirkstoffe sind in der EU nicht grundlos verboten – man geht davon aus, dass die Stoffe – etwa die Pestizide Carbendazim, Chlorfenapyr oder Saflufenacil – für Mensch und Umwelt eine Gefahr bedeuten. In einer Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung wurde dem Unternehmen konkreter vorgeworfen, durch die Pestizide hätten indigene Einwohner Brasiliens schwere Verletzungen erlitten. Diese Arbeit soll einen Beitrag dazu leisten, das Vorgehen von BASF unter wirtschaftsethischen Aspekten zu betrachten.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Sachverhalt

3. Ethische Betrachtung

4. BASF und CSR

5. BASF und Erwartungen von Stakeholdern

6. Precision Farming und Innovation als Nachhaltigkeitsmotor

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das wirtschaftsethische Handeln der BASF im Kontext des Verkaufs von Pflanzenschutzmitteln in Entwicklungsländern, insbesondere in Brasilien. Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen dem unternehmenseigenen CSR-Anspruch und den realen Auswirkungen vor Ort aufzuzeigen sowie auf Basis ethischer Theorien Lösungsstrategien für eine nachhaltigere Geschäftspraxis zu entwickeln.

  • Wirtschaftsethische Analyse globaler Lieferketten
  • Anwendung utilitaristischer, tugendethischer und deontologischer Modelle
  • Verhältnis zwischen Corporate Social Responsibility und Gewinnstreben
  • Bedeutung von Stakeholder-Beziehungen in internationalen Märkten
  • Potenziale von Precision Farming als strategische Nachhaltigkeitslösung

Auszug aus dem Buch

Precision Farming und Innovation als Nachhaltigkeitsmotor

Betrachtet man alte CSR-Modelle, so fällt auf, dass die ökonomische Stufe immer die Basis bildet: Carolls CSR Pyramide beispielsweise verdeutlicht anschaulich die Bedeutung von Profit für ein Unternehmen. Diese Einordnung macht insofern Sinn, als dass ein Unternehmen natürlich nur dann existieren kann, wenn es profitabel ist. Diese Art zu denken ist auch im Shareholder Value Ansatz verknüpft und trifft ein Stück weit Ideale des klassischen Liberalismus. Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht.

Auch wenn diese Grundidee nicht vollständig falsch ist, ist sie in einer postmaterialistischen Wohlstandsgesellschaft durchaus als egoistisch getrieben, in jedem Fall aber als zu kurz gedacht zu bezeichnen. Das hingegen Wohlstand oder, auf ein Unternehmen bezogen, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit lange schon keine Widersprüche mehr darstellen, ist eine Chance, die ein jedes Unternehmen ergreifen sollte. Neben dem Voranbringen ökologischer und sozialer Anliegen können Innovationen auch dazu beitragen, Unternehmen mittelfristig konkurrenzfähiger und damit profitabler zu machen. Aus utilitaristischer Sicht argumentiert: Es sollte nach dem Ansatz gestrebt werden, der den größten Nutzen für alle schafft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Kritik am Pestizidverkauf der BASF in Entwicklungsländern ein und umreißt die ethische sowie strategische Fragestellung der Untersuchung.

2. Sachverhalt: Dieser Abschnitt schildert die Vorwürfe einer Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung bezüglich der negativen Auswirkungen von Pestizidexporten auf Mensch und Umwelt in Brasilien.

3. Ethische Betrachtung: Das Verhalten des Unternehmens wird anhand utilitaristischer, tugendethischer und deontologischer Theorien moralisch analysiert und bewertet.

4. BASF und CSR: Das Kapitel diskutiert das CSR-Verständnis der BASF im Widerspruch zu den realen Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit in Lateinamerika.

5. BASF und Erwartungen von Stakeholdern: Hier wird die Rolle von Stakeholdern als Korrektiv für unternehmerisches Handeln und die Problematik fehlender Einbindung in fernen Märkten thematisiert.

6. Precision Farming und Innovation als Nachhaltigkeitsmotor: Das Kapitel präsentiert moderne Technologien als Ansatz, um ökonomische Interessen mit ökologischer und sozialer Verantwortung zu vereinen.

7. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass eine strategische Umstellung auf digitale Dienstleistungen den ethischen Anforderungen besser gerecht wird als der reine Verkauf hochgiftiger Pestizide.

Schlüsselwörter

BASF, Wirtschaftsethik, Pestizide, CSR, Brasilien, Utilitarismus, Tugendethik, Deontologie, Stakeholder, Precision Farming, Nachhaltigkeit, Unternehmensverantwortung, Digitalisierung, Lieferkette, Smart Farming

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen wirtschaftsethischen Bewertung des Verkaufs von Pflanzenschutzmitteln durch die BASF in Entwicklungsländern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Kerngebiete umfassen Corporate Social Responsibility, globale Unternehmensethik, Stakeholder-Management und technologische Innovationen in der Landwirtschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Hinterfragung des BASF-Handelns und die Entwicklung von Lösungsansätzen, die den eigenen CSR-Anspruch des Unternehmens mit den operativen Aktivitäten in Einklang bringen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine normativ-ethische Analyse durchgeführt, die das Verhalten des Unternehmens anhand philosophischer Modelle von Aristoteles, Kant und utilitaristischer Ansätze bewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Sachverhaltsdarstellung, eine theoretische ethische Einordnung, eine CSR-Analyse sowie eine Diskussion technologischer Lösungen wie Precision Farming.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie BASF, Wirtschaftsethik, Pestizide, CSR, Stakeholder und Precision Farming bestimmt.

Warum wird der Verkauf von Pestiziden in Brasilien als problematisch eingestuft?

Aufgrund von Berichten über schwere Verletzungen bei Arbeitern, ökologische Schäden an Wasserressourcen und eine mangelnde Sicherheitsaufklärung der betroffenen lokalen Bevölkerung.

Wie kann Precision Farming das Geschäftsmodell von BASF verbessern?

Durch den Übergang von einem reinen Produktverkauf (Pestizide) hin zu digitalisierten Dienstleistungen kann das Unternehmen ressourcenschonender agieren, ethisch moralischer handeln und gleichzeitig langfristig wettbewerbsfähig bleiben.

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Details

Title
Der Verkauf von Pflanzenschutzmitteln in Entwicklungsländer durch das Unternehmen BASF
Subtitle
Wirtschaftsethische Betrachtung
College
Cologne Business School Köln
Grade
1,0
Author
Falk Neubert (Author)
Publication Year
2021
Pages
19
Catalog Number
V1173778
ISBN (PDF)
9783346593078
ISBN (Book)
9783346593085
Language
German
Tags
Wirtschaftsethik BASF Entwicklungsländer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Falk Neubert (Author), 2021, Der Verkauf von Pflanzenschutzmitteln in Entwicklungsländer durch das Unternehmen BASF, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1173778
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