Veranstaltungen aller Art bergen Risiken. Aufgrund der Vielzahl und der stetig wachsenden Anforderungen von Publikum und Produktion und des parallel steigenden Gefährdungspotenzials für Veranstaltungen ist in der Veranstaltungsbranche ein stetiger Risikomanagementprozess notwendig, um Veranstaltungen mittelfristig sicher stattfinden lassen zu können.
Diese Arbeit untersucht, welche Risiken bei einem Live-Entertainment-Event planbar, kalkulierbar und durch gezieltes Risikomanagement vermeidbar sind und welche Methoden sich zur Risikoanalyse anbieten. Dabei werden nicht nur die Zeitpunkte zwischen Einlass und Veranstaltungsende betrachtet, sondern ein Veranstaltungstag im Gesamten,
inklusive Auf- und Abbau. Der Fokus liegt dabei auf der Sicherheit bei Veranstaltungen – insbesondere bei Konzerten.
Theoretische Grundlagen werden zunächst erläutert, indem der Begriff des Risikomanagements sowie seine Bestandteile bzw. Phasen genauer betrachtet werden. Anschließend werden Risiken bei Veranstaltungen im Allgemeinen betrachtet, um den Praxisbezug herzustellen. Zuletzt werden so unter Einbezug der theoretischen Grundlagen mögliche Handlungsempfehlungen zur Minimierung von Sicherheitsrisiken bei Veranstaltungen ausgearbeitet.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Risikomanagement
- Begriff
- Herleitung und Definition
- Ziele
- Phasen des Risikomanagements
- Identifizierung von Risiken
- Risikobeurteilung
- Risikosteuerung und -Entwicklung
- Begriff
- Risikomanagement bei Veranstaltungen
- Veranstaltungsspezifische Risiken
- Extrinsische Risiken
- Intrinsische Risiken
- Minimierung von Sicherheitsrisiken bei Konzerten
- Ablauf und Eigenart einer Veranstaltung
- Veranstaltungsspezifische Risiken
- Methoden zur Bewertung von Risiken
- Maßnahmen zur Steigerung der Veranstaltungssicherheit
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema Risikomanagement im Kontext von Live-Entertainment-Events und untersucht, wie Risiken bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen identifiziert, bewertet und gesteuert werden können. Der Fokus liegt dabei auf der Minimierung von Sicherheitsrisiken, insbesondere bei Konzerten.
- Definition und Bedeutung von Risikomanagement
- Analyse von spezifischen Risiken bei Veranstaltungen
- Methoden zur Bewertung und Steuerung von Risiken
- Praktische Maßnahmen zur Steigerung der Veranstaltungssicherheit
- Anwendung der Erkenntnisse auf die Planung und Durchführung von Konzerten
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik des Risikomanagements bei Veranstaltungen ein und beschreibt die Relevanz dieses Themas. Im zweiten Kapitel wird der Begriff des Risikomanagements definiert und die verschiedenen Phasen des Prozesses erläutert, inklusive der Identifizierung, Bewertung und Steuerung von Risiken. Kapitel drei widmet sich den spezifischen Risiken bei Veranstaltungen und fokussiert auf die Unterscheidung zwischen extrinsischen und intrinsischen Risiken.
Kapitel vier geht auf Methoden zur Bewertung von Risiken ein und Kapitel fünf stellt konkrete Maßnahmen vor, die die Sicherheit von Veranstaltungen erhöhen können. Die Arbeit schließt mit einem Fazit, das die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfasst.
Schlüsselwörter
Risikomanagement, Veranstaltungssicherheit, Konzerte, Live-Entertainment, Extrinsische Risiken, Intrinsische Risiken, Risikobewertung, Risikosteuerung, Maßnahmen, Handlungsempfehlungen.
Häufig gestellte Fragen
Was sind die zentralen Phasen des Risikomanagements bei Events?
Der Prozess umfasst die Identifizierung von Risiken, die Risikobeurteilung sowie die anschließende Risikosteuerung und -entwicklung.
Was ist der Unterschied zwischen extrinsischen und intrinsischen Risiken?
Extrinsische Risiken kommen von außen (z.B. Wetter, Terrorismus), während intrinsische Risiken aus der Veranstaltung selbst entstehen (z.B. Technikversagen, mangelnde Planung).
Welche Besonderheiten gelten für das Risikomanagement bei Konzerten?
Besonderes Augenmerk liegt auf der Sicherheit des Publikums, der Produktionsanforderungen und dem Gefährdungspotenzial durch große Menschenmengen.
Wann beginnt das Risikomanagement für einen Veranstaltungstag?
Es umfasst den gesamten Tag, inklusive der kritischen Phasen des Aufbaus und Abbaus, nicht nur die Zeit zwischen Einlass und Ende.
Welche Methoden eignen sich zur Bewertung von Event-Risiken?
Die Arbeit untersucht verschiedene Analyse- und Bewertungsmethoden, um Risiken planbar und kalkulierbar zu machen.
Wie kann die Sicherheit bei Live-Entertainment-Events gesteigert werden?
Durch einen stetigen Risikomanagementprozess und die Umsetzung konkreter Handlungsempfehlungen zur Risikominimierung.
- Arbeit zitieren
- Stefan Gübert (Autor:in), 2021, Risikomanagement bei Veranstaltungsprojekten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1174011