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Brexit-Folgen. Die Verpflichtung von Spielern aus dem EU-Ausland in der Premier League

Titel: Brexit-Folgen. Die Verpflichtung von Spielern aus dem EU-Ausland in der Premier League

Seminararbeit , 2022 , 28 Seiten , Note: 9 Punkte

Autor:in: Moritz Obermann (Autor:in)

Jura - Öffentliches Recht / Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Grenzübergreifende Transfers von Spielern aus der EU in das Vereinigte Königreich (UK) wie die von Kante und Mahrez waren in der EPL bis vor Kurzem nicht weiter aufsehenerregend, weil das Vereinigte Königreich noch bis zum 31.01.2020 Mitglied der EU war und Spieler, die aus dem EU-Ausland ins UK wechselten, die unionsrechtliche Grundfreiheit der Arbeitnehmerfreizügigkeit genossen haben. Somit hatten sie ein Recht darauf gehabt, innerhalb der Union den Staat frei selbst zu bestimmen, in dem sie ihre Arbeit verrichteten. Grundlage dieser Mobilitätsmöglichkeit der Arbeitnehmer ist der Art. 45 AEUV. Dieser wird zusätzlich durch die sogenannte Freizügigkeits-Richtlinie konkretisiert. Demnach sind Arbeitnehmer Staatsangehörige eines der Mitgliedstaaten der EU, welche einer tatsächlichen und echten weisungsgebundenen Tätigkeit im Hoheitsgebiet eines anderen Mitgliedstaates nachgehen, die im Lohn- oder Gehaltsverhältnis steht. Der Fokus liegt hierbei darauf, dass jemand während einer bestimmten Zeit für einen anderen, nach dessen Weisung, Leistung erbringt, für welche er eine Vergütung erhält.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Brexit-Folgen: Die Verpflichtung von Spielern aus dem EU-Ausland in der Premier League

I. Einleitung

1. Sportliche Situation

2. Rechtliche Situation

II. Der Transfer von Spielern aus dem EU-Ausland in der Premier League nach dem Brexit

1. Einführung in das System

2. Governing Body Endorsement

a) Kriterien für eine automatische Unterstützung

b) Ermessenskriterien und Punkteverteilung nach denen eine Zustimmung erteilt werden kann

c) Einsatz des Exceptions Panel

d) Beispielfall aus der Vergangenheit

e) Spezialfall Jugendspieler

f) U18-Jugendspieler

3. Diskussion der Auswirkungen der post Brexit-Regeln

4. Langfristige Folgen und Konsequenzen für den Fußball insgesamt

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Brexits auf den Transfer von Spielern aus der EU in die englische Premier League unter besonderer Berücksichtigung des neuen, punktbasierten Arbeitserlaubnissystems für Sportler.

  • Analyse der sportlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen nach dem Brexit.
  • Detaillierte Untersuchung des Point Based Systems (PBS) und des Governing Body Endorsements.
  • Diskussion über die Auswirkungen auf Jugendspieler und U18-Talente.
  • Einschätzung der langfristigen Konsequenzen für englische Vereine und den internationalen Transfermarkt.

Auszug aus dem Buch

1. Einführung in das System

Hierfür hat das Home-Office der UK, das britische Innenministerium, welches für die Erteilung dieser Erlaubnis zuständig ist, nach Konsultation mit den verschiedenen Interessengruppen ( britischer Fußballverband FA, Premier League, English Football League, Professional Footballers‘ Association und Home Associations), ein punktebasiertes System ausgearbeitet. Dieses hat mit der Saison 2020/2021 beginnend Anwendung gefunden. In dem sogenannten Point Based System (PBS) wird darüber entschieden, ob ein Spieler Chancen hat, ein sogenanntes Governing Body Endorsement (GBE) zu erhalten, welches er künftig benötigt, um in der Premier League zu spielen. Denn das Home-Office stellt zwar das Arbeitsvisum aus, ist aber nicht dafür zuständig zu entscheiden, ob ein Spieler qualifiziert ist, um eben solches zu erhalten. Es verlässt sich hierbei auf die Empfehlung der FA, welche untersucht, ob ein Spieler materiell gesehen befähigt genug ist, diese Erlaubnis zu bekommen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Beleuchtet die sportliche Dominanz der Premier League sowie die ursprüngliche rechtliche Freizügigkeit von EU-Spielern vor dem Brexit.

II. Der Transfer von Spielern aus dem EU-Ausland in der Premier League nach dem Brexit: Erläutert das neue punktbasierte Auswahlverfahren (Point Based System), die Kriterien für das Governing Body Endorsement sowie die Sonderregelungen für Jugendspieler und das Exceptions Panel.

Schlüsselwörter

Brexit, Premier League, Fußballrecht, Arbeitserlaubnis, Point Based System, Governing Body Endorsement, Transfermarkt, EU-Ausländer, Jugendspieler, FA, Arbeitsfreizügigkeit, Spielerqualifikation, Sportrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die rechtlichen und sportlichen Folgen des Brexits für den Transfer von Fußballspielern aus EU-Ländern in die englische Premier League.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind das neue britische Arbeitserlaubnissystem, der Schutz einheimischer Talente und die veränderten Scouting-Bedingungen für englische Vereine.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie das "Point Based System" funktioniert und welche Hindernisse bzw. Chancen sich durch die neuen Regulierungen für Spieler und Vereine ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine rechts- und sportwissenschaftliche Analyse unter Auswertung von Verbandsregeln, Arbeitsrecht und aktuellen Transferbeispielen.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil erläutert das Punktesystem, die Kriterien für eine automatische Unterstützung durch die FA sowie die Sonderregelungen für Jugendspieler und das Verfahren beim "Exceptions Panel".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Brexit, Premier League, Arbeitserlaubnis, Point Based System und Transferregularien.

Welche Rolle spielt das "Exceptions Panel"?

Das Panel ermöglicht in Ausnahmefällen eine Arbeitserlaubnis, wenn ein Spieler die erforderliche Punktzahl im regulären System knapp verpasst hat.

Was bedeutet der Brexit für U18-Spieler?

Da das Vereinigte Königreich nicht mehr zur EU gehört, sind internationale Transfers von U18-Spielern aufgrund der FIFA-Regelungen faktisch nicht mehr möglich.

Wie reagieren die Vereine auf die neuen Regeln?

Vereine suchen vermehrt nach neuen Kooperationen mit kleineren europäischen Ligen oder setzen verstärkt auf die Entwicklung eigener Talente aus den Jugendakademien.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Brexit-Folgen. Die Verpflichtung von Spielern aus dem EU-Ausland in der Premier League
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
9 Punkte
Autor
Moritz Obermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
28
Katalognummer
V1174212
ISBN (PDF)
9783346593931
ISBN (Buch)
9783346593948
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Brexit Fußball Sportrecht Fußballtransfers
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Moritz Obermann (Autor:in), 2022, Brexit-Folgen. Die Verpflichtung von Spielern aus dem EU-Ausland in der Premier League, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1174212
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  28  Seiten
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