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Ansätze zur Clusterförderung durch die Politik und der Beitrag von Unternehmungen zur Infrastrukturentwicklung eines regional-sektoralen Wertschöpfungssystems

Titre: Ansätze zur Clusterförderung durch die Politik und der Beitrag von Unternehmungen zur Infrastrukturentwicklung eines regional-sektoralen Wertschöpfungssystems

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2008 , 32 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Michael Dschida (Auteur)

Gestion d'entreprise - Politique économique
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Die vorliegende Arbeit soll die wichtigsten Aspekte des Phänomens der Clusterbildung sowie verschiedene Möglichkeiten einer Unterstützung aufzeigen. Hierzu erfolgt zunächst eine Darstellung wichtiger begrifflicher Grundlagen. Im Hauptteil geht es danach um die Motive einer Clusterförderung sowie diverse Maßnahmen, welche zur Zielerreichung eingesetzt werden können. Die Betrachtung wird zunächst für den Bereich der Politik durchgeführt; darauf aufbauend wird nachfolgend die Unternehmungsseite vorgestellt. Abschließend wird eine Zusammenfassung der Ergebnisse vorgenommen sowie kurz auf die Grenzen bei der praktischen Umsetzung eingegangen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Bedeutung der Clusterförderung für wirtschaftliche Entwicklung

2 Definitorische Grundlagen: Cluster und kritische Masse

2.1 Clusterbildung als besonderer Fall der Regionalentwicklung

2.2 Das Prinzip der kritischen Masse: Notwendigkeit des Vorhandenseins einer ausreichenden Anzahl an Akteuren

3 Clusterförderung durch politische Akteure: Gründe und Maßnahmen

3.1 Gründe für eine politisch motivierte Clusterentwicklung: Effektive Wirtschaftsförderung mit dem Ziel der Schaffung lokaler Arbeitsplätze

3.2 Maßnahmen zur Förderung der Clusterbildung: EU-Clusterförderung, Infrastrukturausbau und Erhöhung der regionalen Attraktivität

3.2.1 Paradigmenwechsel auf Ebene der EU sowie in der Regionalpolitik: Von der Struktur- zur Clusterförderung

3.2.2 Ausbau unterstützender Infrastruktur: Bedeutung der Spezialausbildung, öffentliche Forschungsinfrastruktur sowie Förderung von Clustervereinen

3.2.3 Marketing nach innen und außen: Erarbeitung einer gemeinsamen Vision und aktive Vermarktung der Region

3.3 Mangelnde Mitwirkung der Unternehmungen als Grenze öffentlicher Infrastrukturentwicklung

4 Clusterförderung durch Unternehmungen: Gründe und Maßnahmen

4.1 Gründe für unternehmungsseitige Clusterförderung: Produktivitätssteigerung und Verbesserung der Innovationskraft durch Nutzung des Standortvorteils

4.2 Nutzung der EU-Fördermittel, Infrastruktur und regionalen Attraktivität durch Unternehmungen

4.2.1 Förderung durch die EU: Anreiz für eine Clusterbeteiligung seitens der Unternehmungen

4.2.2 Infrastruktur als Basis eines Standortvorteils gegenüber isoliert arbeitenden Unternehmungen

4.2.3 Gemeinsame Vision sowie regionale Attraktivität als wichtige Erfolgsfaktoren

4.3 Geringe Aussagemenge zur betrieblichen Nutzung von Clustern als Defizit in der Forschung

5 Chancen und Grenzen der gezielten Clusterförderung unter Einbezug von Unternehmungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Clustern für die regionale Wirtschaftsentwicklung und analysiert, wie politische Akteure sowie Unternehmen durch gezielte Maßnahmen und strategische Kooperationen Cluster fördern können. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie sowohl die öffentliche Hand als auch privatwirtschaftliche Akteure durch eine stärkere Verzahnung und Nutzung regionaler Standortvorteile nachhaltige Wettbewerbsvorteile erzielen können, unter Berücksichtigung der kritischen Masse als Erfolgsfaktor.

  • Bedeutung der Clusterbildung für die regionale wirtschaftliche Entwicklung
  • Politische Instrumente und Maßnahmen zur Förderung von Clustern
  • Rolle und Motivation von Unternehmen bei der aktiven Clustergestaltung
  • Bedeutung von Infrastruktur und Wissensspillovern für die Innovationskraft
  • Chancen und Grenzen der praktischen Umsetzung von Clusterstrategien

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Ausbau unterstützender Infrastruktur: Bedeutung der Spezialausbildung, öffentliche Forschungsinfrastruktur sowie Förderung von Clustervereinen

Infrastruktur ist der Oberbegriff für die „Summe der materiellen, institutionellen und personellen Anlagen, Einrichtungen und Gegebenheiten, (...) die den Wirtschaftseinheiten zur Verfügung stehen (...)“ – sie spielt im Rahmen der Regionalentwicklung eine elementare Rolle. Die Gestaltung und Verbesserung liegt im Aufgabenbereich der öffentlichen Hand; allerdings sind dabei die Anforderungen der beteiligten Akteure zu berücksichtigen.

In der Wissenschaft gibt es eine Abgrenzung nach harten und weichen Standortfaktoren; letztere können zudem nach unternehmungs- und personenbezogenen Aspekten unterschieden werden. Beide Arten ergeben zusammen die Summe der für die Entscheidung relevanten Aspekte; die genaue Einteilung ist in der Literatur jedoch häufig unterschiedlich. Zu den harten Faktoren zählt durchgängig der Bereich der Verkehrsanbindung. Dieser kann v. a. durch einen Anschluss an Autobahnen positiv gestaltet werden. Allerdings handelt es sich hierbei vielmehr um eine grundsätzliche Bedingung, da die Unterschiede der verkehrstechnischen Anbindung nahezu ausgeglichen sind. Es wird vermehrt die Meinung vertreten, dass den weichen Faktoren eine steigende Relevanz beizumessen ist.

Dies gilt insbesondere für den Bereich des Wissens, obgleich gerade bei diesem Uneinigkeit über die exakte Zuordnung besteht. Die Existenz von Qualifikationsmöglichkeiten, welche sich an dem jeweiligen Bedarf der Branche orientierten, ist entscheidend für die Entwicklung des Clusters. Die universitäre Lehre ist demzufolge von Bedeutung, wenn in der Region insbesondere Akademiker benötigt werden. In anderen Sektoren kann dagegen die Nachfrage nach Arbeitskräften mit einem erlernten Ausbildungsberuf stärker ausgeprägt sein. Auch Weiterbildung wird als wichtig angesehen; hierbei ist ebenfalls darauf zu achten, das Angebot auf die Erfordernisse der Firmen abzustellen. Dadurch kann ein Beitrag zu einem Ausgleich bestehender Defizite geleistet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Bedeutung der Clusterförderung für wirtschaftliche Entwicklung: Das Kapitel führt in das Thema Regionalentwicklung ein und erörtert die wachsende Bedeutung der Clusterkonzeption für die Wirtschaftsförderung und den Wettbewerb von Regionen.

2 Definitorische Grundlagen: Cluster und kritische Masse: Es werden zentrale Begrifflichkeiten definiert und das Konzept der kritischen Masse als notwendiger Schwellenwert für eine erfolgreiche Clusterbildung erläutert.

3 Clusterförderung durch politische Akteure: Gründe und Maßnahmen: Das Kapitel behandelt die Beweggründe der Politik zur Clusterförderung, wie die Schaffung von Arbeitsplätzen, sowie spezifische Instrumente wie Infrastrukturausbau und Regionalmarketing.

4 Clusterförderung durch Unternehmungen: Gründe und Maßnahmen: Hier wird der Fokus auf die unternehmerische Perspektive gelegt, insbesondere auf Produktivitätssteigerung durch räumliche Nähe und die aktive Teilnahme an Clustern.

5 Chancen und Grenzen der gezielten Clusterförderung unter Einbezug von Unternehmungen: Das Fazit fasst die Erfolgsfaktoren zusammen und weist auf die Risiken bei der praktischen Umsetzung und der Fokussierung auf einzelne Branchen hin.

Schlüsselwörter

Cluster, Clusterförderung, Regionalentwicklung, Wirtschaftsförderung, Kritische Masse, Standortvorteil, Innovationskraft, Infrastruktur, Clustervereine, Netzwerkbildung, Standortfaktoren, Regionalmarketing, Wissensspillover, Wirtschaftspolitik, Wettbewerbsfähigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit den Strategien zur Clusterentwicklung und den jeweiligen Förderansätzen sowohl aus der Perspektive der politischen Entscheidungsträger als auch aus Sicht der Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Clusterbildung, die Rolle der Politik bei der regionalen Infrastrukturentwicklung sowie die Motivation und Beteiligung von Unternehmen an regionalen Wertschöpfungssystemen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Unterstützung und die Zusammenarbeit von öffentlicher Hand und Privatwirtschaft regionale Standorte gestärkt und Wettbewerbsvorteile durch Cluster realisiert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die den aktuellen Forschungsstand zu Clusterkonzepten, Standortfaktoren und regionalen Förderstrategien aufbereitet und synthetisiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Ebene der Clusterförderung – inklusive Maßnahmen wie Infrastrukturausbau und Marketing – und die unternehmerische Ebene, wobei hier der Fokus auf Produktivitätsvorteilen und der Nutzung von Netzwerken liegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Cluster, Clusterförderung, Regionalentwicklung, Standortvorteil, Innovationskraft, kritische Masse und Wettbewerbsfähigkeit.

Was bedeutet die "kritische Masse" im Kontext der Clusterbildung?

Die kritische Masse fungiert als Schwellenwert von Akteuren und Ressourcen, der erreicht sein muss, damit ein selbsttragender Entwicklungsprozess innerhalb eines Clusters in Gang kommen kann.

Warum ist die Mitwirkung von Unternehmen für den Erfolg entscheidend?

Ohne die aktive Mitwirkung der Wirtschaft droht eine einseitige staatliche Förderung, die an den tatsächlichen Marktbedürfnissen vorbeigeht. Erst durch das Engagement der Unternehmen werden Netzwerke und Innovationsspillover nachhaltig genutzt.

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Résumé des informations

Titre
Ansätze zur Clusterförderung durch die Politik und der Beitrag von Unternehmungen zur Infrastrukturentwicklung eines regional-sektoralen Wertschöpfungssystems
Université
University of Hannover
Note
2,0
Auteur
Michael Dschida (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
32
N° de catalogue
V117456
ISBN (ebook)
9783640212774
Langue
allemand
mots-clé
Ansätze Clusterförderung Politik Beitrag Unternehmungen Infrastrukturentwicklung Wertschöpfungssystems Cluster Regionalentwicklung Konzept Unternehmen Stadtplanung Wirtschaftsförderung Staat Hilfe Subventionen
Sécurité des produits
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Citation du texte
Michael Dschida (Auteur), 2008, Ansätze zur Clusterförderung durch die Politik und der Beitrag von Unternehmungen zur Infrastrukturentwicklung eines regional-sektoralen Wertschöpfungssystems, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117456
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Extrait de  32  pages
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