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Index-Hebelzertifikate

Titre: Index-Hebelzertifikate

Travail d'étude , 2003 , 34 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Diplom Betriebswirt (FH) Torben Specht (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Keine Finanzinnovation hat in den letzten Jahren den Markt für gelistete
Derivate so stark beeinflusst wie die Hebelzertifikate, nachdem sie im
November 2001 zum ersten Mal durch die BNP Paribas emittiert wurden.
Trotz der weltweit stark nachgebenden Börsenkurse ist der Bedarf für
Investments mit Hebelwirkung weiter vorhanden.
Unter dem Hebeleffekt (Leverage-Effekt) von Zertifikaten bzw.
Optionsscheinen versteht man den Umstand, dass sich der Wert eines
Zertifikats bzw. Optionsscheins aufgrund des geringeren Kapitaleinsatzes in
der Regel prozentual stärker verändert als der zugrunde liegende Basiswert.
Optionsscheine und ihre Preisfeststellung sind von vielen unterschiedlichen
Faktoren abhängig, die für unerfahrene Anleger oft für Verwirrung sorgen
können und eine Kursentwicklung ohne fundierte Kenntnisse nur schwer
nachvollziehbar machen.
Mit Hebelzertifikaten finden Anleger, die gehebelte Produkte einsetzen
möchten, endlich ein Instrument dessen Kursbewegungen sie problemlos
nachvollziehen können, ohne z.B. auf negative Volatilitätseinflüsse oder
überproportional abnehmende Zeitwerte bei schwindender Restlaufzeit
befürchten zu müssen. Diese Umstände haben dazu geführt, dass sowohl
Angebot als auch Nachfrage in kürzester Zeit stark gewachsen sind.
Mit Hebelzertifikaten können zumeist kurz- bis mittelfristige
Kursbewegungen überproportional genutzt werden. Sie bilden eine neue
Produktgattung, die die Vorteile von Terminkontrakten (Futures) und
Optionsscheinen kombiniert. Hebelzertifikate bilden wie Futures die
Veränderung des Basiswertes annähernd vollständig ab. Allerdings müssen
auch die Risiken beachtet werden. Aufgrund der Hebelwirkungen dieser
Produkte können neben den Erträgen auch erhebliche Verluste entstehen,
die bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können.
Mit Index-Hebelzertifikaten hat der Anleger die Möglichkeit, sowohl von
steigenden als auch von fallenden Kursen verschiedenster Börsenindizes zu
profitieren. Index-Hebelzertifikate werden sowohl in der Short/Bear- als
auch in der Long/Bull-Variante auf die wichtigsten Indizes begeben. Wenn
der Index einen Punkt steigt, so legt auch das Index-Hebelzertifikat um
einen Punkt zu, allerdings muss hier das Bezugsverhältnis berücksichtigt
werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Index-Hebelzertifikate

1.1 Definition von Index-Hebelzertifikaten

1.2 Funktionsweise von Index-Hebelzertifikaten

1.2.1 Berechnungsmethode

1.2.2 Der Hebel-Effekt

1.2.3 Das Auf- bzw. Abgeld

1.2.4 Die Stopp- bzw. Knock-Out-Schwelle

1.2.5 Risiken von Hebelzertifikaten

1.3 Erwerbsbedingungen in Deutschland

2. Vergleich der einzelnen Emittenten

2.1 Gestaltungsmerkmale

2.2 Preise / Spread

3. Handel mit Index-Hebelzertifikaten

3.1 Börsenplätze

3.2 Möglichkeiten der Limitierung

4. Vergleich mit Indexzertifikaten

5. Vergleich mit Optionen

6. Vergleich mir einem EUREX Future

7. Strategien mit Index-Hebelzertifikaten

7.1 Indextracking

7.2 Daytrading

7.3 Depotabsicherung

8. Weiterentwicklung von Index-Hebelzertifikaten; Hebelzertifikate ohne Laufzeit

9. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht die Funktionsweise, Risiken und Einsatzmöglichkeiten von Index-Hebelzertifikaten als moderne Derivate für Privatanleger. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie sich diese Instrumente im Vergleich zu anderen Anlageformen wie Optionsscheinen und Futures positionieren und welche Strategien zur Renditesteigerung oder Depotabsicherung effizient umgesetzt werden können.

  • Funktionsweise und Preisfeststellung von Index-Hebelzertifikaten.
  • Risikoanalyse unter Berücksichtigung von Knock-Out-Schwellen.
  • Vergleichende Analyse mit klassischen Derivaten (Optionen, Futures).
  • Handelsspezifische Aspekte und Optimierungsmöglichkeiten (z.B. EUWAX).
  • Praktische Anwendungsstrategien (Indextracking, Daytrading, Depot-Absicherung).

Auszug aus dem Buch

1.2.1 Berechnungsmethode

Im Gegensatz zu Optionsscheinen lassen sich Preise und Preisveränderungen von Index-Hebelzertifikaten ganz leicht berechnen und nachvollziehen.

Berechnungsmethode Long/Bull Hebelzertifikate: [(Kurs Basiswert + Aufgeld) – Basispreis] * Bezugsverhältnis = Preis des Hebelzertifikates

Berechnungsmethode Short/Bear Hebelzertifikate: [Basispreis – (Kurs Basiswert + Abgeld)] * Bezugsverhältnis = Preis des Hebelzertifikates

Man sieht, dass die Volatilität des Basiswertes bei der Preisgestaltung keine Rolle spielt und die Preisberechnung denkbar einfach ist. Man kann mit Hebelzertifikaten selbst in Marktphasen profitieren, in denen die Volatilität bereits stark gestiegen ist, ohne einen hohen Zeitwert zu bezahlen, wie es bei dem Einsatz von Optionsscheinen der Fall ist und was den Optionsscheinpreis sehr stark beeinflusst.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Index-Hebelzertifikate: Einführung in die Produktgattung, Erläuterung der Hebelmechanik, der Stopp-Schwellen sowie der rechtlichen Rahmenbedingungen für den Erwerb in Deutschland.

2. Vergleich der einzelnen Emittenten: Bewertung der verschiedenen Banken hinsichtlich Gestaltungsmerkmalen, Preisgestaltung und Informationsangebot für den Anleger.

3. Handel mit Index-Hebelzertifikaten: Analyse verschiedener Börsenplätze und der Vorteile des Handels an der EUWAX, insbesondere hinsichtlich der Limitierungsmöglichkeiten.

4. Vergleich mit Indexzertifikaten: Gegenüberstellung von klassischen, linearen Indexzertifikaten und Index-Hebelzertifikaten unter besonderer Betrachtung des Hebeleffekts und der Risikostruktur.

5. Vergleich mit Optionen: Detaillierte Analyse der Unterschiede in Preisbildung und Sensitivität gegenüber Marktveränderungen (Delta, Volatilität).

6. Vergleich mir einem EUREX Future: Untersuchung der Eignung von Futures gegenüber Hebelzertifikaten, insbesondere im Hinblick auf Liquidität, Margin-Anforderungen und Kostenstrukturen.

7. Strategien mit Index-Hebelzertifikaten: Vorstellung konkreter Strategien wie Indextracking, Daytrading und die Nutzung zur Depotabsicherung ("Full-Hedge").

8. Weiterentwicklung von Index-Hebelzertifikaten; Hebelzertifikate ohne Laufzeit: Erläuterung der neueren Produktvarianten wie Mini Futures oder Open-End-Zertifikate und deren Finanzierungskosten.

9. Schlussbetrachtung: Fazit zur wachsenden Bedeutung der Index-Hebelzertifikate im Derivatemarkt und Einschätzung zur zukünftigen Entwicklung.

Schlüsselwörter

Index-Hebelzertifikate, Derivate, Hebeleffekt, Knock-Out, Optionsscheine, Futures, EUWAX, Finanztermingeschäfte, Indextracking, Daytrading, Depotabsicherung, Emittenten, Basiswert, Preisgestaltung, Volatilität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Funktionsweise und das Marktpotenzial von Index-Hebelzertifikaten und vergleicht diese mit alternativen Instrumenten wie Optionen und Futures.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Der Fokus liegt auf der Mechanik von Hebelprodukten, der Risiko- und Kostenanalyse im Vergleich zu anderen Derivaten sowie der praktischen Anwendung in Handelsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, dem Leser die Vor- und Nachteile von Hebelzertifikaten aufzuzeigen und eine Entscheidungsgrundlage für deren Einsatz in verschiedenen Anlagestrategien zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Es erfolgt eine fundierte theoretische Analyse der Funktionsweise, ergänzt durch einen Vergleich der unterschiedlichen Emittenten und praxisnahe Beispiele aus dem Handelsalltag.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte technische Erklärung der Zertifikate, einen umfassenden Vergleich mit konkurrierenden Derivaten und eine Aufstellung konkreter Handelsstrategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Index-Hebelzertifikate, Knock-Out, Hebeleffekt, Depotabsicherung, EUWAX und Derivatemarkt.

Welchen Vorteil bietet die Abwicklung über die EUWAX konkret?

Die EUWAX bietet durch elektronische Limit-Kontroll-Systeme und die Überwachung durch Market-Maker ein hohes Maß an Transparenz, faire Preisgestaltung und Schutz vor Fehlgeschäften.

Warum sind Hebelzertifikate für die Depotabsicherung geeignet?

Aufgrund der Knock-Out-Struktur sind sie oft kostengünstiger als klassische Optionen und ermöglichen durch das definierte Chance-Risiko-Verhältnis eine präzise Absicherung gegen fallende Kurse.

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Résumé des informations

Titre
Index-Hebelzertifikate
Université
University of Applied Sciences Kaiserslautern  (Fernstudiengang Bankmanagement der ADG in Montabauer und der FH Zweibrücken)
Note
1,7
Auteur
Diplom Betriebswirt (FH) Torben Specht (Auteur)
Année de publication
2003
Pages
34
N° de catalogue
V11748
ISBN (ebook)
9783638178167
ISBN (Livre)
9783638642033
Langue
allemand
mots-clé
Index-Hebelzertifikate Börse Hebelprodukte
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Diplom Betriebswirt (FH) Torben Specht (Auteur), 2003, Index-Hebelzertifikate, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11748
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Extrait de  34  pages
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