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Ausgestaltung von Wissensmanagementsystemen in Abhängigkeit von der Unternehmensorganisation

Eine kritische Analyse

Title: Ausgestaltung von Wissensmanagementsystemen in Abhängigkeit von der Unternehmensorganisation

Diploma Thesis , 2008 , 78 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Daniel Dabrowski (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Aktives Management von Wissen kann zum Unternehmenserfolg beitragen.
Allerdings erfordern neue Umfeldstrukturen breitere Informationen respektive
Wissen. Wirtschaftliches Handeln ist komplexer geworden und Wissen muss
als Ressource gemanagt werden.
An welchem Wissen sich ein Unternehmen orientieren sollte, richtet sich danach,
welches Wissen direkt zur Erfüllung der Unternehmensziele bzw. eines
bestimmten Unternehmenszwecks beiträgt. In der Praxis wird es verschiedene
situationsabhängige bzw. vorteilhafte Modelle geben. Wissen soll nicht nur
dem Selbstzweck dienen, sondern Handlungs- und Gestaltungsspielräume für
alle Akteure festlegen und Optionen bereitstellen: “The opportunity set confronting an individual or a firm is a function of the individual´s knowledge.“ Der Fokus dieser Arbeit liegt auf Wissenskonzeptionen in Abhängigkeit von Organisationsstrukturen. Die Unternehmensziele sollen mit Hilfe der institutionellen Handlungsabläufe über eine Koordination und Motivation der Mitarbeiter erreicht werden. Aktuelle Studien zeigen, dass es dringend erforderlich ist, den Umgang mit Wissen zu professionalisieren. Einer Befragung nach erfüllen 47 Prozent der Befragten wissensintensive Arbeitsaufgaben, bei denen die Generierung und Nutzung von Wissen sehr erfolgsrelevant ist. 69 Prozent der Befragten hingegen üben Wissensmanagement in einer bereits formalisierten Initiative aus.3 Auf welche Weise die Ausarbeitung des Themas erfolgt, wird im nächsten Abschnitt beschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung und Zielsetzung

1.2 Vorgehensweise

2 Grundlagen der Unternehmensführung: Unternehmensorganisation

2.1 Traditionelle Organisationsformen

2.1.1 Leitungsgefüge als Grundlage der Organisationsstruktur

2.1.1.1 Einliniensystem

2.1.1.2 Mehrliniensystem

2.1.1.3 Stabliniensystem

2.1.2 Differenzierung der Organisationsformen

2.1.2.1 Funktionale Organisation

2.1.2.2 Divisionale Organisation

2.1.2.3 Matrixorganisation

2.2 Bedeutung der Organisationsstruktur für das Wissensmanagement

2.3 Moderne Organisationsformen

2.3.1 Modulare Organisationsform

2.3.2 Vernetzte Organisationsform

2.3.3 Communities

2.3.4 Virtuelle Organisationsform

3 Grundlagen des Wissensmanagements

3.1 Begriffsabgrenzung Wissen

3.1.1 Implizites und explizites Wissen

3.1.2 Individuelles und organisatorisches Wissen

3.2 Begriffsabgrenzung Wissensmanagement

3.2.1 Wissenstransfer als zentrales Element des Wissensmanagements

3.2.2 Erfolgsfaktoren und Barrieren

3.3 Gestaltungsbereiche des Wissensmanagements

3.3.1 Informations- und Kommunikationstechnologie

3.3.2 Human Ressource Management

3.3.3 Organisation

4 Wissensmanagementsysteme in Abhängigkeit der Organisationstruktur

4.1 Wissensmanagementsysteme

4.1.1 Die Wissensspirale

4.1.1.1 Ausgestaltung mit Netzwerken

4.1.1.1.1 Ausgestaltung mittels der Hypertextorganisation

4.1.1.1.2 Ausgestaltung mittels der Spinnennetz-Organisation

4.1.1.2 Virtuelle Bausteine

4.1.1.3 Ausgestaltung mittels einer Community

4.1.2 Das Bausteinmodell

4.1.2.1 Ausgestaltung mit Netzwerken

4.1.2.2 Virtuelle Bausteine

4.1.2.3 Ausgestaltung mittels einer Community

4.1.3 Das Münchener Modell

4.1.3.1 Ausgestaltung mit Netzwerken

4.1.3.2 Virtuelle Bausteine

4.1.3.3 Ausgestaltung mittels einer Community

4.2 Kritische Betrachtung: Zur Eignung der Ausgestaltung unterschiedlicher Wissensmanagementsysteme

4.2.1 Die Wissensspirale

4.2.2 Das Bausteinmodell

4.2.3 Das Münchener Modell

5 Zusammenfassung und Bewertung der wesentlichen Ergebnisse

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die kritische Analyse von Wissensmanagementsystemen und deren effektive Ausgestaltung unter Berücksichtigung verschiedener Unternehmensorganisationsformen, um den Unternehmenserfolg durch professionelles Wissensmanagement zu steigern.

  • Grundlagen der Unternehmensorganisation und klassische sowie moderne Organisationsformen
  • Definition und Bedeutung von Wissen und Wissensmanagement
  • Analyse der Wissensspirale nach Nonaka/Takeuchi
  • Darstellung des Bausteinmodells nach Probst et al.
  • Untersuchung des Münchener Wissensmanagementmodells
  • Kritische Reflexion der Eignung verschiedener Wissensmanagementsysteme in unterschiedlichen Organisationsstrukturen

Auszug aus dem Buch

4.1.1.1.1 Ausgestaltung mittels der Hypertextorganisation

Bei der Hypertextorganisation handelt es sich um eine Organisationsform, die im Gegensatz zu den anderen vorgestellten Organisationsformen nicht gleich eine Reformulierung der gesamten Unternehmensorganisation erfordert. Die bestehende Organisationsform wird weitgehend unangetastet gelassen und wenn nötig, beispielsweise für Projekte, mit parallelen Ad-hoc Organisationsformen ergänzt. „In einer etwas anderen Sicht wird die bestehende Organisation zur Plattform, die einen gewissen Rahmen, eine Infrastruktur, eine Grundausstattung bietet, von der neue Entwicklungen „starten“ und entsprechend auch wieder landen können.“

In der Folge wird mit dem japanischen Ansatz der Hypertextorganisation eine solche in der Literatur sehr präsente Organisationsform vorgestellt. In Analogie zum Middle-up-down-Management kritisieren NONAKA/TAKEUCHI die traditionellen Organisationsstrukturen. Sie bemerken, dass weder die Organisationsformen der Bürokratie noch die der Arbeitsgruppe für eine Wissensunternehmung geeignet sind. Beide Formen haben aber sowohl Vorteile als auch Nachteile. Zwar ist die bürokratische Organisationsform sehr zweckmäßig für stabile Rahmenbedingungen, jedoch wirkt sie sich negativ auf die Veränderungsbereitschaft und Motivation aus. Eine Arbeitsgruppe zielt darauf ab, diese Schwächen der Bürokratie zu beheben. Sie ist flexibel, partizipativ und dynamisch und wirkt sich motivational äußerst positiv aus. Problematisch ist allerdings, dass ein Team nur zeitlich begrenzt zusammenarbeitet. Bei Beendigung eines Projektes wird deshalb in der Gruppe geschaffenes Wissen nur geringfügig an andere Unternehmensangehörige weitergegeben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, erläutert die Problemstellung, die Zielsetzung sowie die Vorgehensweise der Arbeit.

2 Grundlagen der Unternehmensführung: Unternehmensorganisation: Es werden traditionelle und moderne Organisationsformen sowie deren Bedeutung für das Wissensmanagement theoretisch hergeleitet und dargestellt.

3 Grundlagen des Wissensmanagements: Dieses Kapitel definiert Wissen und Wissensmanagement, erläutert Kernprozesse sowie Gestaltungsbereiche und identifiziert Erfolgsfaktoren und Barrieren.

4 Wissensmanagementsysteme in Abhängigkeit der Organisationstruktur: Ausführliche Vorstellung und kritische Analyse dreier Wissensmanagementmodelle (Wissensspirale, Bausteinmodell, Münchener Modell) sowie deren Anwendung in verschiedenen Organisationskontexten.

5 Zusammenfassung und Bewertung der wesentlichen Ergebnisse: Abschließende Synthese der Erkenntnisse und Einordnung der Ergebnisse in den Gesamtzusammenhang der Wissensmanagement-Diskussion.

Schlüsselwörter

Wissensmanagement, Unternehmensorganisation, Wissensspirale, Bausteinmodell, Münchener Modell, Wissenstransfer, Organisationsstruktur, Wissensgenerierung, Wissensbasis, Communities of Practice, Hypertextorganisation, Wissensbewertung, Wissensnutzung, Wissensidentifikation, Wissensbewahrung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der kritischen Analyse von Konzepten des Wissensmanagements und untersucht, wie diese in Abhängigkeit von verschiedenen Organisationsformen gestaltet werden können, um den Unternehmenserfolg zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert auf das Zusammenspiel von Organisationsstrukturen (traditionell und modern) und Wissensmanagement-Methoden sowie die damit verbundenen Erfolgsfaktoren und Hindernisse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu ermitteln, welche Wissensmanagementkonzepte für welche Organisationsstrukturen am besten geeignet sind und wie eine professionelle Ausgestaltung zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der kritischen Auseinandersetzung mit existierenden Wissensmanagement-Modellen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Grundlagen von Organisation und Wissensmanagement sowie die detaillierte Vorstellung und Evaluation der Wissensspirale, des Bausteinmodells und des Münchener Modells.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Wissensmanagement, Organisationsstruktur, Wissensspirale, Bausteinmodell, Münchener Modell sowie der Wissenstransfer innerhalb von Organisationen.

Was versteht man unter der "Hypertextorganisation" im Kontext des Wissensmanagements?

Die Hypertextorganisation ist eine Organisationsform, die eine traditionelle bürokratische Struktur für das operative Tagesgeschäft mit flexiblen Ad-hoc-Projektteams und einer Wissensbasis-Ebene kombiniert, um sowohl Stabilität als auch Innovation zu ermöglichen.

Wie unterscheidet sich das Münchener Modell von anderen Ansätzen?

Das Münchener Modell zeichnet sich durch einen ganzheitlichen Ansatz aus, der neben betriebswirtschaftlichen Aspekten ausdrücklich psychologische und pädagogische Faktoren betont und Wissensmanagement als einen deduktiv abgeleiteten, interdisziplinären Prozess begreift.

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Details

Title
Ausgestaltung von Wissensmanagementsystemen in Abhängigkeit von der Unternehmensorganisation
Subtitle
Eine kritische Analyse
College
University of Duisburg-Essen
Grade
1,7
Author
Daniel Dabrowski (Author)
Publication Year
2008
Pages
78
Catalog Number
V117550
ISBN (eBook)
9783640197705
Language
German
Tags
Ausgestaltung Wissensmanagementsystemen Abhängigkeit Unternehmensorganisation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Dabrowski (Author), 2008, Ausgestaltung von Wissensmanagementsystemen in Abhängigkeit von der Unternehmensorganisation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117550
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