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Die Dalton-Plan Schule und die Jenaplanschule im Vergleich

Título: Die Dalton-Plan Schule und die Jenaplanschule im Vergleich

Trabajo de Seminario , 2007 , 25 Páginas , Calificación: 1 A

Autor:in: Silvia Traby (Autor)

Pedagogía - Sistemas educativos, políticas educativas
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Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Bildung im internationalen Vergleich“ unter Leitung von
Uni.- Prof. Dr. Grimm Gerald bekam ich die Gelegenheit mich mit dem Fachbereich der
Reformpädagogik näher auseinander zu setzen. Es wurden im Laufe des Semesters vom
Vortragenden wie auch von den Studenten/innen folgende Themen der Reformpädagogik
vorgestellt und diskutiert: Begriffspräzisierung der Reformpädagogik; Entwicklung und
Verlauf der Reformpädagogik in Mittel-, West-, Süd-, Nord- und Osteuropa; Entwicklung und
Verlauf der Reformpädagogik in den USA, Entwicklung und Verlauf der Reformpädagogik in
Australien, Afrika und Asien, Reformpädagogische Strömungen in Europa, Schulmodelle der
Reformpädagogik, Reformpädagogik in Geschichte und Gegenwart.
Unsere Arbeitsgruppe beschäftigte sich näher mit dem Themenbereich der Progressiven
Bildungskonzepte und präsentierte dies auch im Plenum. Mein Beitrag zur Lehrveranstaltung
behandelte die Platon- und Garysysteme, sowie den Dalton Plan.
Die grundlegenden Informationen für meine Präsentation sowie auch für diese Seminararbeit
entnahm ich aus dem Buch: „Bildungsreformen und Reformbestrebungen in den USA“
(Gesammelte Schriften, Band 10), herausgegeben von Röhrs Hermann, erschienen im Beltz
Verlag im Jahr 1996 in Dortmund.
Folgende Seminararbeit stellt den Versuch dar zwei reformpädagogische Konzepte
miteinander zu vergleichen. Ich habe mich für die Reformpädagogen Helen Parkhurst mit
ihrem Konzept des Daltonplans und für Peter Petersen mit seinem Konzept der
Jenaplanschule, entschieden, da mich einerseits die zwei Konzepte persönlich sehr
interessieren, andererseits bietet sich durch die Parallelen der Konzepte ein Vergleich an.
Die Seminararbeit ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil werde ich die Dalton-Plan Schule
vorstellen. Der zweite Teil behandelt die Jenaplanschule. Im dritten Teil vergleiche ich die
beiden Schulkonzepte miteinander.

[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Dalton-Plan Schule

2.1 Historische Entwicklung

2.2 Grundlagen des Dalton-Plans

2.3 Grundprinzipien des Daltonplans

3. Jenaplanschule

3.1. Historische Entwicklung

3.2. Biographie Peter Peterson

3.3. Erziehung, Gesellschaft und Gemeinschaft nach Petersen

3.4. Die pädagogische und kind-anthropologische Grundlegung des Jenaplans

3.6. Praxisbeispiel: Heutige Jenaplanschule in Jena

4. Vergleich der beiden reformpädagogischen Schulkonzepte

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, die reformpädagogischen Konzepte der Dalton-Plan Schule nach Helen Parkhurst und der Jenaplanschule nach Peter Petersen detailliert darzustellen und in einem direkten Vergleich gegenüberzustellen, um Parallelen und Unterschiede in der praktischen Umsetzung und den pädagogischen Grundannahmen aufzuzeigen.

  • Historische Entwicklung und philosophische Grundlagen der Reformpädagogik
  • Konzeptionelle Merkmale des Dalton-Plans und seiner Prinzipien
  • Struktur und pädagogische Leitideen der Jenaplanschule
  • Analyse der Rolle des Lehrers und der Unterrichtsorganisation
  • Vergleichende Betrachtung beider Ansätze hinsichtlich Individualisierung und Gemeinschaftsbildung

Auszug aus dem Buch

2.1 Historische Entwicklung

Der Dalton-Plan wurde in jahrelanger Denkarbeit von Helen Parkhurst (1886 – 1973) entwickelt. Benannt wurde der Plan nach seiner Ursprungsstadt Dalton City. Er besitzt als pädagogisches Konzept eine größere innere Konsistenz als die Mehrzahl der verschiedenen Ansätze, dennoch hat auch der Dalton Plan seine besondere Problematik.

Nach Fertigstellung des ersten Konzeptes des Dalton-Plans erhielt Helen Parkhurst von Maria Montessori Anregungen für eine differenzierte Ausgestaltung ihres Plans. Helen Parkhurst beruft sich in ihrer Arbeit auf John Dewey, aber die Anhänger des Daltonismus finden sich nicht in den USA, sondern in England. Ihre Ideen publiziert sie daher vorrangig in der Zeitschrift der New Education Felloship „The New Era“ und nicht im Fachblatt „Progressive Education“ der progressiven Erziehungsbewegung in den USA.

Der Dalton-Plan entstand aus der tiefsten Unzufriedenheit mit der traditionellen Unterrichtsmethode. Helen Parkhurst kritisiert vor allem den Gleichschritt, in dem sich die Kinder durch die Lerninhalte bewegen mussten, sowie das Fehlen von Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit und der Möglichkeit, soziale Kompetenz zu entwickeln.

Der Ausgangspunkt für ihren Plan war die Not der Schulpraxis, besonders der einklassigen Landschule. Das Problem mehrere Jahrgänge gleichzeitig unterrichten zu müssen führt sie zu der Lösung Gegenstandswinkel einzurichten, die so genannten subject corners. Diese Gegenstandswinkel sind mit didaktischen Materialen ausgestattet, welche eine freitätige Arbeitsweise erlauben. Durch dieses Arrangement ist der Lehrer nicht mehr an die frontale Arbeit mit den einzelnen Jahrgängen gebunden, somit kann er sich öfter einzelnen Kindern oder Gruppen zuwenden. Die Individualisierung steht im Vordergrund.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Entstehungskontext der Arbeit im Rahmen der Lehrveranstaltung „Bildung im internationalen Vergleich“ und legt den Fokus auf den geplanten Vergleich von Dalton-Plan und Jenaplanschule.

2. Die Dalton-Plan Schule: Dieses Kapitel behandelt die Entstehungsgeschichte, die theoretischen Grundlagen und die zentralen Prinzipien des von Helen Parkhurst entwickelten Konzepts, wobei der Fokus auf Individualisierung und freitätiger Arbeit liegt.

3. Jenaplanschule: Hier werden die historische Entwicklung, die Biografie von Peter Petersen sowie die pädagogischen Grundannahmen, wie die Bedeutung von Lebensgemeinschaft und die vier Grundkräfte des Kindes, analysiert.

4. Vergleich der beiden reformpädagogischen Schulkonzepte: Das Abschlusskapitel stellt die beiden Konzepte gegenüber und arbeitet heraus, dass trotz unterschiedlicher Ansätze in der Organisationsform beide Modelle eine grundlegende Neugestaltung der Schule anstreben.

Schlüsselwörter

Reformpädagogik, Dalton-Plan, Helen Parkhurst, Jenaplanschule, Peter Petersen, Individualisierung, Freitätige Arbeit, Stammgruppen, Gemeinschaftsbildung, Pädagogische Konzepte, Lernorganisation, Lehrerrolle, Selbstständigkeit, Schulreform, Bildungsgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit einem vergleichenden Überblick zweier bedeutender reformpädagogischer Schulkonzepte: der Dalton-Plan Schule und der Jenaplanschule.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die historischen Ursprünge, die pädagogischen Kernkonzepte sowie die konkrete schulpraktische Umsetzung dieser beiden Ansätze.

Welches Ziel verfolgt die Verfasserin mit dieser Arbeit?

Ziel ist es, die Konzepte von Helen Parkhurst und Peter Petersen darzustellen und durch einen direkten Vergleich deren Parallelen und Unterschiede aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse, um bestehende reformpädagogische Konzepte zu systematisieren und miteinander in Bezug zu setzen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung des Dalton-Plans (inkl. Gegenstandswinkel) und der Jenaplanschule (inkl. Stammgruppen und Schulwohnstube) sowie deren jeweiligen Hintergründe.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die zentralen Schlagworte sind Reformpädagogik, Individualisierung, Selbstverantwortung und das Beziehungsdreieck zwischen Eltern, Lehrer und Schüler.

Worin liegt der Hauptunterschied zwischen dem Dalton-Plan und dem Jenaplan?

Der markanteste Unterschied liegt in der Organisation: Während Petersen auf jahrgangsübergreifende Stammgruppen setzt, arbeitet der Dalton-Plan mit subject corners und einer freien Einteilung von Arbeitsaufträgen.

Welche Bedeutung hat das "Beziehungsdreieck" in diesen Konzepten?

Sowohl Parkhurst als auch Petersen messen dem engen Austausch und der Kooperation zwischen Eltern, Lehrern und Schülern eine fundamentale Bedeutung für die Erziehung zum „guten Menschen“ bei.

Wie bewertet die Verfasserin die Relevanz der untersuchten Konzepte heute?

Die Verfasserin bewertet beide Ansätze positiv und stellt fest, dass sich beide Konzepte aufgrund ihrer Ausrichtung auf das Wohl des Kindes hervorragend für die heutige pädagogische Weiterentwicklung eignen.

Final del extracto de 25 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Dalton-Plan Schule und die Jenaplanschule im Vergleich
Universidad
Klagenfurt University  (Institut für Historische und Systematische Pädagogik)
Curso
Reformpädagogik im internationalen Vergleich
Calificación
1 A
Autor
Silvia Traby (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
25
No. de catálogo
V117611
ISBN (Ebook)
9783640200276
ISBN (Libro)
9783640205974
Idioma
Alemán
Etiqueta
Dalton-Plan Schule Jenaplanschule Vergleich Reformpädagogik Vergleich
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Silvia Traby (Autor), 2007, Die Dalton-Plan Schule und die Jenaplanschule im Vergleich, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117611
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