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Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten

Titre: Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten

Devoir expédié , 2020 , 13 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Selina Glaubitz (Auteur)

Santé - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Diese Einsendeaufgabe analysiert zuerst die gesundheitliche Ausgangslage im Setting Betrieb und geht dazu auf gesundheitsbezogene Daten und daraus ableitbare Handlungsansätze ein. Anschließend wird auf das Thema der Gesundheitsförderung im Betrieb eingegangen. Abschließend wird eine Recherche für ein Modellprojekt durchgeführt.

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Arbeitswelt in Deutschland grundlegend verändert. Schwahn, Mai und Braig (2018) sprechen von einer Tertiarisierung in Deutschland. Damit ist die zunehmende Dominanz des tertiären, also des Dienstleistungssektors, in der Arbeitswelt gemeint. Waren im Jahr 1965 mit 49 % noch die meisten Beschäftigten im sekundären, also Industriesektor, tätig, so sind 2017 knapp 80 % der Deutschen im tertiären Sektor beschäftigt. Die heutige Arbeitswelt ist geprägt durch Globalisierung und Digitalisierung. Immer mehr Vorgänge werden automatisiert und die „Wertschöpfung entkoppelt sich von Raum und Ort“. Dadurch wird Arbeit „vernetzter, digitaler, flexibler, entgrenzter“.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.ANALYSE DER GESUNDHEITLICHEN AUSGANGSSITUATION IM SETTING BETRIEB

1.1.Gesundheitsbezogene Datenlage

1.2.Ableitung von Handlungsansätzen

2.SCHWERPUNKTTHEMA FÜR EIN PROJEKT ZUR GESUNDHEITSFÖRDERUNG IM BETRIEB

3.RECHERCHE MODELLPROJEKT

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die gesundheitliche Ausgangssituation im Setting Betrieb unter Berücksichtigung der aktuellen Datenlage. Das primäre Ziel besteht darin, Handlungsansätze zur Reduktion arbeitsbedingter gesundheitlicher Belastungen, insbesondere im Hinblick auf Bewegungsmangel und ergonomische Defizite, abzuleiten und diese durch ein geeignetes Interventionskonzept zu konkretisieren.

  • Wandel der Arbeitswelt und Auswirkungen auf die Mitarbeitergesundheit
  • Bedeutung der Verhältnis- und Verhaltensprävention im Betrieb
  • Ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen zur Reduktion muskuloskelettaler Beschwerden
  • Etablierung eines systematischen betrieblichen Gesundheitsmanagements
  • Analyse erfolgreicher Modellprojekte zur Präventionskultur

Auszug aus dem Buch

1.1. Gesundheitsbezogene Datenlage

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Arbeitswelt in Deutschland grundlegend verändert. Schwahn, Mai und Braig (2018) sprechen von einer Tertiarisierung in Deutschland. Damit ist die zunehmende Dominanz des tertiären, also des Dienstleistungssektors, in der Arbeitswelt gemeint. Waren im Jahr 1965 mit 49 % noch die meisten Beschäftigten im sekundären, also Industriesektor, tätig, so sind 2017 knapp 80 % der Deutschen im tertiären Sektor beschäftigt. Die heutige Arbeitswelt ist geprägt durch Globalisierung und Digitalisierung. Immer mehr Vorgänge werden automatisiert und die „Wertschöpfung entkoppelt sich von Raum und Ort“.

Dadurch wird Arbeit „vernetzter, digitaler, flexibler, entgrenzter“ (Ohlbrecht, 2018, S. 123). Die körperliche Aktivität während der Arbeitszeit hat sich deshalb signifikant verringert. In der GEDA 2014/2015-EHIS wurde die arbeitsbedingte körperliche Aktivität geschätzt. 47,5 % der Frauen und 47,2 % der Männer sitzen oder stehen vorwiegend während der Arbeit (Finger, Mensink, Lange & Manz, 2017). Langes Sitzen (auch sedentäres Verhalten genannt) hat sich als eigenständiger Risikofaktor für zahlreiche Erkrankungen etabliert.

So führen Vondung und Buksch (2019) sedentäres Verhalten als Risikofaktor für psychische (wie z.B. Selbstwertgefühl, Depression), physische (z.B. Übergewicht, Knochengesundheit) und sozioemotionale (z.B. prosoziales Verhalten, Erfolg) Gesundheit auf. Auch Nyhuis und Breithecker (2020) haben als Ziel ihrer BGM-Maßnahme eine Reduktion der kontinuierlichen Sitzzeiten angestrebt, um das Risiko für muskuloskelettale, metabolische und psychische Erkrankungen zu senken. Speziell nicht ergonomische Arbeitsplätze und -mittel können Gründe für psychische Erkrankungen sein (Riechert, 2015). Betrachtet man die aktuelle Datenlage, sind die am häufigsten auftretenden Beschwerden Schmerzen im unteren Rücken, im Nacken- und Schulterbereich sowie Kopfschmerzen (Lück, Hünefeld, Brenscheidt, Bödefeld & Hünefeld, 2019).

Zusammenfassung der Kapitel

1.ANALYSE DER GESUNDHEITLICHEN AUSGANGSSITUATION IM SETTING BETRIEB: Dieses Kapitel beleuchtet den Wandel der Arbeitswelt zur Tertiarisierung und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken durch langes Sitzen und mangelnde Ergonomie. Abschließend werden konkrete Handlungsansätze wie die Verbesserung der Arbeitsplatzergonomie und der Aufbau eines strukturierten Gesundheitsmanagements abgeleitet.

2.SCHWERPUNKTTHEMA FÜR EIN PROJEKT ZUR GESUNDHEITSFÖRDERUNG IM BETRIEB: Hier wird das Thema Ergonomie als zentraler Schwerpunkt definiert und in einer Matrix für Verhaltens- und Verhältnisprävention konkretisiert. Ziel ist die Schaffung gesundheitsförderlicher Bedingungen durch den Einsatz höhenverstellbarer Tische und entsprechende Mitarbeiterschulungen.

3.RECHERCHE MODELLPROJEKT: In diesem Kapitel wird das Modellprojekt „Gesund und erfolgreich arbeiten im Büro“ analysiert. Es zeigt auf, wie durch systematische Arbeitsschutzmaßnahmen und Präventionskultur die gesundheitliche Situation in kleinen und mittleren Betrieben nachhaltig verbessert werden kann.

Schlüsselwörter

Betriebliche Gesundheitsförderung, Prävention, Ergonomie, Sedentäres Verhalten, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Arbeitswelt, Tertiarisierung, Gesundheitsmanagement, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention, Fehlzeiten, Arbeitsplatzergonomie, Demographischer Wandel, Präventionskultur, Modellprojekt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der gesundheitlichen Situation im modernen Arbeitsumfeld und entwickelt Strategien zur betrieblichen Gesundheitsförderung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf den Auswirkungen sedentären Verhaltens, der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung und der Implementierung eines Managementsystems für Arbeitsschutz.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, gesundheitliche Risiken durch eine Analyse der Ausgangslage zu identifizieren und darauf aufbauend wirksame Interventionsmaßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu konzipieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive Analyse auf Basis der aktuellen Datenlage sowie eine Recherche und Evaluation bestehender Modellprojekte durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die aktuelle gesundheitsbezogene Datenlage der deutschen Arbeitswelt, leitet daraus Handlungsansätze ab und stellt ein konkretes Projektbeispiel zur Ergonomie vor.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Gesundheitsförderung im Betrieb, Ergonomie, Prävention, Muskel-Skelett-Erkrankungen und betriebliches Gesundheitsmanagement.

Warum ist das Setting Betrieb besonders geeignet für Präventionsmaßnahmen?

Das Setting Betrieb bietet die Möglichkeit, eine große Zahl von Erwerbstätigen über einen langen Zeitraum hinweg zu erreichen und so präventive Effekte nachhaltig in den Arbeitsalltag zu integrieren.

Welche Rolle spielt die Präventionskultur bei den Ergebnissen des Modellprojekts?

Das Modellprojekt verdeutlicht, dass neben technischen Maßnahmen auch die Entwicklung einer gelebten Präventionskultur im Unternehmen entscheidend für den Erfolg der Gesundheitsförderung ist.

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Résumé des informations

Titre
Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten
Université
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,0
Auteur
Selina Glaubitz (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
13
N° de catalogue
V1176324
ISBN (PDF)
9783346598073
ISBN (Livre)
9783346598080
Langue
allemand
mots-clé
Gesundheitsförderung Prävention Lebenswelten Analyse Setting Betrieb
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Selina Glaubitz (Auteur), 2020, Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1176324
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Extrait de  13  pages
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