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Parteien und Parteisysteme. Ein Überblick für das Staatsexamen Lehramt (Bayern)

Título: Parteien und Parteisysteme. Ein Überblick für das Staatsexamen Lehramt (Bayern)

Resumen , 2020 , 28 Páginas , Calificación: keine Note

Autor:in: Ufuk Pekdemir (Autor)

Didáctica - Politíca, Educación política
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Diese Zusammenfassung ist für die Vorbereitung auf das Erste Staatsexamen im Rahmen des Lehramtsstudiums mit dem Hauptfach Sozialkunde (Bayern) erstellt worden. Dabei wurde gängige Literatur herangezogen (siehe auch Literaturverzeichnis). Inhaltlich sind folgende Schwerpunkte gesetzt: Rechtliche Grundlagen, Entwicklung des Parteiensystems (Definition/Analysekriterien/Entwicklungslinien seit dem Zweiten Weltkrieg/Auswirkungen/Kritik), Parteien in Deutschland (Allgemeine Informationen zu den Parteien/kurze Vorstellung der "großen" Parteien), Kritische Ausarbeitung der Frage: Ist Deutschland ein Parteienstaat?

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeines

2. Rechtliche Grundlagen

3. Entwicklung des Parteiensystems

3.1 Definitionen von „Parteiensystem“

3.2 Analysekriterien

3.2.1 Elektorale und gouvernmentale Dimensionen

3.2.2 Das Cleavage Modell

3.3 Entwicklungslinien seit dem Zweiten Weltkrieg

3.3.1 Ausgangspunkt der historischen Entwicklung

3.3.2 Neuformierungsphase nach dem Zweiten Weltkrieg

3.3.3 Die Konsolidierungsphase der 1950er Jahre

3.3.4 Das „Zweieinhalbparteiensystem“ der 1960er und 1970er Jahre

3.3.5 Die Pluralisierungsphase der 1980er Jahre

3.3.6 Die Entwicklung von der Vereinigung bis zur Bundestagswahl 2005

3.3.7 Fluides Fünf-/Mehrparteiensystem seit 2005

3.3.8 Fazit

3.4 Auswirkungen von Parteiensystemen

3.5 Kritik am Parteiensystem

3.5.1 Kritikpunkte

3.5.2 Kritik führt zu Reformen

4. Parteien in Deutschland

4.1 Entwicklung der Parteien

4.2 Innenleben der Parteien

4.3 Politische Parteien in der Bundesrepublik

4.3.1 CDU

4.3.2 CSU

4.3.3 SPD

4.3.4 FDP

4.3.5 Bündnis90/Die Grüne

4.3.6 Die Linke

4.3.7 Die AfD

5. Deutschland – ein Parteienstaat?

5.1 Definition

5.2 Zentralität und Dominanz der Parteien im Parteienstaat

5.3 Ausgewählte Kriterien

5.3.1 Inkorporierung in die Verfassung

5.3.2 Wahl von Parteien

5.3.3 Parteien als Handlungseinheiten

5.3.4 Bindung an Parteibeschlüsse

5.3.5 Rekrutierung des politischen Personals

5.3.6 Durchdringung des öffentlichen Dienstes

5.3.7 Staatliche Parteienfinanzierung

5.3.8 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle, Entwicklung und Kritik des Parteiensystems in der Bundesrepublik Deutschland. Ziel ist es, die Transformation der Parteien von Massenorganisationen hin zu professionalisierten Akteuren zu analysieren und zu bewerten, inwieweit Deutschland als "Parteienstaat" bezeichnet werden kann.

  • Historische Entwicklungslinien des deutschen Parteiensystems seit 1945.
  • Strukturwandel und Veränderung der Konfliktlinien (Cleavages).
  • Kritik an der Machtkonzentration (Überdehnung und Abkoppelung).
  • Das Spannungsfeld zwischen Parteienmacht und staatlicher Ordnung.
  • Modernisierungstendenzen und Reformansätze in der Parteienlandschaft.

Auszug aus dem Buch

Blick auf Großparteien

Der in den 1980er Jahren beobachtende negative Trend setzte sich fort. Verstärkt sich aber auch durch die Häufung von Skandalen des politischen Personals. Zudem ist gesellschaftliche Wahrnehmung der ökonomischen Entwicklung negativ geprägt und nicht zuletzt verstärkt das aufsteigende Asylthema den negativen Trend. Allerdings kehrte 1994 für die Großparteien eine Kehrtwende ein, welche sich in den Bundestagswahlen von 1994 widerspiegelt. Die SPD legte deutlich zu, was noch nicht zum Machtwechsel reichen sollte. Eine geschickte Strategie des Bundeskanzlers Helmut Kohl und schwere Fehler der SPD und ihres Kanzlerkandidaten Rudolf Scharping waren hierbei entscheidende Elemente. Mit dem neuen Parteivorsitz Oskar LaFontaine gelang die Zusammenführung der zerstrittenen Partei. Ein effektiver Wahlkampf, der einseitige inhaltliche Positionen verhinderte und gleichzeitig einen moderaten Machtwechsel propagierte, schaffte die SPD sowohl modernisierungsorientierte bürgerliche Wählerschichten der „neuen“ Mitte und ihren Traditionswählerschaft aus dem Arbeiter- und Gewerkschaftsmilieu anzusprechen. Dieser Machtwechsel ist nicht allein mit der strategischen Effizienz der SPD erklärbar. Viel mehr spielten auch zentrale Probleme im wirtschafts- und sozialpolitischen Bereich sowie langfristige Einflussfaktoren, wie sozio-kulturelle Wandlungsprozesse, eine große Rolle für die Schwäche der CDU. Trotzdem kann nicht von einer Verschiebung der strukturellen Asymmetrie zugunsten der SPD gesprochen werden. Eher zeigt das Parteiensystem eine offene Wettbewerbssituation der beiden Großparteien. Nach dem Machtwechsel 1998 erlitt die SPD zunächst einen Zustimmungsverlust aufgrund mangelnder politisch-konzeptioneller Vorbereitung auf die Regierungsfähigkeit. Dieser Zustand spitzte sich auch durch den Machtkampf zwischen Bundeskanzler Schröder und SPD Vorsitzender/Bundesfinanzminister LaFontaine zu. Allerdings war auf der anderen Seite die CDU nicht frei von Problemen: die Spendenaffäre um Altkanzler Kohl wurde bekannt. Erst die Übernahme des Parteitsitzes durch Angela Merkel im Jahre 2000 führte zu einer Erholung in der politischen Stimmung. Doch für das Wahljahr 2002 reichte dies nicht aus. Das rasche und entschlossene Handeln Schröders bei der Bewältigung der Flutkatastrophe, sowie die populistische Instrumentalisierung des Irak-Themas und Fehler in der Wahlkampfstrategie der Union ließen die gegenwärtige Regierungskoalition im Amt (trotz des gleichen Stimmenanteils der beiden Großparteien am Wahltag).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Allgemeines: Dieses Kapitel definiert den Parteienbegriff nach Max Weber und Schultze und umreißt die grundlegenden Aufgaben und den Verfassungsrang politischer Parteien in Deutschland.

2. Rechtliche Grundlagen: Hier werden die verfassungsrechtliche Stellung der Parteien gemäß Art. 21 GG und die detaillierten Regelungen des Parteiengesetzes dargestellt.

3. Entwicklung des Parteiensystems: Das Kapitel bietet eine umfassende Analyse der historischen Entwicklung von der Nachkriegszeit bis zum heutigen "fluiden" Parteiensystem sowie die theoretische Fundierung durch das Cleavage-Modell.

4. Parteien in Deutschland: Hier wird der Wandel von der Massenpartei zur Volkspartei und schließlich zur professionalisierten Wählerpartei sowie das Innenleben der Parteien beschrieben.

5. Deutschland – ein Parteienstaat?: Dieses Kapitel überprüft anhand verschiedener Kriterien die These vom Parteienstaat und diskutiert die Dominanz der Parteien im politischen System.

Schlüsselwörter

Parteiensystem, Parteienstaat, Volkspartei, Cleavage-Modell, Demokratie, Wahlrecht, Politische Willensbildung, Parteienfinanzierung, Fragmentierung, Polarisierung, Bundestag, Interessenaggregation, Koalition, Politische Partizipation, Politikverdrossenheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Struktur, der historischen Entwicklung und der verfassungsrechtlichen Stellung von politischen Parteien in Deutschland sowie deren Einfluss auf das politische System.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Parteiensystemen, die Analyse gesellschaftlicher Konfliktlinien, die Evolution deutscher Parteien und die kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Parteien im Staat.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, den Wandel des deutschen Parteiensystems zu verstehen und die Frage zu klären, ob die Bundesrepublik als Parteienstaat zu charakterisieren ist.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es wird eine politikwissenschaftliche Analyse auf Basis etablierter Konzepte wie dem Cleavage-Modell von Lipset/Rokkan sowie Systemtheorien von Sartori und Schmidt angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung (von 1945 bis heute), die Charakteristika einzelner Parteien, die interne Organisationsstruktur sowie die Prüfung von Kriterien für einen Parteienstaat.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Parteiensystem, Volkspartei, Cleavage, Fragmentierung, Polarisierung und Parteienfinanzierung.

Was besagt die Kritik der "Kartellpartei"?

Die Kritik nach Katz und Mair besagt, dass sich Parteien vom Staat und den Bürgern abkoppeln, um eigene Ämter zu sichern und sich gegenseitig gegen Konkurrenz abzuschotten.

Warum ist das Parteiensystem seit 2005 als "fluid" bezeichnet?

Es wird als fluid bezeichnet, da die Wählerschaft mobiler ist, die Mobilisierungskraft der Volksparteien gesunken ist und ein offener Wettbewerb um die Plätze im Parteiensystem stattfindet.

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Detalles

Título
Parteien und Parteisysteme. Ein Überblick für das Staatsexamen Lehramt (Bayern)
Universidad
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Calificación
keine Note
Autor
Ufuk Pekdemir (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
28
No. de catálogo
V1176367
ISBN (PDF)
9783346598035
ISBN (Libro)
9783346598042
Idioma
Alemán
Etiqueta
parteien parteisysteme überblick staatsexamen lehramt bayern
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ufuk Pekdemir (Autor), 2020, Parteien und Parteisysteme. Ein Überblick für das Staatsexamen Lehramt (Bayern), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1176367
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