Diese Bachelorarbeit gibt einen umfassenden Einblick in das Thema der Heizungsoptimierung und den Sanierungsmöglichkeiten von Bestandsgebäuden in Relation zur Heizkostensenkung. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Evaluierung der effizientesten Optimierungsmaßnahme in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit unter Berücksichtigung einer BEG.
Zu Beginn dieser Arbeit werden Grundlagen des Gebäudesektors und der Handlungsbedarf, der damit einhergeht, erläutert. Die Bundesregierung hat mithilfe neuer Gesetze und Förderungen den Fokus auf den Wärmesektor gelenkt, wodurch sich der Druck, aber auch die Attraktivität einer Sanierung erhöht hat.
Danach geht es um die Aufnahme des Ist-Standes des Gebäudekomplexes. Die Wärmeerzeugungsanlage und der Gebäudezustand liegen hierbei im Fokus. Außerdem werden wichtige Begrifflichkeiten geklärt und Funktionseigenschaften erläutert. Im Anschluss erfolgt ein Energieeffizienz-Experteninterview, in dem die IGT Wirl bezüglich Optimierungsmaßnahmen beraten und die zukünftig richtige Vorgehensweise abgesprochen wird.
In dem praxisrelevanten Teil der Bachelorarbeit wird mithilfe von Softwareunterstützung untersucht, inwiefern die gewählten Maßnahmen als zweckmäßig zu erachten sind und diese in der Praxis Anwendung finden. Durch das Aufzeigen mehrerer Optimierungsvarianten wird dem Leser verdeutlicht, welche Möglichkeiten es gibt und welchen Einfluss diese auf den Ist-Stand des Bestandsgebäudes haben.
Im Anschluss werden diese Varianten verglichen und unter Betrachtung ihrer Praxistauglichkeit bewertet. Den Schlussteil dieser wissenschaftlichen Arbeit bilden die Handlungsempfehlungen und Zusammenfassung der Ergebnisse.
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
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- Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Symbol- und Einheitsverzeichnis
- Einleitung
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- Problemstellung und Relevanz der Thematik
- Zielsetzung
- Aufbau und methodische Vorgehensweise
- Theoretische Grundlagen
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- Gegebenheiten
- Klimaschutzprogramm 2030
- Politische Steuerungsstrategien und Maßnahmen
- Gebäudeenergiegesetz
- Bundesförderung für effiziente Gebäude
- Aktuelle Gegebenheiten
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- Ist-Zustand des Gebäudekomplexes
- Aktuelle Wärmeerzeugungsanlage
- Funktionsweise einer Gas-Brennwerttherme mit Integration von Solarthermie
- Energieeffizienz-Experten-Interview
- Simulation
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- Vorstellung der genutzten Software
- Modellierung des Gebäudekomplexes
- Variante 1: Kollektorflächen erweitern
- Variante 2: Fenstertausch
- Variante 3: Gebäudedämmung
- Auswertung der Simulationsvarianten an der Gebäudehülle und den Kollektorflächen
- Variante 4: Heizungsoptimierung
- Ergebnisse
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- Auswertung der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen
- Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis
- Anhang
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Evaluierung eines energieeffizienten Gebäudekomplexes unter Berücksichtigung möglicher KfW-Förderung. Ziel ist es, die energetische Performance des Gebäudes zu verbessern und Handlungsempfehlungen für die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen zu entwickeln.
- Analyse des Ist-Zustands des Gebäudekomplexes und der aktuellen Wärmeerzeugungsanlage
- Bewertung verschiedener Sanierungsmaßnahmen unter Nutzung von Simulationssoftware
- Beurteilung der Wirtschaftlichkeit und der Umweltfreundlichkeit der Maßnahmen
- Entwicklung von Handlungsempfehlungen für die Umsetzung der optimalen Sanierungsstrategie
- Einbezug relevanter Fördermöglichkeiten der KfW
Zusammenfassung der Kapitel
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, in der die Problemstellung und die Relevanz der Thematik erläutert werden. Die Zielsetzung und der methodische Aufbau der Arbeit werden ebenfalls vorgestellt. In Kapitel 2 werden die theoretischen Grundlagen der Gebäudeenergetik und der KfW-Förderung erörtert. Es werden die aktuellen Gegebenheiten des Gebäudekomplexes und der Wärmeerzeugungsanlage detailliert beschrieben. Das dritte Kapitel widmet sich der Simulation von verschiedenen Sanierungsmaßnahmen.
Schlüsselwörter
Energieeffizienz, Gebäudekomplex, KfW-Förderung, Simulation, Sanierung, Wärmeerzeugungsanlage, Handlungsempfehlungen, Energiebilanz, Umweltfreundlichkeit
Häufig gestellte Fragen
Welche Sanierungsmaßnahmen sind für Bestandsgebäude am effektivsten?
Zu den effektivsten Maßnahmen gehören die Gebäudedämmung, der Fenstertausch sowie die Optimierung oder Erneuerung der Heizungsanlage, oft unterstützt durch Solarthermie.
Gibt es Förderungen für die energetische Sanierung?
Ja, die KfW und die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bieten finanzielle Unterstützung in Form von Zuschüssen oder zinsgünstigen Krediten für Maßnahmen zur Heizungsoptimierung und energetischen Sanierung.
Wie hilft eine Simulation bei der Sanierungsplanung?
Mithilfe von Software können verschiedene Varianten (z.B. Dämmung vs. Fenstertausch) vorab berechnet werden, um die wirtschaftlichste und ökologisch sinnvollste Lösung für den Ist-Zustand des Gebäudes zu finden.
Welche Rolle spielt Solarthermie bei der Heizungsoptimierung?
Solarthermie kann in bestehende Systeme wie Gas-Brennwertthermen integriert werden, um die Warmwasserbereitung und Heizung zu unterstützen und so die Energiekosten sowie den CO2-Ausstoß zu senken.
Was ist das Ziel des Klimaschutzprogramms 2030 für Gebäude?
Das Programm setzt politische Steuerungsstrategien und Maßnahmen fest, um die Energieeffizienz im Gebäudesektor massiv zu steigern und die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen.
- Arbeit zitieren
- Marcel Lerich (Autor:in), 2021, Evaluierung eines energieeffizienten Gebäudekomplexes mit möglicher KFW-Förderung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1176556