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Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem

Bericht zum wissenschaftlichen Praxisprojekt

Título: Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem

Trabajo de Investigación , 2019 , 18 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Ramona Brüe (Autor)

Pedagogía - Pedagogía social
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Der vorliegende Bericht wurde von mir im Rahmen des Bachelorprogramms Soziale Arbeit der Hochschule Osnabrück angefertigt. Der Schwerpunkt des wissenschaftlichen Praxisprojekts liegt auf der Durchführung einer Forschung, deren Ergebnisse für die nachfolgende Bachelorarbeit relevant sind.
Dieser Bericht gibt zunächst einen Überblick über den Prozess der Themenfindung. In diesem Kapitel wird beschrieben, für welches Themengebiet ich mich entschieden habe und welche Begründung für diese Entscheidung vorliegt. Weiterhin werde ich kurz darauf eingehen, warum dieses Thema für die Soziale Arbeit eine Bedeutung hat.

Das nächste Kapitel befasst sich mit der vorläufigen Literaturauswahl. Ich möchte hierzu einen kleinen Überblick geben, welche Literatur für mich bzgl. des Themas wichtig erscheint und welche mir auch geholfen hat mich in das Thema einzuarbeiten.
In dem darauffolgenden Kapitel wird die Darstellung des Projektverlaufs thematisiert. Ich werde beschreiben in welchen pädagogischen Einrichtungen in denen die Forschung durchgeführt wurde. Außerdem werde ich die Institutionen, die Arbeitsschwerpunkte und die Zielgruppen kurz darstellen.

Im nächsten Kapitel stelle ich den Forschungsverlauf kurz da, indem ich zunächst beschreibe, was unter der qualitativen Sozialforschung zu verstehen ist. Ebenfalls beinhaltet dieses Kapitel die Datenerhebung; hier Hierbei wird auf die gewählte Forschungsmethode, wie auch auf das gewählte Erhebungsinstrument und dessen Durchführung näher eingegangen.
Ich möchte im nachfolgenden Kapitel auf mögliche Schwierigkeiten bei der Umsetzung und der Durchführung der Forschung eingehen und werde hierzu erläutern, welches alternative Vorgehen möglich gewesen wäre. Außerdem werde ich ebenfalls auf die positiven Aspekte des Verlaufs eingehen.
Das letzte Kapitel befasst sich mit der ersten Auswertung der Daten und gibt einen kurzen Ausblick auf die nachfolgende BAA.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Überblick

2. Prozess der Themenfindung

3. Vorläufige Literaturbewertung und -analyse

2.1 Von Chancenungleichheit und sozialer Benachteiligung

2.2 Grundlagen Migration

4. Beschreibung des Forschungsfeldes

5. Der Forschungsverlauf

4.1 Die qualitative Sozialforschung

4.2 Datenerhebung und Interviewleitfaden

6. Ablauf und kritische Reflexion des Forschungsprozesses

7. Erste Aufbereitung der Daten und Ausblick auf die Bachelorarbeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einstellungen und Sichtweisen von pädagogischen Fachkräften in verschiedenen sozialen Einrichtungen gegenüber Jugendlichen mit Migrationshintergrund, um Benachteiligungen in deren Lebenswelten besser zu verstehen und Handlungsansätze abzuleiten.

  • Erfassung der Perspektiven von SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen
  • Analyse der Lebenssituation junger MigrantInnen (Bildung, Arbeit, Wohnraum)
  • Untersuchung gesellschaftlicher Stigmatisierungen und Vorurteile
  • Identifikation von Barrieren in der pädagogischen Arbeit
  • Ableitung von Konzepten für eine gelungene Integration

Auszug aus dem Buch

3.1 Von Chancenungleichheit und sozialer Benachteiligung

Es ist davon auszugehen, dass innerhalb einer Gesellschaft bestimmte Bevölkerungsgruppen bessere Lebensbedingungen und -chancen haben als andere. In der Sozialwissenschaft wird von sozialer Ungleichheit gesprochen. Diese existiert, wenn Menschen einer bestimmten Gruppe beispielsweise nicht die Möglichkeit haben, bestimmte Ziele im Leben zu verwirklichen, die von einer Gesellschaft generell als erstrebenswert angesehen werden. Dazu können ein Schulabschluss oder sichere Wohnverhältnisse zählen. Zusammengefasst geht es auch darum am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Innerhalb der Gesellschaft sind die Ressourcen, wie z.B. das Einkommen allerdings ungleich verteilt. (vgl. Hradil 2012, o.S.).

Das Prinzip der Chancengleichheit besagt, dass jeder Mensch in der Gesellschaft die gleichen Möglichkeiten haben sollen das Beste aus ihrem Leben zu machen. Niemand soll also aufgrund seiner sozialen Herkunft, seiner Hautfarbe, seiner Religion, etc. weder im Vor- noch im Nachteil sein (vgl. Edelstein u. Hopf 2018, o.S.). Der Begriff ‚Chancenungleichheit‘ wird verwendet, wenn bestimmte Gruppen innerhalb der Bevölkerung ungleiche Möglichkeiten besitzen an ‚gute‘ Ressourcen, wie beispielsweise an einen hohen Bildungsabschluss, zu gelangen. Chancenungleichheiten bestehen häufig im Bereich Bildung und Beruf, zwischen Geschlechtern, bei ethnischen Gruppierungen, etc. Einige davon sind individuell erworben andere gesellschaftlich zugeschrieben (vgl. Hradil 2012, o.S.).

Nach dem Modell des sozialen Raumes ergibt sich die soziale Ungleichheit aus dem Kapitalbegriff: Er unterscheidet zwischen ökonomischen, kulturellen und sozialen Kapital, welche ein Mensch besitzen kann. Ökonomisches Kapital kann mit Besitz und Vermögen gleichgesetzt werden. Das kulturelle Kapital beinhaltet sowohl die Bildung von Personen als auch den Besitz von kulturellen Gütern, wie z.B. Bücher oder Gemälde. Nach Bourdieu meint kulturelles Kapital aber auch den Erwerb bestimmter Werte und Verhaltensweisen einer Gesellschaftsgruppe. Zuletzt ist das soziale Kapital zu nennen, welches die Anzahl sozialer Beziehungen, die dem Menschen im Laufe seines Lebens Vorteile verschaffen können, beschrieben (vgl. Burzan 2011, S.125ff.).

Es kann also angenommen werden, dass das jeweilige Kapital der Herkunftsfamilie einen entscheidenden Einfluss auf die Lebensqualität von Jugendlichen haben kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Überblick: Dieses Kapitel führt in den Bericht ein, erläutert den Prozess der Themenfindung und gibt einen Ausblick auf den Aufbau der wissenschaftlichen Arbeit.

2. Prozess der Themenfindung: Hier wird begründet, warum die Arbeit sich mit der Lebenssituation und Benachteiligung von MigrantInnen sowie den Sichtweisen pädagogischer Fachkräfte auseinandersetzt.

3. Vorläufige Literaturbewertung und -analyse: Das Kapitel bietet eine theoretische Annäherung an zentrale Begriffe wie soziale Ungleichheit, Chancenungleichheit und Migration unter Einbeziehung aktueller Fachliteratur.

4. Beschreibung des Forschungsfeldes: Hier werden die sechs ausgewählten pädagogischen Einrichtungen sowie die Kriterien für deren Auswahl und die jeweilige Arbeit mit der Zielgruppe vorgestellt.

5. Der Forschungsverlauf: Dieser Abschnitt erläutert die methodische Entscheidung für die qualitative Sozialforschung und beschreibt das Design der problemzentrierten Interviews.

6. Ablauf und kritische Reflexion des Forschungsprozesses: Die Autorin reflektiert die Durchführung der Interviews, die Herausforderungen bei der Akquise und die Erfahrungen im Gesprächsverlauf.

7. Erste Aufbereitung der Daten und Ausblick auf die Bachelorarbeit: Das Kapitel fasst die ersten Erkenntnisse aus den Interviews zusammen und skizziert die geplante inhaltliche Ausrichtung der Bachelorarbeit.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Migration, Chancenungleichheit, Soziale Benachteiligung, Qualitative Sozialforschung, Problemzentriertes Interview, Integration, Jugendhilfe, Bildungschancen, Stigmatisierung, Lebenswelt, Migrationshintergrund, Fachkräfte, Soziale Ungleichheit, Diskriminierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Erfahrungen und Einstellungen von pädagogischen Fachkräften in Bezug auf die Lebensbedingungen und Benachteiligungen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind soziale Ungleichheit, Bildungschancen, gesellschaftliche Vorurteile sowie die Rolle und Konzepte der Sozialen Arbeit bei der Integration von MigrantInnen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für die Barrieren und Herausforderungen zu gewinnen, mit denen junge MigrantInnen in Deutschland konfrontiert sind, gesehen aus der professionellen Perspektive der Fachkräfte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde die qualitative Sozialforschung gewählt, konkret das problemzentrierte Interview nach Andreas Witzel, kombiniert mit einer qualitativen Inhaltsanalyse mittels MAXQDA.

Was wird im Hauptteil der Arbeit thematisiert?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Einbettung, die Beschreibung der Forschungssettings, die methodische Vorgehensweise, die Reflexion des Forschungsprozesses sowie eine erste Auswertung der geführten Interviews.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Soziale Arbeit, Migration, Chancenungleichheit, soziale Benachteiligung, qualitative Sozialforschung und Integration.

Wie wurden die Einrichtungen für die Befragung ausgewählt?

Die Auswahl erfolgte nach Kriterien wie dem direkten Kontakt zu Jugendlichen mit Migrationshintergrund, dem Vorhandensein von pädagogischem Fachpersonal und der Annahme, dass diese Zielgruppe von sozialer Benachteiligung betroffen ist.

Welche Rolle spielt die kritische Reflexion des eigenen Vorgehens?

Die Reflexion ist zentral, um den Forschungsprozess transparent zu machen, Schwierigkeiten bei der Interviewführung (wie Zeitdruck oder Leitfadenbindung) zu identifizieren und die eigene professionelle Haltung als angehende Sozialarbeiterin kritisch zu hinterfragen.

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Detalles

Título
Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem
Subtítulo
Bericht zum wissenschaftlichen Praxisprojekt
Universidad
University of Applied Sciences Osnabrück
Calificación
2,0
Autor
Ramona Brüe (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
18
No. de catálogo
V1176620
ISBN (PDF)
9783346599018
ISBN (Libro)
9783346599025
Idioma
Alemán
Etiqueta
kinder jugendliche migrationshintergrund bildungssystem bericht praxisprojekt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ramona Brüe (Autor), 2019, Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1176620
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