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Schweinegrippe als Lebensmittelskandal. Ernährung und Gesundheit in den Medien

Titel: Schweinegrippe als Lebensmittelskandal. Ernährung und Gesundheit in den Medien

Hausarbeit , 2016 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Karen Steinbach (Autor:in)

Gesundheit - Ernährungswissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit thematisiert die Lebensmittelskandale. Die Hauptfragestellung soll dabei sein, ob die Schweinegrippewelle, mit der Deutschland in den Jahren 2009 und 2010 zu kämpfen hatte, zu den Lebensmittelskandalen zählt, oder nicht. Dazu sollen bestimmte Argumente aufgestellt und belegt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Basis – wie verläuft ein typischer Lebensmittelskandal und was charakterisiert ihn?

3. Schweinegrippe – ein Lebensmittelskandal?

3.1 Was ist die Schweinegrippe?

3.2 Diskursverlauf der Schweinegrippe

3.3 Dargestellte Bedrohung = reale Bedrohung?

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die mediale Berichterstattung über die Schweinegrippewelle 2009/2010 in Deutschland, um zu analysieren, ob diese im Kontext der Lebensmittelskandale einzuordnen ist oder ob es sich um eine mediale Inszenierung handelte, die von der tatsächlichen Bedrohungslage abweicht.

  • Mediale Charakterisierung von Lebensmittelskandalen
  • Diskursanalyse des Schweinegrippe-Verlaufs in deutschen Medien
  • Vergleich zwischen dargestellter und realer Bedrohung
  • Rolle von Medien bei der Entstehung von Massenverunsicherung
  • Kriterien für die Definition eines Lebensmittelskandals

Auszug aus dem Buch

3.3 Dargestellte Bedrohung = reale Bedrohung?

Da die Medien dazu neigen Nachrichten zu dramatisieren und das Ausmaß des Ereignisses dramatischer darzustellen als es ist, ist fraglich, ob die Bedrohung an Schweinegrippe zu Erkranken oder gar zu sterben so enorm war, wie sie in den Berichterstattungen dargestellt wurde. Vereinzelt lassen sich in den Artikel Hinweise auf das wahre Ausmaß der Bedrohung finden: „Hunderttausend, vielleicht mehr, haben sich nach Expertenschätzung bereits weltweit infiziert mit dem H1N1-Virus. In rund 30.000 Fällen liegen positive Laborbefunde vor. Nur 154 Menschen sind nach derzeitigem Kenntnisstand an der Seuche gestorben.“ (www.spiegel.de). Diese Meldung von Juni 2009 zeigt, dass obwohl die Krankheit sich rasant verbreitet, die Sterblichkeitsrate in Relation zu den Krankenziffern sehr gering ist. Auch die Meldung, dass es in Deutschland zu dem Zeitpunkt, an der sozusagen der Skandalhöhepunkt liegt es „Bisher elf Tote in Deutschland (www.spiegel.de) gibt zeigt: So dramatisch die Seuche dargestellt wird und so gefährlich sie für den Menschen auch sein kann – die Gefahr, die von ihr ausgeht, ist geringer als die öffentlichen Medien sie darstellen.

Medien nutzen ihre Macht und Präsenz aus, um die Informationsnachfrage zu steigern. Der Bevölkerung wir dabei überwiegend eine andere und meist auch falsche Bedrohung präsentiert als in Wahrheit vorliegt. Durch sich wiederholende Schlagzeilen wird dem Ereignis oft übermäßig und übertrieben Breite in den Nachrichten gegeben. Durch diese breite Berichterstattung schenken die Bürger den ihnen gegebenen Informationen Glauben und sehen die Bedrohung, die von dem Skandal ausgeht, so wie die Medien es ihnen zeigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit grenzt das Thema der medialen Berichterstattung ein und formuliert die Forschungsfrage, ob die Schweinegrippewelle als Lebensmittelskandal zu bewerten ist.

2. Theoretische Basis – wie verläuft ein typischer Lebensmittelskandal und was charakterisiert ihn?: Es werden die wissenschaftlichen Grundlagen und Komponenten von Lebensmittelskandalen sowie die Rolle der Medien bei der Skandalisierung von Missständen erläutert.

3. Schweinegrippe – ein Lebensmittelskandal?: Dieses Hauptkapitel analysiert die Definition der Schweinegrippe, den zeitlichen Diskursverlauf in den Medien und die Diskrepanz zwischen medialer und realer Bedrohung.

4. Fazit: Die Ergebnisse werden zusammengefasst, wobei die Arbeit zu dem Schluss kommt, dass die Schweinegrippe aufgrund des Übertragungsweges kein klassischer Lebensmittelskandal ist.

Schlüsselwörter

Schweinegrippe, Lebensmittelskandal, Medien, Berichterstattung, H1N1, Diskursanalyse, Pandemie, Bedrohung, Skandalisierung, Infektionskrankheit, Latenzzeit, Gesundheitswesen, Risikokommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, inwiefern die mediale Darstellung der Schweinegrippewelle 2009/2010 in Deutschland als Lebensmittelskandal zu kategorisieren ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Theorie der Skandalisierung durch Medien, der zeitliche Verlauf der Schweinegrippe-Berichterstattung und der Vergleich zwischen medial vermittelter und tatsächlicher Gefahr.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Forschungsfrage zu klären, ob die Schweinegrippe unter die Definition eines Lebensmittelskandals fällt oder ob sie lediglich als ein medial inszenierter Skandal betrachtet werden muss.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine diskursanalytische Betrachtungsweise, um anhand von Medienberichten den Verlauf und die Wirkung des Themas in der Öffentlichkeit zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die medizinischen Grundlagen, den Ablauf der medialen Berichterstattung von 2009 bis 2010 sowie die kritische Gegenüberstellung von dargestellter und realer Bedrohung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Schweinegrippe, Lebensmittelskandal, Diskursanalyse, mediale Dramatisierung und Risikowahrnehmung.

Wann und warum wird in der Arbeit von einer "Latenzzeit" gesprochen?

Die Latenzzeit beschreibt die Phase zwischen dem ersten Auftreten eines Missstands und dessen Bekanntwerden oder Skandalisierung in den Medien.

Warum kommt die Autorin zu dem Schluss, dass es sich nicht um einen Lebensmittelskandal handelt?

Da die Schweinegrippe nicht durch den Verzehr von Lebensmitteln, sondern von Mensch zu Mensch (ursprünglich vom Schwein) übertragen wird, erfüllt sie nicht das primäre Kriterium eines Fehlers in der Nahrungsmittelkette.

Wie beeinflussen die Medien laut Arbeit das Kaufverhalten?

Die Medien verstärken das Unsicherheitsgefühl der Bevölkerung, was dazu führen kann, dass Menschen bestimmte Produkte meiden, selbst wenn keine reale Gefahr durch diese Lebensmittel besteht.

Welchen Stellenwert nimmt die "Schweinegrippe" im öffentlichen Diskurs ein?

Die Arbeit verdeutlicht, dass die Schweinegrippe zwar ein massives mediales Echo erzeugte und die Kennzeichen eines Skandals trug, jedoch inhaltlich nicht auf einem Lebensmitteldefizit basierte.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schweinegrippe als Lebensmittelskandal. Ernährung und Gesundheit in den Medien
Hochschule
Universität Siegen
Note
1,7
Autor
Karen Steinbach (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V1176820
ISBN (PDF)
9783346604026
ISBN (Buch)
9783346604033
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Skandal Lebensmittelskandal Schweinegrippe Ernährung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Karen Steinbach (Autor:in), 2016, Schweinegrippe als Lebensmittelskandal. Ernährung und Gesundheit in den Medien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1176820
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Leseprobe aus  16  Seiten
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