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Die regulationstheoretischen Kernkategorien Akkumulationsregime und Regulationsweise. Gesellschaftsanalytische Brauchbarkeit

Título: Die regulationstheoretischen Kernkategorien Akkumulationsregime und Regulationsweise. Gesellschaftsanalytische Brauchbarkeit

Ensayo , 2021 , 9 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Robin Amberg (Autor)

Sociología - Individuo, grupos, sociedad
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Der Essay setzt sich mit regulationstheoretischen Kernkategorien auseinander und versucht diese zu erklären. Dabei stehen Akkumulationsregime und Regulationsweise im Fokus. Das Ziel dieses Essays ist es darüber hinaus, auf die Frage der gesellschaftsanalytischen Brauchbarkeit jener Kernkategorien einzugehen. Dieses Ziel wird erfüllt, indem die Anwendung der Regulationstheorie veranschaulicht und erläutert wird. Grundsätzlich sollten die Ausgangspunkte der Regulationstheorie aber zunächst in einer umfassenden Vorstellung erläutert werden, damit verdeutlicht wird, worum es sich dabei eigentlich handelt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Regulationstheoretische Grundlagen

3. Akkumulationsregime und Regulationsweise

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Dieser Essay zielt darauf ab, die zentralen regulationstheoretischen Kernkategorien Akkumulationsregime und Regulationsweise zu erläutern und ihre gesellschaftsanalytische Brauchbarkeit durch eine praxisnahe Anwendung zu veranschaulichen.

  • Grundlagen der Regulationstheorie und ihr marxistisches Fundament
  • Widersprüche zwischen Kapital und Lohnarbeit als Triebfeder der Regulation
  • Definition und Funktion des Akkumulationsregimes
  • Die Rolle der Regulationsweise als gesellschaftliches Netzwerk
  • Das wechselseitige Abhängigkeitsverhältnis zwischen Akkumulation und Regulation

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung der Regulationsweise

Im Kontrast zum Begriff des Akkumulationsregimes handelt es sich bei Regulationsweise indessen um ein Netzwerk, das sich auf die Gesamtgesellschaft auswirkt und sich durch die Kooperation institutioneller und formeller sowie informeller Ebenen und Strukturen auszeichnet (vgl. Karathanassis 2020/21: o. S.). Jedoch sollte verdeutlicht werden, dass Regulation nicht mit Regulierung im Sinne von Steuerung durch ein zentrales oder einheitliches Subjekt identisch ist. Vielmehr ist Regulation als Prozess sozialer Auseinandersetzungen zu charakterisieren. Letztlich ergibt sich eine Regulationsweise aus der Gesamtheit institutioneller Formen (vgl. Sablowski 1998: 21).

Aufgrund des Faktums, dass das Bestehen eines Akkumulationsregimes lediglich gesichert wird, indem die Regulation der Dynamik der Regulationsweise entspricht, bedingt dies eine Unumgänglichkeit dieser regulationstheoretischen Kernkategorie (vgl. Hirsch 1996: 49). Der Regulationstheoretiker Joachim Hirsch ist der Meinung, dass die regulationstheoretischen Kernkategorien Akkumulationsregime und Regulationsweise keine beliebigen gesellschaftlichen Resultate sind, sondern eine strukturelle Grundlage benötigen. In Anlehnung an die maximale Akkumulation von Kapital eines Akkumulationsregimes wird die Eigenart der Regulation dem gesellschaftlichen Konsens angepasst, um z. B. Proteste der Öffentlichkeit vorzubeugen (vgl. Hirsch 1996: 50).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Zielsetzung des Essays ein, die regulationstheoretischen Kernkategorien zu definieren und deren Anwendbarkeit auf gesellschaftliche Strukturen zu prüfen.

2. Regulationstheoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Ursprünge der Theorie, die sich aus den im Kapitalverhältnis wurzelnden Widersprüchen ergibt, und verdeutlicht die Notwendigkeit von Institutionen zur Stabilisierung des Systems.

3. Akkumulationsregime und Regulationsweise: Der Hauptteil analysiert detailliert die beiden zentralen Kategorien, ihre spezifischen Funktionen für Wachstum und soziale Kohärenz sowie deren asymmetrisches Abhängigkeitsverhältnis.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Akkumulation und Regulation ein dynamisches, nicht vollständig trennbares System bilden, in dem der Staat eine maßgebliche regulative Rolle einnimmt.

Schlüsselwörter

Regulationstheorie, Akkumulationsregime, Regulationsweise, Kapitalismus, Lohnarbeit, Institutionen, Klassengegensätze, ökonomische Kausalitäten, Wachstumsmodell, Krisentheorie, gesellschaftlicher Konsens, Kapitalakkumulation, soziale Kohärenz, Staat, marxistische Ökonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Kategorien der Regulationstheorie und untersucht deren Bedeutung für das Verständnis moderner kapitalistischer Gesellschaften.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den zentralen Themen gehören die Dynamik der Kapitalakkumulation, die Rolle gesellschaftlicher Institutionen und die strukturelle Notwendigkeit von Regulationsweisen.

Was ist das primäre Ziel des Essays?

Das primäre Ziel ist es, die Konzepte Akkumulationsregime und Regulationsweise zu definieren und deren gesellschaftsanalytische Relevanz zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Essay basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Diskussion klassischer und aktueller Beiträge zur Regulationstheorie, unter anderem von Autoren wie Hirsch, Lipietz und Boyer.

Was steht im Hauptteil des Essays im Fokus?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der vertieften Analyse von Akkumulationsregimen als Wachstumsstrategie und Regulationsweisen als institutionellen Netzwerken.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Regulationstheorie, Akkumulation, Klassenkonflikt, Institutionen und Krisentheorie charakterisieren.

Warum sind Akkumulationsregime für den Kapitalismus so wichtig?

Sie sind wichtig, weil sie als Strategien dienen, die soziale und ökonomische Rhythmen verstetigen und so die kontinuierliche Generierung von Profit und Wachstum ermöglichen.

Wie unterscheidet sich Regulation von bloßer Regulierung?

Im Gegensatz zu einer zentralen Steuerung durch ein Subjekt ist Regulation in der Theorie als ein komplexer Prozess sozialer Auseinandersetzungen zu verstehen.

Gibt es eine Hierarchie zwischen Akkumulation und Regulation?

Ja, die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass das Verhältnis nicht paritätisch ist, da die Regulationsweise sich oft den Erfordernissen der Kapitalakkumulation unterordnen muss.

Welche Rolle spielt der Staat in diesem Modell?

Der Staat wird als die maßgebliche regulative Instanz identifiziert, die zur Stabilisierung des gesellschaftlich-ökonomischen Gesamtsystems beiträgt.

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Detalles

Título
Die regulationstheoretischen Kernkategorien Akkumulationsregime und Regulationsweise. Gesellschaftsanalytische Brauchbarkeit
Universidad
University of Hannover  (Institut für Soziologie)
Curso
Zur Theorie der Regulation
Calificación
1,3
Autor
Robin Amberg (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
9
No. de catálogo
V1176922
ISBN (PDF)
9783346599827
Idioma
Alemán
Etiqueta
Akkumulationsregime Regulationsweise Kapitalismus
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Robin Amberg (Autor), 2021, Die regulationstheoretischen Kernkategorien Akkumulationsregime und Regulationsweise. Gesellschaftsanalytische Brauchbarkeit, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1176922
Leer eBook
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