Das Ziel der Arbeit ist es, dem Leser zu verdeutlichen, wie es H&M gelingen konnte, in einem rückläufigen Markt zu wachsen. Basierend auf den Daten zum Modemarkt in Kapitel 2 und der Analyse des Bekleidungsunternehmens in Kapitel 3 werden die Gründe des Erfolges mit Hilfe des 7-SKonzeptes von Thomas J. Peters und Robert H. Waterman Jun. aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
1.1 Ausnahmezustand in der französischen Hauptstadt
1.2 Zielsetzung der Bearbeitung
1.3 Definition der Schlüsselbegriffe
1.3.1 Wachstum
1.3.2 Modebranche
2 Der Modemarkt
3 Das Unternehmen H&M
3.1 Historische Fakten
3.2 Wichtige Kennzahlen des Unternehmens H&M
4 Wachstum trotz rückläufiger Gesamtmarktentwicklung
4.1 Superordinate Goals - Mission; Führungsrichtlinien
4.2 Strategy – Aktionsplan/ Vorgehensweise zur Zielerreichung
4.3 Strukture - Schaltplan der Organisation
4.4 Skills – besondere Fähigkeiten des Personals/ der Firma
4.5 Systems – Routineprozesse; feste Berichte
4.6 Staff – Beschreibung wichtiger Personengruppen
4.7 Style – Kultureller Stil; Verhalten von Schlüsselmanagern
4.8 Zusammenfassung
5 Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht, wie das Bekleidungsunternehmen H&M durch eine strategische Ausrichtung erfolgreich in einem wirtschaftlich herausfordernden und rückläufigen Modemarkt expandieren konnte. Dabei wird insbesondere analysiert, welche organisatorischen und prozessualen Faktoren zu dieser Marktpositionierung beigetragen haben.
- Marktentwicklung im Bereich Textil und Bekleidung
- Unternehmenshistorie und Kennzahlen von H&M
- Analyse der Unternehmenseffizienz mittels des 7-S-Konzepts
- Vertikale Wertschöpfungsketten im Modediscount-Segment
Auszug aus dem Buch
4.2 Strategy – Aktionsplan/ Vorgehensweise zur Zielerreichung
In ihrer Geschäftsidee formuliert das Unternehmen seine Strategie. Die Bekleidung soll zum besten Preis angeboten werden. Wenige Zwischenhändler, Einkauf grosser Volumen und eine langjährige Erfahrung in der Textilbranche sind nur einige Erfolgsfaktoren.
So verkauft H&M über 500 Mio. Artikel im Jahr. Die Stoffe dafür aquirieren Einkäufer in aller Welt, in Zusammenarbeit mit ungefähr 900 Textilfabriken wird die Ware exklusiv angefertigt, denn das Unternehmen besitzt keine eigenen Produktionsstätten. Die Entwürfe liefern 80 hauseigene Designer aus der H&M-Zentrale in Stockholm.
Damit zählt der schwedische Modediscounter zu den vertikalen Anbietern, d.h. die gesamte Wertschöpfungskette ist in einer Hand. Vom Entwurf über die Produktion bis hin zum Verkauf, alles wird von dem Fashion-Multi gesteuert.
Das ermöglicht es dem Unternehmen schneller als die Konkurrenz auf neue Trends zu reagieren. Aber auch auf die Qualität der Kleidung wird grosser Wert gelegt. So unterhält H&M 21 Produktionsbüros, die die Aufgabe haben, den Einkaufsmarkt im Auge zu behalten sowie die Produktion zu überwachen. 100 Kontrolleure prüfen ständig die Güte der Ware.
Dennoch reichen Tempo und Qualität allein immer noch nicht aus, denn hässliche Klamotten bleiben wie Blei in den Regalen liegen. Die richtigen Trends müssen frühzeitig aufgespürt werden. Zuständig dafür sind die Designer in der Zentrale des Konzerns. Und die Kreativen in Stockholm scheinen die richtige Nase für das kommende Outfit zu besitzen.
„Das Wichtigste ist: Rechtzeitig in einen Trend einsteigen, aber auch rechtzeitig wieder aussteigen“. Um das zu realisieren, werden neue Tendenzen überall auf der Welt gesichtet, beurteilt und gegebenenfalls in eigene Kollektionen umgesetzt. Aber auch von der Konkurrenz lässt man sich inspirieren.
„Kaum hat Lagerfeld sein schrilles Twin-Set in Giftgrün auf den Laufstegen, hängt es auch schon zu einem Bruchteil des Originalpreises bei H&M“. Trends werden aufgegriffen und nicht teuer selbst kreiert. Danach wird die Massenware günstig produziert. So entsteht Mode mit einem Schein Exklusivität zu günstigen Preisen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung: Hinführung zur Thematik des Marktwachstums unter schwierigen Bedingungen und Definition der wesentlichen Begriffe.
2 Der Modemarkt: Darstellung der konjunkturellen Abhängigkeit und des Umsatzrückgangs im Bekleidungshandel.
3 Das Unternehmen H&M: Überblick über die historische Entwicklung und die wesentlichen wirtschaftlichen Kennzahlen von H&M.
4 Wachstum trotz rückläufiger Gesamtmarktentwicklung: Detaillierte Analyse des Unternehmenserfolgs basierend auf dem 7-S-Modell.
5 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der vertikalen Strategie als Wettbewerbsvorteil.
Schlüsselwörter
H&M, Modebranche, Modemarkt, Wachstum, 7-S-Konzept, vertikaler Anbieter, Textilhandel, Unternehmensstrategie, Trendforschung, Wertschöpfungskette, Preispolitik, Expansion, Bekleidung, Konsumklima, Modequalität.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Erfolgsstrategie des Bekleidungsunternehmens H&M in einem Zeitraum, in dem der allgemeine Markt für Textilien und Bekleidung rückläufige Umsätze verzeichnete.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Marktanalyse des Bekleidungssektors, die historische Unternehmensentwicklung von H&M sowie die Anwendung spezifischer Management-Frameworks zur Erfolgsbewertung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, dem Leser verständlich zu machen, durch welche strategischen Maßnahmen H&M trotz einer negativen Branchenentwicklung kontinuierlich wachsen konnte.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt zur Analyse des Unternehmens das 7-S-Konzept von Thomas J. Peters und Robert H. Waterman Jun., um die verschiedenen Erfolgsfaktoren strukturiert aufzuarbeiten.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden neben den historischen Fakten und Finanzkennzahlen die sieben Komponenten des 7-S-Modells – Strategie, Struktur, System, Style, Staff, Skills und Superordinate Goals – auf H&M angewendet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Schlüsselbegriffe sind H&M, Modebranche, Wachstum, vertikale Integration und das 7-S-Konzept.
Wie reagiert H&M konkret auf kurzfristige Modetrends?
H&M nutzt eine vertikale Strategie, bei der Entwürfe von hauseigenen Designern stammen und Trends weltweit beobachtet werden, um diese schnell und kostengünstig als Massenware umzusetzen.
Welche Bedeutung kommt der Logistik bei H&M zu?
Als vertikaler Anbieter kontrolliert H&M die gesamte Kette vom Entwurf bis zum Verkauf, was eine Minimierung der Lieferzeiten ermöglicht und somit eine effektive Warenversorgung sicherstellt.
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- Michael Mehnert (Autor), 2002, Wachstum in der Modebranche trotz rückläufiger Gesamtmarktentwicklung - Das Beispiel H&M, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/11774