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Maps of Meaning

Neue Kulturgeographie

Titre: Maps of Meaning

Dossier / Travail , 2006 , 22 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Nils Christians (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Im folgenden Text sind einige wichtige Stationen der Genese der Kulturgeographie verdeutlicht, die Jackson in seinem Buch anführt. Als Einführung wird zunächst die amerikanische Berkeley School und ihre Arbeit von Carl Sauer perspektiviert, um später einen Kontrast zu den Cultural Studies, insbesondere des Centre for Contemporary Cultural Studies, herzustellen. Da die Cultural Studies sehr differenzierte Forschungs- und Betrachtungsweisen zeigen, werden im Folgenden nur einige wichtige Ansätze herausgegriffen, um ihren Einfluss zu verdeutlichen. Dabei werden insbesondere die Forschungen des einflussreichen Raymond Williams diskutiert und die Analyse der Subkulturen an Hand von Jugendkulturen unter Betrachtung des Textes von John Clarke und seinen Kollegen veranschaulicht. In dem Buch von Clarke wird der Begriff Kultur entsprechend der Vorstellung des CCCS definiert und daher in 3.1.3 zusammengefasst, da er für das Verständnis der Forschung des Centre bedeutsam im Sinne eines vorläufigen Forschungsergebnisses ist. Im Weiteren werden die Forschungsansätze der angloamerikanischen Cultural Studies in Anlehnung an Clifford Geertz und seinem Verständnis von Kulturforschung erläutert. Hierbei werden seine Theorien „Dichte Beschreibung“ und „Kultur als Text“ und deren Bedeutung für die Kulturtheorie thematisiert. Unter der Leitung von Stuart Hall änderte sich die Ebene der Kulturforschung. Er fasst das Geleistete der Cultural Studies in seinem Essay Cultural Studies: Two Paradigms (1980) zusammen. Dieses wird unter Punkt 3.3 beschrieben.
In der Hausarbeit werden zentrale Themen der Cultural Studies aufgegriffen und diese für die Bedeutung der Genese der Neuen Kulturgeographie formuliert. Es gilt dabei zu erfahren, welche Untersuchungen durchgeführt wurden, welche Einflüsse es auf den verschiedenen Ebenen gegeben hat und in wieweit sich dadurch das Kulturverständnis verändert hat.
Es sei angemerkt, dass sich die Hausarbeit nur auf die Themen bis zur Veröffentlichung des Buches beziehen und damit keine aktuellen Untersuchungen und Thesen implizieren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Kulturtheorie der Berkeley School

3. Cultural Studies

3.1 Centre for Contemporary Cultural Studies

3.1.1 Raymond Williams und sein Einfluss in die Cultural Studies

3.1.2 Jugendkulturen als Betrachtungsbeispiel für Subkulturen

3.1.3 Der Kulturbegriff des Centre for Contemporary Cultural Studies

3.2 „Culture as Interpretation“

3.2.1 „Dichte Beschreibung”

3.2.2 „Kultur als Text“

3.3 Rekapitulation der Cultural Studies von Stuart Hall:

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Genese der Neuen Kulturgeographie unter besonderer Berücksichtigung des Werks "Maps of Meaning" von Peter Jackson. Ziel ist es, die theoretischen Einflüsse der amerikanischen Berkeley School sowie der britischen Cultural Studies herauszuarbeiten und deren Bedeutung für das moderne Verständnis von Kultur und Landschaft zu beleuchten.

  • Die Kulturtheorie und Landschaftskonzeption der Berkeley School (Carl Sauer)
  • Entwicklung und Kernansätze der Cultural Studies am Centre for Contemporary Cultural Studies (CCCS)
  • Bedeutung von Raymond Williams für das erweiterte Kulturverständnis
  • Clifford Geertz’ Ansatz der interpretativen Kulturanthropologie ("Dichte Beschreibung", "Kultur als Text")
  • Die Zusammenführung von Kulturalismus und Strukturalismus bei Stuart Hall

Auszug aus dem Buch

3.1.3 Der Kulturbegriff des Centre for Contemporary Cultural Studies

Im Text „Subkulturen, Kulturen und Klasse“ von Clarke, Hall, Jefferson und Roberts findet sich die umfassende Vorstellung der CCCS einer Definition des Begriffs Kultur. Nach ihrer Definition meint Kultur die Ebene, auf der gesellschaftliche Gruppen selbständige Lebensformen entwickeln und ihren sozialen und materiellen Lebenserfahrungen Ausdrucksform verleihen. Kultur sei die Art, die Form, in der Gruppen das Rohmaterial ihrer sozialen und materiellen Existenz bearbeiten. Kultur sei die Praxis, welche das Gruppenleben in sinnvoller Weise realisiert oder objektiviert. Die Kultur einer Gruppe oder Klasse umfasse ihrer Meinung nach die besondere und distinkte Lebensweise dieser Gruppe oder Klasse, die Bedeutungen, Werte und Ideen, wie sie in den Institutionen, in den gesellschaftlichen Beziehungen, in Glaubenssystemen, in Sitten und Bräuchen, im Gebrauch der Objekte und im Leben verkörpert sind. „Eine Kultur enthält die „Landkarten der Bedeutung“ („maps of meaning“), welche die Dinge für ihre Mitglieder verstehbar machen. Diese „Landkarten der Bedeutung“ trägt man nicht einfach im Kopf mit sich herum: sie sind in den Formen der gesellschaftlichen Organisationen und Beziehungen objektiviert, durch die das Individuum zu einem „Gesellschaftlichen Individuum“ wird. Kultur ist die Art, wie diese Formen erfahren, verstanden und interpretiert werden.“ (Clarke 1979: 41).

Die „maps of meaning“ einer Kultur machen also das Alltagsgeschehen für ihre Mitglieder verständlich. Durch die „maps of meaing“ machen Gruppen und Einzelpersonen überhaupt erst Sinn in ihrer sozialen Welt. Wie kartographische Bilder codieren sie Wissen und präsentieren es symbolisch (JACKSON 1989: 185 f.). Diese subjektive Landkarte ist das Abbild der wahrgenommenen Wirklichkeit, deren objektive Faktoren es zu erforschen gilt. Alle durch den kulturellen Wahrnehmungsfilter gewonnenen Informationen werden als Aspekte der Wirklichkeit gespeichert und bilden einen individuellen bzw. kollektiven Erfahrungspool.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema "Maps of Meaning" ein und erläutert die Relevanz der theoretischen Grundlagen für eine moderne, kritische Kulturgeographie.

2. Die Kulturtheorie der Berkeley School: Dieses Kapitel behandelt den einflussreichen landschaftsgeographischen Ansatz von Carl Sauer und dessen Fokus auf die historische und materielle Kulturlandschaft.

3. Cultural Studies: Hier werden die Ursprünge der Cultural Studies im britischen Kontext sowie deren Ausdifferenzierung in verschiedene Forschungsansätze skizziert.

3.1 Centre for Contemporary Cultural Studies: Das Kapitel analysiert die Gründung und die inhaltlichen Schwerpunkte des CCCS sowie die Pionierarbeit von Richard Hoggart und Raymond Williams.

3.1.1 Raymond Williams und sein Einfluss in die Cultural Studies: Diese Sektion widmet sich Williams' Verständnis von Kultur als "ganze Lebensweise" und dessen Abkehr vom elitären Kulturbegriff.

3.1.2 Jugendkulturen als Betrachtungsbeispiel für Subkulturen: Der Fokus liegt hier auf der Analyse jugendlicher Subkulturen als Ausdruck von Identitätssuche und Widerstand gegen hegemoniale Strukturen.

3.1.3 Der Kulturbegriff des Centre for Contemporary Cultural Studies: Es wird das Konzept der "Landkarten der Bedeutung" (maps of meaning) als zentraler Mechanismus der sozialen Weltwahrnehmung definiert.

3.2 „Culture as Interpretation“: Dieses Kapitel erläutert den amerikanischen Forschungsansatz, der sich stärker auf den Strukturalismus und die Kulturanalyse nach Clifford Geertz stützt.

3.2.1 „Dichte Beschreibung”: Hier wird Geertz' Methode der hermeneutischen Interpretation kultureller Systeme vorgestellt.

3.2.2 „Kultur als Text“: Diese Sektion expliziert die Metapher des Lesens von Gesellschaften als Texte, veranschaulicht am Beispiel des balinesischen Hahnenkampfes.

3.3 Rekapitulation der Cultural Studies von Stuart Hall:: Das Kapitel fasst die theoretische Entwicklung und die Integration von Strukturalismus in die Cultural Studies durch Stuart Hall zusammen.

4. Schlussbetrachtung: Die Arbeit resümiert den Wandel der Kulturgeographie hin zu einer bedeutungsorientierten, interdisziplinären Disziplin, die im Dialog mit Sozialtheorie und Cultural Studies steht.

Schlüsselwörter

Kulturgeographie, Maps of Meaning, Cultural Studies, Berkeley School, Carl Sauer, Raymond Williams, Centre for Contemporary Cultural Studies, Clifford Geertz, Dichte Beschreibung, Kultur als Text, Stuart Hall, Subkulturen, Identität, Sozialgeographie, Strukturalismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der Genese und den theoretischen Fundamenten der Neuen Kulturgeographie, wobei das Werk "Maps of Meaning" von Peter Jackson den inhaltlichen Ausgangspunkt bildet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentral sind die Entwicklung der Kulturlandschaftsforschung (Berkeley School), die britische Tradition der Cultural Studies sowie der interpretative Ansatz der Kulturanthropologie nach Clifford Geertz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Bedeutungswandel in der Kulturgeographie aufzuzeigen – weg von rein statischen, räumlichen Kartierungen hin zu einer interpretativen Wissenschaft, die soziale Machtverhältnisse und Bedeutungsstrukturen in den Mittelpunkt stellt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden beleuchtet?

Die Arbeit analysiert insbesondere die "Dichte Beschreibung" nach Geertz, die Analyse von Subkulturen durch das CCCS sowie den strukturalistischen und kulturalistischen Zugang innerhalb der Cultural Studies.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Berkeley School, die Analyse des CCCS und der Arbeiten von Raymond Williams sowie die Erläuterung der interpretativen Methoden, bevor die Synthese durch Stuart Hall diskutiert wird.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind "Maps of Meaning", "Kulturlandschaft", "Kulturalismus", "Strukturalismus", "Alltagspraxis" und "Interpretative Ethnologie".

Was bedeutet der Begriff "Maps of Meaning" im Kontext der Arbeit?

Er beschreibt die kulturell geprägten "Landkarten der Bedeutung", durch die Einzelpersonen und Gruppen in ihrer sozialen Welt Sinn stiften und ihre Wirklichkeit organisieren.

Wie unterscheidet sich der Kulturbegriff der Berkeley School von dem der Cultural Studies?

Während die Berkeley School einen historischen, eher materiell und landschaftsbezogenen Fokus auf "Kulturlandschaften" legt, untersuchen die Cultural Studies Kultur als dynamische Alltagspraxis und als Ort ständiger gesellschaftlicher Kämpfe.

Warum ist Stuart Hall für das Verständnis der Cultural Studies so wichtig?

Stuart Hall führte strukturalistische Denkansätze in die Cultural Studies ein und ermöglichte so eine komplexere Analyse, die über eine rein kulturalistische Sichtweise hinausgeht.

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Résumé des informations

Titre
Maps of Meaning
Sous-titre
Neue Kulturgeographie
Université
University of Cologne
Note
1,0
Auteur
Nils Christians (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
22
N° de catalogue
V117753
ISBN (ebook)
9783640200979
ISBN (Livre)
9783640207442
Langue
allemand
mots-clé
Maps Meaning neue Kulturgeographie Kultur Geographie Kulturgeographie Gender Genderforschung Berkeley School cultural studies Raymond Williams Start Hall Jugendkultur
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nils Christians (Auteur), 2006, Maps of Meaning, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117753
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Extrait de  22  pages
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