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Vergleich der theoretischen Grundlagen und der dichterischen Ausgestaltung romantischer Ideen bei Schelling und Novalis

Título: Vergleich der theoretischen Grundlagen und der dichterischen Ausgestaltung romantischer Ideen bei Schelling und Novalis

Trabajo de Seminario , 2001 , 12 Páginas , Calificación: 2,75

Autor:in: Christian Herzig (Autor)

Filología alemana - Literatura comparada
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Einleitung: Aktualität romantischen Denkens.

Es lässt sich nicht leugnen, dass sich mit den Namen von Novalis,
bürgerlich Friedrich von Hardenberg, und Schelling untrennbar das
Phänomen der Romantik verbindet. Beinahe prototypisch, könnte man
sagen, stehen diese beiden stellvertretend für Theorie und Praxis jener Epoche. Ebenso wenig von der Hand zu weisen ist die Tatsache, dass die Ideen und Gedanken dieser auch heute noch von Bedeutung sind, sofern damals die Grundlagen unseres heutigen Denkens etabliert und verfestigt wurden und zum anderen konkrete Vorstellungen Einzug in unser Kulturgut hielten: es seien hier die Entstehung des Bürgertums genannt, wie auch das rasante Wachsen der industriellen Produktion und der damit korrelierenden Zunahme rationalistischer Erklärung der Welt.
[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Aktualität romantischen Denkens.

2. Problematik und Methodik. Definition des Gegenstandes.

3. Vergleich zwischen den theoretischen Grundlagen und der dichterischen Ausgestaltung romantischer Ideen bei Schelling und Novalis.

3.1.1 Die triadische Grundfigur der Geschichte bei Novalis und Schelling.

3.1.2 Metaphysisches Unbewusstes als Schnittpunkt der Weltsichten von Schelling und Novalis.

4. Schlussbetrachtungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die theoretischen Grundlagen und deren dichterische Umsetzung bei Schelling und Novalis zu vergleichen, um aufzuzeigen, wie romantische Denkansätze als Gegenpol zur rationalistisch geprägten Weltwahrnehmung fungieren können.

  • Vergleich zwischen theoretischer Philosophie (Schelling) und dichterischer Praxis (Novalis)
  • Analyse der triadischen Geschichtsauffassung
  • Untersuchung des metaphysischen Unbewussten als verbindendes Element
  • Reflexion über die Aktualität romantischen Denkens in der Moderne
  • Die Rolle des Dichters als Mittler zwischen dem Unbewussten und der Welt

Auszug aus dem Buch

Metaphysisches Unbewusstes als Schnittpunkt der Weltsichten von Schelling und Novalis.

Wie schon gesagt, bin ich der Überzeugung, dass das Muster, welches hinter den Gedanken der beiden hier behandelten Persönlichkeiten steht, im Grunde identisch ist. Ich möchte daher an dieser Stelle den Punkt verdeutlichen, an welchem sich beide in ihren Ansichten untereinander und an wesentlicher Stelle der romantischen Philosophie insgesamt treffen: dem metaphysischen Unbewussten.

Das Denken der damaligen Zeit war im wesentlichen bestimmt von der Vorstellung, dass es etwas dem konkret Erscheinendem Übergeordnetes gäbe, das mit den Mitteln der Ratio niemals bis zuletzt durchdrungen werden könnte. Sein Bild findet sich in den Symbolen etwa der blauen Blume im „Heinrich von Ofterdingen“ oder in dem Lied, das „in allen Dingen“ (Eichendorff) schläft und dessen es nur eines Zauberwortes bedarf, um es zu wecken, womit vermutlich die gesamte Welt erklärt und die Rückkehr in die Unbescholtenheit des Paradieses angetreten wäre. Es existiert also etwas Höheres, bei Schelling ist es das Absolute, bei Novalis wäre es das vor und nach, also außerhalb aller Zeit existierende Arkadien.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Aktualität romantischen Denkens.: Das Kapitel stellt die Protagonisten vor und begründet die Relevanz der Romantik für das heutige Verständnis von Ganzheitlichkeit gegenüber rationalistischen Weltsichten.

2. Problematik und Methodik. Definition des Gegenstandes.: Hier wird die Wahl der Vergleichspartner – Schelling als Philosoph und Novalis als Dichter – methodisch hergeleitet und die strukturelle Zweiteilung der Arbeit begründet.

3. Vergleich zwischen den theoretischen Grundlagen und der dichterischen Ausgestaltung romantischer Ideen bei Schelling und Novalis.: Dieser Abschnitt bildet den Hauptteil und beleuchtet die gemeinsamen Ursprungsstrukturen der Weltentstehung.

3.1.1 Die triadische Grundfigur der Geschichte bei Novalis und Schelling.: Es wird die dreigliedrige Struktur der Geschichte analysiert, die von einem ursprünglichen Einklang über die Entzweiung zur bewussten Rückkehr führt.

3.1.2 Metaphysisches Unbewusstes als Schnittpunkt der Weltsichten von Schelling und Novalis.: Dieses Unterkapitel identifiziert das metaphysische Unbewusste als zentrales, verbindendes Konzept in der Philosophie Schellings und dem Werk Novalis'.

4. Schlussbetrachtungen: Die Arbeit schließt mit einer Einordnung der romantischen Gedanken in die heutige Zeit und betont die Notwendigkeit, einen Gegenpol zur positivistischen Vereinzelung zu finden.

Schlüsselwörter

Romantik, Schelling, Novalis, Triadische Grundfigur, Metaphysisches Unbewusstes, Philosophie, Dichtung, Ganzheitlichkeit, Rationalismus, Entfremdung, Weltalter, Identität, Naturphilosophie, Subjektivität, Geisteswissenschaften.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das romantische Denken anhand der Werke von Schelling und Novalis, um Gemeinsamkeiten in ihrer Weltsicht und ihrer theoretischen Fundierung aufzuzeigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die triadische Geschichtsauffassung, das Konzept des metaphysischen Unbewussten und die Integration des Irrationalen in die Weltdeutung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist ein systematischer Vergleich zwischen Schellings philosophischer Theorie und Novalis' dichterischer Umsetzung, um die Relevanz dieser Ansätze für das moderne Denken zu belegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen literaturwissenschaftlichen Vergleich, der sowohl philosophische Schriften als auch dichterische Texte analysiert und in einen historischen Kontext setzt.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil fokussiert auf die Triade der Geschichte – von der Einheit über die Entzweiung zur bewussten Rückkehr – und das Konzept des metaphysischen Unbewussten als Archetyp.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Romantik, Triadische Grundfigur, Metaphysisches Unbewusstes, Schelling, Novalis und Ganzheitlichkeit.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Novalis und Schelling in ihrer Herangehensweise?

Während Schelling den Gegenstand primär spekulativ und gedanklich-begrifflich durchdringt, nähert sich Novalis dem Thema als „Dichterphilosoph“ intuitiver und mit einer religiös-symbolischen Auffassung.

Welche Rolle spielt das Märchen bei Novalis im Kontext dieser Arbeit?

Das Märchen dient als konkretes Beispiel für die Umsetzung des triadischen Geschichtsmodells, da es die Ahnung eines vergangenen Urzustandes und die Hoffnung auf ein künftiges goldenes Zeitalter verkörpert.

Final del extracto de 12 páginas  - subir

Detalles

Título
Vergleich der theoretischen Grundlagen und der dichterischen Ausgestaltung romantischer Ideen bei Schelling und Novalis
Universidad
LMU Munich  (Institut für Literatur und Sprachwissenschaft)
Curso
Proseminar Der Traum in der Literatur
Calificación
2,75
Autor
Christian Herzig (Autor)
Año de publicación
2001
Páginas
12
No. de catálogo
V1178
ISBN (Ebook)
9783638107396
ISBN (Libro)
9783656451259
Idioma
Alemán
Etiqueta
Schelling Novalis Traum Literaturgeschichte Philosophie Psychologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christian Herzig (Autor), 2001, Vergleich der theoretischen Grundlagen und der dichterischen Ausgestaltung romantischer Ideen bei Schelling und Novalis, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1178
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