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Singles - Eine unbekannte Lebensform auf der Überholspur?

Title: Singles - Eine unbekannte Lebensform auf der Überholspur?

Seminar Paper , 2005 , 24 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diana Schuett (Author)

Sociology - Relationships and Family
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Singles scheinen 7 Tage die Woche Partys zu feiern und ihre Sexual-Partner wie ihre Unterwäsche zu wechseln. Auf der Suche nach einer festen Partnerschaft sind sie jedoch nicht bereit Einschränkungen bezüglich ihres Freiheitsdranges in Kauf zu nehmen. Mit anderen Worten: sie wollen alles, aber weigern sich, sich auf etwas festzulegen.

Wir wollen uns nun anschauen, wie es wirklich um die Singles bestellt ist und ob sie kurz davor stehen, die traditionelle Familie abzulösen.

Der Forschungsstand bietet derzeit keine gute Basis, um das Phänomen der Singles ausführlich analysieren zu können. Es stehen nur Querschnittsstudien zur Verfügung und durch die fehlenden Lebensverlaufsanalysen bleibt einem ein näherer Zugang zu der Materie verwehrt. Folgend wird vor allem mit Hilfe der Daten der amtlichen Statistik versucht, zu klären, ob der Anteil der Alleinlebenden an der Gesellschaft wirklich so hoch ist und wie dieser bezüglich der Faktoren Alter, Geschlecht und Regionsverteilung bestimmt ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Leben als Single

2.1 Singleanteil an der Gesellschaft

2.1.1 Begriffliche Abgrenzungen: verschiede Definitionen von Singles

2.1.2 Historischer Rückblick

2.1.3 Singleverbreitung in der Gesellschaft

2.1.3.1 Altersstrukturelle Verteilung

2.1.3.2 Geschlechts- und familienstandsspezifische Differenzierungen

2.1.3.3 Regionale Unterschiede

2.2 Lebenslage und soziale Merkmale von Singles

2.2.1 Soziale Charakterisierung der Singles

2.2.2 Berufliches und finanzielle Lage

2.2.3 Netzwerke und Kontakte

2.2.4 Determinanten, die ein Singleleben begünstigen

2.2.5 Bewertung durch Mitmenschen

2.3 Theorien

2.4 Wertewandel und Postmaterialisten

3 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht das soziologische Phänomen des "Singles" in der modernen Gesellschaft, um kritisch zu hinterfragen, ob das in Medien und Öffentlichkeit verbreitete Bild einer egoistischen und auf eine Single-Gesellschaft zustrebenden Bevölkerungsgruppe der Realität entspricht.

  • Empirische Analyse des tatsächlichen Singleanteils an der Gesamtbevölkerung
  • Kritische Beleuchtung soziologischer Definitionen und Begriffsabgrenzungen
  • Untersuchung der Lebensrealität, finanziellen Lage und sozialen Netzwerke von Singles
  • Analyse des Einflusses von Wertewandel und Individualisierung auf diese Lebensform

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Sex and the City, Ally McBeal, Friends,.. die erfolgreichsten Serien im Fernsehen handeln von partnerlosen Singles, die verzweifelt auf der Suche nach Liebe sind. Dabei werden sie meistenteils als neurotische und egoistische Wesen dargestellt, die nicht bereit sind Kompromisse einzugehen.

Singles scheinen 7 Tage die Woche Partys zu feiern und ihre Sexual-Partner wie ihre Unterwäsche zu wechseln. Auf der Suche nach einer festen Partnerschaft sind sie jedoch nicht bereit Einschränkungen bezüglich ihres Freiheitsdranges in Kauf zu nehmen. Mit anderen Worten: sie wollen alles, aber weigern sich, sich auf etwas festzulegen.

Aufgrund dieser exzessiven Lebensführung ziehen sie so viel Aufmerksamkeit in den Medien aber auch bei privaten Diskussionen auf sich, wie keine andere Lebensform. Auf der einen Seite beneidet um ihr aufregendes Leben und andererseits missachtet als egoistischer Sozialschmarotzer, spalten Singles die Nation.

Man kann sich dem Phänomen des einsamen Singles nicht mehr entziehen, denn überall wo man hinblickt, drängt sich einem die ganze Single-Maschinerie auf. Sie sind zu einer riesigen wirtschaftlichen Zielgruppe für Unternehmen geworden, die darauf abzielen, den Singles zu einer glücklichen Partnerschaft zu verhelfen (Single-Partys, Single-Foren,…).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in das medial geprägte, oft stereotype Bild des Singles ein und stellt die Forschungsfrage, ob dieses Bild der Realität entspricht und wir uns in Richtung einer Single-Gesellschaft bewegen.

2 Leben als Single: Dieser Hauptteil analysiert statistische Daten zur Verbreitung von Singles, untersucht ihre Lebenslagen, berufliche Situation und sozialen Netzwerke sowie die theoretischen Hintergründe des Wertewandels.

3 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Annahme einer drohenden Single-Gesellschaft nicht haltbar ist und Singles keine homogene Gruppe von Individualisten bilden, sondern eine vielfältige Bevölkerungsgruppe darstellen.

Schlüsselwörter

Single, Alleinlebende, Einpersonenhaushalt, Individualisierung, Wertewandel, Postmaterialismus, Lebensform, Soziologie, Partnerschaft, Bevölkerungsgruppe, Gesellschaftsstruktur, Sozialkontakte, Familienplanung, Demografie, Lebensstil

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch das Phänomen des "Singles" in der heutigen Gesellschaft und setzt sich mit den medialen sowie gesellschaftlichen Vorurteilen gegenüber dieser Lebensform auseinander.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen statistische Analysen zur Verbreitung von Einpersonenhaushalten, die soziologische Definition des Single-Begriffs, die Lebensrealität von Singles sowie den Einfluss gesellschaftlicher Wertewandlungsprozesse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu prüfen, ob das Bild des egoistischen Singles der Realität entspricht und ob die Entwicklung tatsächlich auf eine "Single-Gesellschaft" zusteuert, die die traditionelle Familie ablöst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich primär auf die Analyse amtlicher Statistiken (z.B. Statistisches Bundesamt) und führt eine Auswertung bestehender soziologischer Forschungsergebnisse und Theorien durch.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die quantitative Verbreitung (nach Alter, Geschlecht, Region), die soziale und berufliche Charakterisierung der Lebenslage sowie theoretische Erklärungsmodelle zum Wertewandel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Single, Individualisierung, Alleinlebende, Wertewandel und Gesellschaftsstruktur charakterisiert.

Wie unterscheidet sich das Bild des Singles in den Medien von der empirischen Realität?

Während Medien häufig ein exzessives, egoistisches Leben suggerieren, zeigt die Analyse, dass Singles eine heterogene Gruppe bilden, deren Mehrheit keineswegs eine langfristige Partnerschaft ausschließt.

Welche Rolle spielt die Verstädterung für die Zunahme von Singlehaushalten?

Großstädte bieten Singles aufgrund besserer Möglichkeiten für soziale Kontakte, spezielle Wohnverhältnisse und Anonymität ein attraktiveres Umfeld, weshalb dort ein höherer Anteil an Einpersonenhaushalten zu verzeichnen ist.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich der traditionellen Familie?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Singles die traditionelle Familie nicht ablösen werden; vielmehr lässt sich eher von einer Hinauszögerung der Familienplanung sprechen als von einer massenhaften Abkehr von traditionellen Bindungen.

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Details

Title
Singles - Eine unbekannte Lebensform auf der Überholspur?
College
RWTH Aachen University
Grade
1,7
Author
Diana Schuett (Author)
Publication Year
2005
Pages
24
Catalog Number
V117990
ISBN (eBook)
9783640201839
Language
German
Tags
Singles Lebensform Single Geschlecht Männer Frauen Familie Singleleben Gesellschaft sex
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diana Schuett (Author), 2005, Singles - Eine unbekannte Lebensform auf der Überholspur?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/117990
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