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Recht und Staat bei Hobbes und Locke

Ein Vergleich

Titre: Recht und Staat bei Hobbes und Locke

Dossier / Travail , 2008 , 15 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Stefan Franke (Auteur)

Philosophie - Philosophie au XVIIe et XVIIIe siècle
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Résumé Extrait Résumé des informations

Thomas Hobbes und John Locke gehören zu den bedeutendsten Rechts- und
Staatstheoretikern und gelten häufig als Gründungsväter der modernen
Politikwissenschaft. Im Rahmen der folgenden Arbeit sollen ihre jeweiligen
staatsphilosophischen Hauptwerke, der „Leviathan“ und die „Two Treatises
of Government“ (insbesondere der 2. Aufsatz), behandelt werden. Dabei soll
es vorrangig darum gehen, die grundsätzlichen Ideen und Begriffe zu
identifizieren und deren Entwicklung darzustellen. Insbesondere die Rolle
und der Charakter von Recht und Staat sollen herausgearbeitet und
verglichen werden.

[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

0. Hobbes und Locke

1. Thomas Hobbes - Leviathan

1.1 Vom Menschenbild zum Naturzustand

1.2 Vom Naturzustand zum Leviathan

1.3 Recht, Gesetz und Staat

2. John Locke – Two Treatises of Government

2.1 Filmer und der Streit gegen das Patriarchat

2.2 Der Naturzustand bei Locke

2.3 Eigentum und legitime Staatsgewalt

3. Hobbes und Locke im Vergleich

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit vergleicht die staatsphilosophischen Hauptwerke von Thomas Hobbes („Leviathan“) und John Locke („Two Treatises of Government“). Das primäre Ziel ist es, die Konzepte von Naturzustand, Recht und Staat bei beiden Denkern zu identifizieren, deren Entwicklung gegenüberzustellen und Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten in der Begründung politischer Ordnung herauszuarbeiten.

  • Grundlagen des Naturzustands bei Hobbes und Locke
  • Die Entstehung und Legitimation des Gesellschaftsvertrags
  • Vergleich der Souveränitätsbegriffe und Machtbefugnisse
  • Eigentumsverständnis und staatliche Schutzpflicht
  • Recht auf Widerstand vs. Gehorsamspflicht

Auszug aus dem Buch

1.1 Vom Menschenbild zum Naturzustand

Kernthema der politischen Philosophie von Thomas Hobbes (1588-1679) ist die Möglichkeit gesellschaftlichen Friedens und staatlicher Stabilität. Geprägt von der Erfahrung der britischen Bürgerkriege und zeitlebens in (intellektueller) Gegnerschaft zum einflussreichen Klerus und zur zeitgenössischen scholastischen Philosophie fanden seine Folgerungen nur wenige Anhänger, auch wenn seine Methodik als innovativ galt. In der Tradition der Padua-Schule näherte er sich der Problematik auf die gleiche Weise, wie er auch eine geometrische Fragestellung angegangen wäre.

Ausgangspunkt seiner Theorie sind Basisannahmen über menschliche Charakteristika: Individuen sind analog zu Tieren zunächst mit einem starken Trieb zur Selbsterhaltung und eminenter Todesfurcht ausgestattet. Sie sind außerdem vernunftbegabt und in der Lage, rationale Urteile darüber zu fällen, was ihrem persönlichen Wohl zuträglich ist. Diese Urteile müssen nicht immer korrekt sein, die menschliche Erkenntnisfähigkeit ist sehr eingeschränkt und unsere Urteilskraft durch Affekte beeinträchtigt. Kein Individuum ist einem anderen derart überlegen, dass es keinen Anlass zur Furcht vor diesem hätte. Auch körperlich erheblich unterlegenen Menschen stehen die Mittel der List und Kooperation zur Verfügung, um ggf. jemand anderem zu schaden und ihn um die Früchte seiner Arbeit zu bringen.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Hobbes und Locke: Einführung in die Bedeutung beider Denker als Gründungsväter der modernen Politikwissenschaft und Darlegung des methodischen Vergleichs ihrer Hauptwerke.

1. Thomas Hobbes - Leviathan: Analyse des pessimistischen Menschenbildes, des daraus resultierenden Kriegszustandes und der Notwendigkeit einer absoluten souveränen Autorität zur Sicherung des Friedens.

2. John Locke – Two Treatises of Government: Untersuchung von Lockes Naturzustand, seinem Eigentumsbegriff und der daraus abgeleiteten Forderung nach einer legitimen, an Naturrechte gebundenen Staatsgewalt.

3. Hobbes und Locke im Vergleich: Synthese der Gegenüberstellung, wobei insbesondere die unterschiedliche Bewertung der menschlichen Kooperationsfähigkeit und die Konsequenzen für die staatliche Legitimität hervorgehoben werden.

Schlüsselwörter

Hobbes, Locke, Leviathan, Two Treatises of Government, Naturzustand, Gesellschaftsvertrag, Selbsterhaltung, Souveränität, Eigentum, Krieg aller gegen alle, Staatsphilosophie, politische Ordnung, Widerstandsrecht, Naturrecht, Rechtsphilosophie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einem systematischen Vergleich der politischen Theorien von Thomas Hobbes und John Locke hinsichtlich ihrer Vorstellungen über den Staat und das Recht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Konstrukten des Naturzustands, den Bedingungen des Gesellschaftsvertrags und der Frage, wie staatliche Macht legitimiert und begrenzt wird.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die fundamentalen staatsphilosophischen Unterschiede zwischen dem absolutistischen Modell von Hobbes und dem rechtsstaatlich orientierten Ansatz von Locke herauszuarbeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse der Primärtexte („Leviathan“ und „Two Treatises of Government“) unter Einbeziehung aktueller politikwissenschaftlicher Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung von Hobbes’ Theorie, gefolgt von einer Analyse der Locke’schen Konzepte und endet mit einem direkten Vergleich beider Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Naturzustand, Gesellschaftsvertrag, Selbsterhaltung, Eigentumsrechte und die Legitimität staatlicher Herrschaft.

Wie bewertet Locke im Vergleich zu Hobbes die Möglichkeit eines Widerstands gegen den Staat?

Während bei Hobbes der Souverän jenseits der Kritik steht, begründet Locke ein explizites Widerstandsrecht für den Fall, dass der Staat die natürlichen Rechte auf Leben und Eigentum verletzt.

Welche Rolle spielt die Geldwirtschaft in Lockes Argumentation zum Übergang in den Staat?

Locke sieht in der Einführung der Geldwirtschaft einen Faktor, der ökonomische Ungleichheit fördert und somit die Notwendigkeit einer staatlichen Institution zur Sicherung des Eigentums verstärkt.

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Résumé des informations

Titre
Recht und Staat bei Hobbes und Locke
Sous-titre
Ein Vergleich
Université
University of Hannover  (Philosophisches Seminar)
Cours
Seminar "Rechts- und Staatsphilosophie"
Note
1,0
Auteur
Stefan Franke (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
15
N° de catalogue
V118076
ISBN (ebook)
9783640202164
ISBN (Livre)
9783640206964
Langue
allemand
mots-clé
Recht Staat Hobbes Locke Seminar Rechts- Staatsphilosophie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stefan Franke (Auteur), 2008, Recht und Staat bei Hobbes und Locke, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/118076
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Extrait de  15  pages
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