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Die theoretische Modellierung phonologischer Prozesse. Eine Analyse am Beispiel der Liaison des Wortes "plus"

Titre: Die theoretische Modellierung phonologischer Prozesse. Eine Analyse am Beispiel der Liaison des Wortes "plus"

Dossier / Travail de Séminaire , 2020 , 15 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Natalie Paggel (Auteur)

Philologie française - Linguistique
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Innerhalb dieser Arbeit soll die französische Liaison näher untersucht werden und dabei die verschiedenen Theorien dargelegt werden. Hierbei soll der phonologische Prozess an Hand von einer Theorie und dem Beispiel der drei Aussprachemöglichkeiten des Wortes plus näher dargelegt werden. Zu dem Zweck ist diese Arbeit wie folgt strukturiert. Zuerst wird in einem kompakten Abriss die Diachronie bzw. die historischen Fakten zur Liaison vorgestellt. Im
Anschluss werden die entsprechenden Theorien einzeln vorgestellt und anhand von Beispielen dargestellt. Nach der Theorieübersicht wird die Liaison mit Hilfe der Optimalitätstheorie am Wort plus angewandt. Am Ende werden die wichtigsten Punkte zusammengefasst und ein Ausblick auf weitere Tendenzen der prozessphonologischen
Theorien gegeben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Diachronie/Historische Fakten zu der Liaison

3.Theorien

3.1.Generative Phonologie

3.2 Autosegmentale Phonologie

3.3. Optimalitätstheorie

3.4. Exemplaristische Phonologie

4. Anwendung der Optimalitätstheorie am Beispiel des Wortes plus

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die französische Liaison als phonologischen Prozess und analysiert verschiedene linguistische Theorien, um deren Modellierungsmöglichkeiten am Beispiel des Wortes "plus" kritisch zu hinterfragen und zu vergleichen.

  • Historische Entwicklung der französischen Liaison
  • Vergleich generativer, autosegmentaler, optimalitätstheoretischer und exemplaristischer Modelle
  • Phonetische Analyse der drei Aussprachevarianten von "plus"
  • Bedeutungsunterscheidende Funktionen der Liaison
  • Kritische Bewertung der Modellierungsansätze

Auszug aus dem Buch

3.3. Optimalitätstheorie

Die Optimalitätstheorie erlangte im Jahr 1993 große Bekanntheit. Die Theorie geht auf das bis heute unveröffentlichtes Manuskript von Alan Prince und Paul Smolensky mit dem Titel „Optimality Theory: Constraint Interaction in Generative Grammar “ zurück. Den Kern der Theorie bildet die Universalgrammatik. Demzufolge teilen sich alle Grammatiken der menschlichen Sprachen eine Menge von als universell angenommene Beschränkungen (constraints). Die Constraints sind universell, wohingegen die phonologischen Regeln sprachspezifisch sind. So setzt jede Sprache ihre eigenen Schwerpunkte hinsichtlich ihrer Constraints. Diese sind so einfach und allgemein, dass sie in Konflikt zueinanderstehen. Sie werden in Markiertheitsconstraints (faitfhullness) und Treueconstraints (faitfullness) unterteilt, wobei die Treueconstraints sich auf den Input und den Output beziehen. „Markiertheit besagt als Tendenz, dass nur unmarkierte Strukturen vorkommen sollen. Treue hat dagegen die Funktion, lexikalische Kontraste zu erhalten “.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Phänomen der französischen Liaison ein und erläutert ihre verschiedenen Arten sowie die damit verbundenen lautlichen Bedingungen.

2.Diachronie/Historische Fakten zu der Liaison: Hier wird der Ursprung der Liaison im Altfranzösischen beleuchtet und die historische Entwicklung der Konsonantenaussprache vor Vokal dargestellt.

3.Theorien: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über moderne phonologische Theorien, namentlich die Generative Phonologie, Autosegmentale Phonologie, Optimalitätstheorie und Exemplaristische Phonologie.

3.1.Generative Phonologie: Vorstellung der Theorie nach Chomsky und Halle mit Fokus auf der Anwendung der Wortkürzungsregel bei der Liaison.

3.2 Autosegmentale Phonologie: Untersuchung der unabhängigen Ebenen von Tönen und Segmenten, auch in Anwendung auf Nicht-Tonsprachen wie das Französische.

3.3. Optimalitätstheorie: Erklärung des Prinzips von Constraints und Rankings zur Bestimmung optimaler Kandidaten in phonologischen Prozessen.

3.4. Exemplaristische Phonologie: Fokus auf sprachgebrauchsbasierte Modelle, bei denen Wörter als tokens im Gedächtnis gespeichert werden und Variationen eine zentrale Rolle spielen.

4. Anwendung der Optimalitätstheorie am Beispiel des Wortes plus: Praktische Anwendung der Optimalitätstheorie auf die verschiedenen Aussprachevarianten von "plus" in unterschiedlichen syntaktischen Kontexten.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der theoretischen Ansätze und Ausblick auf die Bedeutung der Sprachschichten für zukünftige Modellierungen.

Schlüsselwörter

Französisch, Liaison, Phonologie, Prozessphonologie, Optimalitätstheorie, Generative Phonologie, Autosegmentale Phonologie, Exemplaristische Phonologie, Sprachwandel, Lautwandel, Wortkürzung, Wort plus, constraints, Sprachwissenschaft, Modellierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Modellierung phonologischer Prozesse im Französischen, insbesondere am Beispiel der Liaison.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der diachronischen Herleitung der Liaison und dem Vergleich verschiedener phonologischer Theorien zur Erklärung lautlicher Phänomene.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Eignung verschiedener linguistischer Modelle zur Erklärung von Aussprachevarianten zu prüfen und diese am Beispiel des Wortes "plus" zu illustrieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, bei der phonologische Modelle (wie die Optimalitätstheorie) auf empirische Daten und Aussprachebeispiele angewendet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine theoretische Darstellung der vier wichtigsten phonologischen Modelle und deren praktische Anwendung auf das Wort "plus".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Liaison, Optimalitätstheorie, Prozessphonologie und Sprachvariation definieren.

Warum ist das Wort "plus" ein spezielles Beispiel für die Liaison?

Das Wort "plus" ist besonders interessant, da es mehr als nur zwei Aussprachemöglichkeiten besitzt, die zudem in verschiedenen syntaktischen Kontexten bedeutungsunterscheidend wirken können.

Welche Rolle spielt die Optimalitätstheorie in der Analyse?

Sie dient dazu, durch das Ranking von Constraints zu bestimmen, welche Ausspracheform in einem bestimmten Kontext als die "optimale" Realisierung gilt.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "Nähe-" und "Distanzsprache" wichtig?

Die Analyse zeigt, dass soziokulturelle Faktoren und das Sprachniveau bei der Modellierung von Phänomenen wie der Liaison nicht vernachlässigt werden dürfen, da sie den Sinngehalt beeinflussen können.

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Résumé des informations

Titre
Die theoretische Modellierung phonologischer Prozesse. Eine Analyse am Beispiel der Liaison des Wortes "plus"
Université
University of Göttingen  (Romanisches Seminar)
Cours
Pro-Seminar : Französische Phonetik und Phonologie
Note
1,7
Auteur
Natalie Paggel (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
15
N° de catalogue
V1180812
ISBN (PDF)
9783346601308
ISBN (Livre)
9783346601315
Langue
allemand
mots-clé
Phonetik und Phonologie Theoretische Modellierung phonologischer Prozesse Linguistik Französische Phonetik und Phonologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Natalie Paggel (Auteur), 2020, Die theoretische Modellierung phonologischer Prozesse. Eine Analyse am Beispiel der Liaison des Wortes "plus", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1180812
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Extrait de  15  pages
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