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Lese- und Rechtschreibstörung (LSR) bei Schüler/-innen. Ursachen aus Perspektive der Medizin, Psychologie, Sonderpädagogik und Deutschdidaktik

Título: Lese- und Rechtschreibstörung (LSR) bei Schüler/-innen. Ursachen aus Perspektive der Medizin, Psychologie, Sonderpädagogik und Deutschdidaktik

Tesis (Bachelor) , 2021 , 45 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Sophia Reiswich (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Pedagogía, Lingüística
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Resumen Extracto de texto Detalles

Diese Arbeit untersucht folgende Forschungsfrage: Welche Herausforderung werden für LRS in verschiedenen Fachdiskursen beschrieben und auf welche Ursachen werden diese zurückgeführt? Es wird erforscht, welche sichtbaren und messbaren Schwierigkeiten für Schüler*innen mit LRS aus der Perspektive der Medizin, der Psychologie, der Sonderpädagogik und der Deutschdidaktik bestehen und wo die genannten vier Fachdiskurse die Ursachen für diese Schwierigkeiten sehen.

Abschließend sollen die Ergebnisse der Fachdiskurse miteinander in Beziehung gesetzt und systematisiert werden, wodurch auch Überschneidungen und Gemeinsamkeiten wie Unterschiede sichtbar gemacht werden sollen. Ziel ist es, die Ergebnisse der verschiedenen Perspektiven auf LRS zugänglicher und nutzbarer für den Umgang mit LRS zu machen. Durch das Zusammentragen und Systematisieren der Erkenntnisse soll ein ganzheitlicher Zugang zur LRS ermöglicht werden, der sowohl den physiologischen, den psychologischen und den kognitiven Menschen miteinbezieht.

Diese Arbeit soll dazu beitragen, dass keine der von der LRS betroffenen Dimensionen außenvor gelassen wird und es dadurch zu einem Ungleichgewicht in der Diagnose, Förderung und Prävention kommt. Der Erforschung dieser Fragstellung liegt eine fachtheoretische Auseinandersetzung mit aktueller Forschungsliteratur zu Grunde. Es wird medizinische, psychologische, sonderpädagogische und deutschdidaktische Literatur herangezogen, modelliert, miteinander in Beziehung gesetzt und systematisiert.

 

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Herausforderungen von LRS in verschiedenen Fachdiskursen

2.1 Die Herausforderungen von LRS aus medizinischer Sicht

2.1.1 Klassifikation nach ICD-10

2.1.2 Klassifikation nach DSM-5

2.2 Die Herausforderungen von LRS aus psychologischer Sicht

2.2.1 Herausforderungen beim Schriftspracherwerb

2.2.2 Herausforderungen in der Schule

2.2.3 Herausforderungen für die Persönlichkeit und die soziale Entwicklung

2.3 Die Herausforderungen von LRS aus sonderpädagogischer Sicht

2.3.1 Herausforderungen bei der Worterkennung

2.3.2 Herausforderungen beim Leseverständnis

2.3.3 Herausforderungen beim Rechtschreiben

2.3.4 Herausforderungen im schriftlichen Ausdruck

2.3.5 Unterschiedliche Ausprägungen der Herausforderungen

2.4 Die Herausforderungen von LRS aus deutschdidaktischer Sicht

2.4.1 Herausforderungen beim Lesen

2.4.2 Herausforderungen beim Schreiben

2.4.3 Herausforderungen beim Rechtschreiben

2.4.4 Herausforderungen trotz Lernfortschritt

2.5 Zusammenfassung und Systematisierung der Herausforderungen von LRS

2.5.1 Gemeinsamkeiten der Fachdiskurse

2.5.2 Unterschiedliche Schwerpunkte der Fachdiskurse

3 Die Ursachen von LRS in unterschiedlichen Fachdiskursen

3.1 Die Ursachen von LRS aus medizinischer Sicht

3.1.1 Faktoren, die als Ursache für LRS ausgeschlossen werden

3.1.2 Genetische Faktoren

3.1.3 Konstitutionelle Faktoren

3.2 Die Ursachen von LRS aus psychologischer Sicht

3.2.1 Genetische Faktoren

3.2.2 Neurologische Faktoren

3.2.3 Sozialwissenschaftliche Faktoren

3.3 Die Ursachen von LRS aus sonderpädagogischer Sicht

3.3.1 Genetische Faktoren als Ursache von LRS

3.3.2 Neuropsychologische Faktoren als Ursache von LRS

3.3.3 Kognitive Faktoren als Ursache von LRS

3.3.4 Soziale Faktoren als Ursache von LRS

3.4 Die Ursachen von LRS aus deutschdidaktischer Sicht

3.4.1 Genetik

3.4.2 Gehirn

3.4.3 Familie und Schichtzugehörigkeit

3.4.4 Vorläuferfertigkeiten

3.4.5 Unterricht und Schulprofil

3.5 Zusammenfassung und Systematisierung der Ursachen von LRS

3.5.1 Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Fachdiskurse

3.5.2 Unterschiedliche Ausrichtungen der Fachdiskurse

4 Systematisierung und Herstellung von Zusammenhängen

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Bachelorarbeit untersucht die interdisziplinäre Betrachtung der Lese-Rechtschreibschwäche (LRS). Das primäre Ziel ist es, die in verschiedenen Fachdiskursen – Medizin, Psychologie, Sonderpädagogik und Deutschdidaktik – beschriebenen Herausforderungen und Ursachen der LRS zu analysieren, zu vergleichen und zu systematisieren, um einen ganzheitlicheren Zugang zu Diagnose und Förderung zu ermöglichen.

  • Vergleich der Fachperspektiven (Medizin, Psychologie, Sonderpädagogik, Deutschdidaktik) auf LRS.
  • Analyse der verschiedenen Herausforderungen beim Schriftspracherwerb für betroffene Schüler*innen.
  • Untersuchung der multifaktoriellen Ursachen von LRS (genetisch, neurobiologisch, sozial).
  • Kritische Auseinandersetzung mit Diagnosekriterien wie dem Diskrepanzkriterium.
  • Systematisierung der Erkenntnisse zur Verbesserung von Förderansätzen und Prävention.

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Herausforderungen bei der Worterkennung

Schüler*innen mit LRS weisen häufig schon einige Monate nach Schulbeginn Defizite im Schriftspracherwerb auf, obwohl versucht wird, den Einstieg ins Lesen und Schreiben möglichst einfach für die Kinder zu gestalten. Schüler*innen, die später in der Schullaufbahn Probleme beim Lesen und Schreiben haben, weisen diese oft schon bei Schulbeginn auf. Viele schlechte Leser*innen können in der ersten Klasse nicht alle bis dahin gelernte Buchstaben benennen und nur ca. 66% der geübten Wörter richtig lesen – ganz im Gegensatz zu guten Leser*innen. Falls sie es schaffen, ein Wort richtig vorzulesen, sind sie dabei oft sehr viel langsamer als ihre Mitschüler*innen. (Klicpera et al. 2007) Sie können „seltener gleich auf Anhieb, ohne zu zögern, gut lesen“ (Klicpera et al. 2007, S. 137). „Man kann also sagen, dass diese Kinder von Anfang an gewisse Schwierigkeiten haben, sich die korrekte Zuordnung der Aussprache für die bereits mehrmals gelesenen Wörter zu merken. Sie tun sich auch beim raschen Aktivieren der Aussprache schwerer als die gut lesenden Schüler“ (Klicpera et al. 2007, S. 135). Ferner weisen schwache Leser*innen auch Probleme beim Lesen von Pseudowörtern auf. Während durchschnittliche Schüler*innen drei Monate nach Schuleintritt ca. drei Viertel und gute Schüler*innen ca. 91% der Pseudowörter richtig lesen, lesen Schüler*innen mit LRS nur ca. ein Fünftel der Pseudowörter richtig. „Diese Tatsache deutet auf große Schwierigkeiten bei einem Teilprozess des Worterkennens hin, nämlich beim phonologischen Rekodieren der Buchstabenfolge“ (Klicpera et al. 2007, S. 135).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Verbreitung von LRS, die Notwendigkeit einer frühzeitigen Diagnose und die Notwendigkeit einer interdisziplinären Sichtweise.

2 Die Herausforderungen von LRS in verschiedenen Fachdiskursen: Dieses Kapitel arbeitet die spezifischen Lese- und Schreibschwierigkeiten aus medizinischer, psychologischer, sonderpädagogischer und deutschdidaktischer Perspektive heraus.

3 Die Ursachen von LRS in unterschiedlichen Fachdiskursen: Hier werden die biologischen, kognitiven und sozialen Ursachenfaktoren für LRS in den jeweiligen Fachbereichen analysiert.

4 Systematisierung und Herstellung von Zusammenhängen: Das Kapitel verknüpft die verschiedenen Fachperspektiven miteinander, um ein ganzheitliches Verständnis von LRS zu ermöglichen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer kooperativen Herangehensweise zur Unterstützung betroffener Schüler*innen.

6 Literaturverzeichnis: Das Verzeichnis listet die für die Arbeit herangezogene wissenschaftliche Literatur auf.

Schlüsselwörter

Lese-Rechtschreibschwäche, LRS, Legasthenie, Schriftspracherwerb, Interdisziplinarität, pädagogische Diagnostik, genetische Faktoren, phonologische Bewusstheit, Förderdiagnostik, Schulschwierigkeiten, Sprachverarbeitung, Bildungssoziologie, neurobiologische Korrelate, Lesefertigkeit, Rechtschreibstörung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) und analysiert, wie verschiedene wissenschaftliche Fachdisziplinen diese Problematik beschreiben und erklären.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Beschreibung der Herausforderungen beim Lese- und Schriftspracherwerb sowie die Erforschung der vielfältigen Ursachen von LRS aus verschiedenen Perspektiven.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Sichtweisen von Medizin, Psychologie, Sonderpädagogik und Deutschdidaktik zusammenzutragen, um ein systematisches und ganzheitlicheres Verständnis für den Umgang mit LRS zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Arbeit liegt eine fachtheoretische Auseinandersetzung mit aktueller Forschungsliteratur zugrunde, wobei medizinische, psychologische, sonderpädagogische und deutschdidaktische Literatur herangezogen und in Beziehung gesetzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Herausforderungen von LRS aus den genannten vier Fachperspektiven sowie eine entsprechende Analyse der jeweiligen Ursachenzuschreibungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

LRS, Legasthenie, interdisziplinäre Betrachtung, Diagnostik, Förderansätze, Ursachenforschung, Schriftspracherwerb.

Wie bewerten die Fachdiskurse das Diskrepanzkriterium des ICD-10?

Es besteht Uneinigkeit; insbesondere die Psychologie und die Sonderpädagogik kritisieren das Kriterium als zu einschränkend, da es eine frühe Förderung gefährden könne.

Welche Rolle spielen soziale Faktoren nach Ansicht der Psychologie und Deutschdidaktik?

Diese Diskurse betonen, dass Faktoren wie das Elternhaus, der sozioökonomische Status und die familiäre Leseumwelt einen erheblichen, wenn auch nicht alleinigen Einfluss auf die Ausprägung von LRS haben.

Inwiefern unterscheiden sich die Fachdiskurse in ihrer Ursachenforschung?

Während alle Diskurse biologische und genetische Ursachen anerkennen, erweitern Psychologie, Sonderpädagogik und Deutschdidaktik den Blick stärker auf Umweltfaktoren wie die Schule und die familiäre Situation.

Welche Bedeutung hat die Kooperation der Fachbereiche laut der Autorin?

Die Kooperation ist essenziell, da kein Fachbereich allein LRS umfassend erfassen kann; erst durch das Zusammenführen der Erkenntnisse entsteht ein Gesamtbild auf biologischer, psychologischer und kognitiver Ebene.

Final del extracto de 45 páginas  - subir

Detalles

Título
Lese- und Rechtschreibstörung (LSR) bei Schüler/-innen. Ursachen aus Perspektive der Medizin, Psychologie, Sonderpädagogik und Deutschdidaktik
Universidad
University of Cologne
Calificación
2,3
Autor
Sophia Reiswich (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
45
No. de catálogo
V1181041
ISBN (Ebook)
9783346603340
ISBN (Libro)
9783346603357
Idioma
Alemán
Etiqueta
lese- rechtschreibstörung schüler/-innen ursachen perspektive medizin psychologie sonderpädagogik deutschdidaktik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sophia Reiswich (Autor), 2021, Lese- und Rechtschreibstörung (LSR) bei Schüler/-innen. Ursachen aus Perspektive der Medizin, Psychologie, Sonderpädagogik und Deutschdidaktik, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1181041
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