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Strategische Allianzen in der europäischen Automobilindustrie

Título: Strategische Allianzen in der europäischen Automobilindustrie

Trabajo Escrito , 2017 , 19 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor)

Economía de las empresas - Negocios - General
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Diese Arbeit legt einen Fokus auf die Kooperationsform der Strategischen Allianz (SA) innerhalb der europäischen Automobilindustrie; ein Wirtschaftszweig, der vor allem aus deutscher Sicht über einen hohen Stellenwert verfügt.

Besonders die Automobilindustrie sieht sich seit Jahren mit einer Reihe an Herausforderungen konfrontiert, denen die Konzerne oft nur durch neu gebildete Formen der Zusammenarbeit gewachsen sind. Modernen und alten Problemstellungen wie die der weltweiten Überkapazität, der Notwendigkeit zur globalen Präsenz und dem Druck auf die Produktvielfalt kann oft nur durch das Nutzen von neuen Synergieeffekten begegnet werden. Dieser Bereich erfährt in den letzten Kapiteln dieser Arbeit weitreichendere Ausführung.

Auf den folgenden Seiten dieser Studienarbeit werden die Mechanik hinter dem Gebilde einer SA aufgezeigt und erklärt, einzelne Termini voneinander abgegrenzt sowie die positiven und negativen Effekte beleuchtet. Abschließend wird ein kurzes Praxisbeispiel eines deutschen Autobauers herangezogen, um einzelne Punkte zu verdeutlichen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1 Der Begriff der SA

2.2 Kooperationstypen

2.3 Vorteile und Motive einer SA

2.3.1 Markzutritt

2.3.2 Zeitvorteile

2.3.3 Ressourcenzugang

2.3.4 Machtgewinn

2.3.5 Risikoreduzierung

2.3.6 Kostenvorteile

2.3.7 Wissenszugang

2.3.8 Kompetenzgewinn

2.4 Nachteile einer SA

3. Der Kooperationsentscheid

3.1 Die Selbstanalyse

3.2 Die Partnerwahl

4. Der Untersuchungsgegenstand der Automobilindustrie

4.1 Die Herausforderungen in der Automobilindustrie

4.2 Die Bedeutung von SA in der Automobilindustrie

4.3 Die SA Renault-Nissan-Daimler

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Funktionsweise von Strategischen Allianzen (SA) als Antwort auf die zunehmende Komplexität und den globalen Wettbewerbsdruck, insbesondere innerhalb der europäischen Automobilindustrie.

  • Theoretische Fundierung des Begriffs Strategische Allianz und deren Kooperationstypen.
  • Analyse der Beweggründe und strategischen Vorteile durch Kooperationen.
  • Untersuchung der Herausforderungen in der Automobilindustrie als Treiber für Allianzen.
  • Anwendung der Theorie auf das Praxisbeispiel der Kooperation von Renault, Nissan und Daimler.

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Markzutritt

Durch die Bildung von SA wird ein direkter oder schnellerer Eintritt in neue Märkte ermöglicht und die Durchdringung erleichtert. Etwa in Form von neu erworbenen Kenntnissen bereits länger auf dem Markt etablierter Partner. Wenn beispielsweise hohe Marktbarrieren den bisherigen Zutritt in einen Markt verwehren, kann die Bildung einer hilfreichen Allianz zur Erklimmung dieser dienen und eine schnellere Erschließung von Absatz- oder Beschaffungsmärkten durch das eigene Unternehmen nach sich ziehen. Ein weiterer damit verbundener Aspekt ist das Überwinden von staatlich regulierten Handelshemmnissen, bzw. protektionistischen Maßnahmen einzelner Märkte. Beispiele dafür wären Einfuhrverbote und Importbeschränkungen (vgl. Schneider, 2009, S. 12).

In Verbindung mit großer geografischer Distanz zum Absatz-, bzw. Beschaffungsmarkt können des Weiteren hohe Transportkosten vermieden werden. Die Kooperation mit inländischen Anbietern kann ein Vertriebs- oder Verbindungsnetz schaffen, im Zuge dessen weitere externe Beratungs- oder Servicekosten vermieden werden. Außerdem können zusätzliche Kosten in Form von Anpassungsaufwendungen für differierende, technische Normen vor Ort verursacht werden, die sich erlösmindernd auswirken. Mit Hilfe eines ortsansässigen Kooperationspartners werden derartige Kostenpunkte minimiert. Die oftmaligen Defizite bei neuen Markteintritten bezüglich noch unterentwickelter Personal- oder Infrastrukturen können so zunächst kompensiert werden (vgl. Effenberger/ Goecke, 1994, S. 21).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende wirtschaftliche Komplexität ein und erläutert den Fokus auf die Strategische Allianz in der europäischen Automobilindustrie.

2. Grundlagen: Das Kapitel definiert den Begriff der Strategischen Allianz, differenziert verschiedene Kooperationstypen und arbeitet deren Vorteile sowie Nachteile heraus.

3. Der Kooperationsentscheid: Hier wird der Prozess der Selbstanalyse sowie die kritischen Kriterien für eine erfolgreiche Partnerwahl dargelegt.

4. Der Untersuchungsgegenstand der Automobilindustrie: Dieser Teil analysiert die spezifischen Herausforderungen des Sektors, die Relevanz von Allianzen und das Praxisbeispiel Renault-Nissan-Daimler.

5. Fazit und Ausblick: Das Kapitel resümiert, dass der Erfolg von Allianzen von fundierten Voranalysen und einem strukturierten Management abhängt.

Schlüsselwörter

Strategische Allianz, Automobilindustrie, Kooperation, Marktzugang, Ressourcenzugang, Synergieeffekte, Wettbewerbsvorteile, Horizontale Kooperation, Vertikale Kooperation, Innovationsfähigkeit, Risikoreduzierung, Wissensmanagement, Partnerwahl, Unternehmenskultur, Renault-Nissan-Daimler

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Konzept der Strategischen Allianz als Instrument zur Bewältigung unternehmerischer Herausforderungen in einem zunehmend komplexen globalen Marktumfeld.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Neben den theoretischen Grundlagen von Kooperationstypen und Motiven zur Allianzenbildung liegt ein besonderer Schwerpunkt auf den spezifischen Anforderungen und Trends der Automobilindustrie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Mechanik hinter Strategischen Allianzen zu erklären, positive wie negative Effekte aufzuzeigen und die Anwendung am Beispiel der Automobilbranche zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller wirtschaftswissenschaftlicher Literatur und der Anwendung dieser Erkenntnisse auf ein Praxisbeispiel.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Motiven wie Marktzugang, Wissenszugang und Risikoreduzierung insbesondere die Herausforderungen der Automobilindustrie und das Beispiel Renault-Nissan-Daimler besprochen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Strategische Allianz, Automobilindustrie, Synergieeffekte, Wissensmanagement und Wettbewerbsfähigkeit.

Was sind die drei „Fits“, die bei der Partnerwahl beachtet werden müssen?

Die Arbeit identifiziert den fundamentalen Fit, den strategischen Fit und den kulturellen Fit als entscheidende Kriterien für eine erfolgreiche Partnerselektion.

Warum ist das Beispiel Renault-Nissan-Daimler für die Arbeit relevant?

Es dient als praktisches Beispiel, um zu zeigen, wie große Automobilhersteller durch klare Projektziele und horizontale Allianzen Skaleneffekte und Wissensvorsprünge erzielen können.

Final del extracto de 19 páginas  - subir

Detalles

Título
Strategische Allianzen in der europäischen Automobilindustrie
Universidad
University resin university for applied sciences
Calificación
1,7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
19
No. de catálogo
V1182165
ISBN (PDF)
9783346612212
ISBN (Libro)
9783346612229
Idioma
Alemán
Etiqueta
strategische allianzen automobilindustrie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2017, Strategische Allianzen in der europäischen Automobilindustrie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1182165
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